GesundinRheinMain zu Besuch: Dr. Uwe Drews, Rodgau

Dr. Uwe Drews

„Viele Menschen laufen mit Sondermüll im Mund herum!“

– Deutschlands größte Praxis für Umweltzahnmedizin und ihr Leiter, Dr. Uwe Drews –

„Ganzheitliche Zahnmedizin bedeutet weit mehr als nur den Verzicht auf Amalgam. Störungen an Zähnen oder im Kiefer können zu erheblichen gesundheitlichen Belastungen des gesamten Körpers führen“, sagt Dr. Uwe Drews, Umweltzahnmediziner aus Rodgau. „Deshalb geht es wirklich nicht nur darum, die alten Amalgam-Füllungen aus den Zähnen herausnehmen zu lassen, sondern es geht um die Betrachtung der Zusammenhänge zwischen Zähnen und körperlichen Symptomen.“

 „An jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch“, so formulierte es auch schon Wilhelm Busch. Es scheint aber, dass die Zahnmedizin der letzten 50 Jahre Buschs´ Gedanken von der Ganzheitlichkeit völlig überhört hat. Denn bis vor wenigen Jahren herrschte in der Zahnheilkunde noch das reine Spezialistentum.

Heute beachtet man die immer größer werdende Gruppe der „Multiple-Chemical-Sensitivity (MCS)-Erkrankten in Deutschland. Menschen, die auf Dental-Materialien, die der Zahnarzt bei Plomben, Wurzelbehandlungen, Kronen und Implantaten verwendet, allergisch reagieren. „Mehr als 40 Prozent der Bevölkerung sind inzwischen von solchen Schadstoffen, allgemeinen Umwelteinflüssen- und Belastungen betroffen“, schreibt Dr. Wolfgang Koch, Vorsitzender des Forums Natürliche Zahngesundheit e.V.

Die Symptome sind unter anderem: fortdauernde Abwehrschwäche, chronische Erkrankungen, Tinnitus, diffuse Schmerzen in verschiedenen Körperregionen, andauerndes Zahnfleischbluten, Schleimhautstörungen, Immunschwäche, Allergien oder neurologische Störungen. Oft liegen Belastungen durch verschiedene Schadstoffe vor, die sich überlagern und verstärken. Das ist dann eine Herausforderung für den Zahnmediziner, den eigentlichen Herd zu finden.

Ein Fallbeispiel aus der Praxis von Dr. Uwe Drews in Rodgau:

Angelika Sauter, 47, ist aus Bamberg angereist. Seit Jahren leidet sie an zunehmender körperlicher Schwäche und neurologischen Problemen. Inzwischen musste sie ihren Beruf aufgeben. Bei ihr wurde vor fast 10 Jahren eine so genannte „Generalsanierung“ der Zähne durchgeführt. Ihr Zahnarzt hatte ihr dazu geraten. Erst nach langen Internetrecherchen entdeckte Frau Sauter den möglichen Zusammenhang zwischen ihren Symptomen und den neuen Zahnfüllungen- und Implantaten. Plötzlich wusste sie, dass ihre körperlichen Symptome vielleicht aus ihrem eigenen Mund kommen.

Schnell fand sie den Kontakt zur Rodgauer Umwelt-Zahnmedizin-Praxis. „Wir haben bei den energetischen Tests und den Bluttests festgestellt, dass die Patientin auf Palladium extrem allergisch reagierte. Genau dieses Material hat ihr Zahnarzt in ihren Kronen und Implantaten mehrfach verarbeitet“, sagt Dr. Drews. „Der Gentest aus der Blutprobe zeigte zudem ein weiteres Problem auf. Ihrem Körper fehlt ein Enzym, das die Schwermetalle im Körper über die Leber abbaut. Diese Faktoren zusammen haben den Körper der Patientin zu einer Art Giftmüll-Deponie gemacht.“

Die Patientin bekam zunächst Infusionen mit dem Enzym Glutathion, einem – normalerweise – im Körper vorkommenden Antioxidanz zur Schwermetall-Entgiftung, das, laut Gentest, dem Körper der Patientin fehlte. Dann mussten vier Zähne komplett gezogen werden und auch einige Füllungen wurden entfernt. Anschließend wurde ihr ein Kurzzeit-Provisorium und zwei Wochen später ein Langzeit-Provisorium angepasst („Die Wunden müssen erst komplett ausheilen“, so Dr. Drews). Erst nach Monaten wurden der Patientin neue, auf allergische Reaktionen getestete Implantate aus Zirkonoxid eingesetzt.

 In Dr. Drews´ Praxis arbeiten noch drei weitere Umwelt-Zahnmediziner. Alle haben ganzheitliche Zusatzausbildungen als Umwelt-Zahnmediziner und sind als ganzheitliche Implantologen ausgebildet. Es gibt ein eigenes Meisterlabor und Zahntechniker, die nach den Test-Ergebnissen die dentale Versorgung der Patienten herstellen. „Als ich die Praxis von meinem Vater 1988 übernommen habe, war die Prophylaxe mein erster Schwerpunkt“, erzählt der 55jährige Zahnarzt. „Dann habe ich schnell erkannt, dass bei uns Zahnärzten das Problem `am Kopf´ aufhört. Das gilt für viele meiner Medizin-Kollegen auch im Umkehrschluss. Es fehlt einfach der ganzheitliche Ansatz zwischen Arzt, Facharzt und Zahnarzt.“

Genau diesen Ansatz stellt die Umwelt-Zahnmedizin seit einigen Jahren her. Denn, nicht die Mundhöhle erkrankt, sondern das Gesamtsystem Mensch. Inzwischen wissen das auch immer mehr Ärzte und Zahnärzte. Jede Störung im Zahnbereich oder Unverträglichkeiten bei Dental-Materialien können Probleme im Körper hervorrufen.

Es ist keineswegs so, dass nur minderwertige oder bekannte toxische Legierungen, wie Amalgam und das damit einhergehende Quecksilber, für Vergiftungen im Körper sorgen können, sondern es sind häufig hochwertige Metalle, wie Gold, Platin, Titan und andere Dental-Bestandteile, die Probleme bei sensiblen Menschen auslösen. Denn alle Metalle und auch Kunststoffe, die in Kronen, Brücken, Stiften, Implantaten, Zahnfüllungen und in Klebern verwendet werden, geben 24 Stunden lang, zum Teil toxische Stoffe in den Organismus ab und können hier Reaktionen auslösen. Deshalb testen Umwelt-Zahnmediziner alle möglichen Unverträglichkeiten aus, bevor sie neue Materialien in die Zähne einbringen. – Der Patient soll nicht vom Regen in die Traufe kommen.

https://www.daszahnzentrum.de/

 

 In einer Praxis für Ganzheitliche Zahnmedizin wird inzwischen auch weitgehend „metallfrei“ gearbeitet. Denn alle Metalle geben Ionen an den Körper ab, deshalb benutzen Umwelt-Zahnmediziner andere Wirkstoffe, wie Keramik oder, bei den Stiften für Implantate, immer häufiger auch Zirkonoxid. Viele Patienten sind heute so genannte ´High Responder´. Sie reagieren extrem empfindlich auf toxische Stoffe und können sie auch im Körper schlecht abbauen.

Aktuelle Studien der Internationalen Gesellschaft für Ganzheitliche Zahn-Medizin (GZM) weisen auf, dass die Gold- und Platinkonzentrationen im Urin und im Stuhl, nachdem ein derartiger Zahnersatz eingesetzt wurde, erheblich ansteigen. Drei Monate danach seien siebenfach erhöhte Werte durch diese Metall-Belastungen im Körper eines Menschen messbar. Oft ist auch Gold ein elektrischer Leiter und wirke wie eine Antenne, so dass die Patienten Geräusche wie von Überlandleitungen hören würden. Das löse dann heftige Probleme im Kopf aus, wie etwa Tinnitus, Kopfschmerzen, Migräne oder das Gefühl verrückt zu werden.

 Zu den Krankheitssymptomen, die häufig in den Ganzheitlichen Zahnarztpraxen festgestellt werden, gehören auch allergische oder psychosomatische Reaktionen auf Brücken und Zahnspangen. Oft enthalten diese Nickel, Kobalt oder Chrom – Stoffe, auf die viele Menschen mit Allergien reagieren. Durch die Metallstrukturen, die diese Brücken oder Spangen zusammenhalten, wirken sie bei manchen Menschen auch wie ein „Elektrizitätswerk“ im Kopf.

Auch können Wurzelfüllungen, die die häufig als Allergen vorkommenden Kolophonium, Eugenol oder Perubalsam enthalten können, zu Unverträglichkeiten führen. Ebenso können Eiweißzerfallsprodukte aus den wurzelbehandelten Zähnen mögliche Auslöser von chronischen Erkrankungen im Körper sein – wie Migräne, Bluthochdruck, Hauterkrankungen.

Warum immer mehr Menschen auf bestimmte Stoffe allergisch oder überempfindlich reagieren, ist heute noch nicht umfassend geklärt. Vorbelastungen, wie zum Beispiel chronische Erkrankungen, Immun-Defekte oder Allergien, können ein Grund für Überempfindlichkeitsreaktionen sein. Aber, die Mundhöhle ist grundsätzlich den höchsten Belastungen mit körperfremden Materialen ausgesetzt, nicht zuletzt den verschiedenen Zahn-Materialien. Alles zusammen kommt im Mund in ein Milieu, das von basisch bis sauer variiert und eine ständig wechselnde Population von Bakterien erlebt. Das sind mögliche Voraussetzungen, damit sich Zahn-Metalle über die Jahre im Körper zersetzen können.

Bei heftigen Krankheitssymptomen stehen für den Patienten Infusionen mit dem Enzym Glutathion an erster Stelle. Aber auch Zeolithe, Algen, Bärlauch und Koriander-Präparate werden empfohlen. Die Entgiftung unterstützen können auch Apfelpektin, Sauerkraut und Ziegenmolke. Viele Ärzte raten, gerade bei Amalgam-Ausleitungen, zusätzlich zu hohen Vitamin C, Selen und Zink-Gaben. Ergänzt durch eine ganzheitliche Ernährung mit biologisch angebauten Früchten, Salaten und Gemüse.

„Die Patienten haben oft schon genug an toxischen Ablagerungen im Körper. Essen sie dann noch schädliche Nahrungsmittel, wohnen in Gegenden, die durch Elektrosmog belastet sind oder haben sogar noch giftige Ausdünstungen in Teppichen, Tapeten oder Hölzern, kann dies zu fatalen Reaktionen des Immunsystems führen“, so Dr. Uwe Drews. „Deshalb ist es unsere Aufgabe, den gesamten Menschen und seine häusliche Umgebung genau zu betrachten, um zu erkennen, wo und in welchem Ausmaß er belastet ist.“

Hintergrund: Ganzheitliche Zahnmedizin/Umwelt-Zahnmedizin

 Die meisten gesetzlichen Krankenkassen zahlen bis jetzt nur für Amalgam-Füllungen. Die Spezial-Keramik „Zirkonoxid-Vollkeramik“, die sich aus der Raumfahrt-Technik entwickelt hat, wird von den gesetzlichen Kassen nicht bezahlt. Diese Kassen kommen auch nicht für Amalgam-Sanierungen oder Störfeld-Beseitigungen auf. Bei Allergien, die auf Dental-Materialien zurückzuführen sind, gibt es ebenfalls keine Zuschüsse für eine Zahn-Sanierung.

Die privaten Krankenkassen übernehmen die Kosten für Austestungen auf Unverträglichkeiten/Allergien. Man sollte sich im Einzelfall mit seinem behandelten Zahnarzt und mit der Krankenkasse – vor – Testung und Therapie, absprechen.

Für weitere Informationen:

Forum Natürliche Zahn-Gesundheit und Umwelt-Zahnmedizin, www.forum-nat-zahngesundheit.de

Internationale Gesellschaft für Ganzheitliche Zahnmedizin (GZM), www.gzm.org

Bundesverband der naturheilkundlich tätigen Zahnärzte Deutschlands e.V. (BNZ), Tel. 0221/3761005

Buchtipps zum Thema:

Dr. Johann Lechner: “An jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch“, Verlag Zabert Sandmann

Klaus-Dieter Runow „Wenn Gifte auf die Nerven gehen“, Südwest-Verlag

Karlheinz Graf „Ganzheitliche Zahnmedizin“, Sonntag Verlag, Stuttgart

Prof. Dr. Wühr, Dr. Koch, Dr. Drews u. a. : Lehrbuch der oralen Medizin, Verlag Systemische Medizin

© Text ath,

© Fotos: ath, Praxis Dr. Uwe Drews

GesundinRheinMain zu Besuch: Ärztin Dr. Fela-Maria Winkler, Frankfurt

Die helfende Kraft der Engel – Die Frankfurter Ärztin Dr. Fela-Maria Winkler arbeitet mit Handauflegen

Eine große Altbauvilla aus dem späten 19. Jahrhundert im Frankfurter Stadtteil Eschersheim. Gediegene Räume mit Stuckdecken, in denen kleine und große Engelsfiguren nebeneinander aufgereiht sind, die wenigen schöne Antiquitäten erzählen die Geschichte des Hauses und seiner Bewohner und der Duft von frisch gebrühtem Rooibusch-Tee wabert dem Besucher schon im kleinen Entrée entgegen. Mittendrin – die Schulmedizinerin und Heilerin Dr. Fela-Maria Winkler, die der HR-Redakteur und Buchautor Joachim Faulstich in seinem Buch und der ARD-Dokumentation „Das heilende Bewusstsein“ über Nacht Deutschlandweit bekannt gemacht hat. Gesund-in-RheinMain hat die Ärztin besucht.

Dr. Fela-Maria Winkler strahlt die Ruhe eines ZEN-Meisters aus. Seit einigen Jahren praktiziert die gelernte Schulmedizinerin, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilkunde ausschließlich als Heilerin. Sie hat ihre große Innenstadt-Praxis verkauft und das „Haus für moderne Heilungswege“ eröffnet. Hier empfängt sie ihre Patienten, die aus ganz Deutschland angereist kommen, wie im heimischen Wohnzimmer. Im Gespräch ist sie sofort völlig zugewandt. Es herrscht eine Atmosphäre der völligen Entspannung, ein fast meditativer Zustand.

Girm: Was hat sie auf den alten Weg des Heilens mit Handauflegen gebracht? Und, was macht Heilung überhaupt möglich?

Dr. Winkler: „Ich war vor einigen Jahren sehr krank und kam nicht mehr so richtig auf die Beine. Die Schulmedizin konnte mir nicht helfen und so reiste ich durch die ganze Welt, um Heilung zu finden. In Indien, auf Hawaii und bei einem philippinischen Geistheiler fand ich das, wonach ich gesucht hatte: Heilung und einen spirituellen Zugang zu meinen körperlichen Problemen. Als ich wieder nach Hause kam war klar, dass ich neue Wege für meine Arbeit als Ärztin finden musste.

Die Erkrankung als Auslöser eines grundlegenden Wandels? Das ist ein tradiertes Bild vom Heiler oder Schamanen, gerade in der östlichen Medizin. Ist dieser grundlegende Wandel, die In-Frage-Stellung des gesamten Lebens nötig, um wieder gesund zu werden?

Ja, das glaube ich schon. Man muss etwas ändern, wenn sich die Krankheit verändern soll. Nur mit Medikamenten allein kann das bei einer schweren oder chronischen Krankheit nicht gelingen. Es ist der Weg nach Innen, nicht der Intellekt, der die Heilung ermöglicht. Ich hatte viele spirituelle Erlebnisse und Begegnungen mit begnadeten Heilern. Alle sind diesen Weg gegangen. Meine innere Wandlung habe ich bei meinen vielen Erlebnissen mit diesen Heilern vollzogen. Meine äußere Wandlung war die Gründung des „Hauses für moderne Heilungswege“ hier mitten in Frankfurt.

Wie muss man sich Ihren therapeutischen Ansatz vorstellen?    

Ich mache genau wie jeder Arzt oder Therapeut, eine ausführliche Anamnese, nehme mir Zeit, die Geschichte meiner Patienten zu erfragen. Dann pendele ich die körperliche und seelische Konstitution aus. Dabei sehe ich sehr genau, wo die Schwachpunkte im Körper liegen. Ich erkenne auch unerkannte Impfschäden, Vor-Infektionen, Elektrosmog- oder Giftstoffbelastungen. Auch viele ungelöste seelische Konflikte erfühle ich schon bei diesem ersten Gespräch.

Was meinen Sie mit erfühlen?

Ich nehme eine unsichtbare Kraft war, manchmal nur als Gefühl, manchmal aber auch bildhaft. Es sind Begegnungen mit helfenden Energien, die ich auch als Engelswesen im Raum erkenne. Die Naturwissenschaft kann nicht viel über solche Wesen oder Kräfte sagen, im Gegenteil, sie lehnt sie ab, denn diese Kräfte sind nicht messbar. Es sind Energien aus dem Kosmos, die wir alle anzapfen können. Nach der eigenen Einstellung kann man diese Energien als Liebe oder Heilkraft bezeichnen. In jedem Fall nutze ich sie, um Menschen zu helfen.

Wie sieht eine solche Therapie-Sitzung aus?

Oft spreche ich ein kurzes Gebet mit dem Patienten. Dann erfühle ich mit meinen Händen seine Aura. Dabei stelle ich nicht nur körperliche Defekte fest, sondern spüre auch seelische Blockaden. Dann lege ich die Hände auf und überlasse der kosmischen Energie die heilende Arbeit. Das Auflegen der Hände ist die nach Außen sichtbare Form der Therapie. Das eigentliche Heilen geschieht innen, in der Seele des Patienten.

Ich bin der Kanal, der die kosmische Energie anzapft und an den Patienten weiterleitet. Oft setze ich auch die Rückführungstherapie, eine spirituelle Psychotherapie, ein. Dabei komme ich mit den Patienten oft verblüffend schnell an die Ursache eines heutigen Problems heran. Hierbei wird die Heilenergie nicht wie beim Handauflegen in ein gestörtes Organsystem geleitet, sondern auf eine bestimmte Lebenssituation gelenkt, die meist in der Vergangenheit liegt, und die der Heilung bedarf.

Wie vereinbaren sich Ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse als Ärztin mit diesem spirituellen, religiösen Weg?

Ich habe vor allem bei meiner eigenen Krankheit die Grenzen der Schulmedizin gesehen. Bei schweren Erkrankungen wie Krebs oder Aids oder auch bei chronischen Krankheiten ist die Schulmedizin nur ein Teil der Therapie-Säule. Ideal wäre es, wenn sich Schulmedizin, Geistiges Heilen und auch andere ganzheitliche Heilverfahren ergänzen würden. Gerade da, wo die Wissenschaft und die Apparate-Medizin einfach nicht mehr weiterkommen. Es gibt inzwischen in Deutschland ja schon ein paar lobenswerte Beispiele, ganzheitliche Heilverfahren und Schulmedizin zu verbinden, wie dies etwa Prof. Dobos in seiner Klinik in Essen eingeführt hat. Aber, noch ist das die Ausnahme.

 Was macht eine Ärztin und Heilerin, damit sie gesund bleibt?

Natürlich habe ich auch Ärzte, Therapeuten und Heiler, denen ich mich anvertraue, wenn es mir mal nicht so gut geht. Aber, zunächst sorge ich für mich selbst. Ich mache täglich meine meditativen Phantasiereisen. Dabei stelle ich mir vor, wie Heilwasser meine Zellen reinigt und sie stärkt. Dabei lasse ich alles los, was mir nicht guttut. Zweimal im Jahr mache ich zur Stärkung meines Immunsystems eine Sauerstofftherapie, trinke täglich viel gefiltertes, stilles Wasser und achte auf die Entgiftung und das Gleichgewicht meines Säure-Basen-Haushaltes. Das ist neben meiner inneren Reinigungsarbeit das Wichtigste, um langfristig gesund zu bleiben.

 Text: ATH

Foto: ATH Medien                                                                                                            

Weitere Informationen auch zu Seminaren und Workshops:

 Haus für moderne Heilungswege

Neumannstrasse 49

60433 Frankfurt

Tel. 069/510978

www.geistige-heilung-ffm.de

 „Das heilende Bewusstsein“

Autor: Joachim Faulstich

MensSana Verlag

ISBN 978 – 3 – 426 – 87330 – 4

 

 

GesundinRheinMain zu Besuch: Dr. Guido Stöppel, Frankfurt

Dr. Guido Stöppel Frankfurt:

„Ich bin ein guter ärztlicher Handwerker“

Nur weil er seit vielen Jahren im angesagten Frankfurter Stadtviertel Sachsenhausen eine riesige, komfortabel eingerichtete Privatarzt-Praxis führt, möchte er nicht als  Promi-Arzt abgestempelt werden. „Ich bin Internist und Hausarzt. Ein gut ausgebildeter ärztlicher Handwerker. Und genau das war immer mein Ziel.“ –  Dr. Guido Stöppel, Arzt für innere Medizin und Naturheilverfahren und „Hausarzt aus Passion“ spricht häufig vom „Handwerk“ des Arztes. Er beklagt, dass in der medizinischen Ausbildung das Praktische leider immer noch eine viel zu kleine Rolle spielt. „Das ist auch das Problem für viele Ärzte nach dem Studium. Sie kennen noch nicht mal die Symptome der 20 wichtigsten Krankheiten, weil sie die äußeren Anzeichen dafür nie direkt am Menschen erleben konnten.“

 Der gebürtige Münsteraner, der seit vielen Jahren mit seiner Familie in Frankfurt lebt („Ich bin engagierter Wahl-Frankfurter“) hat das eigentliche Interesse für die Medizin bei einem Auslandsaufenthalt im afrikanischen Simbabwe gefunden, wo er als junger Student in einem abgelegenen Dorf als ärztlicher Helfer eingesetzt war. „Hier haben die Ärzte wirklich ganzheitlich gearbeitet“, erinnert er sich. „Hier bei uns ist der Begriff `Ganzheitlichkeit´ leider oft schon reinen Luxusthema verkommen. Vor meiner Zeit in Simbabwe hatte ich weder eine Geburt noch das Sterben miterlebt. Das ist dort für einen Arzt und auch für einen medizinischer Helfer an der Tagesordnung.“

Gipsen lernen

 Als er wieder in Deutschland landete, war klar, es musste noch mehr „handwerkliches“ Wissen her. Er jobbte in der Chirurgischen Ambulanz in Frankfurt. „Ich wollte auch gipsen und nähen können. Deshalb schicke ich meine Patienten in den meisten Fällen auch nicht direkt zum Orthopäden, wenn sie mit einer Verletzung kommen. Eine gute Naht kann ich selbst machen!“

Nach Studium und praktischer Ausbildung entschied er sich 1997, zusammen mit einem Kollegen, eine „Privatärztliche, Internistische Facharzt-Praxis“ in Frankfurt Sachsenhausen aufzumachen, mit dem Ziel, hausärztliche und fachärztliche Kompetenz zu bündeln. Inzwischen gehört auch eine Ärztin für Homöopathie und Akupunktur zum ärztlichen Team. „Mir ist der ganzheitliche Aspekt in der Medizin schon wichtig, aber nicht im Sinne des heutigen, oft missbrauchten Schickimicki-Begriffs, sondern im Sinne einer guten `Simbabwe-Medizin´, wie ich sie dort kennen gelernt habe.“ Der sportliche Frankfurter Arzt („Sport ist mein Leben“) hat auch eine Ausbildung als Arzt für Naturheilverfahren. „Ich habe diese Ausbildung vor allem gemacht, um zu lernen, wie man richtig mit Akupunktur-Nadeln umgeht. Das war etwas Handfestes. Damit konnte ich etwas anfangen.“

Wer mit gesundheitlichen Problemen in die Praxis von Dr. Guido Stöppel kommt, der wird zu aller erst mit den modernen Diagnoseverfahren der Schulmedizin konfrontiert. „Wo es Sinn ergibt, empfehle ich als Therapie dann gerne auch Medikamente aus der Naturheilkunde. Aber wenn es um eine gute Diagnose geht, verlasse ich mich auf meine haptische Erfahrung als Arzt („Bei mir müssen sich die Patienten bei einem Check-up noch ausziehen, das lassen viele Hausärzte heute leider ganz weg“), auf die Gespräche mit dem Patienten und die moderne Diagnostik der Schulmedizin.“

Mehr Kontrolle ist nötig

 Der Naturheilkunde steht er bei einigen Themen genauso kritisch gegenüber wie der „viel zu teuren und überflüssigen Anti-Aging-Medizin“ und manchen Neuerungen im Pharmabereich. „Es gibt viele Pseudo-Innovationen. Leider fehlt auch in der Medizin oft die nötige Kontrolle.“

Die ganzheitliche Medizin gehört auch zum privaten, familiären Umfeld von Dr. Stöppel. Die Mutter des Frankfurter Arztes ist nämlich Yogalehrerin und versucht immer wieder ihrem Sohn die „spirituelle Welt“ nahe zu bringen. „Da muss ich oft passen. Das wird mir dann zu esoterisch. Aber einige Übungen aus dem Yoga mache ich tatsächlich manchmal oder empfehle sie auch weiter. Doch auch hier bin ich kritisch, nicht alles überzeugt mich oder ist gut für meinen Körper.“

Wenn er Freizeit hat, dann stützt sich Dr. Guido Stöppel gerne mit Sohn und Lebensgefährtin in die Frankfurter Szene. Oder er zieht seine Laufschuhe an und dreht ein paar Runden am Main entlang. Am Häufigsten findet man den „Doc“ aber auf dem Tennisplatz. „Tennis ist für mich der beste Ausgleich zu meiner meist sitzenden täglichen Arbeit in der Praxis. Dabei kann ich entspannen und loslassen“. Im Winter fährt die ganze Familie gerne in die Berge zum Skifahren, im Sommer steht immer eine große Reise auf dem Familien-Programm. „Ich genieße es jetzt, jenseits der 50, häufiger zu reisen. Wir waren schon in Südafrika, USA, Syrien, Jordanien und sind – auch mit dem Fahrrad –  durch ganz Europa gefahren.“

Neben dem Sport und dem Reisen ist der Wahl-Frankfurter ein Musik-Freak. „Wenn ich nach Feierabend ins Auto einsteige, mache ich als erstes meine Jazz-Musik an“. Auch Ethno-Musik und Klassik gehören zum Repertoire für Mußestunden. „Ansonsten gebe ich wirklich viel Geld für gute Nahrung aus. Das ist mir wichtig. Ich kaufe ausschließlich Bio-Produkte ein. Meistens gehe ich am Samstag früh auf den Frankfurter Bio-Markt und lasse mich von den frischen Angeboten inspirieren. Dann wird am Abend mit der Familie einfach drauf los gekocht…“

https://www.internisten-ffm.de/

© Text:ath ©Foto: ath