Dr. Michael Groß – Olympiasieger und erfolgreicher Unternehmer als Autor

Dr. Michael Groß

„Das Beste liegt vor uns“ – Wie wir neue Energie für unser Leben gewinnen.

Michael Groß, Olympiasieger und erfolgreicher Unternehmer, und seine Ehefrau Ilona, erfahrene Coachin, zeigen, wie wir in der zweiten Lebenshälfte neue Energien sammeln. Wir stehen mitten im Leben – und sind im besten Alter. Doch die Welt dreht sich rasant, gerade im digitalen Zeitalter halten Beruf und Alltag ständig neue Herausforderungen bereit. Daneben haben wir unverhoffte Krisen zu bewältigen. Um den allgegenwärtigen Wandel zu meistern und beherzt den Neustart zu wagen – in der Arbeit und Freizeit, in gesundheitlicher Hinsicht und in der Liebe. Ihr Buch eröffnet neue Perspektiven, die nicht nur die Generation 50plus inspirieren.

Mehr über Dr. Michael Groß als Autor,Unternehmer,Redner und Trainer: https://www.michael-gross.net/de/autor/

  Eine Leseprobe die Lust auf Mehr macht: https://www.m-vg.de/mediafiles/Leseprobe/9783742313768.pdf

 

Michael Groß, Jahrgang 1964, ist mehrfacher Olympiasieger und Weltmeister im Schwimmen. Parallel zum Leistungssport absolvierte er ein Studium der Geisteswissenschaften, das er mit Promotion abschloss. Heute ist er gefragter Coach und Buchautor (michael-gross.net/), Inhaber der Beratungsfirma Groß & Cie. und unterrichtet er an der Universität Frankfurt am Main zum Thema »Digital Leadership«.

Ilona Groß, Jahrgang 1962, studierte Betriebswirtschaftslehre und war anschließend über ein Jahrzehnt als Abteilungsleiterin und Prokuristin für Touristikkonzerne tätig. Heute ist sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Michael Groß im Managementtraining und Business Coaching aktiv und arbeitet nebenberuflich als Fitnesstrainerin (happybody.fitness). Sie ist Mutter zweier Kinder und lebt in der Nähe von Frankfurt.

 

Zecken Risikogebiete in Hessen Informationen

Krank durch Zecken

Sie sind vor allem in der wärmeren Jahreszeit aktiv, sie stechen ab März. Dabei enthalten viele Zecken Krankheitskeime, die für sie selbst unschädlich sind, die sie aber mit dem Stich auf den Menschen übertragen können. So sind sie für den Menschen die Überträger zweier Krankheiten, die Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Beide Erkrankungen können in seltenen Fällen auch gleichzeitig vorkommen. Zecken, die die Borreliose-Erreger in sich tragen, kommen überall vor. Für die FSME sind hingegen in Hessen der Odenwald, die Bergstraße, der Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Kreis Marburg-Biedenkopf Risikogebiete, d.h. Gebiete, in denen die Zecken den FSME-Virus in sich tragen (siehe Abbildung).

Weitere Risikogebiete für die FSME liegen in Bayern und Baden-Württemberg und z.T. in den neuen Bundesländern. Außerhalb Deutschlands sind die Hauptverbreitungsgebiete der FSME Ost- und Mitteleuropa, vor allem bestimmte Gebiete in Österreich, Polen, Ungarn, dem ehemaligen Jugoslawien, der Slowakei und Tschechien, der ehemaligen Sowjetunion (besonders Lettland) sowie Skandinavien. Die Zecken finden sich am Boden oder im Gestrüpp bis rund 1 Meter Höhe und krabbeln Erwachsenen an den Beinen hoch, so dass die Lokalisation häufig an den tiefer liegenden Körperteilen erfolgt. Kinder hingegen können Zecken leichter auch in Kopfhöhe haben.

Hinweis für Ärzte:

Für meldepflichtige Krankheiten kann das Formular verwendet werden, das unten als PDF-Datei angeboten wird.

Borreliose

Diese Erkrankung verläuft in Schüben. Nach dem Zeckenstich entwickelt sich meist zunächst eine Hautveränderung, das sogenannte Erythema chronicum migrans. Innerhalb von drei Tagen bis drei Wochen, manchmal aber auch erst Monate nach dem Stich, entsteht dabei in der Region des Zeckenstiches eine Hautrötung, die sich ausbreitet und zentral abblasst. Die Krankheit kann von selbst abheilen oder ein bis vier Monate später in ein 2. Stadium eintreten. Dieses 2. Stadium ist durch eine umfangreiche Nervenentzündung mit von einzelnen Nervenwurzeln ausgehenden Schmerzen und Lähmungen charakterisiert. Häufig betroffen sind Arme und Beine oder auch der Gesichtsnerv (Nervus facialis).

Seltener sind eine Gehirnentzündung, Rückenmarksentzündung oder Nervengeflechtsentzündung. In ca. 10 % der Fälle kommt es zu einer Entzündung des Herzens. Fünf bis sechs Monate später erfolgt bei unbehandelten Patienten häufig ein 3. Stadium. In diesem 3. Stadium, kann es neben weiteren Hauterscheinungen mit rotblau verfärbten Hautarealen und Gelenkbeschwerden (Lyme-Arthritis) zu einer chronisch fortschreitenden Entzündung von Gehirn und Rückenmark (Enzephalomyelitis = selten), einer chronischen Erkrankung mehrerer Nerven (Polyneuropathie) oder einer Muskelentzündung kommen.

Nur jeder zweite Patient erinnert den schmerzlosen Zeckenstich. Die Diagnose wird durch Antikörper-Titer-Bestimmung im Blut (Serum) und Liquor gesichert. Die empfohlene Behandlung der Borreliose richtet sich nach dem Stadium.

Bei Kindern sieht die Behandlung wie folgt aus:

  1. Erythema migrans, Lymphozytom, jeweils in Tablettenform unter 9 Jahren Amoxicillin (50 mg/kg/d in 3 Einzeldosen) oder Cefuroximaxetil (20-30 mg/kg/d in 2 Einzeldosen) über 9 Jahren Doxycyclin (1. Tag: 4 mg/kg, dann 2 mg/kg/d);
  2. Neuroborreliose, Arthroborreliose, Borrelien-Karditis jeweils als Infusion Ceftriaxon (50 mg/kg/d [max. 2 g/d] in 1 Einzeldosis über 14 Tage) oder Cefotaxim (200 mg/kg/d [max. 6 g/d] in 2-3 Einzeldosen über 14 Tage) oder Penicillin G (500 000 IE/kg/d [max. 12 Mega/d] in 4 Einzeldosen über 14 Tage).

Bei Erwachsenen ist als Behandlung vorgesehen:

  1. Möglichst frühzeitig, schon im Stadium migrans – u. U. bereits bei Verdachtsdiagnose – Doxycyclin (100-200 mg/d als Tablette) für mindestens 21 Tage, bei Kontraindikation Oralpenicilline, Oralcephalosporine oder Erythromycin bzw. Amoxicillin, im vorgerückten Stadium Cephalosporine.
  2. Bei Neuroborreliose Ceftriaxon i.v. (= intravenös = in die Vene) oder Cefotaxim i.v. über 3 Wochen. Frühzeitig und ausreichend (Länge und Dosis) behandelt ist die Prognose günstig

FSME

Für die FSME besteht jahreszeitliche Gipfel in den Monaten Juni-Juli und September-Oktober. Denn hier sind die Zecken hauptsächlich aktiv.

Die meisten Infizierten leiden lediglich unter grippeähnlichen Beschwerden, insbesondere Kopf- und Gliederschmerzen. Diese treten zwei Tage bis drei Wochen nach dem Stich auf. Bei ca. 25 % der Fälle kommt es, nach einer vorübergehenden beschwerdefreien Zeit, ca. 3 Wochen später zu einer zweiten Erkrankungsphase. Diese äußert sich mit einem Temperaturanstieg bis auf 40 Grad C und Symptomen einer Hirnhautentzündung (Meningitis) oder auch einer Hirnentzündung und/oder Rückenmarksentzündung. Besonders im höheren Lebensalter kann die Erkrankung schwerer verlaufen und es kommt zu einer Kinderlähmungs- (Poliomyelitis-) ähnlichen Symptomatik.

Die Diagnose erfolgt durch eine Blutuntersuchung oder, bei entsprechenden Symptomen, durch eine Untersuchung der Rückenmarksflüssigkeit.

Die Häufigkeit der FSME-Infektionen ist in Deutschland ungleichmäßig verteilt. Als FSME-Risikogebiete werden Endemiegebiete der FSME deklariert, in denen für Personen mit Zeckenexposition ein Erkrankungsrisiko besteht, das präventive Maßnahmen begründet. In 2012 zählen in Hessen zu den Risikogebieten der Landkreis Marburg-Biedenkopf, der Main-Kinzig-Kreis, Stadt- und Landkreis Offenbach, der Landkreis Groß-Gerau, der Stadtkreis Darmstadt, der Landkreis Darmstadt-Dieburg, der Landkreis Bergstraße und der Odenwaldkreis (von Norden nach Süden). Mit der FSME-Impfung steht ein wirksamer Schutz vor der FSME zur Verfügung. Die STIKO empfiehlt die FSME-Schutzimpfung

  • für Personen, die in Risikogebieten wohnen oder arbeiten und dabei ein Zeckenstichrisiko haben und
  • für Personen, die sich aus anderen Gründen in Risikogebieten aufhalten und dabei gegenüber Zecken exponiert sind

(Epidemiologisches Bulletin des RKI Nr. 21/2012). Die FSME-Impfung schützt nicht vor Borreliose.

Eine ursächliche Behandlung, zum Beispiel durch Antibiotika, ist nicht möglich. Die Prognose bei Erkrankung ist jedoch meist günstig. In einigen Fällen bleiben jedoch Schäden zurück. Die Sterblichkeit liegt bei 1 bis 2 % der Verläufe. Die Infektion hinterlässt eine lebenslange Immunität. Es besteht die Möglichkeit einer Impfung gegen die FSME. Die aktive Immunisierung ist Personen, die sich in Risikogebieten im Freien aufhalten, zu empfehlen.

Die Gabe von Hyperimmunglobulin ist nur bei gleichzeitig mehreren Zeckenstichen in Endemiegebieten sinnvoll. Sie kann jedoch nur bei Erwachsenen und Jugendlichen über 14 Jahren erwogen werden, wenn eine Zeckenexposition sicher nicht länger als 96 Stunden zurück liegt.

Die Übertragung der Keime (Borrelien oder FSME-Virus) beim Zeckenstich braucht nach den vorliegenden wissenschaftlichen Untersuchungen bis zu 24 Stunden. Je länger die Zecke im Körper haften bleibt, desto höher ist also das Risiko einer Infektion. D.h. es ist auf jeden Fall ein sofortiges Absuchen der Kleidung bzw. des Körpers nach möglichem Zeckenkontakt sinnvoll.

Die Zecken sind aus dem Körper durch vorsichtiges Ziehen, am besten mit einer speziellen Zeckenzange oder aber mit einer Pinzette, zu entfernen. Dabei sollen die Zecken so nah der Haut wie möglich gefasst und ohne zu reißen herausgezogen werden (nicht den Hinterleib quetschen). Danach sollte die Einstichstelle idealerweise mit sterilem Alkohol betupft werden. An schwer zugänglichen oder sehr empfindlichen Hautbereichen haftende Zecken (z.B. Genitalbereich, Gehörgang oder Augenlider, Bindehaut) sollen nicht durch den Patienten selbst, sondern durch den Arzt/Facharzt, manchmal sogar unter mikroskopischer Hilfe, entfernt werden.

Text: Ministerium Hessen Soziales

Bild:123RF

Sanfte Medizin für die Wechseljahre

Sanfte Medizin für die Wechseljahre

„Ich bin wegen jeder Kleinigkeit an die Decke gegangen oder habe einfach sofort losgeheult. Nachts konnte ich immer schlechter schlafen und vor allem meine plötzlichen Hitzewallungen waren mir schon sehr peinlich“, erzählt Claudia Berle (Name wurde von der Redaktion geändert) aus Seligenstadt. Mit ihrem Mann konnte und wollte die 45-jährige Bankangestellte nicht über ihre ungewohnten Symptome sprechen, aber als vor allem die Hitzewallungen tagsüber fast unerträglich wurden, vertraute sie sich ihrem Gynäkologen an.

Oft dauert es viel zu lange bis sich Frauen wie Frau Berle an ihren Gynäkologen wenden und offen über ihre Symptome sprechen“, berichtet der Hanauer Privatdozent und Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Dr. Wolfgang Behrendt, aus seinem Praxisalltag. „Die Zeit der Wechseljahre ist eine sehr individuelle Zeit des Wandels für die Frauen. Für die ärztliche Therapie bedarf es vor allem eines offenen Gespräches, dem natürlich eine intensive Anamnese vorausgehen muss, um dann auch individuell helfen zu können.“

Dr. Wolfgang Behrendt

Auch die Alzenauer Gesundheitsberaterin Gabi Zeller weiß um die Wichtigkeit des Gespräches mit ihren Klientinnen. „In der Zeit der Wechseljahre, also zwischen dem 45. und 60. Lebensjahr, findet nicht nur eine hormonelle Umstellung bei uns Frauen statt, sondern es kommen auch oft jahrelang verdrängte und tabuisierte Themen – wie Paarkonflikte, sexuelle Probleme, beruflicher Druck – an die Oberfläche und wollen gelöst werden.“

Zeit des Wechsels

Klimakterische Turbulenzen sind so individuell wie die Frauen selbst. Wer weiß schon, dass ein Drittel aller Frauen völlig beschwerdefrei ist, ein weiteres Drittel mäßige Probleme in den Wechseljahren hat und nur 30 Prozent aller Frauen unter stärkeren Beschwerden leiden? Wem ist bewusst, dass sich die hormonelle Umstellung meist über mehr als zehn bis 15 Jahre hinzieht und das Befinden auch ganz unterschiedliche Phasen durchläuft? Und wer weiß überhaupt, was genau im weiblichen Körper in der „Zeit des Wechsels“ geschieht?

Die Menopause ist grundsätzlich gekennzeichnet durch das Aufhören der Menstruation. Davon sind alle Frauen betroffen, die in die Wechseljahre kommen. Die Eierstöcke beginnen allmählich ihren regelmäßigen Rhythmus zu verändern. Sie bilden nicht mehr, wie vorher jeden Monat, befruchtungsfähige Eizellen, sondern der Eisprung verzögert sich und irgendwann bleibt er sogar völlig aus. Östrogen und Progesteron arbeiten nicht mehr nach Plan.

Die vegetativen Zentren reagieren darauf. Jetzt können Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schleimhautveränderungen, Herzrhythmus- und Schlafstörungen, Inkontinenz und nachlassende Knochendichte als Folge dieser Hormonumstellungen einsetzen. „Diese Symptome können sich einstellen, sie müssen es aber nicht zwangsläufig“, sagt der Hanauer Gynäkologe Behrendt. „Denn die Wechseljahre sind keine zwanghaft auftretende Krankheit, sondern sie sind eine Zeit, in der sich im weiblichen Körper und in der seelischen Verfassung der Frau ein langsamer Wechsel vollzieht, der individuell unterschiedlich erlebt wird.“

Sexuelle Probleme

Wenn eine Patientin mit Wechseljahres-Symptomen in seine Sprechstunde kommt, dann steht bei Dr. Behrendt eine ausführliche körperliche Untersuchung ganz vorne an. „Dann bestimme ich meist auch den Hormonstatus und prüfe vor allem die Schilddrüsenfunktion. Denn die Symptome einer kranken Schilddrüse sind denen der Wechseljahres-Beschwerden sehr ähnlich.“

Mindestens so wichtig wie die Untersuchung ist für den Frauenarzt, der 22 Jahre klinische Erfahrung mitbringt, das Gespräch mit der Patientin. „Aus meiner täglichen Praxis kann ich sagen, dass zwei Drittel aller Frauen, die mittlere bis starke Probleme in der Menopause haben, von sexuellen Schwierigkeiten berichten. Hier hilft uns Medizinern die moderne Diagnostik überhaupt nicht weiter. Es gilt das Thema aus der Tabuzone zu holen und offen anzusprechen. Und natürlich muss die Patientin dann den `Wechsel´ in ihrem Leben auch wollen.“

Dass eine Veränderung des Lebensstils gerade in den Wechseljahren wichtig ist, da sind sich Frauenarzt und Gesundheitsberaterin völlig einig. Dies gilt vor allem auch für den Bereich Ernährung, Entgiftung und Bewegung. „In den Jahren vor dem Wechsel leben wir Frauen durch die vierwöchige Menstruation in einem fortwährenden Entgiftungsprozess“, erklärt Gabi Zeller. „Der verabschiedet sich beim Älterwerden ganz langsam. Deshalb müssen wir vermehrt zusätzlich entgiften, übrigens auch mental, und uns vor allem gesund ernähren.“

 Leinöl mit Quark

Das hat die ehemalige Krankenschwester, die 2005 ihre Ausbildung als ärztlich geprüfte Gesundheitsberaterin absolviert hat, auch der 52jährigen Yogalehrerin Vera Heilmann aus Neuberg ans Herz gelegt. Frau Heilmann hatte sie mit starken Hitzewallungen und Schlafstörungen aufgesucht. „Hausaufgabe“ nach der ersten Sitzung war eine Umstellung auf die so genannte „Öl-Eiweiß-Kost“, die die deutsche Ärztin Dr. Johanna Budwig schon in den 50er Jahren bekannt gemacht hat.

„Leinöl heißt das Zauberwort“, sagt Gabi Zeller, die sich auf Ernährung, Entgiftung und Krebsberatung spezialisiert hat. „Ich esse seit Jahren täglich mindestens ein bis zwei Portionen Magerquark mit drei Esslöffeln Leinöl und etwas Milch vermischt. Dazu gibt es Nüsse und frische oder getrocknete Früchte. In Leinöl sind Lignane enthalten, die in Form von Phytoöstrogenen wirken.“

Übrigens schwört auch der Gynäkologe Dr. Behrendt auf sein tägliches „Leinöl-Müsli“ als „Zellnahrung“ und Entgiftungsmittel. „Ich esse Leinöl seit Jahren in einer Quark-Mischung und rate auch meinen Patientinnen dazu, vor allem bei einer Krebsdiagnose. Und neben dem Leinöl gehört auch Bio-Joghurt und der so genannte `Brottrunk´ zu meinem täglichen Ernährungsplan. Alles zusammen wirkt entgiftend und ist nicht nur in der Menopause gut für die Gesundheit.“

Ihrer Klientin hat Gabi Zeller noch Nahrungsergänzungen in Form von Bitterstoffen wie Artischocke, Löwenzahn, Rote Beete Saft und Sauerkrautsaft empfohlen. „Ein wahres Wundermittel scheint mir auch die regelmäßige Einnahme von Yams, Rotklee und Cissus“, berichtet Vera Heilmann bei ihrer dritten Sitzung in den Alzenauer Therapieräumen der Beraterin. „Aber ich denke, dass die Kombination aus Ernährungsumstellung, den Nahrungsergänzungsmitteln und vor allem viel Bewegung – mein Yoga und tägliches Laufen – mir innerhalb von wenigen Wochen schon erste Erfolge gebracht hat. Zumindest ist das nächtliche Schwitzen schon wesentlich besser geworden.“

Zur weiteren Entgiftung empfiehlt Gabi Zeller auch häufige Basenbäder, als Fuß- oder Wannenbad, angereichert mit Natronpräparaten oder Salzen aus dem Toten Meer. „Ganz wichtig sind auch Einläufe“, ergänzt sie. „Sie gehörten vor Jahrzehnten zur Standard-Medizin. Heute sind Einläufe fast vergessen. Aber gerade in den Wechseljahren sind sie ein gutes Entgiftungsmittel.“

Glückshormone durch Sport

Tägliche Bewegung, wie Fahrradfahren, Walking oder Jogging, Entspannungsgymnastik, Yoga oder autogenes Training gehören in der Zeit des so genannten „hormonellen Sinkflugs“ auch zu den Empfehlungen, sowohl des Gynäkologen als auch der Gesundheitsberaterin. „Ein Wechsel sollte ganzheitlich stattfinden“, davon ist Dr. Behrendt überzeugt. „Und dazu gehört auch ein verändertes körperliches Programm. Sport ist gut, um die Muskeln und Gelenke zu stärken und im Gehirn werden Endorphine freigesetzt, so genannte `Glückshormone´.

Das hilft vor allem auch bei seelischen Verstimmungen, die mit einer Hormonumstellung einhergehen können.“ Der Arzt verweist hier auch auf ein weiteres Tabuthema, die Inkontinenz. „Viele Frauen in den Wechseljahren haben damit Probleme. Hier gibt es spezielle Beckenbodenübungen, die helfen können, die Muskulatur des Beckens zu verstärken.“

Die Einnahme von pflanzlichen Wirkstoffen ergänzt die Therapievorschläge. Viele ganzheitlich orientierte Ärzte empfehlen sie längst als Hormonersatztherapie. „Es gibt zahlreiche Pflanzen, die so genannte Phytoöstrogene produzieren. Das sind Stoffe mit östrogenartiger Wirkung. Solche Präparate, zum Beispiel aus Traubensilberkerzen-Extrakten (Cimifuga) empfehle ich vor allem Frauen, die eine Krebs-Vorgeschichte haben. Es gibt noch immer viele Kollegen, die solchen Frauen trotz allem Hormonpräparate verschreiben. Das halte ich für sehr gefährlich. Die pflanzlichen Mittel brauchen zwar länger bis sie ihre Wirkung entfalten, aber gerade für Krebspatientinnen sind sie eine sinnvolle Alternative zu Hormonen.“

Immer wieder aber verweist der Frauenarzt auf das Gespräch als Basis jeder Veränderung. „Manchmal rate ich einer Patientin auch zu einem Einzel- oder Gruppengespräch bei einer Wechseljahres-Beraterin. Gerade Gesprächsgruppen unter Frauen, in denen sie sich und ihre körperlichen und seelischen Veränderungen `spiegeln´ können, sind für viele zum Loslassen, Annehmen und Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen, wichtig.“ In Holland werden Wechseljahres-Beraterinnen übrigens seit mehr als zehn Jahren ausgebildet. Diese Gespräche sind ein Standardangebot vieler Ärzte und Therapeutinnen und werden meist auch noch von den Krankenkassen bezahlt.

Selbstbewusst altern

Auch die moderne Anti-Aging-Medizin spielt eine große Rolle beim Thema Wechseljahre. Die Jugend- und Schönheitskultur macht es den Frauen beim Älterwerden wesentlich schwerer als den Männern. In manchen ostasiatischen Ländern oder etwa bei den Maya-Frauen in Lateinamerika gibt es nicht einmal den Ausdruck `Wechseljahre´. Das mag daran liegen, dass dort ältere Frauen eine viel höhere gesellschaftliche Anerkennung haben. Aber auch daran, dass die Frauen untereinander einen wesentlich aktiveren Austausch führen.

Dort, wo Frauen ihr Alter als eine Aufwertung in der Gesellschaft erfahren, wo sie beim Älterwerden immer höher angesehen sind und ihr Rat gefragt ist, spielen Wechseljahre eine weitaus kleinere Rolle als in unserer westlichen, jugendlich orientierten Kultur. Die Wechseljahre und der Umgang damit sind somit auch ein gesellschaftliches Thema – nämlich wie `Mann und Frau´ mit dem Älterwerden umgehen.

Hintergrund: Sanfte Behandlungen für die Wechseljahres-Symptome

Neben der jahrzehntelang verordneten Hormontherapie gibt es heute zahlreiche „sanfte“ Wege, die unterschiedlichen Symptome der Wechseljahre zu mildern. Dazu gehören vor allem auch pflanzliche Wirkstoffe: Cimifuga (Traubensilberkerze), Mönchspfeffer, Soja, Ginseng, Hopfen, Rotklee- und Yams-Präparate, Salbeitee (bei Schwitzen), homöopathische Stoffe wie Lachesis oder Pulsatilla. Viele Ärzte und Therapeuten raten auch zu Akupunktur oder dem so genannten Hormon-Yoga.

Literatur: „Weisheit der Wechseljahre“ von Christiane Northrup (Zabert Sandmann Verlag) oder „Frauen-Heil-Kunde“ von Margit und Ruediger Dahlke und Volker Zahn (Goldmann Verlag).

Weitere Informationen:

www.gfg.bv.de/kurse-beratung-kontakt.hmtl (Infos über Wechseljahres-Beraterinnen)

www.frauengesundheitszentren.de

www.aeggf.de

Text: Redaktion gesund-in-rheinmain

Foto: Medienbüro Andrea Thoma, Dr. Berendt privat,

Beitragsbild: 123RF

Bewegungsmangel im Büro: Tipps für gesünderes Arbeiten

Zu den am meisten verbreiteten Gesundheitsproblemen in Deutschland zählen Rückenbeschwerden und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine wesentliche Ursache dafür ist Bewegungsmangel. Unter diesem leiden insbesondere Menschen, die vor allem am Schreibtisch arbeiten. Hier gilt es gesünder zu leben!

„Sehr viele Berufstätige bestreiten ihren Büroalltag hauptsächlich im Sitzen, allerdings ist der Mensch nicht dafür geschaffen, sich ein Drittel des Tages beinahe gar nicht zu bewegen. Wer gesund und fit bleiben möchte, braucht regelmäßige aktive Pausen“, sagt Klaus Möhlendick, Diplom-Sportwissenschaftler. Zu langes Sitzen lasse die Bein-, Bauch- und Rückenmuskulatur verkümmern und steigere außerdem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Aufstehen spart Zeit und sorgt für effizientere Meetings

Der Körper braucht laut dem Sportwissenschaftler regelmäßige Pausen vom Sitzen, spätestens nach dreißig Minuten. Sinnvoll sei es beispielsweise, lieber die Kolleginnen im Nachbarbüro persönlich zu besuchen, statt aus Bequemlichkeit zum Telefonhörer zu greifen. „Wer sich ab und zu erhebt, tut nicht nur etwas für seine Gesundheit, sondern wird auch effizienter. Telefonate werden erstaunlicherweise deutlich kürzer, wenn man sie im Stehen führt. Auch ein Konferenzraum ohne Stühle erhöht die Effizienz von Meetings enorm“, berichtet der Sportwissenschaftler. Demnächst könnten auch wieder sogenannte Walk-and-talk-Meetings sich neu entwockeln. Statt einer Besprechung im Büro würden Projekt-Ideen oder das Tagesgeschäft schlicht bei einem Spaziergang diskutiert. Das erspare den Beteiligten womöglich sogar die eine oder andere überflüssige Präsentation.

Gesundes Team, gesundes Unternehmen

 Beim Thema Gesundheit seien auch die Unternehmen gefragt. „Modernen Arbeitgebern ist mittlerweile klar, dass es für den Erfolg eines Unternehmens auch auf die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ankommt. Mit einem ganzheitlichen betrieblichen Gesundheitsmanagement, das auch die gesundheitsförderlichen Verhältnisse berücksichtigt, lässt sich gezielt mehr Bewegung in den Arbeitsalltag integrieren“, so Möhlendick.

 

Text: Barmer und Redaktion girm

Foto: Barmer

Höhenaufenthalt und Trekking „Vorliebe zu Grenzerfahrungen“

Nicht nur Extremsportler mit ausgeprägter Vorliebe zu Grenzerfahrungen verlassen die Alpen in Richtung Himalaya und Anden, sondern zunehmend auch mehr oder weniger Untrainierte. Bei der Planung einer Trekkingtour, dem Weiterziehen mit der gesamten Ausrüstung, müssen Sie immer die fehlende oder unzureichende Infrastruktur des Reiselands berücksichtigen. Die Anforderungen und die Risiken variieren sehr stark für unterschiedliche Trekkingtouren. Gefahren beim Bergwandern und Bergsteigen stehen im Zusammenhang mit körperlicher Überforderung, den extremen Klimabedingungen (Kälte, Sonne) und der großen Höhe.

Einige direkte Reiseziele wie Mexico City, La Paz, Cuzco oder Lhasa liegen bereits in großer Höhe und sind zudem schadstoffbelastet. Allein der Ausstieg aus dem Flugzeug kann hier schon belastend sein, bevor ein Trekking überhaupt begonnen hat; zumal wenn einige Zeitzonen durchflogen wurden und der Jetlag jegliche Energie raubt. Sich darauf einzustellen gehört zu einer guten Reiseplanung, bei der vor allem eines nicht fehlen darf: Zeit und Geduld mit sich selbst.

Die Tourenbeschreibungen in den Katalogen erfahrener und qualifizierter Veranstalter von Trekkingreisen bieten normalerweise solide und gute Informationen über die zu erwartenden Leistungsanforderungen und die notwendige Ausrüstung. Beim Trekking muss die Nahrung oft unter sehr einfachen Bedingungen zubereitet werden.

Wesentliche körperliche Veränderungen bei Höhenaufenthalt:

  • Der Druck von Sauerstoff sinkt mit abnehmendem allgemeinen Luftdruck. Das Atmen wird schwerer, der Puls wird schneller.
  • Der Blutdruck in den Gefäßen des Lungenkreislaufes steigt, was eine allgemeine Blutdrucksteigerung zur Folge haben kann.
  • Es wird vermehrt Flüssigkeit ausgeschieden, insbesondere über die Atemluft und die Haut.
  • Das dämpfende vegetative Nervensystem (Vagus, Parasympathikus) verliert an Einfluß bei der Steuerung der Körperfunktionen, das aktivierende System (Sympathikus) dominiert.

Expeditionen sollten eine gute Apothekenausstattung mit sich führen, die von einem geschulten Mitglied der Gruppe verwaltet wird. Häufige Unfallursachen sind Mangel an Erfahrung, Selbstüberschätzung, unzureichende Sicherung und schlechte Ausrüstung. Eine gute Vorbereitung ist das Wichtigste zur Unfallvorbeugung. Dazu gehören: körperliches Training, sinnvolle Etappengestaltung, Abstimmung der Länge der Tagestouren mit sinnvollen Pausen, Verzicht auf überflüssiges Gepäck.
Höhenwanderer bewegen sich häufig in Regionen zwischen 2.000 und über 4.000 m, bei Passüberschreitungen können leicht Anstiege auf mehr als 5.000 Höhenmeter erreicht werden. Problematisch ist dabei der geringere Sauerstoffgehalt der Luft. Der Körper versucht, einen Ausgleich des Sauerstoffmangels durch häufigeres Atemholen und eine Beschleunigung des Pulses zu erreichen.

Je langsamer der Puls steigt, desto besser ist der Reisende durch Training oder Gewöhnung angepasst. Bei längerem Höhenaufenthalt kommt es zu einer Vermehrung der roten Blutkörperchen. Dadurch wird das Blut dickflüssiger. Die langsamere Fließgeschwindigkeit erhöht das Risiko für Erfrierungen an Fingern und Zehen sowie für Thrombosen. Deshalb sollten mehrere Liter Flüssigkeit pro Tag getrunken und Salzverluste ersetzt werden.

Sobald gemütliches Wandern zum Bergsteigen wird, ist ein Ausdauertraining erforderlich. Die Leistungsfähigkeit sinkt um 10% pro 1.000 m. Bereits Wandern in mittleren Höhen (1.500-2.500 m) ist eine Belastung die Ausdauer und ggf. auch Training erfordert.

Risiken (Verrenkungen, Unterkühlung) sind bei wetterabhängiger Routenplanung und optimaler Ausrüstung klein.
Häufige Unfallursachen sind:

  • Mangel an Erfahrung
  • Selbstüberschätzung
  • Unzureichende Sicherung und schlechte Ausrüstung

Eine gute Vorbereitung ist das Wichtigste zur Unfallvorbeugung. Hierzu gehören:

  • Körperliches Training
  • Sinnvolle Etappengestaltung
  • Abstimmung der Länge der Tagestouren mit sinnvollen Pausen
  • Verzicht auf überflüssiges Gepäck

In großen Höhen (2.500-5.300 m) sind dagegen Kenntnisse höhentaktischen Vorgehens nötig, und eine gute Ausrüstung und Routenplanung sind besonders wichtig.
Leicht kann es zu körperlichen Anpassungsproblemen kommen (schnelle Atmung, Pulssteigerung, Kopfschmerzen, Übelkeit, Atemnot) oder bei zu raschem Aufstieg auch zu Höhenkrankheit.
Über 5.300 m ist eine vollständige Anpassung nicht mehr möglich und bei längerem Aufenthalt besteht Lebensgefahr.

Überhitzung und Unterkühlung

  • Die Intensität der Sonneneinstrahlung ist in den Bergen höher. Schnee reflektiert das Licht zusätzlich. Körperliche Belastung kann bei enger (für Kälte eingerichtete) Kleidung licht zu einer Erhöhung der Körpertemperatur führen. Anfangs kommt es zu harmlosen Hitzeschwellungen (z.B. an den Händen und Füßen), später zu schmerzhaften Muskelkrämpfen, Brechreiz, Kopfschmerzen und allgemeiner Abgeschlagenheit. Eine besondere Anfälligkeit für Hitzeschäden besteht u.a. bei Herz- und Gefäßerkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes, neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen, Mangelernährung oder Fettleibigkeit, Alkohol-, Medikamenten- oder Drogenmissbrauch. Ziehen Sie sich in solchen Situationen sofort in den Schatten zurück, öffnen Sie Ihre Kleidung und legen Sie sich hin. Trinken Sie reichlich kochsalzhaltige Getränke. Bei Verdacht auf einen Hitzekollaps oder Hitzschlag (mit deutlich erhöhter Körpertemperatur) muss unbedingt ein Arzt aufgesucht oder gerufen werden. Auch ein Sonnenstich (Überhitzung infolge direkter Sonneneinstrahlung auf den unbedeckten Kopf) ist gefährlich und erfordert immer ärztliche Hilfe!
  • Unterkühlte Personen insbesondere im Gebirge müssen gewärmt und gegen Wind- und Bodenkälte geschützt werden. Aktive und passive Bewegungen der Arme und Beine sollten so gering wie möglich gehalten werden. Bei Verdacht auf eine Erfrierung ist unbedingt ein erfahrener Arzt hinzuzuziehen!
  • Alkohol „wärmt“ vor allem deshalb, weil der Temperaturempfinden stört. Nach reichlich „Jager-Tee“ auf der Bergstation kann es anschließend bei einer langen Abfahrt ins Tal nich nur zu Unfällen, sondern auch zu Unterkühlung kommen.

Empfehlungen für alle Reisenden

  • Auch in moderaten Höhen sollten Belastungen geringer sein, als auf Meeresniveau. In der Regel sollte man sich auf 80-90% körperlicher Aktivität beschränken, die auf Meeresniveau möglich wäre.
  • Vor jedem Aufstieg für erhöhte Anforderungen Fitness trainieren.
  • Kein/e oder so wenig wie möglich: Zigaretten, Alkohol, psyochaktive Substanzen und Medikamente
  • Langsamer Anstieg in Stufen ab 2.500 m maximal 500 Höhenmeter pro Tag.
  • Die Schlafhöhe nur um 300 m pro Tag steigern.
  • Während des Trekking Alkohol- und Zigaretten-Konsum einstellen.
  • Für ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgen.
  • Mehrere Nächte auf niedriger Schlafhöhe bleiben.
    Weiterer Anstieg erst nach Gewöhnung.
    Zurücksteigen auf eine niedrige Schlafhöhe
  • Rascher Abstieg zur Schlafhöhe bis 2.000 m pro Tag.

Vor Beginn der Reise kann für ein bis zwei Wochen drei bis vier Stunden täglich in einer Klimakammer ein Aufstieg simuliert werden. Dadurch läßt sich die Akklimatisierungszeit deutlich verkürzen, je nach Zielhöhe um Tage bis Wochen. Ob ein solcher Zeitaufwand sich allerdings lohnt oder nicht besser alternativ eine Woche mehr Akklimatisierung eingeplant werden sollte, hängt von den verfügbaren Finanzmitteln ab und natürlich vom Geschmack der Reisenden. Die Unfallrisiken sinken jedenfalls deutlich, wenn

  • viel Zeit zur Verfügung steht
  • der Genuss des Wanderns (der Flow) an Raum gewinnt
  • das Erreichen eines Ziels und Stress in den Hintergrund geraten.

Empfehlungen für Reisende mit Herz-Kreislauferkrankungen

  • Patienten mit schweren Herzklappenfehlern, instabiler Angina Pectoris, Stress- und Angststörungen, unkontrollierten Rhythmusstörungen, Myokardinfarkt vor zwei Wochen, nach Brustraumoperationen vor vier Wochen sollten Höhenaufenthalte vermeiden, oder nur nach ärztlicher Rücksprache in Erwägung ziehen. Das gilt auch für Patienten bei denen bereits eine Höhenkrankheit aufgetreten ist.
  • Patienten mit Koronaren Beschwerden in den vergangenen vierzehn Tagen sollten sich einem Belastungstest unter EKG-Kontrolle unterziehen.
  • Wenn bei guten Trainingszustand Höhenaufenthalte erwogen werden, sollte, gemäß der genannten allgemeinen Regeln, besonders vorsichtig und langsam vorgegangen werden. Ärztliche Versorgung und insbesondere Sauerstoff und Infusionen sollten erreichbar sein.
  • Patienten mit gut eingestellten Schrittmachern und bei gutem Trainingszustand sind in der Regel gegenüber gesunden Personen wenig eingeschränkt.

Text: RMZ

Foto:123RF

 

Gesundheitssport ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen in Hessen

Hessens Minister für Soziales und Integration, Kai Klose (Bündnis 90/Die Grünen) erklärte: „Der positive Zusammenhang von Sport und Gesundheit ist eindeutig. Ich sehe es als wichtige Aufgabe meines Ministeriums, die Gesundheit der Bürger zu stärken und dadurch auch die Gesundheitskosten zu senken. Dabei sind der Landessportbund und seine Vereine extrem wichtige Partner.“

„Gesundheitssport ist nicht nur aus demografischer Sicht absolut zukunftsorientiert“, ordnete lsbh-Präsident Dr. Rolf Müller das Schwerpunktthema zum Auftakt der Sitzung ein, in deren weiterem Verlauf es auch um die Werte des Sports, dringend nötige Finanzmittel, Haushaltspläne sowie das Thema E-Gaming und virtuelle Sportarten ging. Man freue sich, dass auch das Sozialministerium die Bedeutung des Themas Gesundheitssport erkannt habe und aktiv am Landesprogramm „Sportland Hessen bewegt“ mitwirke, ergänzte der Vizepräsident Sportentwicklung, Ralf-Rainer Klatt.

Dass diese Erkenntnis mit konkreten Maßnahmen verbunden ist, schilderte Staatsminister Klose. Er lobte das Präventionsgesetz als wichtigen Schritt, die Umsetzung laufe aber zu schleppend. „Unser Ziel, kassenübergreifende Maßnahmen zu realisieren, ist noch nicht ausreichend umgesetzt. Hier müssen wir die bürokratischen Hürden deutlich senken.“ Applaus fand auch seine Ankündigung, sich im Gesundheitsausschuss des Hessischen Landkreistages für eine stärkere ressortübergreifende Zusammenarbeit, z.B. zwischen Sport- und Gesundheitsämtern, einzusetzen. Diese hatten sich Sportkreis-Vertreter in Wortbeiträgen gewünscht. Außerdem informierte Klose über ein neues Förderprogramm des Landes, mit dem neue Zielgruppen für (Gesundheits-)Sport gewonnen werden sollen.

„Nicht-Beweger“ nannte Vizepräsident Klatt diese Gruppe. „Beim Bestreben, ihnen die Gesundheits-, Präventions-, und Rehabilitationssportangebote, die über 2.500 hessische Vereine im Programm haben, schmackhaft zu machen, ist die Zusammenarbeit mit den Ministerien und weiteren Partnern, etwa den Krankenkassen, unabdingbar“, befand er und ermutigte auch die anwesenden Sportkreis- und Verbandsvertreter hierfür noch stärker einzutreten. „Denn Sport im Verein macht nicht nur körperlich gesund. Er fördert auch die soziale Gesundheit.“ Der Gesundheitsbeauftragte des Landessportbundes, Prof. Dr. Dr. Winfried Banzer, zeigte anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse den deutlichen Zusammenhang von Bewegung und der Vermeidung oder Verzögerung von Krankheiten auf. Und er machte Mut: „Es ist nie zu spät, mit Sport zu beginnen. Selbst wer erst im hohen Alter die Bewegungsempfehlungen erfüllt, erzielt noch positive Effekte.“

Bekenntnis zu den Werten des Sports

Passend zum Namen seines Ministeriums betonte Kai Klose abschließend die große integrative Kraft des Sports. „Sport macht natürlich gesund. Aber er bietet auch eine wichtige Chance, Kontakt zu knüpfen und Teamplay zu erleben.“ Damit schloss Klose unmittelbar an die Rede von Dr. Rolf Müller an, der anlässlich des historischen Datums die Werte des Sports beschwor und sich gegen Gewalt jeglicher Art aussprach. Mit Blick auf den furchtbaren Anschlag von Halle vor genau einem Monat verwies er auf die Satzung des Landesportbundes, in der man sich klar gegen nationalistische sowie gegen antisemitische Tendenzen wende. Der Sport grenze niemanden aus: „Das Judentum und unsere Sportfreunde von Maccabi gehören zu uns.“ Die Attacke auf einen hessischen Schiedsrichter vor wenigen Wochen  bezeichnete Müller als „Angriff auf Werte des Sports“. Er forderte, sportrechtlich klare Kante zu zeigen, als Sport Verantwortung zu übernehmen und die Präventionsangebote zu stärken. „Das Einhalten von Regeln und der Grundsatz des Fair Play haben höchste Priorität.“

Wertevermittlung, Gesundheitssport, Integration – dies sind nur einige der Felder, auf denen der Landessportbund und seine Mitgliedsorganisationen aktiv sind. „Die Fülle der gesamtgesellschaftlichen Aufgaben, die der organisierte Sport übernimmt, hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Weil die bürokratischen Hürden gleichzeitig steigen und Personalkosten zunehmen, braucht er eine bessere finanzielle Ausstattung“, so der Landessportbund-Präsident. Die sich abzeichnende, aber noch nicht durch den Landtag beschlossene Erhöhung der Lottomittel-Zuweisung komme deshalb keine Sekunde zu früh.

Text: gm Red./Landessportbund Hessen, Foto: 123RF#

Bild: Von Olaf Kosinsky – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=78182344

 

Fast 2,5 Millionen Euro für 200 hessische Sportprojekte

Die Landesregierung setzt sich für die Förderung des Sports in Hessen ein. Das betonte Innen- und Sportminister anlässlich der Unterzeichnung von 200 neuen Zuwendungsbescheiden in der Gesamthöhe von fast 2,5 Millionen Euro an hessische Sportvereine und Gemeinden. 

„Landesweit setzen sich Menschen in ihrer Freizeit für den Sport ein: Ob im Vereinsvorstand, als Übungsleiter oder ehrenamtliche Helfer. Damit die Bürgerinnen und Bürger die positive Wirkung des Sports erfahren können, unterstützt das Land Hessen dieses vorbildliche Engagement. Alleine für das Jahr 2019 stehen rund 56 Millionen Euro für die Sportförderung in Hessen zur Verfügung“, erklärte der Hessische Innen- und Sportminister Peter Beuth.

Mit den finanziellen Zuschüssen unterstützt das Land dabei vor allem die kleineren Vereine. Von der Neuanschaffung von Sportgeräten, über die Sicherung des Trainings- und Spielbetriebs bis zur Förderung der Jugendarbeit reicht die Bandbreite der Unterstützung. Der Sportminister betonte, dass die Entwicklung des Breitensports zu den Kernaufgaben der Landesregierung zähle: „Hier liegt unser Fokus vor allem in den Bereichen Gesundheit, Integration, den sozialen Aufgaben des Sports und dem Jugendsport.“

Die Gelder gingen unter anderem an:

  1. Landessportbund Hessen (lsbh) 262.000 Euro für die Förderung des Haus der Athleten 10.000 Euro für die Förderung des Projekts „Starker Sport. Starker Verein.“
  2. Sportklinik Frankfurt 167.500 Euro für den Betrieb der Sportklinik Frankfurt am Mai
  3. . Hessischer Leichtathletik-Verband 5.000 Euro für die Deutschen Meisterschaften U23 2.500 Euro für die Laufgala Pfungstadt 2019 500 Euro für das JLV-Jugendcamp in Loutraki/Griechenland
  4. Deutscher Schützenbund  35.000 Euro für die Ausrichtung des Para Europacup-Finale Bogen 2019
  5. N plus Sport GmbH 25.000 Euro für die Ausrichtung des City-Biathlon Wiesbaden 2019
  6. Deutscher Leichtathletik-Verband 21.250 Euro für die Errichtung einer Bundesstützpunktleiterstelle in Frankfurt
  7. EAM Kassel Marathon 10.000 Euro für die Durchführung des EAM Kassel Mini-Marathons 2019
  8. Hessischer Behinderten- und Rehabilitationssportverband 17.000 Euro für die Durchführung von Sportveranstaltungen anlässlich des Hessentags
  9. Förderverein Rollstuhlbasketball Rhein-Main 20.000 Euro für die Durchführung des Rollstuhlbasketball World Super Cup Männer/Frauen in Frankfurt am Main
  10. Special Olympics Hessen 90.000 Euro für die Förderung der Verbandsarbeit von Special Olympics Hessen im Haushaltsjahr 2019
  11. Kreis Bergstraße Reit- und Fahrverein 1932 Lampertheim 50.000 Euro für die Sanierung der Außenplätze
  12. Sportkeglervereinigung Lorsch 30.000 Euro für die Anschaffung neuer Kegelbahnen TSV Rot-Weiß Auerbach 1881 15.000 Euro für die Errichtung eines Beachfeldes Tennisclubs
  13. Blau-Weiß Heppenheim 11.000 Euro für die Sanierung von zwei Tennisplätzen Fußballclub 1922
  14. Ober-Abtsteinach 5.000 Euro für die Umrüstung der Flutlichtanlage auf LED Tennisclub
  15. Gorxheimertal 1982 700 Euro für Modernisierungsmaßnahmen Viernheimer Kutschengilde
  16. 48.000 Euro für das Fußball-Fanprojekt beim SV Darmstadt 98 Sport-Club Hassia 1913 Dieburg
  17. 29.000 Euro für die Modernisierung der Flutlicht- und Beregnungsanlage Freie Sportvereinigung 1899 Münster
  18. Stadt Darmstadt Sektion Darmstadt-Starkenburg des Deutschen Alpenvereins 185.000 Euro für den Bau einer Außenkletteranlage
  19. Stadt Kassel Golf Club Kassel-Wilhelmshöhe 50.000 Euro für die Sanierung von drei Grüns auf dem Golfplatz Eisenbahner Sportverein Jahn 1913  10.000 Euro für die Sanierung des Schützenhauses
  20. Landkreis Main-Kinzig Turnverein 1884 Großkrotzenburg 80.000 Euro für den Anbau an die Sporthalle Hanauer Ruderclub Hassia 1904 60.000 Euro für die Sanierung und Modernisierung der Sanitäranlagen und Umkleidebereiche im Bootshaus Aeoro-Club Gelnhausen 47.000 Euro für die Renovierung des sportfunktionalen Teils des Vereinsgebäudes Schützenverein Stolzenberg 1957 Bad Soden 38.000 Euro für die Erneuerung der Lüftungsanlage auf den Schießständen Sportvereinigung 1945 Großauheim  800 Euro für den Austausch der Geschoßfangballen Seniorensport- und Förderverein  400 Euro für die Anschaffung langlebiger Sportgeräte Tennis-Club Bruchköbel 400 Euro für das 50-jährige Jubiläum und Jugendarbeit

 

 

 

„Man wird nicht über Nacht zu einem guten Therapeuten…“

Bernd Krammig  Heilpraktiker und Physiotherapeut aus Hainburg

Mit langsamen, konzentrierten Bewegungen hebt Bernd Krammig beide Hände vor das Gesicht. Dann senkt er die Arme in Richtung Boden. „Mit diesen sanften Übungen stärke ich meine Magen-Milz-Energie, die in der Chinesischen Medizin beide mit dem Erd-Element verbunden sind.“ Zum Abschluss seines morgendlichen Rituals streckt der Hainburger Heilpraktiker und Physiotherapeut beide Arme wieder in Richtung Himmel. „So verbinde ich die Gegensätze. Oben und unten. Himmel und Erde. Yin und Yang.“

Bernd Krammigs´ Tag beginnt morgens um sechs Uhr mit Meditation und asiatischen Bewegungsübungen. „Vorher gibt es ein Glas warmes Wasser und die Arme werden mit einer festen Bürste `wach gebürstet´. Das fördert die Durchblutung“, sagt er. Thai Chi und Chi Gong sind für ihn ein wichtiges Lebenselixier. Jeden morgen steht er dafür eine Stunde früher auf. „Das mache ich an 364 Tagen im Jahr.“ Dann geht er in seinen herrlichen ZEN-Garten oder in den Meditationsraum seines Hauses und sucht die Stille.

Schon als er vor mehr als 30 Jahren mit seiner Familie in Asien Urlaub verbracht hat, begeisterte ihn das frühmorgendliche ruhige Schauspiel in Hongkongs Victoria Park. „Dort sahen wir täglich hunderte von Menschen, junge und auch ganz alte, in den Parks oder zwischen den Wolkenkratzern stehen. Sie waren in völliger Ruhe und machten langsame, gleichmäßige Bewegungen. Das hat mich tief berührt.“

Power-Sport nimmt Energie

Bernd Krammig hat in jungen Jahren viel Kampfsport gemacht. In den 70er Jahren war er Betreuer der Judo-Nationalmannschaft und Mitglied des Olympiakaders. Mit zunehmendem Alter hat er für sich erkannt, dass Sport, der auspowert, „einfach zu viel Energie nimmt“. So hat er nach einem körperlichen Ausgleich gesucht, der ihm Energie zuführt. „Meine Reisen nach Asien waren Anlass zum Umdenken in Sachen Sport, sie waren Inspiration für mein ganzheitliches Denken und für meine Arbeit als Heilpraktiker und Physiotherapeut.“

So kombinierte er in seiner Praxis, die er inzwischen an seine Nachfolger in der Familie übergeben hat, Chinesische, Tibetische und Ayurvedische Heilkunde, Naturheilkunde, Chiropraktik, Osteopathie und Physiotherapie. „Man wird nicht über Nacht zu einem guten Arzt oder Therapeuten.

Es gehört viel Erfahrung, auch die Erfahrung mit eigenen Krankheiten und letztendlich lebenslanges Lernen dazu“. Seine Vorträge über den „Hainburger Schwengel“ sind auch über Hainburgs Ortsgrenzen hinaus bekannt geworden. „Der Begriff `Hainburger Schwengel´ klingt ein wenig zweideutig, ich weiß das“, lacht Bernd Krammig. „Er ist mir im Traum eingefallen, als ich nach einem Wort für eine osteopatische Manipulation des Beckens gesucht habe. Mit diesem `Schwengel-Griff´ therapiere ich vor allem so genannte XL-Patienten, die Probleme mit dem Becken haben.“

Noch immer referiert Krammig genauso fundiert über das analoge Denken der Chinesischen Medizin wie über die Wurzeln der Alchimistischen Heilkunde, wie sie Jahrtausende auf dem europäischen Kontinent praktiziert wurde. „Meine Arbeit war vor allem auch ein Ansatz zum Nachdenken für den Patienten. Kein Unfall, keine Krankheit kommen zufällig. Das ist auch meine eigene Erfahrung. Im Kosmos gibt es einfach keine Zufälle. Wenn ich selbst mal ein gesundheitliches Problem habe – und das passiert vor allem wenn ich mal wieder zuviel Süßes esse – dann falle ich aus der Balance. Ich habe Schmerzen und es geht mir dann auch psychisch schlecht. Ich habe natürlich im Laufe der Jahre meine eigene Therapie entwickelt. Wichtig ist, dass man wieder in einen Rhythmus, in die Balance kommt.“

Zurück zu den morgendlichen Ritualen im Hause Krammig. Nach einer eiskalten Dusche frühstückt Bernd Krammig ausgiebig mit Ehefrau Ingrid, „und meist schleichen sich auch unsere Enkel zum Frühstück oder Mittagessen bei uns ein“, erzählt er. „Morgens gibt es eine Riesenkanne grünen Tee, viel Obst, Schafsjoghurt mit Bananen und Melasse. Damit bin ich fit bis zum Mittagessen.“

Süßigkeiten sind eine Verführung

Familie Krammig – Ehefrau Ingrid Krammig arbeitete viele Jahrzehnte als Therapeutin in der gemeinsamen Praxis und auch die beiden erwachsenen Kinder Timo und Vera sind in die elterlichen Fußstapfen getreten – lebt sehr gesundheitsbewußt. „Wenn meine Frau nicht gerade Kartoffelpfannkuchen mit Apfelmus oder einen Sonntagskuchen backt“, lacht Bernd Krammig.

Beim Einzug in ihr Haus haben sie sich als erstes eine Wasserfilteranlage in ihre Küche einbauen lassen. „Denn gutes Wasser ist die Basis einer guten Gesundheit“. Beim Essen ist Frisches aus der heimischen Umgebung und Bio-Kost angesagt. Beide genießen auch gerne mal „ein gutes Stück Fleisch oder einen Fisch“, den sie oft gemeinsam auf dem Seligenstädter, Hanauer oder Offenbacher Wochenmarkt besorgen. „Je nach Lust und Laune“.

Bernd Krammig sitzt auch gerne auf dem Fahrrad und genießt die herrlichen Strecken entlang des Mains. Zweimal in der Woche steht ein Saunabesuch auf dem Terminkalender. „Die beste Entgiftung überhaupt!“ Und besonders gerne geht er mit Freunden zum Wandern. „Wir fahren seit vielen Jahren im Herbst ins Salzburger Land. Auf 1000 Metern Höhe genieße ich vor allem die saubere Luft. Sie ist, wie das gesunde Wasser, ein Basiselement des Lebens.“

Zweimal im Jahr versuchen die Krammigs auch einen Kurzurlaub an der Nordsee einzuplanen. Täglich laufen sie dann bis zu 15 Kilometer am Meer entlang. „Abends gehen wir Fischessen und liegen meist schon um 9 Uhr im Bett. Das ist pure Erholung für mich“.

Aber, Bernd Krammig hat noch ein Hobby, das auf den ersten Blick so gar nicht zu seinem sehr asiatisch geprägten Weltbild passt: Er ist ein „völlig verrückter Fassenachter“, so sagt er über sich selbst. „Ich war sogar schon Fastnachtsprinz hier in Klein-Krotzenburg. Weiß der Himmel was mich da getrieben hat!“ Und dass er in der so genannten `Prinzengasse´ wohnt, das ist doch auch kein Zufall. Damit wären wir am Schluss doch wieder beim ganzheitlichen Weltbild des Hainburgers. „Es gibt keine Zufälle in diesem Kosmos“, so hat er uns zu Anfang unseres Besuches erzählt.

Bernd Krammig: © Autorin: ATH, © Fotos: ATH Medien