Reisen während der Corona-Pandemie: Hygieneregeln und aktuelle regionale Informationen – was Reisende beachten sollten

Reisen während der Corona-Pandemie:

Hygieneregeln und aktuelle regionale Informationen – was Reisende beachten sollten.

 Nach der schrittweisen Aufhebung der bundesweit geltenden Quarantäne-Maßnahmen folgen weitere Lockerungen: Die aufgrund der COVID-19 Pandemie weltweit geltende Reisewarnung soll ab 15. Juni für die EU-Länder sowie Großbritannien, Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein aufgehoben werden, wie die Bundesregierung heute ankündigte. Sie wird ab15. Juni durch differenzierte Reisehinweise ersetzt. Diese sollen eine Hilfestellung geben, in welchem Land ein Urlaub geplant werden kann. Auch über Reisen außerhalb von Europa wird es künftig weitere Entscheidungen geben. Welche Vorsorge Reisende treffen können, um sich bestmöglich vor SARS-CoV-2 zu schützen, darüber informiert das CRM Centrum für Reisemedizin.

 „Reisende sind zum einen potenziell gefährdet, da sie sich vor Ort anstecken können, zum anderen sind sie aber auch potenziell gefährdend, da sie die Infektion in andere Länder bringen können. Diese Mechanismen, die wir alle beim Ausbruch der Pandemie beobachten konnten, behalten ihre Wirksamkeit auch nach einem Rückgang der Fallzahlen in Europa“, betont Professor Dr. med. Tomas Jelinek, wissenschaftlicher Leiter des CRM. „In der aktuellen Situation gilt es daher, die geltenden Hygieneregeln des Robert-Koch-Instituts (RKI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auch im Urlaub unbedingt einzuhalten.“ Zu diesen zählt neben sorgfältigem und häufigem Händewaschen unter anderem auch die Abstandsregelung: Der Abstand zu Menschen, die nicht im gleichen Haushalt leben, sollte 1,5 Meter betragen. Wo dies nicht möglich ist – beispielsweise in Geschäften oder an belebteren Orten – empfiehlt sich das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Dieser ist in Europa oftmals, wie in Deutschland auch, vorgeschrieben und gehört in ausreichender Menge ins Reisegepäck, ebenso wie Desinfektionsmittel für die Hände, falls unterwegs keine Waschmöglichkeiten bestehen. „Reisende sollten sich vor Antritt der Reise unbedingt darüber informieren, welche Regeln in ihrem Urlaubsland und der besuchten Region gelten“, so der Experte. „Denn je nach aktuellen Infektionsgeschehen wird es hierbei regional sehr unterschiedliche Vorschriften geben. Auch die Regeln zur Einreise werden sich zum Teil kurzfristig ändern, wenn die Infektionszahlen sinken oder steigen.“

 „Ob Reisen hinsichtlich Corona besonders risikoreich ist, hängt von Reiseziel, -weg und -art ab“, erklärt Jelinek. „Gibt es wenige COVID-19 Fälle in einer Region oder einem Land, ist das Risiko gering, bei höheren Fallzahlen besteht auch ein höheres Risiko.“ Auch hierüber müssten sich Reisewillige bei der Planung informieren, aber berücksichtigen, dass sich die aktuelle Situation auch ändern könne. Insgesamt seien die Covid-19-Fallzahlen in vielen Ländern aber auch niedriger als in Deutschland, das Risiko also eher geringer. Der Reiseweg werde grundsätzlich sicherer, je mehr Isolation er ermöglicht, das Auto sei daher beispielsweise Busreisen vorzuziehen. Flüge gelten als sicher, da die Luft im Flugzeug mit Virus-sicheren HEPA-Filtern gereinigt werde. „Flughäfen können aber – wie alle Orte, an denen Menschen aus unterschiedlichen Gegenden auf engem Raum zusammen-treffen, ein Problem sein und haben sicher auch zur Verbreitung von Corona beigetragen“, erläutert der Experte. „Ein wesentlicher Teil der Übertragungen fand bei Großveranstaltungen statt, denen man eher fernbleiben sollte.“ In den meisten Ländern blieben diese ohnehin weiterhin untersagt. In Hotels und Gastronomie werden geltende Abstandsregeln die bisherigen Abläufe deutlich verändern und so die Sicherheit vor einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 erhöhen. „Letztlich sollte man akzeptieren, dass sich ein Restrisiko beim Kontakt mit anderen Menschen nicht ganz ausschließen lässt“, betont der Experte.

 Außerhalb von Europa werden manche Länder nach Öffnung der Grenzen eine meist 14-tägige Quarantäne nach Einreise verhängen oder auf einem „Fit to Fly“ oder „Corona-free“-Zertifikat bestehen. Hierbei wird ein negativer Abstrich verlangt, der nicht älter als 72 bzw. 96 Stunden sein darf und kurz vor Abreise durchgeführt werden muss. „Später werden vermutlich auch Antikörper-Tests akzeptiert, die eine Immunität nach durchgemachter Infektion bestätigen“, sagt Professor Jelinek. Chile sei diesen Schritt bereits im April gegangen und stellt Immunitäts-Ausweise aus, die eine freie Bewegung im Land ermöglichen. „Auf der Reise selbst werden wir uns zudem auf vermehrte Kontrollen einrichten müssen“, so der Reisemediziner. Je nach Land werden dies Fragebögen sein, die ausgefüllt werden müssen, Temperaturmessungen, Befragungen, in seltenen Fällen auch Entry- oder Exit-Untersuchungen. „Sobald effektive Impfstoffe verfügbar sind, werden sehr viele Länder ein Impfzertifikat bei Einreise verlangen. Dieses Vorgehen kennen wir schon von anderen Impfungen, wie Gelbfieber. Erst dann wird sich das Reisen wieder weitgehend normalisieren“, sagt Professor Jelinek.

Text: CRM Centrum für Reisemedizin.

Bild: 123RF

 

 

Fulda: Im Jubiläumsjahr wieder DER MEDICUS!

Fulda bereitet Gästen im Jubiläumsjahr 2019 ein hochkarätiges Programm

Musical-Sommer, Bonifatius-Open-Air am Domplatz und Winter-Varieté in der Orangerie

Für Musicalfans und Kulturbegeisterte hat Fulda im Jubiläumsjahr 2019 ein hochkarätiges Veranstaltungsprogramm zusammengestellt, das keine Wünsche offen lässt. Wenn die Stadt im kommenden Jahr auf das 1275. Gründungsjahr des Klosters Fulda zurückblickt und an die Verleihung des Markt-, Münz- und Zollrechts an Fulda vor 1000 Jahren erinnert, dann bereitet sie ihren Bewohnern und Besuchern ein facettenreiches Geschenk: Events und kulturelle Glanzpunkte wechseln sich ab, erstrecken sich über das gesamte Jahr und reichen sogar noch darüber hinaus. Es gibt viele Gründe, der Barockstadt einen Besuch abzustatten.

Freunde des Musiktheaters können sich im Musical Sommer Fulda (14.06.– 04.08.2019) mit zwei Bühnenerfolgen von spotlight musicals im Schlosstheater Fulda verzaubern lassen. Den Anfang macht „Die Päpstin – Das Musical“ (14.06.–06.07. 2019) nach dem Erfolgsroman von Donna W. Cross, gefolgt von „Der Medicus – Das Musical“, der brillanten Bühnenadaption von Noah Gordons gleichnamigem Bestseller. Die Musicalstadt Fulda bietet Gruppen-Arrangements (ab 15 Personen) zum Preis ab 100 Euro pro Person an. Im Leistungspaket enthalten ist jeweils eine Hotelübernachtung mit reichhaltigem Frühstücksbuffet, der Eintritt in das Musical sowie eine einstündige Stadtführung, korrespondierend zum jeweiligen Musical. Die Anreise ist in der Spielzeit täglich möglich.

Mit erstklassigen Musicaldarstellern, einem großen Orchester und aufwändiger Bühnentechnik vor der imposanten Kulisse des berühmten Barockdoms lockt im Anschluss „Bonifatius – Das Musical“ (22.-25.08.2019) als Open-Air-Event auf dem Fuldaer Domplatz – ebenfalls eine Produktion von spotlight musicals. Auch für das exklusive Highlight des Stadtjubiläums 2019 hat das Tourismus und Kongressmanagement Fulda ein attraktives Gruppen-Arrangement zum Preis ab 100 Euro zusammengestellt, das neben der Übernachtung im gebuchten Hotel und einem reichhaltigen Frühstück das Musical-Ticket inkludiert.

Wer Fulda zur Winterzeit besuchen und sich verzaubern lassen möchte, für den ist das Winter-Varieté Fulda (26.12.2019–02.01.2020) genau das Richtige. Comedy, Artistik und Magie verströmen dann im historischen Ambiente der barocken Orangerie ihren Charme und bannen in der künstlerischen Umsetzung von Dirk Denzer – Veranstalter des internationalen Varietéfestes in Schweinfurt – das Publikum als Kaleidoskop der Kunstform Varieté. Durch das an die Orangerie angeschlossene „Hotel Maritim am Schlossgarten“ ist auch für das leibliche Wohl der Gäste bestens besorgt. Das dazugehörige Gruppen-Arrangement zum Preis ab 100 Euro umfasst eine Übernachtung in einem der Partner-Hotels, Frühstücksbuffet, den Eintritt in das Varieté und die einstündige Stadtführung „Fuldas Vielfalt“.

© Tourismus und Kongressmanagement Fulda, www.tourismus-fulda.de,

© Bildrechte Fotos: Christian Tech / Tourismus und Kongressmanagement der Stadt Fulda

© Spotlight Musicals