Spannende KURerlebnistage in Hessen

Die Heilbäder und Kurorte in Hessen laden vom 3. bis 6. Oktober 2019 zum 3. KURerlebnistag mit zahlreichen Veranstaltung rund um das Thema Kur und Natürliche Heilmittel.

„Es ist ein vielseitiges und spannendes Programm entstanden“, freut sich Almut Boller, die Geschäftsführerin des Hessischen Heilbäderverbandes, auf die 3. KURerlebnistage und besonders über das Engagement der Heilbäder und Kurorte in Hessen. Denn die jährlich stattfindenden Aktionstage sollen die Natürlichen Heilmittel und die lange Tradition der Kur wieder in den Blickpunkt rücken und auch ein Zeichen setzen für die Gemeinschaft der Heilbäder und Kurorte in Hessen.

Für die großen und kleinen Besucher stehen spannende Tage bevor: So lässt sich bei einer geführten Tour durch das schmucke Bad Arolsen Heilwasser verkosten. In Bad Emstal gilt es, Futterglocken zu basteln und Mais über offenem Feuer zu rösten. Zu Kurparkführungen lädt Bad Homburg v.d. Höhe ein und in Bad Karlshafen geht es auf den Spuren der Hugenotten zur Entdeckung der Solequellen. Wer möchte, kann in Kassel-Bad Wilhelmshöhe die Kneippanlage „Prinzenquelle“ erkunden oder beim Quellenausschank in Bad Nauheim dabei sein. Hier gibt es im Übrigen bei den Kurkonzerten auch tüchtig was auf die Ohren.

Bei der Tour „Die Paradiesfrucht per Rad erleben“ dreht sich in Naumburg alles um den Apfel. Foto: Thöne

Über die Streuobstwiesen führt in Naumburg eine Radtour zur Hummelwerkstadt. Ganz der Kunst hat sich Bad Salzhausen verschrieben: Die Führung führt zu spannenden Skulpturen, die einen neuen Blickwinkel eröffnen. In Schlangenbad lassen sich Kraftorte entdecken und gleich nebenan in Bad Schwalbach nimmt die Kurbahn ihre Gäste mit zum Moorbadehaus und zu den Moorgruben. Die Salzmarie führt besonders kleine Gäste durch Bad Sooden-Allendorf und Bad Wildungen präsentiert Quellen, Nymphen und manche anderen Wasserwesen. Von der Führung geht es am Besten direkt zur Direktvermarktermesse mit über 140 Ausstellern. Oder aber, man genießt ganz einfach das Entspannungstraining im nahegelegenen Bad Zwesten.

„Auf den Spuren von Sole und Salz“ lautet das Motto der Tour rund um Bad Orb und Bad Soden-Salmünster. Foto: ©TI Spessart Mainland

 Bad Orb und Bad Soden-Salmünster haben für die KURerlebnistage sogar ein gemeinsames Programm auf die Beine gestellt. Auf den Spuren von Sole und Salz geht die geführte E-Bike-Tour gleich durch beide Heilbäder, die so dicht beisammen liegen und doch ganz anders sind.

Insgesamt bieten in diesem Jahr 14 Heilbäder und Kurorte in Hessen spannende Veranstaltungen an den 3. KURerlebnistagen an. Einen Überblick über die Aktivitäten in den verschiedenen Orten gibt der handliche Flyer, den der Hessische Heilbäderverband eigens für diesen Aktionstag herausgebracht hat. Übersichtlich gestaltet finden sich hier alle Veranstaltungen, Adressen und Anfangszeiten.

Der Flyer zu den 3. KURerlebnistagen liegt bei den Heilbädern und Kurorten in Hessen aus und kann auf der Internetseite des Hessischen Heilbäderverbandes unter www.hessische-heilbaeder.de eingesehen und heruntergeladen werden. Wer ein Exemplar für die Hand- oder Jackentasche haben möchte, kann es gerne kostenlos bei der Geschäftsstelle des Hessischen Heilbäderverbandes, Wilhelmstraße 18, 65185 Wiesbaden, Telefon: (06 11) 26 24 87 87 oder unter info@hessische-heilbaeder.de anfordern.

Text: GM Redaktion, Kurorte Hessen

Beitragsbild: Barmer

 

THERMEN-HOPPING IST ENTSPANNUNG IN HISTORISCHEM AMBIENTE

Trotz Sommer sehnen sich viele Menschen nach einer kleinen Auszeit und ganzheitlichem Wohlbefinden in warmen Gefilden. Machen Sie doch einmal „Thermen-Hopping“ in Hessen!

14 Thermalbäder mit Heilwasser laden in Hessen zum Entspannen ein – einige davon mit bewegter Vergangenheit und in historischem Ambiente. So zum Beispiel das Jugendstilbad Darmstadt, das 1909 unter Großherzog Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt als Volksbad eröffnet wurde. Seiner Zeit entsprechend war es einst in zwei Teile aufgeteilt: Im nördlichen Trakt befand sich das Herrenbad, im südlichen Trakt das Damenbad.

Trotz historischem Ambiente verbirgt sich heute eine moderne Bade- und Saunalandschaft hinter den Mauern. Zusätzlich finden Wellnessfans einen SPA-Bereich, die Möglichkeit für wohltuende Massagen und Anwendungen und obendrauf noch ein sehr abwechslungsreiches Kursangebot. Weiche und warme Farben geben dem Bad mit seiner Bade- und Saunawelt eine unverwechselbare Wohlfühlatmosphäre. Das Jugendstil-Highlight ist das ehemalige Herrenbad mit restaurierter Jünglingsfigur, einem Brunnen und den historischen Umkleidekabinen auf dem Balkon der Schwimmhalle. 2008 wurde das Bad von der European Waterpark Association mit dem Sonderpreis für „Wiederbelebung historischer Badekultur“ ausgezeichnet. Internet: www.jugendstilbad.de

In der Kaiser-Friedrich-Therme mitten in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden finden Badefreunde und Erholungssuchende Badeluxus auf höchstem Niveau. Vorbild für das 1913 eröffnete Bad waren antike Thermen: Als Hommage an das römische Schwitzbad, auf dessen Fundament es errichtet wurde, präsentiert sich die Anlage im Stil einer antiken Therme mit säulenverzierten Räumen und aufwändigen Ornamenten. Die originale Ausgestaltung im Dekor des Jugendstils ist in verschiedenen Räumlichkeiten noch heute erhalten, ebenso das denkmalgeschützte Irisch-Römische-Bad. Tepidarium, Sudatorium, das historische Schwimmbad, wertvolle Keramiken und Fresken und das Russische Dampfbad spiegeln ebenfalls den Jugendstil wider.

Das Wasser der Therme stammt aus der Adlerquelle, die bereits vor 2.000 Jahren von den Römern entdeckt und genutzt wurde. Dank dieses wertvollen Naturelements wurde Wiesbaden zur weit bekannten Weltkurstadt. Selbst Goethe berichtete in Briefen an seine Frau, wie sehr die Bäder zu seinem Wohlbefinden beitrugen. Internet: www.wiesbaden.de

Das 1890 erbaute Kaiser-Wilhelms-Bad im denkmalgeschützten Kurpark von Bad Homburg hieß einst Fürstenbad. Keine Geringeren als der König von Großbritannien Eduard VII., Otto von Bismarck und König Chulalongkorn von Siam, dem heutigen Thailand, weilten in dem hessischen Heilbad zur Therapie. Wo früher die Adligen Erholung fanden, können heute Erholungssuchende in den Genuss großer Badetraditionen kommen.

Hinter den historischen Mauern verbirgt sich das Kur-Royal Day Spa – eine Wellnessoase im mediterranen Ambiente mit Dampf- und Dunstbädern. Der Wellnessgast hat die Möglichkeit, Massagen und Packungen zu genießen, doch auch Gesundheitsvorsorge, traditionelle und fernöstliche Anwendungen und medizinische Behandlungen werden angeboten. Internet: www.kur-royal.de.

Text: Red. und www.hessen-tourismus.de

Foto: Fohud Vollmer

 

Ganzheitkosmetik „Anti-Stress-Programmen“ für Körper und Seele

– Fitness für Körper, Seele und Geist –

Zurzeit gibt es eine breite Palette von so genannten „Anti-Stress-Programmen“ für den Körper und die Seele. Angefangen vom Fitness-Kult über Vitalitäts-Trainingsprogramme, Private Coaching bis hin zu Psycho-Seminaren – alles Schlagworte für ein schöneres und gesünderes Leben. Aber, wahre Schönheit kommt von innen. Diese uralte Weisheit macht sich nun schon seit einigen Jahren auch die Ganzheitskosmetik immer mehr zu Nutzen. Ganzheit steht dabei für Schönheitspflege und Entspannung des ganzen Menschen, die eben auch seine Seele und seinen Geist ansprechen muss.

Da gibt es einige Vorreiter, wie Gertraud Gruber, die am bayerischen Tegernsee schon seit Jahrzehnten Prominente und weniger prominente Menschen mit ihrer Bio-Kosmetik aus reinen Naturprodukten überzeugt. Auch ihre mehrfach ausgezeichnete Kollegin Annemarie Börlind gehört zu den Begründern dieser neuen Bewegung für Ganzheitskosmetik.

Bei diesen ganzheitlichen Programmen für die Schönheit wird immer auch auf die innere Entspannung des Menschen geschaut. Abbau von Stress durch Körperpackungen, Massagen mit ätherischen Ölen, Meditation – all das steht heute auf den Seminar-Programmen, wenn es um Wellness geht. Denn, Stress ist der Schönheitskiller Nr. 1! Er macht die Gesichtszüge härter, lässt die Falten hervortreten. Die meisten Menschen sind fast ständig angespannt. Auch der Feierabend dient nicht wirklich einer bewussten Entspannung von Körper, Seele und Geist. Dann beginnt oft der „Freizeit-Stress“. Es entstehen Körper-Blockaden, vielen sitzen ungeweinte Tränen auf dem Brustkorb und geben ein Gefühl der Enge, bei anderen klemmt die „Angst im Nacken“ fest.

Was tun? Die östlichen Gesundheitslehren, die immer schon ein ganzheitliches Bild vom Menschen hatten, haben u.a. mit ihrer 5-Elemente-Medizin eine gute Basis für die innere und äußere Entspannung gelegt. Mit den sogenannten Meridiandehnungen, bezogen auf die einzelnen Elemente, balancieren sie ihren Körper perfekt aus. Denn, nur in der Balance zwischen Innen und Außen, zwischen Ruhe und Aktivität findet der Einzelne „seine Mitte“. Nur aus der Mitte heraus beginnt er bewusster zu leben.

Unser „gesund-in-rheinmain“ – Meridian-Dehnungstipp:

 Sie sitzen auf dem Boden, strecken beide Beine gerade nach vorne und berühren (soweit möglich) die Zehen mit den Händen. Am Punkt der größtmöglichen Streckung halten sie inne, entspannen sich und atmen zweimal ruhig durch. So fühlen Sie, wie das Qui (die Körperenergie) entlang des Rückens und an den Beinen fließt. – Das ist der Nieren-Blasen-Meridian, dem man vor allem im Winter Entspannung zukommen lassen sollte.

 Zu den besten Entspannungsmethoden gehören unter anderem: Akupressur (Shiatsu), Atemtherapie, Aromatherapie, Ayurveda, Autogenes Training, Meditatives Tanzen, Rolfing, Thai Chi, Polarity oder Yoga.

Text: Red. girm

Bild: 123Rf.com

Was ist Naturkosmetik? – Bio-Produkte stark im Trend

Im Bereich der Kosmetikartikel werden, wie auch bei den Lebensmitteln, Bio-Produkte immer beliebter. Diese versprechen mehr enthaltene Vitamine, spezielle Wirkstoffe und bessere Verträglichkeit. Doch wie steht es um die Naturkosmetik?

Wer ist nicht auf Suche nach der geeigneten Gesichtscreme und -maske, Körperlotion, dem richtigen Haarshampoo und anderen Kosmetikprodukten? Am besten sollen sie neben der gesuchten Wirkung auch gut verträglich, vitamin- und nährstoffreich, umweltbewusst und nachhaltig sein. Hier sind Produkte mit reiner Pflanzenkraft für viele die optimale Wahl.

Doch fällt die Entscheidung zwischen den zahlreichen Kosmetikprodukten oft schwer, da das Angebot einfach zu groß und somit unübersichtlich ist. In diesem Fall sollten Sie auf ein entsprechendes Bio-Siegel auf der Verpackung achten. Es stellt sich für alle bisherigen „Nicht-Nutzer“ dieser Angebote die Frage, was Natur-/Biokosmetik anders macht und wie die Produkte zusammengesetzt sind.

Was ist Naturkosmetik?

Der Begriff Naturkosmetik ist grundsätzlich nicht geschützt. Entsprechende Bio-Siegel (z.B. BDIH, ICADA) geben Sicherheit, dass es sich um 100-prozentige Bio-Kosmetik handelt. Hier wird bei der Herstellung auf den Einsatz von Parabenen, Paraffinen, Silikonen, synthetischen Duft- und Konservierungsstoffen sowie Tierversuchen verzichtet.

Die Hauptwirkstoffe sind meist pflanzlich, in der Regel stammen sie aus kontrolliert biologischem Anbau. Die genauen Anforderungen an den Kosmetikhersteller variieren in einigen Punkten, die grundsätzlichen Kriterien für die Verleihung eines der Siegel sind jedoch meist Woran erkennen Sie, dass es sich um ein Naturkosmetikprodukt handelt?

Zur Kennzeichnung haben sich mehrere Systeme entwickelt. Die Siegel befinden sich meist auf den Verpackungen, was zu einer leichteren Kaufentscheidung führen soll. Je nach Siegel werden für die Vergabe neben der Rohstoffart auch die Art des Anbaus, der Rohstoffgewinnung und die Verarbeitungsmethoden überprüft. Im Folgenden finden Sie die bekanntesten Siegel für Natur- und Biokosmetik:

  • BDIH – Siegel für kontrollierte Naturkosmetik
  • ICADA- Siegel für zertifizierte Naturkosmetik
  • „Ökologische Naturkosmetik“ und „Naturkosmetik“ von der Organisation ECOCERT
  • NaTrue-Siegel in drei Qualitätsstufen

gleich. Sie fragen sich vielleicht, ob die reinen Naturprodukte in ihrer Wirkung mit der Hightech-Kosmetik aus dem Labor mithalten können? Das Ziel ist zumeist die sanfte Pflege der Haut und die Verschönerung des Aussehens. Und die Antwort lautet: ja. Den Ansprüchen an die Hautpflege werden sie in jedem Fall gerecht. Nur die Wirkungsschnelligkeit kann in manchen Fällen abweichen. Doch welche Pflanzen und deren Inhaltsstoffe haben welche Wirkung? Wir geben Ihnen beispielhaft einen kleinen Überblick:

  • Gegen Falten wirken Granatapfel- und Hibiskusextrakte.
  • Q10 kann rein biologisch aus Pistazien gewonnen werden.
  • Bei der Pflege reiferer Haut eignet sich besonders Rosenöl.
  • Für mehr Hautgeschmeidigkeit und Glättung kleiner Fältchen sorgen Öle, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind (z.B. Olivenöl, Arganöl).
  • Jojobaöl schützt die Haut vor Austrocknung.

Mit Lebensmitteln, die Sie in Ihrer Küche finden, können Sie einfach und schnell effektive Masken zaubern. Nach sorgfältiger Reinigung oder Peeling ist die Haut besonders aufnahmefähig für Schönheitsmasken. Die Poren sind weit geöffnet, und durch die erhöhte Durchblutung wird jede Maske optimal aufgenommen, was die Wirksamkeit noch erhöht. Nach der empfohlenen Einwirkzeit sollten Sie die Maske gründlich abwaschen und die Haut mit einer Feuchtigkeitscreme pflegen.

  • Quarkmaske: 2 EL Quark, 1 EL warmer Honig und 1 TL Olivenöl
    Einwirkzeit: 20 Minuten
    bei müder Haut
  • Avocadommaske: 1 Avocado, ½ TL Honig, 1 TL Sahne
    Einwirkzeit: 30 Minuten
    bei trockener HautText: IKK, – Red. girm
  • Bild:123Rf.com

Naturkosmetik-Markt boomt – Kosmetik von der Kräuterwiese

– Natur-Kosmetik wird aus pflanzlichen Rohstoffen hergestellt –

„Wahre Schönheit kommt von innen“ – so lautet die uralte Weisheit. Doch manchmal muss man auch von außen ein bisschen nachhelfen. Gerade bei zunehmendem Alter. Ob „Frau“ oder „Mann“ die duftenden Kosmetik-Produkte aus der Drogerie kaufen oder – umweltbewusst – der Naturkosmetik den Vorzug geben, ist individuell sehr unterschiedlich. Aber, der Naturkosmetik-Markt boomt. Längst haben die Produkte ihren „Geruch“ von „Öko“ verloren. Der Markt für kontrollierte Naturkosmetik ist gerade in den letzten Jahren immens gewachsen.

 Naturkosmetik ist:

  • Ohne künstliche Duft- und Farbstoffe,
  • frei von Mineralölen und Silikonen,
  • mit Rohstoffen aus kontrolliert biologischem Anbau,
  • hergestellt ohne Tierversuche.

„Heute wechseln immer mehr Menschen zur Naturkosmetik oder zu Haushaltsmitteln ohne synthetische Stoffe, weil ihr Arzt eine Duftstoff- oder Körperpflegemittel-Allergie diagnostiziert hat“, sagt Naturkosmetikerin Claudia Englert. „Ich habe auch so angefangen. Meine Tochter hatte mit zwei Jahren eine schlimme Hautallergie. Ich habe dann lange gesucht, bis ich die Ursache für diese Krankheit gefunden habe. Letztendlich war sie allergisch auf die vielen Duftstoffe der Körperkosmetik und der Haushaltsreiniger“. So begann Claudia Englerts´ „ganzheitlicher Weg“.

Die Palette der „kontrollierten Naturkosmetik“ ist riesig. Nicht jeder wagt sich gleich an Präparate von Firmen wie „Weleda“ oder „Dr. Hauschka“. Letzterer arbeitet sogar auf Basis der anthroposophischen Medizin. Auch die Kosmetik von „Martina Gebhardt“, die als einzige Herstellerin Demeter-zertifiziert ist, und die ihre Inhaltsstoffe nach dem Stand des Mondes erntet, ist etwas für „Fortgeschrittene“, wie Claudia Englert es formuliert.

Die Naturkosmetik hält so genannte „Einsteiger-Produkte“ bereit. Von „Börlind“ über „Tautropfen“, „Logona“ oder „Lavera“ kann sich der Käufer „durch riechen“. Denn, die Naturkosmetik unterscheidet sich nicht nur durch ihre andere Konsistenz – sie ist ohne Mineralöle und Silikone – sondern auch durch ihre Gerüche, die eher an eine Almwiese als an ein Kosmetikstudio erinnern. Minze, Sanddorn, Kamille, Salbei oder Rosmarin – die ätherischen Öle, die hier zur Anwendung kommen, sind nicht jedermanns Sache.

Für die Zellregeneration setzt die Naturkosmetik auf Pflanzenstoffe wie Granatapfel, Katzenkralle, Trauben- und Sojaextrakte oder Rotklee. Sie enthalten ungesättigte Fettsäuren und Antioxidantien. Auch die körpereigene Hyaluronsäure wird in der „Kosmetik von der Kräuterwiese“ verwendet.

Heute gibt es für jede Haut und für jedes Alter – und für jeden Geruchssinn – die passende Kosmetik, deren Rezepturen auf die Kräfte der Natur setzen, und die man auch selbst herstellen kann, wie:

Basisöl für Gesicht und Körper

Olivenöl kann pur direkt auf die Haut aufgetragen werden. Für die Gesichtspflege nimmt man etwa einen halben Teelöffel zimmerwarmes Öl und massiert es sanft ein.

Etwas aufwendiger ist es, das Öl mit Johanniskraut zu veredeln. Die als Heilkraut verwendete Pflanze soll die Wirkung des Olivenöls verstärken, indem sie Entzündungen hemmt und bei Juckreiz hilft. So geht’s: 100 Milliliter Olivenöl in einem Topf leicht erwärmen und mit einer Tasse Johanniskrautblüten aus der Apotheke oder dem Reformhaus vermengen. Die Mischung etwas abkühlen lassen und in einem fest verschlossenen Glas zwei Wochen ziehen lassen. Sobald sich das Öl dunkelrot verfärbt, die Mischung durch ein Sieb gießen und in einem luftdicht verschließbaren Glas aufbewahren – am besten kühl und geschützt vor Sonneneinstrahlung. Das Öl ist gut als Basisöl für die Pflege normaler Haut zu verwenden. Wer eine sonnenempfindliche Haut hat oder zu Allergien neigt, sollte darauf verzichten, Johanniskraut beizumischen, da es die Lichtempfindlichkeit erhöhen kann.

Text: Red. girm

Bild: 123Rf.com