Dr. Michael Groß – Olympiasieger und erfolgreicher Unternehmer als Autor

Dr. Michael Groß

„Das Beste liegt vor uns“ – Wie wir neue Energie für unser Leben gewinnen.

Michael Groß, Olympiasieger und erfolgreicher Unternehmer, und seine Ehefrau Ilona, erfahrene Coachin, zeigen, wie wir in der zweiten Lebenshälfte neue Energien sammeln. Wir stehen mitten im Leben – und sind im besten Alter. Doch die Welt dreht sich rasant, gerade im digitalen Zeitalter halten Beruf und Alltag ständig neue Herausforderungen bereit. Daneben haben wir unverhoffte Krisen zu bewältigen. Um den allgegenwärtigen Wandel zu meistern und beherzt den Neustart zu wagen – in der Arbeit und Freizeit, in gesundheitlicher Hinsicht und in der Liebe. Ihr Buch eröffnet neue Perspektiven, die nicht nur die Generation 50plus inspirieren.

Mehr über Dr. Michael Groß als Autor,Unternehmer,Redner und Trainer: https://www.michael-gross.net/de/autor/

  Eine Leseprobe die Lust auf Mehr macht: https://www.m-vg.de/mediafiles/Leseprobe/9783742313768.pdf

 

Michael Groß, Jahrgang 1964, ist mehrfacher Olympiasieger und Weltmeister im Schwimmen. Parallel zum Leistungssport absolvierte er ein Studium der Geisteswissenschaften, das er mit Promotion abschloss. Heute ist er gefragter Coach und Buchautor (michael-gross.net/), Inhaber der Beratungsfirma Groß & Cie. und unterrichtet er an der Universität Frankfurt am Main zum Thema »Digital Leadership«.

Ilona Groß, Jahrgang 1962, studierte Betriebswirtschaftslehre und war anschließend über ein Jahrzehnt als Abteilungsleiterin und Prokuristin für Touristikkonzerne tätig. Heute ist sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Michael Groß im Managementtraining und Business Coaching aktiv und arbeitet nebenberuflich als Fitnesstrainerin (happybody.fitness). Sie ist Mutter zweier Kinder und lebt in der Nähe von Frankfurt.

 

DRK Blutspende Termine im RheinMain Gebiet

Aufruf von Sozial- und Integrationsminister Kai Klose an die hessische Bevölkerung:

„Bitte spenden Sie Blut und helfen Sie, Leben zu retten.“

Informationen rund um Ihre Blutspende in der Pandemie: https://www.blutspende.de/informationen-zum-coronavirus/

Ihren Termin hier abrufen: https://www.blutspende.de/blutspendetermine/

Es drohen erneut Engpässe bei Blutkonserven

Nach dem Engpass von Blutkonserven im Mai ist die Lage auch nun wieder angespannt.

Kai Klose, Minister für Soziales und Integration, ruft deshalb alle Hessinnen und Hessen erneut zum Blutspenden auf: „Blutspenden können Leben retten. Ich bitte alle, die können und dürfen, Blut zu spenden und dazu beizutragen, dass die Versorgung mit Blutkonserven weiterhin gewährleistet ist. Jeder kann, z.B. als Unfallopfer, auf Blutspenden angewiesen sein.“ Um Patienten zu versorgen, werden in Hessen wöchentlich mehrere tausend Blutspenden benötigt.

Blut spenden darf aktuell nicht, wer in den letzten zwei Wochen aus einem Risikogebiet im Ausland zurückgekehrt ist. Diese zweiwöchige Rückstellfrist gilt auch für Spendewillige nach Aufenthalt in einem Risikogebiet in Deutschland (Risikogebiete in Deutschland sind Gebiete mit einer Neuinfektionsrate von 50 oder mehr pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern innerhalb von 7 Tagen). Spendenwillige mit Kontakt zu einer Person, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde, dürfen zwei Wochen nach dem letzten Kontakt kein Blut spenden. Personen, die an COVID-19 erkrankt waren, werden für vier Wochen nach Ausheilung von der Blutspende zurückgestellt.

Auch unabhängig von Corona gibt es einige Punkte, die beachtet werden müssen, damit Spender und Empfänger von Blutprodukten optimal geschützt werden. Mit einem Spende-Check kann man selbst unter https://www.drk-blutspende.de/spenderservices/spende-check-neu.php seine Spendentauglichkeit prüfen. Allerdings ersetzt er nicht das Arztgespräch beim Blutspende-Termin. Erst hier stellt die Ärztin bzw. der Arzt tagesaktuell die Spendetauglichkeit fest.

Personen, die Blut spenden möchten, sollten online einen Termin vereinbaren, um den vorgegebenen Schutzmaßnahmen gerecht werden zu können.

Der DRK-Blutspendedienst versorgt über 90 Prozent der Patientinnen und Patienten in den hessischen Kliniken mit Blut- und Blutbestandteilkonserven. Informationen über Blutspendetermine sind kostenlos unter der DRK-Info-Hotline 0800/11 949 11 erhältlich oder im Internet unter https://www.blutspende.de/blutspendetermine/.

 

 

 

 

CO2-Fußabruck verringern – Mehr Bewegung zu Fuß oder mit dem Fahrrad

Jeder und jede Einzelne kann etwas tun: Der Nachhaltige Warenkorb zeigt, wie man durch kleine Veränderungen im Alltag den individuellen CO2-Fußabruck verringern kann – und sich selbst etwas Gutes tut.

Gesünder essen – weniger CO2 durch weniger Fleisch

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt einen Fleischkonsum von 15,6 kg für Frauen
und 31,2 kg für Männer im Jahr – das entspricht 300 bis 600 Gramm in der Woche. Der heutige
Verzehr beträgt in etwa das Doppelte, fast 28% der Bevölkerung essen täglich Fleisch. Das ist nicht
nur ungesund, sondern bedeutet auch einen viel zu hohen CO2-Ausstoß durch Massentierhaltung.
So sind 14,5 Prozent aller weltweiten Treibhausgasemissionen auf die Haltung und Verarbeitung
von Tieren zurückzuführen. Außerdem trägt der Fleischkonsum aufgrund des hohen Bedarfs an
Soja als Futtermittel (vor allem für Geflügel, Schwein und Rind) insbesondere in Südamerika zur
Rodung von Urwäldern und der Zerstörung von Ökosystemen bei, was ebenfalls zum vermehrten
Ausstoß von Treibhausgasen führt.

Weniger shoppen – Kleidung gebraucht kaufen, CO2 einsparen

Pro Person werden in Deutschland jährlich im Schnitt 26 kg Textilien gekauft, davon zwischen 12
und 15 kg Kleidung. Das bedeutet während der Produktion eine enorme Menge an CO2-Ausstoß. So
werden beispielsweise bei der Herstellung eines weißen Damen-T-Shirts circa 10,75 kg CO2
freigesetzt. Wer weniger (neue) Kleidung kauft, spart Geld und gleichzeitig CO2.
Nutzen Sie einfach Flohmärkte oder Secondhandläden oder tauschen Sie im Bekanntenkreis.

Mehr Bewegung – zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sein, statt mit dem Auto zu fahren, spart

Die vom Autoverkehr verursachte Umweltbelastung ist in den letzten Jahren gewachsen. Als
Gründe für den Anstieg um 6,4 Prozent im Vergleich zum Jahr 2010 nennt das Statistische
Bundesamt mehr Autos, eine größere Gesamtlaufleistung und stärkere Motoren. Das Auto ist in
Deutschland der drittgrößte Verursacher von Treibhausgasemissionen, denn Autoverkehr
verursacht rund 18 Prozent all unseres CO2-Ausstoßes. Zu Fuß gehen oder das Fahrrad sind im
Stadtverkehr die besten Alternativen, da hierbei kein weiterer CO2-Ausstoß stattfindet.

In der Praxis bedeutet das beispielsweise, dass eine Berufspendlerin oder Berufspendler, die oder
der werktags je 5 km mit dem Rad zur Arbeit hin und zurück fährt, im Jahr rund 350 kg CO2-
Emissionen einsparen kann, dazu Geld spart und etwas für die eigene Gesundheit tut.

Geld sparen – Lebensmittelverschwendung reduzieren, heißt CO2 -Emissionen reduzieren

In Deutschland landen pro Person jährlich bis zu 55 kg Lebensmittel in der Tonne. Ernährung ist
neben Wohnen und Mobilität der Bereich, der sich am stärksten auf unsere Klimabilanz auswirkt.
Durch Produktion, Transport und Lagerung verursacht unser Ernährungsstil jährlich im
Durchschnitt 1,75 Tonnen CO2 pro Kopf. Ein bewusster Einkauf, der am besten auf regionale und
saisonale Produkte setzt, und ein geordneter Kühlschrank helfen, weniger Lebensmittel
wegzuwerfen. Fast 22 Mio Tonnen CO2 könnten durch vermeidbare Lebensmittelverluste eingespart werden,
mehr als doppelt so viel, wenn man die dadurch reduzierte Flächennutzung mit einbezieht.

Geld sinnvoller nutzen – der Wechsel zu einer nachhaltigen Bank ist eine Investition in den Klimaschutz

Nach eigenen Schätzungen muss die Europäische Union zur Umsetzung der Klima- und
Energieziele jährlich 180 Milliarden Euro an Kapital mobilisieren. Ohne nachhaltig ausgerichtete
öffentliche und private Investitionen wird diese gewaltige Aufgabe nicht zu stemmen sein. Wer sich
vornimmt, im neuen Jahr die eigenen Finanzen neu zu ordnen, kann die Chance direkt nutzen, um
zu einer nachhaltigen Bank zu wechseln und über diese das eigene Geld in Projekte zu investieren,
die positiv auf die Klima- und Energieziele einzahlen.

Ökologisch orientierte Finanzanlagen sind wichtiger denn je, um den Klimaschutz zu unterstützen.
Besonders deutlich wird dies, wenn man sich den Klimafußabdruck herkömmlicher
Investmentfonds im Vergleich zu nachhaltigen Fonds anschaut: herkömmliche Fonds produzieren
im Schnitt 904 Kg CO2 je 1000 Euro nachhaltig orientierte Fonds hingegen nur 163 Kg CO2. je 1000
Euro.

Der Nachhaltige Warenkorb

Nachhaltig konsumieren ist heute schon möglich: Wie es geht, zeigt der Nachhaltige Warenkorb des Rates
für Nachhaltige Entwicklung. Der Einkaufsführer weist auf nachhaltige Konsumalternativen hin und gibt
mit Faustregeln Orientierung für konkrete Konsumentscheidungen zu Lebensmitteln, Reisen und
Mobilität, Wohnen und Bauen, Haushalt und Elektronik, Mode und Kosmetik. Zudem bietet er
Bewertungen von Siegeln und Produktkennzeichnungen. Der Nachhaltige Warenkorb wird jährlich unter
wissenschaftlicher Begleitung aktualisiert. Er ist als Broschüre erhältlich und im Internet.
www.nachhaltiger-warenkorb.de

Foto Copyright 123Rf.com

Das Wissen indigener Kulturen ist unsere Zukunft

Gerade heute ist dieses Wissen wichtiger als jemals zuvor. Denn ohne Orientierung an der inneren Ordnung des Ganzen vernichtet sich die Menschheit selbst.

Mit ihren Büchern und Trainings möchte Christina Kessler auf den natürlichen ethischen Kompass aufmerksam machen, den wir alle in uns tragen. Sie möchte Menschen auf der Reise zur eigenen Kraftquelle, an den Ursprung einer lebensdienlichen Denk- und Beziehungskultur begleiten. Ihr Anliegen ist es, Menschen dafür zu begeistern, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Die Mauern niederzureißen, die uns von uns selbst und anderen trennen, die Seele verhärten und unsere Körper krank machen. Christina ermutigt uns, in Freiheit und Würde durch unser Leben zu gehen und an Krisen stark zu werden. Sie setzt sich dafür ein, dass wir mehr Achtsamkeit, Respekt und echte Verbindlichkeit in unsere Beziehungen legen und uns gemeinsam für das ungeahnte Potenzial des Lebens öffnen. Ihre Philosophie ist eine Philosophie der Liebe –
der Liebe zum Leben.

2018 gründete Christina das Kessler Institute for New Anthropology (KINA), Berlin. Sie ist überzeugt, dass wir eine „neue Wissenschaft vom Menschen brauchen“ und zeigt, wie diese aussehen kann. Das KINA widmet sich dem interdisziplinären Dialog und stellt Kesslers Ansatz international zur Adaption in Kultur, Gesellschaft und Wissenschaft vor.

GesundinRheinMain präsentiert: Dr. Uwe Drews, Umweltzahnmedizin in Rodgau

Dr. Uwe Drews

„Viele Menschen laufen mit Sondermüll im Mund herum!“

– Deutschlands größte Praxis für Umweltzahnmedizin und ihr Leiter, Dr. Uwe Drews –

„Ganzheitliche Zahnmedizin bedeutet weit mehr als nur den Verzicht auf Amalgam. Störungen an Zähnen oder im Kiefer können zu erheblichen gesundheitlichen Belastungen des gesamten Körpers führen“, sagt Dr. Uwe Drews, Umweltzahnmediziner aus Rodgau. „Deshalb geht es wirklich nicht nur darum, die alten Amalgam-Füllungen aus den Zähnen herausnehmen zu lassen, sondern es geht um die Betrachtung der Zusammenhänge zwischen Zähnen und körperlichen Symptomen.“

 „An jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch“, so formulierte es auch schon Wilhelm Busch. Es scheint aber, dass die Zahnmedizin der letzten 50 Jahre Buschs´ Gedanken von der Ganzheitlichkeit völlig überhört hat. Denn bis vor wenigen Jahren herrschte in der Zahnheilkunde noch das reine Spezialistentum.

Heute beachtet man die immer größer werdende Gruppe der „Multiple-Chemical-Sensitivity (MCS)-Erkrankten in Deutschland. Menschen, die auf Dental-Materialien, die der Zahnarzt bei Plomben, Wurzelbehandlungen, Kronen und Implantaten verwendet, allergisch reagieren. „Mehr als 40 Prozent der Bevölkerung sind inzwischen von solchen Schadstoffen, allgemeinen Umwelteinflüssen- und Belastungen betroffen“, schreibt Dr. Wolfgang Koch, Vorsitzender des Forums Natürliche Zahngesundheit e.V.

Die Symptome sind unter anderem: fortdauernde Abwehrschwäche, chronische Erkrankungen, Tinnitus, diffuse Schmerzen in verschiedenen Körperregionen, andauerndes Zahnfleischbluten, Schleimhautstörungen, Immunschwäche, Allergien oder neurologische Störungen. Oft liegen Belastungen durch verschiedene Schadstoffe vor, die sich überlagern und verstärken. Das ist dann eine Herausforderung für den Zahnmediziner, den eigentlichen Herd zu finden.

Ein Fallbeispiel aus der Praxis von Dr. Uwe Drews in Rodgau:

Angelika Sauter, 47, ist aus Bamberg angereist. Seit Jahren leidet sie an zunehmender körperlicher Schwäche und neurologischen Problemen. Inzwischen musste sie ihren Beruf aufgeben. Bei ihr wurde vor fast 10 Jahren eine so genannte „Generalsanierung“ der Zähne durchgeführt. Ihr Zahnarzt hatte ihr dazu geraten. Erst nach langen Internetrecherchen entdeckte Frau Sauter den möglichen Zusammenhang zwischen ihren Symptomen und den neuen Zahnfüllungen- und Implantaten. Plötzlich wusste sie, dass ihre körperlichen Symptome vielleicht aus ihrem eigenen Mund kommen.

Schnell fand sie den Kontakt zur Rodgauer Umwelt-Zahnmedizin-Praxis. „Wir haben bei den energetischen Tests und den Bluttests festgestellt, dass die Patientin auf Palladium extrem allergisch reagierte. Genau dieses Material hat ihr Zahnarzt in ihren Kronen und Implantaten mehrfach verarbeitet“, sagt Dr. Drews. „Der Gentest aus der Blutprobe zeigte zudem ein weiteres Problem auf. Ihrem Körper fehlt ein Enzym, das die Schwermetalle im Körper über die Leber abbaut. Diese Faktoren zusammen haben den Körper der Patientin zu einer Art Giftmüll-Deponie gemacht.“

Die Patientin bekam zunächst Infusionen mit dem Enzym Glutathion, einem – normalerweise – im Körper vorkommenden Antioxidanz zur Schwermetall-Entgiftung, das, laut Gentest, dem Körper der Patientin fehlte. Dann mussten vier Zähne komplett gezogen werden und auch einige Füllungen wurden entfernt. Anschließend wurde ihr ein Kurzzeit-Provisorium und zwei Wochen später ein Langzeit-Provisorium angepasst („Die Wunden müssen erst komplett ausheilen“, so Dr. Drews). Erst nach Monaten wurden der Patientin neue, auf allergische Reaktionen getestete Implantate aus Zirkonoxid eingesetzt.

 In Dr. Drews´ Praxis arbeiten noch drei weitere Umwelt-Zahnmediziner. Alle haben ganzheitliche Zusatzausbildungen als Umwelt-Zahnmediziner und sind als ganzheitliche Implantologen ausgebildet. Es gibt ein eigenes Meisterlabor und Zahntechniker, die nach den Test-Ergebnissen die dentale Versorgung der Patienten herstellen. „Als ich die Praxis von meinem Vater 1988 übernommen habe, war die Prophylaxe mein erster Schwerpunkt“, erzählt der 55jährige Zahnarzt. „Dann habe ich schnell erkannt, dass bei uns Zahnärzten das Problem `am Kopf´ aufhört. Das gilt für viele meiner Medizin-Kollegen auch im Umkehrschluss. Es fehlt einfach der ganzheitliche Ansatz zwischen Arzt, Facharzt und Zahnarzt.“

Genau diesen Ansatz stellt die Umwelt-Zahnmedizin seit einigen Jahren her. Denn, nicht die Mundhöhle erkrankt, sondern das Gesamtsystem Mensch. Inzwischen wissen das auch immer mehr Ärzte und Zahnärzte. Jede Störung im Zahnbereich oder Unverträglichkeiten bei Dental-Materialien können Probleme im Körper hervorrufen.

Es ist keineswegs so, dass nur minderwertige oder bekannte toxische Legierungen, wie Amalgam und das damit einhergehende Quecksilber, für Vergiftungen im Körper sorgen können, sondern es sind häufig hochwertige Metalle, wie Gold, Platin, Titan und andere Dental-Bestandteile, die Probleme bei sensiblen Menschen auslösen. Denn alle Metalle und auch Kunststoffe, die in Kronen, Brücken, Stiften, Implantaten, Zahnfüllungen und in Klebern verwendet werden, geben 24 Stunden lang, zum Teil toxische Stoffe in den Organismus ab und können hier Reaktionen auslösen. Deshalb testen Umwelt-Zahnmediziner alle möglichen Unverträglichkeiten aus, bevor sie neue Materialien in die Zähne einbringen. – Der Patient soll nicht vom Regen in die Traufe kommen.

https://www.daszahnzentrum.de/

 

 In einer Praxis für Ganzheitliche Zahnmedizin wird inzwischen auch weitgehend „metallfrei“ gearbeitet. Denn alle Metalle geben Ionen an den Körper ab, deshalb benutzen Umwelt-Zahnmediziner andere Wirkstoffe, wie Keramik oder, bei den Stiften für Implantate, immer häufiger auch Zirkonoxid. Viele Patienten sind heute so genannte ´High Responder´. Sie reagieren extrem empfindlich auf toxische Stoffe und können sie auch im Körper schlecht abbauen.

Aktuelle Studien der Internationalen Gesellschaft für Ganzheitliche Zahn-Medizin (GZM) weisen auf, dass die Gold- und Platinkonzentrationen im Urin und im Stuhl, nachdem ein derartiger Zahnersatz eingesetzt wurde, erheblich ansteigen. Drei Monate danach seien siebenfach erhöhte Werte durch diese Metall-Belastungen im Körper eines Menschen messbar. Oft ist auch Gold ein elektrischer Leiter und wirke wie eine Antenne, so dass die Patienten Geräusche wie von Überlandleitungen hören würden. Das löse dann heftige Probleme im Kopf aus, wie etwa Tinnitus, Kopfschmerzen, Migräne oder das Gefühl verrückt zu werden.

 Zu den Krankheitssymptomen, die häufig in den Ganzheitlichen Zahnarztpraxen festgestellt werden, gehören auch allergische oder psychosomatische Reaktionen auf Brücken und Zahnspangen. Oft enthalten diese Nickel, Kobalt oder Chrom – Stoffe, auf die viele Menschen mit Allergien reagieren. Durch die Metallstrukturen, die diese Brücken oder Spangen zusammenhalten, wirken sie bei manchen Menschen auch wie ein „Elektrizitätswerk“ im Kopf.

Auch können Wurzelfüllungen, die die häufig als Allergen vorkommenden Kolophonium, Eugenol oder Perubalsam enthalten können, zu Unverträglichkeiten führen. Ebenso können Eiweißzerfallsprodukte aus den wurzelbehandelten Zähnen mögliche Auslöser von chronischen Erkrankungen im Körper sein – wie Migräne, Bluthochdruck, Hauterkrankungen.

Warum immer mehr Menschen auf bestimmte Stoffe allergisch oder überempfindlich reagieren, ist heute noch nicht umfassend geklärt. Vorbelastungen, wie zum Beispiel chronische Erkrankungen, Immun-Defekte oder Allergien, können ein Grund für Überempfindlichkeitsreaktionen sein. Aber, die Mundhöhle ist grundsätzlich den höchsten Belastungen mit körperfremden Materialen ausgesetzt, nicht zuletzt den verschiedenen Zahn-Materialien. Alles zusammen kommt im Mund in ein Milieu, das von basisch bis sauer variiert und eine ständig wechselnde Population von Bakterien erlebt. Das sind mögliche Voraussetzungen, damit sich Zahn-Metalle über die Jahre im Körper zersetzen können.

Bei heftigen Krankheitssymptomen stehen für den Patienten Infusionen mit dem Enzym Glutathion an erster Stelle. Aber auch Zeolithe, Algen, Bärlauch und Koriander-Präparate werden empfohlen. Die Entgiftung unterstützen können auch Apfelpektin, Sauerkraut und Ziegenmolke. Viele Ärzte raten, gerade bei Amalgam-Ausleitungen, zusätzlich zu hohen Vitamin C, Selen und Zink-Gaben. Ergänzt durch eine ganzheitliche Ernährung mit biologisch angebauten Früchten, Salaten und Gemüse.

„Die Patienten haben oft schon genug an toxischen Ablagerungen im Körper. Essen sie dann noch schädliche Nahrungsmittel, wohnen in Gegenden, die durch Elektrosmog belastet sind oder haben sogar noch giftige Ausdünstungen in Teppichen, Tapeten oder Hölzern, kann dies zu fatalen Reaktionen des Immunsystems führen“, so Dr. Uwe Drews. „Deshalb ist es unsere Aufgabe, den gesamten Menschen und seine häusliche Umgebung genau zu betrachten, um zu erkennen, wo und in welchem Ausmaß er belastet ist.“

Hintergrund: Ganzheitliche Zahnmedizin/Umwelt-Zahnmedizin

 Die meisten gesetzlichen Krankenkassen zahlen bis jetzt nur für Amalgam-Füllungen. Die Spezial-Keramik „Zirkonoxid-Vollkeramik“, die sich aus der Raumfahrt-Technik entwickelt hat, wird von den gesetzlichen Kassen nicht bezahlt. Diese Kassen kommen auch nicht für Amalgam-Sanierungen oder Störfeld-Beseitigungen auf. Bei Allergien, die auf Dental-Materialien zurückzuführen sind, gibt es ebenfalls keine Zuschüsse für eine Zahn-Sanierung.

Die privaten Krankenkassen übernehmen die Kosten für Austestungen auf Unverträglichkeiten/Allergien. Man sollte sich im Einzelfall mit seinem behandelten Zahnarzt und mit der Krankenkasse – vor – Testung und Therapie, absprechen.

Für weitere Informationen:

Forum Natürliche Zahn-Gesundheit und Umwelt-Zahnmedizin, www.forum-nat-zahngesundheit.de

Internationale Gesellschaft für Ganzheitliche Zahnmedizin (GZM), www.gzm.org

Bundesverband der naturheilkundlich tätigen Zahnärzte Deutschlands e.V. (BNZ), Tel. 0221/3761005

Buchtipps zum Thema:

Dr. Johann Lechner: “An jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch“, Verlag Zabert Sandmann

Klaus-Dieter Runow „Wenn Gifte auf die Nerven gehen“, Südwest-Verlag

Karlheinz Graf „Ganzheitliche Zahnmedizin“, Sonntag Verlag, Stuttgart

Prof. Dr. Wühr, Dr. Koch, Dr. Drews u. a. : Lehrbuch der oralen Medizin, Verlag Systemische Medizin

© Text ath,

© Fotos: ath, Praxis Dr. Uwe Drews

Der Gesundheits-Talk von Andrea Thoma – Dr. Uwe Drews „Ganzheitliche Zahnmedizin“ in Rodgau

Video