Wie sich der Klimawandel auf unseren Körper auswirkt

Im Zuge des Klimawandels nehmen extreme Wetterphänomene überall auf der Welt zu. Auch Deutschland hatte in den vergangenen Jahren auffallend häufig mit Starkregen, Stürmen, Dürre und Hitze zu kämpfen. Neben ökologischen und ökonomischen Folgen bringen solche Extremwetterlagen auch gesundheitliche Auswirkungen mit sich.

Bei hohen Temperaturen oder körperlicher Anstrengung muss der Körper vermehrt Wärme abführen, um nicht zu überhitzen: Die Haut produziert Schweiß, der über Verdunstung für Kühlung sorgt, zusätzlich weiten sich die Blutgefäße in der Haut, um die Wärme noch effektiver nach außen zu leiten. „Durch die Weitstellung der Gefäße sinkt bei den meisten Menschen der Blutdruck“, sagt Professor Dr. med. Jürgen Floege, Vorsitzender der DGIM und Direktor der Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, rheumatologische und immunologische Erkrankungen an der Uniklinik der RWTH Aachen. In einer warmen Umgebung sei außerdem der Blutdruckabfall, der beim Wechsel vom Liegen zum Stehen entstehe, ausgeprägter als bei kühlen Temperaturen. Je nachdem, wie stark der Blutdruck sinkt, können Beschwerden wie Schwindel, Müdigkeit oder Übelkeit auftreten. Gerade bei Senioren häufen sich an heißen Tagen aber auch schwerwiegendere Zwischenfälle wie Schwächeanfälle, Stürze oder Ohnmachten.

Lassen sich Todesfälle durch Hitze nachweisen?
Verschiedene Datenerhebungen zeigen, dass an besonders heißen Tagen mehr Menschen sterben. Hitze allein ist allerdings selten dafür verantwortlich – Betroffene leiden in der Regel an Vorerkrankungen wie einer Herzschwäche oder Bluthochdruck. So ermittelten etwa Wissenschaftler, welchen Effekt besonders heiße und kalte Tage auf die Sterberate und die Zahl Krankenhauseinlieferungen von 1999 bis 2009 in Deutschland hatten. Demnach stieg die Sterbequote an heißen Tagen mit mehr als 30 Grad Celsius um etwa zehn und die Krankenhauseinlieferungen um fünf Prozent. Der Effekt steigerte sich deutlich, wenn es mehrere Hitzetage in Folge gab.

Für wen ist Hitze besonders gefährlich und was können Betroffene vorbeugend tun?
Besonders gefährdet sind Patienten, die ohnehin einen sehr niedrigen Blutdruck haben. Sie sollten es vermeiden, an heißen Tagen zu rasch aufzustehen oder zu lange zu stehen. Außerdem ist es ratsam, sich nach dem Aufstehen noch kurz – etwa an der Stuhllehne – festzuhalten, um dem Körper Zeit für die Blutdruckanpassung zu geben. Doch auch wer eigentlich einen zu hohen Blutdruck hat, diesen aber medikamentös kontrolliert, kann bei hohen Temperaturen Kreislaufprobleme bekommen. „Wer Blutdrucksenker einnimmt, sollte in Hitzeperioden seinen Blutdruck täglich überwachen“, rät Floege. Wenn der obere, systolische Wert immer wieder oder gar dauerhaft unter 120 mmHg sinke, solle Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden. Eventuell sei es dann ratsam, die Tablettendosis zu reduzieren oder die Einnahme ganz auszusetzen.

Neben dem Blutdruck kann an Hitzetagen auch der Flüssigkeitshaushalt in Schieflage geraten, denn durch das Schwitzen gehen dem Körper Flüssigkeit und Salze verloren. Besonders Menschen, deren Durstempfinden gestört ist oder die nicht oder nur eingeschränkt selbstständig trinken können, laufen Gefahr, einen ausgeprägten Flüssigkeitsmangel zu erleiden, der zu Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Krampfanfällen und Bewusstseinseintrübungen bis hin zur Bewusstlosigkeit führen kann. „Gerade ältere Menschen haben oft nur ein gedämpftes Durstgefühl“, sagt Floege. Vor allem in den Sommermonaten sollten sie daher bewusst „über den Durst trinken“. Bei Pflegebedürftigen, Heimbewohnern und auch bei Neugeborenen sollten Angehörige und Betreuer darauf achten, dass die Flüssigkeitsversorgung auch in Hitzephasen gewährleistet ist. Ein erhöhtes Risiko besteht auch bei Bluthochdruckpatienten, die entwässernde Substanzen zur Blutdrucksenkung einnehmen. Diese so genannten Diuretika verstärken den Wasser- und Salzverlust zusätzlich. Auch hier kann daher – in Absprache mit dem Arzt – eine Dosisanpassung sinnvoll sein.

Text:ath

Bild: 123RF

Termine in Seligenstadt

Der Seligenstädter im Februar, wieder mit aktuellen Themen aus Ihrer Region!

 

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Nur noch ein halbes Doppelzimmer frei!

BAUERNHERBST IM RAURISERTAL MIT ALMABTRIEB 2020

Vom 12.09 – 18.09.2020 geht es wieder zum Wandern nach Rauris. Nächstes Jahr  steht die Wanderung unter dem Motto: „Genusswandern“.

Wir sind wieder im Pfandlerhof in Wörth untergebracht.

Fasten

Fasten macht dich wach, gibt dir Energie, reinigt den Körper und ist gut für die Seele.

Fastenwoche: 5 Termine 65€ (incl. Unterlagen) 13.03 – 19.03.2020

In dieser Fastenwoche tankst du neue Kraft, wirfst Ballast ab und verlierst nebenbei noch etwas an Gewicht. Du erhältst neue wichtige Impulse für Lebens- und Ernährungsumstellungen.

Gespräche, Meditationen und viel Entspannung runden das Programm ab.

Kostenloser Infoabend am Dienstag den 28.01.2020 um 19.00 Uhr

Termine nach Vereinbarung

Auch in der Shendao-Praxis bin ich für dich mit meinem ganzheitlichen Therapieangebot für Gesundheit, Vitalität und Wohlbefinden tätig und freue mich dich auch hier wieder begrüßen zu dürfen wenn dein Körper mal wieder zwickt und drückt.

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Singen in Seligenstadt „Gedächtnistraining

Singleiterin AltersheimeSingen in Seligenstadt für „vergessliche“ Menschen und deren Angehörige mit Henrike Graef, Singleiterin und Musikgeragogin dazu laden die Stadt Seligenstadt und die Seniorenberaterin in den Altenclub Haus Wallstraße ein, in entspannter Atmosphäre, ganz ohne Noten und ohne Anspruch auf Leistung zu singen. Die Lieder sind musikalisch einfach, haben wenig Text und können so schnell mitgesungen werden. Es werden eingängige Rhythmen und leichte Melodien mal ruhig-schwingend, dann wieder kraft-voll-bewegt, aber auch allseits bekannte Volksweisen gesungen.
Das Angebot richtet sich an Menschen, die glauben, nicht (mehr) singen zu können, weil ihnen die Worte fehlen und an ihre begleitenden Angehörigen. Notenkenntnisse oder Singerfahrung sind nicht erforderlich. Im Vordergrund soll die Freude am gemeinsamen Singen, Tönen und Bewegen nach dem Motto: „Es gibt keine falschen Töne, nur Variationen“.
„Wir singen, um den Alltag loszulassen, Kraft zu schöpfen, Verbundenheit und Freude zu spüren und „die Seele baumeln“ zu lassen“, heißt Henrike Graef willkommen.
„Dieser Nachmittag ist eine Einladung an alle, die einmal ohne Alltagssorgen die wohltuende, befreiende und Freude bringende Wirkung des Singens erleben möchten“, informiert Bürgermeister Dr. Daniell Bastian.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Anke van den Bergh, Tel.: 87110.

DGMG - Deutsche Gesellschaft für Musikgeragogik

Das gemeinsame Singen hat Ihnen gefallen? Dann kommen Sie zum offenen Singkreis einmal im Monat!

Wir treffen uns jeweils mittwochs, und zwar von 15:00 bis 16:00 Uhr zu folgenden Terminen:

  13.11.2019 – 11.12.2019

HENRIKE GRAEF

Ausbildungsreferentin des  „Bundesverband Gedächtnistraining e.V.“

Ziegelweg 14, 63500 Seligenstadt

Tel.:   06182-6407281

Mobil: 0176-76202323

Autor/in: Anke van den Bergh

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2. Dezember 2019 im Klinikum Aschaffenburg, Montags-Vortrag: Starke Regelschmerzen, zyklische Beschwerden: Ursache Endometriose?

Die Erkrankung Endometriose bleibt oft jahrelang unerkannt, währenddessen nehmen Frauen eine Reihe von Beschwerden in Kauf, bis hin zu Kinderlosigkeit. Abhilfe ist möglich.

Vortrag: Starke Regelschmerzen, zyklische Beschwerden: Ursache Endometriose?

Referentin: Dr. Petra Klein, Oberärztin der Frauenklinik,

Wann: 2. Dezember, 18 Uhr

Wo: Konferenzraum Eingangshalle im Klinikum in Aschaffenburg

Herzliche Einladung an alle Interessierten.

Vorträge im Klinikum können ohne Anmeldung besucht werden.

Der Eintritt ist frei.

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Vorschau 2020

Bio Wetter aktuell: Im Februar: Was tun bei Frostbeulen?

Aktuell Monat Februar: Dr. Günter Gerhardt und die Dipl. Met. Inge Niedek haben gemeinsam viele Jahre das Biowetter im ZDF („Volle Kanne“) erfolgreich moderiert. Gesund-in-rheinmain.de hat die beiden Fernseh-Profis für einen monatlichen Biowetter-Tipp gewinnen können!

Foto: Niedek privat

Wussten Sie eigentlich, dass Wetterfühligkeit eine Volkskrankheit ist? Jeder dritte Deutsche, dass bestätigen aktuelle Umfragen, bezeichnet sich selbst als wetterempfindlich. Vor allem jetzt, in der kalten und dunklen Jahreszeit. Wir haben darüber mit Dr. Günter Gerhardt, dem bekannten TV-Arzt und Dipl. met. Inge Niedek exklusiv gesprochen.

Reagiert auch Ihre Psyche und Physis heftig, sobald der Wetterdienst ein Tief ankündigt, der Wind draußen auffrischt oder, wie im Süden Deutschlands, der Föhn seine ersten Wolken am Himmel vorbeischickt?

Das Biowetter und seine Auswirkungen auf den Menschen ist inzwischen sogar ein etablierter Bereich der Medizin. Dabei sind die Lichtverhältnisse oder die Temperaturschwankungen nicht die einzigen Biowettereckpunkte. Da gibt es Veränderungen bei den Windstärken, bei der Luftfeuchtigkeit, bei Gewitter oder Luftdruck, die unsere Gesundheit beeinflussen können. Voraussagen für Wetterfühlige finden Sie übrigens im Internet unter Deutscher Wetterdienst: www.dwd.de/biowetter.

Immunsystem stärken

Sorgen Sie bei diesen wechselhaften winterlichen Temperaturen vor allem für ein stabiles Immunsystem. Hierfür habe ich Ihnen meine 8-Anti-Frostbeulen-Tipps, die grundsätzlich die Abwehr stärken, in einem Infokästchen zusammengefasst.

Aber in der Kälte entstehen auch schnell mal ganz andere Gesundheitsprobleme. Wie zum Beispiel Frostbeulen. Dabei handelt es sich um eine Entzündung der Haut, die sich durch bläuliche Flecken und knotige Schwellungen zeigt. Wenn man im Warmen ist, beginnen diese zu jucken und häufig auch schmerzhaft zu brennen. Am häufigsten kommen sie an den Fingern, an den Unterschenkeln und den Innenseiten der Knie vor.

Was tun?

Zieht kaltes und feuchtes Wetter draußen auf, dann holen Sie dicke Handschuhe, Schals, warme Strümpfe, auch mal lange Unterhosen (!), wärmende Schuheinlagen, Mützen oder Ohrwärmer aus dem Schrank und packen Sie sich damit warm ein. Vor allem wenn Ihr Immun- und Abwehrsystem nicht gut trainiert ist.

Mein Doc-Tipp! Greifen Sie gerade in diesen kalten Tagen auf die altbewährten Kneippschen Güsse zurück. Und so geht´s: morgens beim Duschen erst heißes und dann kaltes Wasser über den Körper laufen lassen. Immer von den Beinen zum Herzen hin. Das härtet Sie gegen – fast – alle Wetterkapriolen bestens ab.

Manchen meiner Patienten, die für Frostbeulen anfällig sind, empfehle ich in dieser Jahreszeit auch mal das Tragen von Stützstrümpfen, da sie die Durchblutung fördern. Diese Strümpfe und Strumpfhosen können Sie im Kaufhaus oder im Drogeriemarkt kaufen. Oftmals

verschreibt sie auch der Hausarzt oder ein Venenspezialist. Vor allem dann, wenn Sie zusätzlich auch noch Venenprobleme haben. Fragen Sie Ihren Arzt danach!

Medikamente wie Nifedipin sollten nur zum Einsatz kommen, wenn schwere Frostbeulen vorliegen. Dieses Medikament aus der Gruppe der Kalziumantagonisten bewirkt eine Erweiterung der glatten Gefäßmuskulatur, wodurch – und das ist wichtig zu wissen – der Blutdruck abgesenkt wird. Wenn Sie also zusätzlich Blutdruckprobleme haben, dann muss Ihr Arzt den Einsatz dieses Medikamentes mit Ihnen vorher gut abwägen.

Erste Hilfe-Maßnahmen

Normalerweise heilen Frostbeulen von selbst wieder ab. Der Heilungsprozess kann aber bis zu drei Wochen dauern. Kratzen Sie in dieser Zeit bitte nicht an den Hautveränderungen. Nutzen Sie notfalls ein Antihistaminikum. Es gibt in der Apotheke Gels, wie Fenistil oder Tavegil zu kaufen. Das Jucken wird dadurch gelindert.

Halten Sie die betroffenen Stellen immer gut warm und behelfen Sie sich auch mit alten Hausmitteln. Zum Beispiel:

  • Nehmen Sie öfters warme Wannenbäder.
  • Schneiden Sie zwei Zwiebeln klein, überbrühen Sie sie mit 1-2 Liter heißem Wasser und lassen Sie das Gemisch wieder abkühlen. Baden Sie dann die betroffenen Körperteile in diesem Sud. Geben Sie ihn hierfür in eine Schüssel oder in eine kleine Wanne.
  • Gut geeignet ist auch ein Brei aus Wasser und Heilerde. Mischen Sie nach Angaben der Packungsbeilagen und tragen Sie die Mischung auf die Frostbeulen auf. Heilerde können Sie übrigens in der Apotheke, in der Drogerie oder im Supermarkt kaufen.

 

  • Haben sich die Beulen aber entzündet oder sind sogar vereitert, dann gehen Sie bitte zum Arzt. Denn dann helfen die genannten Hausmittel und Medikamente nicht mehr. Die betroffene Stelle muss vom Arzt medizinisch versorgt werden. Im Allgemeinen heilen die Wunden dann aber schnell ab.

Meine 8-Anti-Frostbeulen-Tipps für den Februar:

  • Machen Sie Wechselduschen nach Pfarrer Kneipp zur Abhärtung.
  • Kaufen Sie sich eine Körperbürste aus Naturmaterialien und bürsten Sie damit morgens Ihren ganzen Körper gut ab.
  • Tragen Sie im Winter dicke Wollstrümpfe, gefütterte Winterschuhe und Wollhandschuhe, nicht nur wenn Sie zu Frostbeulen oder Unterkühlung neigen.
  • Vermeiden Sie bei der Hausarbeit den Kontakt mit zu viel kaltem Wasser.
  • Tragen Sie zur Förderung der Durchblutung leichte Stütz- oder Kompressionsstrümpfe.
  • Machen Sie täglich mindestens 10 Minuten Gymnastik. Morgens und abends.
  • Verzichten Sie auf Alkohol, wenn Sie sich in der Kälte aufhalten. Er stört die körpereigene Wärmeregulation der Gefäße ganz erheblich, so dass man sich durch Alkoholgenuss sogar schneller Erfrierungen holen kann.

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Gesund und vital trotz Licht- und Wetterstress. So heißt die Devise für Januar und Februar. Der Lichtblick: Es wird, wenn auch ganz langsam, jetzt draußen wieder heller. Gut für unsere Psyche.

Wie das winterliche Wetter in den nächsten Wochen aussehen könnte und wie wir damit am besten umgehen, zu diesem Biowetterdialog haben wir wieder Dr. Günter Gerhardt und seine Kollegin Inge Niedek, mit der er viele Jahre lang im ZDF das Biowetter moderiert hat, getroffen.

Dr. Gerhardt: Haben wir den Winter schon hinter uns, liebe Inge Niedek?

 Inge Niedek: Nein. Ganz und gar nicht. Immerhin zählen die beiden kommenden Monate, statistisch gesehen, tatsächlich zu den kältesten des Jahres. Dabei fallen die besonders kalten Tage häufig auf Ende Januar und Anfang Februar.

Für Meteorologen fängt der Winter am 1. Dezember an und hört Ende Februar auf. Die Sonne steht in dieser Zeit dann relativ niedrig am Horizont. Die Sonnenstrahlen treffen nur in einem kleinen Winkel auf die Erde. Deshalb wird es spät hell und früh wieder dunkel. Kein Wunder, dass sich viele Menschen dann lieber zuhause verkriechen.

In dieser Zeit kommen besonders häufig Patienten mit Schlafstörungen in meine Praxis. Das hängt mit dem erwähnten natürlichen Zeitgeber, dem Tageslicht, das uns jetzt fehlt, eng zusammen. Wir halten uns gerade in der kalten Jahreszeit besonders häufig in Räumen mit viel Kunstlicht auf.

 In der Folge des fehlenden Lichts bleibt der Blutspiegel des Schlafhormons Melatonin auch tagsüber erhöht. Wir sind dauernd müde, abends aber nicht müde genug, um durchschlafen zu können.

 Hilfreich ist jetzt in jedem Fall ein täglicher Spaziergang an der frischen Luft. Sowohl durch Bewegung als auch durch Tageslicht wird das Wohlfühlhormon Serotonin gebildet, welches das Melatonin verdrängt und damit wird ein guter Schlaf gefördert.

 Im Januar macht es sich positiv bemerkbar, dass die Tage langsam wieder länger werden, denn die Sonne steht jetzt bereits rund 3,5 Grad höher über dem Horizont als zur Wintersonnenwende im Dezember.

Doch ihre Kraft reicht noch nicht aus, die Luft spürbar zu erwärmen. Nur kräftige Tiefdruckgebiete, oftmals mit viel Wind, sind in der Lage dazu, die Luft deutlich zu erwärmen. – Eine solche Wetterlage macht aber sicher dem Körper Stress, lieber Doc?

 In jedem Fall. In dieser Jahreszeit kommt es besonders häufig zu Erkältungen. Bei einem Husten empfehle ich jetzt einen Spaziergang in der feuchten Luft. Sie sollte aber dabei nicht zu kalt sein. Bei feuchter Luft, die in unseren Räumen im Winter fehlt, werden die Bronchien gereinigt und letzte Hustenreste beseitigt.

 Eine sinnvolle Präventivmaßnahme für den Körper ist vor allem das Training der Atmung. Trainieren Sie besonders das Ausatmen, damit für die „neue“, sauerstoffreiche Luft genug Platz in der Lunge ist und dieser Sauerstoff dann auch ins Blut geht.

Mein Alltagsentspannungstipp: Tief ein- und in aller Ruhe wieder ausatmen. Wiederholen Sie das mindestens sechs- bis achtmal am Tag.

Wenn der Januar vorbei ist, dann liegt nur noch der Februar als Wintermonat vor uns, aber der ist schon begleitet von der Hoffnung auf den Frühling. In 50 Grad nördlicher Breite – Deutschland liegt etwa zwischen dem 47. und 56. Breitengrad – ist es immerhin im Februar schon rund eineinhalb Stunden länger hell als am kürzesten Tag im Dezember, zum astronomischen Winteranfang um den 20./21. Dezember.

Trotz des „gefühlten Frühlings“ bitte den wärmenden Schal bei Spaziergängen nicht vergessen. Bei Halsentzündungen rate ich Ihnen, den Schal besser wegzulassen, da die Schleimhautschwellung durch die Wärme noch zunimmt. Weitaus besser sind dann kühlende Umschläge.

Gegen den begleitenden Schnupfen helfen Inhalationen mit Wasserdampf. Kommen dann noch Ohrenschmerzen dazu, sollten Sie abschwellenden Nasentropfen auf Meerwasserbasis parat haben, damit der Verbindungsgang zwischen Nase und Ohr frei bleibt. Diese bekommen Sie in der Apotheke oder im Drogeriemarkt.

Ab acht Grad lässt übrigens die Talgproduktion der Haut nach. Sie trocknet aus. Schad- und Reizstoffe können dann schneller eindringen. Wir müssen also gerade im Winter der Haut Flüssigkeit zurückgeben.

 Jetzt bitte keine Feuchtigkeitscreme im Freien benutzen. Das darin enthaltene Wasser kann zu Erfrierungen führen. Fetthaltige Cremes sind angesagt. Am Tag Ihre fetthaltigere Nachtcreme verwenden und Ihre Tagescreme in der Nacht.

Mein 6-Tage-Wohlfühl- und Abhärtungsprogramm für Wetterkapriolen am Jahresanfang:

 

  • Mehr Vollkornprodukte, Obst und Gemüse essen.
  • Mindestens drei Mal wöchentlich einen 30-minütigen strammen Spaziergang machen.
  • Einmal in der Woche in die Sauna gehen.
  • Den Tag mit Wechselduschen beginnen. Zuerst warm abduschen und dann von den Füßen zum Herzen hin kalt duschen.
  • Einmal täglich bewusst entspannen. Dazu gehört auch ein kurzer Nachmittagsschlaf. Oder machen Sie meine gerade erwähnte Atemübung.
  • Sorgen Sie für gute Stimmung, dann steigt der Serotoninspiegel im Gehirn. Serotonin ist unser Wohlfühlhormon. Treffen Sie sich mit Freunden, gehen Sie mal wieder zum Tanzen, machen Sie Gesellschaftsspiele oder einen Kinoabend mit lieben Menschen. 

 

 

 

Text ©:ATH Medien, Dr. Günter Gerhardt, Dipl. met. Inge Niedek.

Foto: © Inge Niedek, privat

Bilder: Copyright:123RF.com

 

 

 

 

Neuer staatlicher Leitfaden zur Ernährungstherapie

Der neue Leitfaden zur Ernährungstherapie in Klinik und Praxis (LEKuP) soll Orientierung geben. Denn, wir alle wissen, eine ausgewogene Ernährung ist entscheidend für die Prävention des metabolischen Syndroms mit Adipositas, Typ-2-Diabetes, Hypertonie und Fettstoffwechselstörungen. Darüber hinaus gehört die gesunde Kost für Betroffene zu den  Basismaßnahmen der Therapie. „Viele Diäten sind bei Diabetes mellitus schon einmal favorisiert und wieder verworfen worden. Beinahe entmutigend ist hier die Lektüre der wissenschaftlichen Literatur, da sich Forscher untereinander ständig widersprechen oder sie auch ideologisch vorbelastet sind“, kritisiert zum Beispiel der Diabetologe Professor Hellmut Mehnert aus München.

Für mehr Orientierung haben jetzt verschiedene Fachgesellschaften wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) auf Grundlage evidenzbasierter Leitlinien einen Leitfaden für die praktische Ernährungstherapie in Klinik und Praxis (LEKuP) verfasst (Ernährungsmedizin 2019; 44: 384).

Ernährung ist häufig ein äußerst wichtiger Baustein der Therapie: Nach Studiendaten hat „die gezielte Ernährungsintervention im medizinischen Alltag bei vielen Erkrankungen eine vergleichbare Bedeutung wie die Verordnung krankheitsspezifischer Medikamente“, betont DGEM-Präsident Privatdozent Dr. Frank Jochum vom Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau in einer Mitteilung der Organisation.

Eine erfolgreiche Behandlung muss nach Ansicht der Experten auf wissenschaftlich gesicherten Ernährungsempfehlungen beruhen.

Im neuen Leitfaden wird auch die vollwertige Ernährung nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) definiert. Zudem werden als Grundkostformen die mediterrane Diät oder die vegetarische Kost (ovo-lacto-vegetarisch) empfohlen.

Privatdozent Dr. Frank Jochum, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) hat von einer veganen Ernährung, insbesondere bei Heranwachsenden sowie bei Schwangeren und Stillenden, abgeraten. Notwendig sei dabei in jedem Fall eine Supplementation von Vitamin B12.

Im Leitfaden werden auch Krankheitsbilder dargestellt. So gibt es  Handlungsempfehlungen, zum Beispiel bei Nierenkrankheiten, bei Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei entzündlich-rheumatischen, orthopädischen oder bei neurologischen Diagnosen.

Der neue Leitfaden ersetzt das sogenannte Rationalisierungsschema von 2004, so die Fachgesellschaften. Beteiligt an der grundlegenden Neufassung waren die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und die Deutsche Akademie für Ernährungsmedizin (DAEM), in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM), dem Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner (BDEM), der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG), dem Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband (VDD) und dem Berufsverband Oecotrophologie (VDOE).

Text: Red. gm, Foto: 123RF

Klinikum Darmstaddt GmbH

Klinikum Darmstadt ist erneut als Top-Nationales und Top-Regionales Krankenhaus ausgezeichnet

 

Zum zweiten Mal in Folge konnte das Klinikum Darmstadt im Focus-Klinik-Ranking überzeugen: mit Platz 74 (gestiegen von Platz 84) deutschlandweit als Top-Nationales Krankenhaus und mit Platz 10 (gestiegen von Platz 11) als Top-Regionales Krankenhaus im regionalen Wettbewerb – von insgesamt 150 hessischen Krankenhäusern. 

Jedes Jahr im Herbst veröffentlicht das Gesundheitsmagazin „Focus“ eine Klinikliste. Hier finden sich die besten Krankenhäuser Deutschlands, sortiert nach Bundesland und ausgewählten Krankheitsbildern. Für den bundesweiten Vergleich wertet ein unabhängiges Recherche-Team (Munich MINQ Media GmbH) die Qualitätsdaten von zuletzt 1.473 Krankenhäusern aus und befragt 12.000 zuweisende Ärzte. Die Klinikliste gilt als der bundesweit größte unabhängige Krankenhausvergleich und hat sich für viele Patienten zu einem Orientierungsmedium entwickelt, die auf der Suche nach einem geeigneten Krankenhaus sind.

Die Gesamtbewertung des Klinikums Darmstadt setzt sich aus den Einzelwertungen der Fachbereiche zusammen. Im nationalen und regionalen Vergleich wurden besonders hervorgehoben: Klinik für Gefäßmedizin – Gefäßchirurgie, die Frauenklinik für Brustkrebserkrankungen, die Chirurgische Klinik I für Darmkrebs sowie für Gallenblasen- und Gallenwegschirurgie und die Hautklinik für Hautkrebs.

Um als TOP-Fachbereich in der Klinik-Liste aufgelistet zu werden, muss das gesamte Leistungs-, und Qualitätspaket stimmen: Reputation, Empfehlung durch Ärzte und Ärztinnen, medizinische Qualität, Qualität der Pflege, der Hygienestandard und auch das Management und die Organisation sowie die Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten.

„Unter den Top 100 Krankenhäusern in Deutschland zu sein, ist ein ausgezeichnetes Ergebnis. Wir haben es geschafft, unsere Platzierung im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu verbessen, obwohl mehr Krankenhäuser untersucht worden sind. Der Dank geht an all unsere Mitarbeitenden, deren hervorragender Arbeit wir dieses Ergebnis verdanken“, erklärt Clemens Maurer, Sprecher der Geschäftsführung des Klinikums Darmstadt. Prof. Dr. Nawid Khaladj ergänzt: „Die Auszeichnungen belegen, dass sich unsere Patienten auf eine hohe Kompetenz und ein großes Engagement aller Ärzte und Pflegekräfte verlassen können. Unsere Kliniken und Institute arbeiten auf dem aktuellsten Stand medizinischer Erkenntnisse. Auch für unsere Patienten ist dies ein wichtiges und vertrauensförderndes Signal.“

Text: Red. gm/Klinikum Darmstadt, Logo Klinikum Darmstadt

 

Hessische Landesregierung stellt 32 Millionen Euro für Menschen mit Behinderungen zur Verfügung

„Arbeit zu haben, ist für Menschen mit Behinderungen eine wichtige Voraussetzung für eine gleichberechtigte Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben. Das gilt auch beim Thema Ausbildung, denn noch bleibt die betriebliche Ausbildung für viele Jugendliche mit Behinderungen ein unerreichbares Ziel“, so der Hessische Minister für Soziales und Integration, Kai Klose, heute in Wiesbaden. Anlässlich der Neuauflage des Hessischen Perspektivprogramms zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen schwerbehinderter Menschen (HePAS) ab 1. Januar 2020, betont Klose, sich weiterhin für ein „echtes Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung“ einzusetzen und Arbeitnehmer wie Arbeitgeber zu unterstützen. Für die Umsetzung der Neuauflage des Hessischen Programms zur Verbesserung der Arbeitsmarktteilhabe schwerbehinderter Menschen (HePAS) stellt die Hessische Landesregierung 32 Millionen Euro aus der Ausgleichsabgabe des Landes zur Verfügung.

Verbesserung der Arbeitsmarktsituation

Das erfolgreiche Arbeitsmarktprogramm hat bislang über 2.500 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse und über 350 Ausbildungsverhältnisse unterstützt und damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Arbeitsmarktsituation schwerbehinderter Menschen geleistet. Auch die Zahl der mit HePAS finanziell unterstützten Praktika hat sich in den letzten zwei Jahren fast verdoppelt und über 40 Prozent dieser Praktika konnten in direkte Anschlussbeschäftigungen oder Ausbildungen einmünden. „Daher werden wir das erfolgreiche Programm gemeinsam mit unseren Partnern, dem Landeswohlfahrtsverband Hessen, der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit sowie dem Hessischen Städtetag und dem Hessischen Landkreistag ab 2020 neu auflegen“, erklärt Klose.

HePAS 2020 will insbesondere die Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderung stärken, denen alternativ nur der Weg in den zweiten Arbeitsmarkt, wie Werkstätten für behinderte Menschen, bleibt. Im Fokus stehen außerdem Schulabgänger mit sonderpädagogischem Förderbedarf. „Die hessischen Ausbildungs- und Arbeitgeber werden auch weiterhin bei der Deckung des Bedarfs an Arbeitskräften unterstützt. Das Arbeitsmarktprogramm bietet daher nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern will durch das ergänzende Angebot einer frühzeitigen und kontinuierlichen Begleitung die Rahmenbedingungen schaffen, die stabile Beschäftigung entstehen lassen können“, erläutert Minister Klose.

Susanne Selbert, Landesdirektorin des Landeswohlfahrtsverbands Hessen: „Das Beschäftigungsprogramm HePAS 2020 wird aus Mitteln der Ausgleichsabgabe finanziert, die wir bei den Arbeitgebern erheben. Dabei ist uns insbesondere der Start junger behinderter Menschen ins Berufsleben wichtig. So freuen wir uns, dass auch dafür die Prämien und damit der Anreiz für ausbildende Arbeitgeber erhöht werden.“

Dr. Frank Martin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Hessen „Vor dem Hintergrund stetig wachsender Fachkräftebedarfe ist Inklusion unerlässlich. Chancen zu schaffen für die Beschäftigung von Menschen mit Handicap bietet Vorteile für beide Seiten: sie sichert soziale und gesellschaftliche Teilhabe für die Beschäftigten und Arbeitgebern die benötigte Fachkraft. Das Programm HePAS unterstützt die Integration schwerbehinderter Menschen in den ersten Arbeitsmarkt weiterhin sehr gezielt und ist somit ein wichtiger Schritt zu gelebter Inklusion auf dem hessischen Arbeitsmarkt“.

Prof. Dr. Jan Hilligardt, Geschäftsführender Direktor des Hessischen Landkreistages für den Hessischen Landkreistag und den Hessischen Städtetag: „Der Hessische Landkreistag und der Hessische Städtetag begrüßen und unterstützen als Kooperationspartner die unabdingbare Aufstockung der Mittel sowie die inhaltliche Weiterentwicklung dieses erfolgreichen Programms. Der gemeinsame Wille zur gesellschaftlichen Inklusion wird mit dem Programm HePAS 2020 mit Leben gefüllt, weil es uns mit diesem Bündnis gelingt, Menschen mit Behinderungen einen Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen“.

Text: girm und Hess. Landesregierung

Foto:123RF

Intensivstationen des Darmstädter Klinikums erhalten Zertifizierung als angehörigenfreundliche Intensivstation

Klinikum Darmstaddt GmbH

Jede der drei Intensivstationen am Klinikum Darmstadt ist nun als angehörigenfreundliche Intensivstation zertifiziert – die neurologische, internistische sowie operative Intensivstation. Das Zertifikat des Pflege e.V. bescheinigt, dass Angehörige auf diesen Stationen jederzeit willkommen sind und sie von Ärzten und Pflegepersonal gleichermaßen als therapeutisch wichtig angesehen werden. Dieses Verständnis basiert auf pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen, dass Angehörige als vertraute Personen der Intensivpatienten eine besondere Rolle spielen und wesentlich zur Genesung beitragen.

„Auf unseren Intensivstationen haben Patientinnen und Patienten das Recht auf die Anwesenheit von Angehörigen, die Vertrautheit und körperliche Nähe schenken sowie emotionalen Beistand leisten. Das leben wir in der Praxis zum Beispiel durch die Vereinbarung individueller Besuchsregelungen“, erklärt Sabine Brase, Pflegedirektorin am Klinikum Darmstadt. „Das bedeutet, dass starre Besuchszeiten von nun an der Vergangenheit angehören.“

Klinikdirektoren, Ärzte und Pflegepersonen freuen sich über die Auszeichnung „schließlich haben Angehörige, Ärzte und Pflegende das gleiche Ziel: Der Patient oder die Patientin soll sich so wohl wie möglich fühlen, um die Genesung bestmöglich zu unterstützen“, so Bianka Hofmann, Stationsleitung der neurologischen Intensivstation.

Klinikum Darmstadt GmbH
Grafenstraße 9
64283 Darmstadt
Tel.: 06151/107-0
Fax: 06151-107-5449

© Klinikum Darmstadt GmbH. & Titelbild Beitrag 123RF

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