Klinikum Darmstaddt GmbH

Klinikum Darmstadt: PAUL ist da – Frühgeborenen-Simulationspuppe für multidisziplinäre Teams

Mit der Simulationspuppe PAUL können Notfälle bei Früh- und Neugeborenen lebensecht geübt werden

Sponsoren und Förderverein des Klinikums ermöglichen den Kauf

PAUL ist winzig; er wiegt 1000 Gramm, ist 35 Zentimeter groß und hat einen Kopfumfang von 26 Zentimetern.

Er entspricht einem Frühgeborenen, der 13 Wochen zu früh, in der 26. Schwangerschaftswoche auf die Welt gekommen ist. PAUL ist ein High-Tech-Patientensimulator, der auch im Inneren der Anatomie eines echten Babys entspricht. Dieser hochsensible Simulator ist neuer Dauerpatient im Klinikum Darmstadt, um die besonderen Herausforderungen, die Notfälle mit Kindern und Neugeborenen für die Rettungsteams bedeuten, künftig noch besser interdisziplinär üben zu können. Möglich gemacht haben diese Anschaffung in Höhe von 60.000 Euro vor allem die Merck Family Foundation, die Volksbank-Stiftung „Hoffnung für Kinder“ und weitere Sponsoren sowie das Engagement des Fördervereins Freunde und Förderer des Klinikums Darmstadt e.V..

PAUL ist bei der Klinik für Neonatologie, dem Team um Dr. Georg Frey in Obhut.

Als PAUL-Beauftragte kümmern sich Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Nadine Feldmann, stellvertretende Stationsleitung, und Isabel Dreher, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin mit Fachweiterbildung Pädiatrische Intensivpflege, um die Neuerwerbung. Normalerweise liegt PAUL, bestückt mit einer kleinen weinroten Mütze in einem niedlichen Schlafsack fest eingebettet in einem schwarzen Hartschalenkoffer. Doch PAUL wird ab September im Klinikum interdisziplinär im Einsatz sein, denn mit und an ihm können alle Notfälle im Umgang mit Frühchen realitätsnah geübt werden.

Die hochsensible Technologie kann kabellos gesteuert werden und alle Krankheitszeichen eines Frühgeborenen lebensecht simulieren. So wird PAUL blau, wenn er nicht ausreichend Sauerstoff erhält und hört schließlich komplett auf zu atmen. PAUL kann endotracheal intubiert (über eine Hohlsonde durch den Mund), mit einem Beutel beatmet werden, er hat einen Sensor für die korrekte Lage und Tiefe eines Nabelvenenkatheters und einen tastbaren Puls an der Nabelschnur und an allen Extremitäten.

Die Teams der Neonatologie und Geburtshilfe (beide zusammen bilden das Perinatalzentrum Level I am Klinikum Darmstadt, einziger Sitz eines Perinatalzentrums in Südhessen, dessen Qualitätskriterien unter anderem eine räumliche Nachbarschaft von Kreißsälen und Frühgeborenen-Intensiv- und Überwachungsstation mit einer rund um die Uhr ständigen Neonatologen-Arztbereitschaft vorschreiben), Vertretende der Zentralen Notaufnahme und der Akademie – der internen Fort- und Weiterbildungsabteilung – werden geschult, um das Wissen in Ärzteschaft, in der Pflege, bei den Auszubildenden und Medizinstudierenden weiterzugeben. Regelmäßig werden dann Simulationsübungen stattfinden, damit im Ernstfall bei einem Früh- oder Neugeborenen alle Handgriffe schnellstmöglich und sicher abgerufen werden können.

„Mit PAUL erreichen wir durch regelmäßige multidisziplinäre Trainings in der medizinischen Versorgung und Pflege von Früh- und Neugeborenen eine neue Sicherheit, die die Versorgung in unserem Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe, das ganz Südhessen versorgt, noch einmal stärkt“, betont der medizinische Geschäftsführer Prof. Dr. Nawid Khaladj. „Wir sind den Sponsoren und der Unterstützung unseres Fördervereins außerordentlich dankbar. Denn die Krankenhausfinanzierung ist für die Anschaffung solcher medizintechnischen Geräte für die Aus-, Fort- und Weiterbildung nicht ausgelegt.“

„Gerade kleine Frühgeborene sind auch für erfahrenste Ärzteteams, für Medizinstudierende und für Pflegekräfte eine besondere Herausforderung. Diese Situationen müssen, auch wenn sie glücklicherweise nicht allzu oft eintreten, ständig geübt werden, damit sie im Notfall bestmöglich ablaufen und beherrscht werden. Da das Training mit PAUL so realitätsnah ist, können die erlernten Inhalte leichter abgerufen werden“, erläutert Dr. Georg Frey. Jedes Jahr kommt allein im Klinikum Darmstadt aufs Jahr gesehen jeden Tag ein Kind vor Beendigung der 36. SSW auf die Welt. Früh geborene Kinder – deutschlandweit ist das jedes zehnte Kind – haben ein höheres Risiko für Langzeitschäden; Seh- und Hörbehinderungen, Entwicklungsstörungen oder Lungenprobleme treten zehnmal häufiger als bei reifen Neugeborenen auf. Mit dem Hubschrauberlandeplatz und einem flugtauglichen Transportinkubator, den der Förderverein zusammen mit Sponsoren für das Haus in 2019 erwerben konnte, hat das Perinatalzentrum Südhessen noch einmal seine Magnetwirkung für die Versorgung von Früh- und Neugeborenen in der Region ausgebaut.

„Als Förderverein sind wir dafür da, das Klinikum Darmstadt sowohl materiell als auch ideell zu unterstützen. Von PAUL profitieren vor allem die Eltern betroffener Kinder in Südhessen. Uns macht es sehr stolz, dass wir für diese medizinisch und pflegerisch sinnvolle Anschaffung Sponsoren gewinnen und PAUL jetzt übergeben konnten“, erläutert Prof. Dr. Rupert Bauersachs für den Förderverein.

Text: Klinikum Darmstadt

Fotos: Anke Bettermann und Prof. Dr. Rupert Bauersachs vom Förderverein, Dr. Georg Frey, Nadine Feldmann, Dr. Sabine Jobmann, Klinikdirektorin der Zentralen Notaufnahme, Isabel Dreher und Geschäftsführer Prof. Dr. Nawid Khaladj.

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Zum zweiten Mal in Folge konnte das Klinikum Darmstadt im Focus-Klinik-Ranking überzeugen: mit Platz 74 (gestiegen von Platz 84) deutschlandweit als Top-Nationales Krankenhaus und mit Platz 10 (gestiegen von Platz 11) als Top-Regionales Krankenhaus im regionalen Wettbewerb – von insgesamt 150 hessischen Krankenhäusern. 

Jedes Jahr im Herbst veröffentlicht das Gesundheitsmagazin „Focus“ eine Klinikliste. Hier finden sich die besten Krankenhäuser Deutschlands, sortiert nach Bundesland und ausgewählten Krankheitsbildern. Für den bundesweiten Vergleich wertet ein unabhängiges Recherche-Team (Munich MINQ Media GmbH) die Qualitätsdaten von zuletzt 1.473 Krankenhäusern aus und befragt 12.000 zuweisende Ärzte. Die Klinikliste gilt als der bundesweit größte unabhängige Krankenhausvergleich und hat sich für viele Patienten zu einem Orientierungsmedium entwickelt, die auf der Suche nach einem geeigneten Krankenhaus sind.

Die Gesamtbewertung des Klinikums Darmstadt setzt sich aus den Einzelwertungen der Fachbereiche zusammen. Im nationalen und regionalen Vergleich wurden besonders hervorgehoben: Klinik für Gefäßmedizin – Gefäßchirurgie, die Frauenklinik für Brustkrebserkrankungen, die Chirurgische Klinik I für Darmkrebs sowie für Gallenblasen- und Gallenwegschirurgie und die Hautklinik für Hautkrebs.

Um als TOP-Fachbereich in der Klinik-Liste aufgelistet zu werden, muss das gesamte Leistungs-, und Qualitätspaket stimmen: Reputation, Empfehlung durch Ärzte und Ärztinnen, medizinische Qualität, Qualität der Pflege, der Hygienestandard und auch das Management und die Organisation sowie die Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten.

„Unter den Top 100 Krankenhäusern in Deutschland zu sein, ist ein ausgezeichnetes Ergebnis. Wir haben es geschafft, unsere Platzierung im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu verbessen, obwohl mehr Krankenhäuser untersucht worden sind. Der Dank geht an all unsere Mitarbeitenden, deren hervorragender Arbeit wir dieses Ergebnis verdanken“, erklärt Clemens Maurer, Sprecher der Geschäftsführung des Klinikums Darmstadt. Prof. Dr. Nawid Khaladj ergänzt: „Die Auszeichnungen belegen, dass sich unsere Patienten auf eine hohe Kompetenz und ein großes Engagement aller Ärzte und Pflegekräfte verlassen können. Unsere Kliniken und Institute arbeiten auf dem aktuellsten Stand medizinischer Erkenntnisse. Auch für unsere Patienten ist dies ein wichtiges und vertrauensförderndes Signal.“

Text: Red. gm/Klinikum Darmstadt, Logo Klinikum Darmstadt

 

Emma Klinik Seligenstadt: Hochleistungsmedizin in Seligenstadt

Über uns: Hochleistungsmedizin in Seligenstadt

Die Emma Klinik bietet seit über fünfzehn Jahren Hochleistungsmedizin in Seligenstadt. Mit insgesamt 16 Fachbereichen, in denen derzeit 35 Fachärzte und Fachärztinnen tätig sind, deckt unsere Klinik ein breites Leistungsspektrum ab. Jedes Jahr führen wir in der Emma Klinik rund 5.400 ambulante Operationen und rund 950 Operationen mit stationärer Nachbehandlung durch. Unser Ziel ist es, dass sich unsere Patienten im Vorfeld, während und auch nach einer Operation optimal beraten, persönlich betreut, behandelt und gut aufgehoben fühlen.

Sie als Patient profitieren sowohl von der Behandlung durch unsere spezialisierten Fachärzte, die ausschließlich auf ihren Spezialgebieten tätig sind und über einen umfangreichen Erfahrungsschatz verfügen, als auch vom Einsatz moderner, besonders schonender Behandlungsmethoden, unserer hochmodernen Gerätetechnik und OP-Ausstattung und einer angenehmen, persönlichen Atmosphäre.

Da für den Genesungsverlauf auch das Umfeld eine wichtige Rolle spielt, legen wir in der Emma Klinik großen Wert auf und einer angenehmen, persönlichen Atmosphäre. Deshalb erstrahlt die Inneneinrichtung in freundlichen und hellen Farben. Die Ausstattung unserer Zimmer ist hochwertig und komfortabel. Gepaart mit unseren freundlichen und engagierten Mitarbeitern sowie dem frischen, abwechslungsreichen Essen erinnert die Emma Klinik eher an ein gutes Hotel als an ein Krankenhaus.

Unsere Ausstattung im Überblick:

  • In der Emma Klinik gibt es zwei moderne Operationssäle mit Lamina Air-Klimadecke, zentraler Gasversorgung, OP-Mikroskop, Laparoskopischem Turm und Videokette.
  • Wir bieten eine familiäre Bettenstation mit 13 Patientenbetten in komfortabel ausgestatteten Ein-, Zwei- und Dreibettzimmern für den stationären Aufenthalt.
  • Alle Zimmer bieten mit modernen Badezimmern mit Dusche und WC, Fernseher, Fax- und Internetzugang, Klimaanlage, Kühlschrank und Tresor den Komfort eines guten Hotels.
  • Das engagierte und freundliche Team der Bettenstation besteht aus examinierten Krankenschwestern, unsere kleinen Patienten aus dem Bereich Kinderchirurgie werden von speziell ausgebildeten Kinderkrankenschwestern versorgt.
  • Für alle Patienten ist das Pflegepersonal rund um die Uhr im Einsatz und auch die Ärzte sind über die tägliche Visite hinaus jederzeit erreichbar.

Ihr Plus:

Die Behandlung in der Emma Klinik erfolgt ausschließlich durch unsere Spezialisten. Das gilt auch bei vermeintlichen Routineeingriffen. Dadurch kommen Diagnose, Behandlung und Nachsorge – anders als in anderen Krankenhäusern – immer aus einer Hand. Wir sind davon überzeugt, dass neben einer optimierten, individuell auf den Patienten abgestimmten medizinischen Behandlung auch das körperliche und seelische Wohlbefinden eine wichtige Rolle für den Heilungsverlauf spielt. Deshalb legen wir in der Emma Klinik viel Wert auf eine angenehme Atmosphäre in der sich unsere Patienten rundum gut aufgehoben und umsorgt fühlen sollen.

https://www.emma-klinik.de/emma-klinik/startseite.html

© Text und Fotos: Emma Klinik

MEDIAN bestätigt Spitzenplätze bei FOCUS TOP-Rehakliniken 2019

Auch MEDIAN-Kliniken aus der Region vertreten.

Für die Bewertung wurden vom unabhängigen Institut Muinich Inquire Media (MINQ) unter anderem mehr als 3.500 führende deutsche Ärzte aus den jeweiligen Fachbereichen um ihre Einschätzung der Reha-Kliniken gebeten. Als weitere Experten kontaktierten die Meinungsforscher die Sozialdienste von über 500 Akut-Einrichtungen sowie Patientenverbände und Selbsthilfegruppen.

Folgenden MEDIAN-Kliniken platzierten sich in den FOCUS-TOP-Kategorien:

Orthopädie: MEDIAN Klinik Hoppegarten, MEDIAN Rehaklinik Aukammtal Wiesbaden, MEDIAN Frankenparkklinik Bad Kissingen

Psyche: MEDIAN Klinik Waren, MEDIAN Klinik Schweriner See, MEDIAN Zentrum für Verhaltensmedizin Bad Pyrmont, MEDIAN Klinik Münchwies, MEDIAN Klinik Berus, MEDIAN Klinik für Psychosomatik Bad Dürkheim

Neurologie: MEDIAN Klinik Grünheide, MEDIAN Klinik Bad Sülze, MEDIAN Klinik Gyhum, MEDIAN Klinik NRZ Magdeburg, MEDIAN Reha-Zentrum Bernkastel-Kues

Sucht: MEDIAN Klinik Schweriner See, MEDIAN Klinik Mecklenburg, MEDIAN Klinik Richelsdorf, MEDIAN Klinik Dormagen, MEDIAN Kinik Tönisstein, MEDIAN Kliniken Daun-Altburg, MEDIAN Kliniken Daun-Thommener Höhe, MEDIAN Klinik Münchwies, MEDIAN Klinik Wilhelmsheim, MEDIAN Klinik Römhild

Krebs: MEDIAN Klinik Kalbe, MEDIAN Reha-Zentrum Bad Berka Ilmtal-Klinik, MEDIAN Reha-Zentrum Bad Berka Adelsberg-Klinik

Herz: MEDIAN Klinik Moselschleife, MEDIAN Reha-Zentrum Bad Berka Adelsberg-Klinik, MEDIAN Klinik am Südpark Bad Nauheim

Rheuma (NEU): MEDIAN Fontana-Klinik Bad Liebenwerda, MEDIAN Klaus-Miehlke-Klinik Wiesbaden

Text©MEDIAN

©Foto 123rfm

Klinikum Aschaffenburg

Prof. Oliver Bähr ist der neue Chefarzt

Mit vielfältiger Erfahrung an die Spitze der Neurologischen Klinik

Professor Dr. Oliver Bähr ist Nachfolger von Professor Schneider und hat seit Februar 2019 die Leitung der Neurologischen Klinik im Klinikum Aschaffenburg-Alzenau übernommen.

Professor Bähr war zuvor am Zentrum der Neurologie und Neurochirurgie am Universitätsklinikum Frankfurt tätig. Dort war er zuletzt Oberarzt an der Klinik für Neurologie und leitender Oberarzt am Senckenbergischen Institut für Neuroonkologie.

Studiert hat Professor Bähr in Tübingen und anschließend sechs Jahre in der Neurologischen Klinik der Universitätsklink Tübingen gearbeitet, bevor er 2008 an die Uniklinik Frankfurt wechselte.  Von dort bringt er besondere Expertise aus den Bereichen der vaskulären Neurologie, der Neuroimmunologie und insbesondere der Neuroonkologie mit.

„In allen drei strategisch wichtigen Bereichen für die Neurologische Klinik haben Sie eine hohe fachliche Expertise“, freute sich Klinikums-Geschäftsführerin Katrin Reiser in ihrer Rede bei der offiziellen Begrüßung von Professor Bähr.

Mit dem Wechsel von Professor Schneider auf Professor Bähr ist der Generationswechsel der Chefärzte am Klinikum Aschaffenburg-Alzenau abgeschlossen. In den vergangen drei  Jahren hat das Klinikum insgesamt sieben Chefärzte in den Ruhestand verabschiedet und viele neue, hochqualifizierte Nachfolger gewinnen können.

Klinikum Aschaffenburg ©