Gute Nachricht: – Angebot für kostenlose Corona-Schnelltests in Hessen wird weiter ausgebaut

– Kooperation des Öffentlichen Gesundheitsdienstes und der Drogeriemarktkette dm jetzt auch in Hessen –

 Am 9. März hat die Bundesregierung die neue Testverordnung veröffentlicht und damit für jede Bürgerin und jeden Bürger den Anspruch auf einen kostenlosen Corona-Schnelltest pro Woche geschaffen. Am selben Tag hat das Land Hessen den Landkreisen und kreisfreien Städten Muster zur Verfügung gestellt, um zeitnah Dritte mit der Durchführung der Tests zu beauftragen. Innerhalb rund einer Woche konnten so durch Ärzte, Zahnärzte und Apotheken in Hessen bereits mehr als 470 Teststellen in Hessen geschaffen werden, die unter:

www.corona-test-hessen.de ausgewiesen sind.

„Die umfangreiche Verfügbarkeit von Schnell- und Selbsttests wird einer der wichtigen Faktoren für die Bekämpfung der Pandemie sein. Die Nachfrage nach den kostenlosen Tests für Bürgerinnen und Bürger ist entsprechend groß. Daher begrüße ich die Initiative der Drogeriemarktkette dm, uns auch in Hessen bei der Schaffung weiterer Testangebote zu unterstützen“, so Gesundheitsminister Kai Klose.

dm hat angeboten, bei geeigneten dm-Filialen Schnelltest-Zentren aufzubauen, in denen sich Bürgerinnen und Bürger durch geschultes Personal testen lassen können. Moderiert durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration wurde der Kontakt mit den Gesundheitsämtern in den Städten und Kreisen hergestellt, die die entsprechenden Leistungserbringer beauftragen. Die ersten Testzentren in Verbindung mit dm-Filialen starten am Donnerstag in Frankfurt, Hanau und Fulda.

„Uns ist eine unkomplizierte und bürgernahe Herangehensweise wichtig. Kundinnen und Kunden können über dm.de oder die „Mein dm-App“ digital einen Testtermin vereinbaren und ohne Wartezeiten ihren Termin wahrnehmen. Die Tests werden durch entsprechend geschultes Personal durchgeführt. Unser Ziel ist es, bis Ende April deutschlandweit 500 dm-Testzentren aufzubauen und so zur Bewältigung der Pandemie beizutragen“, so Christian Harms, als dm-Geschäftsführer verantwortlich für das Ressort Mitarbeiter und das Projekt Testzentren.

Denkbar ist auch, dass andere – beispielsweise Apothekerinnen und Apotheker, die in ihren eigenen Räumlichkeiten aus Platzmangel keine Tests anbieten können – in den dm-Testzentren personell unterstützen.

„Zur Bewältigung der Pandemie kommt es darauf an, Netzwerke zu bilden und Kapazitäten unbürokratisch und schnell miteinander zu verknüpfen. Die Kooperation mit dm ist hierfür ein gelungenes Beispiel. Wir laden herzlich dazu ein, das Netzwerk zu erweitern und auszubauen“, so Gesundheitsminister Klose.

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Rund 400 Teststellen für Corona-Schnelltests in Hessen: Neue erweiterte Übersicht unter www.corona-test-hessen.de

„Eine gute Woche nach der Veröffentlichung der neuen Test-Verordnung des Bundes gibt es in Hessen bereits knapp 400 Teststellen, bei denen sich Bürgerinnen und Bürger kostenlos auf das Corona-Virus testen lassen können. Das ist ein großer Erfolg – mein Dank geht an die Städte, Kreise, Ärzte-, Zahnärzte- und Apothekerschaft und alle Beteiligten, die dies in kürzester Zeit ermöglicht haben“, berichtet Gesundheitsminister Kai Klose.

„Um die Informationen zu den Testmöglichkeiten noch leichter zugänglich zu machen, haben wir die bestehende Übersicht durch eine neue Online-Seite ersetzt.“

Die neue Seite, die unter www.corona-test-hessen.de

aufrufbar ist, bietet eine noch größere Informationstiefe. Für Nutzerinnen und Nutzer ermöglichen eine Volltext- sowie eine Postleitzahlensuche ein schnelles und präzises Auffinden der Testangebote in unmittelbarer Umgebung. Eine Kartenansicht erleichtert die Orientierung.

Die Seite bringt auch eine Änderung im Registrierungsverfahren mit sich: Die Betreiber der Teststellen können sich auf der Webseite registrieren und ihr Angebot von Bürgertestungen selbst in der Datenbank hinterlegen. Außerdem können nun zusätzliche Informationen wie Öffnungszeiten und Anmeldeverfahren eingeben werden.

Die Teststellen, die auf der bisherigen Übersichtsseite gelistet wurden, sind bereits in die neue Datenbank überführt.

„Die umfangreiche Verfügbarkeit von Schnell- und Selbsttests ist neben dem Impfen einer der wichtigen Faktoren, die eine positive Veränderung des Pandemiegeschehens erwarten lassen. Die Bürgertestungen spielen dabei eine große Rolle. Umso wichtiger ist, dass den Hessinnen und Hessen mit unserer neuen und erweiterten Internetseite eine praktische Übersicht über die inzwischen fast 400 Stellen im Land gegeben wird, die kostenlose Tests anbieten. Jede und jeder kann nun in der Datenbank passgenau nach einer Stelle in seiner näheren Umgebung suchen“, sagt Gesundheitsminister Kai Klose.

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Aktuell gemeldete Teststellen in Hessen

„Nachdem der Bund am Dienstag seine neue Test-Verordnung veröffentlicht hat, hat das Hessische Ministerium für Soziales und Integration den Gesundheitsämtern wie in der vergangenen Woche vorbesprochen unmittelbar eine Muster-Allgemeinverfügung und weitere Informationen zur Beauftragung von Teststellen im Land zugeleitet. Es ist äußerst erfreulich, wie intensiv sich Städte, Kreise, Ärzte-, Zahnärzte- und Apothekerschaft gemeinsam mit dem Land einbringen, um sehr schnell zusätzliche Teststellen zu eröffnen“, so Gesundheitsminister Klose. „Wie angekündigt haben wir jetzt eine Übersicht über die uns bisher gemeldeten Anlaufstellen für kostenlose Corona-Schnelltests für Bürgerinnen und Bürger in Hessen auf unserer Website eingestellt. Selbstverständlich wird die Liste fortlaufend aktualisiert, täglich kommen weitere Stellen hinzu“, berichtet der Minister.

Unter folgendem Link

https://hessenlink.de/HMSI94

finden Bürgerinnen und Bürger die regelmäßig aktualisierte Übersicht über die Teststellen, die Liste ist nach Postleitzahlengebieten gegliedert.

„Die Übersicht zeigt: Alle Beteiligten in Hessen in Rekordzeit arbeiten mit Hochdruck daran, den Anspruch des Bundes für die Bürgerinnen und Bürger in Hessen umzusetzen. Dafür bedanke ich mich erneut ausdrücklich“, so Klose abschließend.

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Gute Nachricht: Corona – Schutzimpfungen in die Arztpraxen

„Wichtiger Beitrag zur Eindämmung der Pandemie“

Gesundheitsminister Kai Klose und Innenminister Peter Beuth:
„Wichtiger Beitrag zur Eindämmung der Pandemie“
KV Hessen, HMSI und HMdIS bringen Impfungen in die Praxen

Die Hessische Landesregierung hat ihre Impfstrategie fortgeschrieben. Angesichts von Zusagen der Hersteller und des Bundes sollen ab dem 1. April 2021 deutlich mehr Impfdosen zur Verfügung stehen als bisher. Während die 28 Impfzentren ihre Kapazitäten aktuell schrittweise bis zur Volllast ausweiten, bereitet sich das Land Hessen gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) darauf vor, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte gezielt in die Impfstrategie einzubinden.

„Mit diesem Schritt, können wir die Impfungen noch flexibler umsetzen. Wir treiben die Impfungen damit voran und bringen diese noch näher an die Bürgerinnen und Bürger. Durch den stetigen und mittlerweile umfangreichen Zufluss an Impfstoffen ist dies glücklicherweise möglich. Wir starten zunächst mit einem Pilotprojekt, das 50 Arztpraxen einbindet und das wir als Vorbereitung für den Eintritt in die Regelversorgung verstehen. Die KV Hessen ist bereits auf die Ärzteschaft zugegangen. Die Ärztinnen und Ärzte können sich freiwillig für die Teilnahme melden und wir bedanken uns bei ihnen dafür, dass sie einen weiteren wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten“, erklärt Gesundheitsminister Kai Klose. „Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte bei den Schutzimpfungen einzubeziehen, ist seit Beginn ein erklärtes Ziel der Landesregierung. Bisher stand dafür zu wenig und noch nicht der passende Impfstoff zur Verfügung, um diesen Schritt sinnvoll zu ermöglichen. Künftig aber können die Ärztinnen und Ärzte die Impfzentren bei den häuslichen Impfungen gezielt unterstützen, denn wir sind zuversichtlich, dass ab April deutlich mehr Impfstoff nach Hessen kommen wird“, so Innenminister Peter Beuth.

„Wir sind froh, dass nun endlich die Impfungen dorthin kommen, wo sie hingehören und wo die Experten und Expertinnen fürs Impfen sitzen: in die Praxen der niedergelassenen hessischen Ärztinnen und Ärzte, zuvorderst natürlich unsere Hausärztinnen und Hausärzte“, erklären die Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, Frank Dastych und Dr. Eckhard Starke, „sobald wir die Impfungen flächendeckend in den Praxen durchführen können, haben wir die Möglichkeit, ein höheres Tempo anzuschlagen und eine höhere Durchimpfungsquote zu erreichen. Die brauchen wir dringend, um die Pandemie wirkungsvoll zu bekämpfen.“

Das Konzept sieht zwei Wege vor, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte in die Impfstrategie einzubeziehen:

Impfungen in Arztpraxen

„Aufgrund der aktuell vorliegenden Informationen erwarten wir im 2. Quartal, dass pro Tag Impfstoff für ca. 64.000 Impfungen verfügbar ist. Die hessischen Impfzentren inklusive der mobilen Teams haben eine Kapazität von täglich bis zu 50.000 Impfungen. Um den Impfstoff möglichst schnell zu verimpfen, ist daher wichtig, dass wir die Ärztinnen und Ärzte landesweit einbinden“, so Innenminister Beuth. In einem Modellvorhaben werden daher bis Ende März zunächst ca. 10.000 Impfdosen bereitgestellt und in zunächst 50 niedergelassenen Arztpraxen verimpft, die für den Impfstoffbezug und die Dokumentation jeweils an ein Impfzentrum angebunden sind.

 

Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte wählen die zu impfenden Personen unter Beachtung der Priorisierungsreihenfolge nach Corona-Impfverordnung eigenverantwortlich aus und führen die Impfungen durch. Auch die Dokumentation und Meldung an das Robert-Koch-Institut erfolgt so bald als möglich unmittelbar durch die Praxen, die Abrechnung geschieht analog zu den aufsuchenden Impfungen. „Bevor wir mit dem Impfen gegen Corona flächendeckend in den Praxen starten, sollten wir auch die bestehenden Prozesse hinterfragen und gegebenenfalls anpassen. Das ist ein    wesentlicher Teil des Pilotprojekts. Wir wollen rasch die Hessinnen und Hessen vor dem Virus schützen. Wir hoffen nun, dass der Impfstart in den Praxen daher auch wie vom Bund angekündigt Anfang April stattfindet,“ so Frank Dastych und Dr. Eckhard Starke weiter.

 

Aufsuchende Impfungen bei immobilen Personen älter als 80 Jahre

„Auch bei den Hessinnen und Hessen, die mobilitätsbedingt einen Impftermin in ihrem Zuhause benötigen, können wir auf die zusätzliche Unterstützung der Hausärztinnen und Hausärzte in Hessen zählen“, so Gesundheitsminister Klose. Die Impfzentren können regional niedergelassene Ärztinnen und Ärzte beauftragen, diese Impfungen durchzuführen. Die Impfzentren können hierzu die Daten der Menschen abrufen, die sich für die häusliche Impfung gemeldet hatten. Der Zugang ist datenschutzkonform sichergestellt. Nach Absprache mit den Impfzentren können daraufhin neben den mobilen Impfteams auch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte häuslich impfen. Der benötigte Impfstoff wird vom Impfzentrum zur Verfügung gestellt. Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte übernehmen dann die Aufklärung und Impfung der Impflinge in eigener Verantwortung. Die Vergütung erfolgt über die Kassenärztliche Vereinigung aus Mitteln des Bundes.

Das Modellvorhaben wird so lange fortgeführt, bis der Bund und die Kassenärztliche Bundesvereinigung die Voraussetzungen geschaffen haben, die Impfungen im Rahmen der Regelversorgung durchzuführen.

Zahl der Impfungen steigen zurzeit in Hessen merklich an

Hessen liegt mittlerweile bei der Erstimpfungsquote von 6,6 Prozent nur noch knapp unter dem Bundesschnitt (6,7 Prozent). Bis einschließlich gestern wurden rund 414.000 Bürgerinnen und Bürger einmal geimpft. Auch bei der Zweitimpfungsquote wird Hessen in den nächsten Tagen messbar aufholen, dies zeichnet sich an den vereinbarten Terminen für Zweitimpfungen deutlich ab. Mit der Öffnung der Priorisierungsgruppe 2 und zuverlässigeren Impfstofflieferungen in den kommenden Wochen werden nun deutlich mehr Menschen Impftermine bekommen können als zuvor. Für diese Woche sind in den 28 Impfzentren mehr als 88.000 Termine für Erstimpfungen vereinbart (zum Vergleich: in der vergangenen Woche waren es rund 47.000 Termine).

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Apothekerinnen und Apotheker unterstützten Besuchertests in Alten- und Pflegeheimen

In den Alten- und Pflegeheimen in Hessen lässt sich in den letzten Wochen eine deutliche und stabile Entspannung hinsichtlich der Zahl der Infektionen bei Bewohnerinnen, Bewohnern und Personal beobachten. Dieser erfreuliche Rückgang gilt auch für die Zahl der an bzw. mit Corona verstorbenen Bewohnerinnen und Bewohner.

Weiterhin Schutzmaßnahmen in Alten- und Pflegeheimen notwendig

„Diese Entwicklung gilt es unbedingt zu bewahren und auszubauen. Erfreulicherweise kommen wir mit den Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen sehr gut voran. Sieben von zehn Alten- und Pflegeheimbewohnern wurden bereits zweimal geimpft. Trotzdem ist es unbedingt notwendig, auch weiterhin Schutzmaßnahmen einzuhalten: kein Impfstoff bietet einen 100-prozentigen Schutz vor Erkrankung“, so Gesundheitsminister Kai Klose.

Eine wichtige Schutzmaßnahme stellen die Antigen-Schnelltests auf SARS-CoV-2 dar, die für Besucherinnen und Besucher der Einrichtungen bereits seit Januar verpflichtend sind. Ein Besuch der Einrichtung ist nur mit einem negativen Testergebnis möglich.

Die Herausforderung bei der Umsetzung der Schnelltests besteht in den personellen Ressourcen für die Durchführung. Die zusätzlichen personellen Kapazitäten sind von den Pflegeeinrichtungen nicht immer durch eigenes Personal zu leisten. Es wurden und werden daher bereits mehrfach externe Helferinnen und Helfer rekrutiert, z.B. aus den Reihen der Bundeswehr und durch die Arbeitsagentur.

Apothekerinnen und Apotheker unterstützen Besuchertests

„Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, hier durch die hessische Apothekerschaft weitere tatkräftige Unterstützung zu erhalten. Dies ermöglicht kostenlose Tests für Besucherinnen und Besucher, die qualifiziert durchgeführt werden und erhöht so die Sicherheit für die Bewohnerinnen und Bewohner“, so Klose.

„Die Möglichkeit, Angehörige im Heim zu besuchen, ist für alle Familien äußerst wichtig. Apothekerinnen und Apotheker übernehmen neben zahlreichen weiteren Tätigkeiten auch beim Testen Verantwortung in der Pandemie und ermöglichen somit, dass Besucher ihre im Heim lebenden Familienmitglieder sicher treffen und sehen können. Ich bin daher froh, dass wir gemeinsam diese vertragliche Vereinbarung auf den Weg bringen konnten“, erklärt Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. Das Land Hessen, die Landesapothekerkammer Hessen und die Trägerverbände der Pflegeeinrichtungen in Hessen haben gemeinsam einen Muster-Vertrag entwickelt und ihren Mitgliedern zur Verfügung gestellt.

Vertragliche Vereinbarung zwischen Apotheker und Pflegeeinrichtung

Auf Basis des Musters können Pflegeeinrichtungen und interessierte Apothekerinnen oder Apotheker ihre Zusammenarbeit gestalten:

Die Einrichtung stellt dabei die Räumlichkeiten, die Testkits und die persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung. Die Apothekerin oder der Apotheker sorgt für die entsprechende Schulung ihres/seines Personals, führt die Tests durch und übernimmt die Informations- und Meldepflichten nach dem Infektionsschutzgesetz. Im Falle eines negativen Testergebnisses wird der Besucherin oder dem Besucher eine Bescheinigung zur Vorlage bei der Einrichtung über das negative Testergebnis ausgestellt. Im Falle eines positiven Testergebnisses wird der getestete Besucher auf die häuslichen Quarantäneregelungen und auf die Nachtestung mittels PCR-Test beim niedergelassenen Arzt oder Testzentrum hingewiesen.

Die Apothekerin bzw. der Apotheker stellt die Kosten für die Durchführung der Tests der Einrichtung in Rechnung. Diese hat die Möglichkeit, die Kosten über den Pflegeschutzschirm zu refinanzieren.

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Umsetzung des Bürgeranspruchs auf kostenlose Schnelltests

Gesundheitsministerium Hessen, Kommunale Spitzenverbände, Kassenärztliche Vereinigung Hessen, Kassenzahnärztliche Vereinigung Hessen, Landesapothekerkammer Hessen arbeiten gemeinsam für die Umsetzung des Bürgeranspruchs auf kostenlose Schnelltests

Das Hessische Gesundheitsministerium, die Kassenärztliche Vereinigung, Kassenzahnärztliche Vereinigung Hessen, die Landesapothekerkammer Hessen, die Kommunen, der Hessische Städte- und der Hessische Landkreistag haben sich gemeinsam darauf verständigt, den künftigen Testanspruch für Bürgerinnen und Bürger zeitnah umzusetzen. Auch wenn die vom Bund zu schaffende Regelung in der Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums noch ausstehe, die erst wichtige Grundlagen für die Umsetzung schaffe, habe man sich im Bewusstsein der gemeinsamen Verantwortung für die Bekämpfung der Pandemie entsprechend vereinbart.

Gesundheitsminister Klose dankte allen Beteiligten für ihre Bereitschaft, die Umsetzung des Testanspruchs zu unterstützen. „Ich schätze die große Bereitschaft aller Beteiligten sehr, trotz der kurzen Fristen durch die Bundesregelung lösungsorientiert zusammenzuarbeiten, das ist keine Selbstverständlichkeit. Dafür danke ich allen ganz ausdrücklich“, fasste Gesundheitsminister Klose zusammen.

„Auch für die Kassenärztliche Vereinigung Hessen ist die Implementierung der Schnelltests eine große Herausforderung. Wir werden alles dafür tun, was uns möglich ist, um ab Montag in unseren Testcentern Schnelltests durchführen zu können. Allerdings bitten wir die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis dafür, dass dies sicherlich nicht direkt ruckelfrei und ohne Wartezeiten möglich ist. Dafür ist die Zeit zwischen der Entscheidung und dem Start am Montag schlicht zu kurz“, sagen Frank Dastych und Dr. Eckhard Starke, die Vorstandsvorsitzenden der KV Hessen. „Wir haben auch heute die Niedergelassenen über den neuen Stand informiert. Für die Bürgerinnen und Bürger empfiehlt es sich in jedem Fall, vorab in der Arztpraxis nachzufragen, ob dort auch Tests durchgeführt werden, die Praxen sind dazu nämlich nicht verpflichtet.“

Christian Geselle, Präsident des Hessischen Städtetags und Kasseler Oberbürgermeister: „Die Städte stehen zur ihrer Verantwortung, bei der Umsetzung der nationalen Teststrategie aktiv mitzuwirken. Es kann allerdings nicht erwartet werden, dass eine entsprechende Test-Logistik innerhalb von wenigen Tagen systematisch zu organisieren ist. Wir sind aber optimistisch, dass sich mit den Partnern vor Ort die Testkapazitäten zeitnah ausbauen lassen. Bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie ist die Teststrategie ein wichtiger Baustein, der dabei hilft, in unser normales Leben zurückzufinden.“

„Die Apotheken sind bereit, das Land auch bei dieser Aufgabe zu unterstützen“, so Ulrich Laut, Hauptgeschäftsführer der Landesapothekenkammer Hessen.

Laut Beschluss der Konferenz der Ministerpräsidentinnen und -präsidenten vom Mittwoch, 3. März 2021 sollen auch alle asymptomatischen Bürgerinnen und Bürger einen Anspruch auf Durchführung mindestens eines kostenlosen Schnelltests (inkl. Bescheinigung über das Testergebnis) bekommen. Land, Kommunen, Verbände und Kammern arbeiten zusammen an der Umsetzung eines Testangebotes in den Testzentren der Kassenärztlichen Vereinigung, der Kommunen, durch Arztpraxen und weitere Beauftragte, z.B. Apotheken und Zahnarztpraxen.

Das Hessische Gesundheitsministerium, die Kassenärztliche und die Kassenzahnärztliche Vereinigung, die Landesapothekerkammer Hessen, der Hessische Städte- und der Hessische Landkreistag baten um etwas Geduld, um diesen vom Bund formulierten Testanspruch umzusetzen. Auch solle sorgsam abgewogen werden, ob eine Inanspruchnahme der Testung bereits am Montag erforderlich sei. Auch hier gelte es, Menschenansammlungen zu vermeiden, Abstand halten und Maske tragen.

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Gesundheitsminister Kai Klose zum Weltkrebstag

„Gesundheitsgefahren einer Krebserkrankung weiterhin nicht aus den Augen verlieren“

Auch wenn wir derzeit vor weiteren großen Herausforderungen unseres Gesundheitssystems stehen, werden wir die Gefahren von Krebserkrankungen nicht aus den Augen verlieren“, verspricht Hessens Gesundheitsminister Kai Klose mit Blick auf den morgigen Weltkrebstag. Da mehr als ein Drittel aller Krebserkrankungen durch Präventionsmaßnahmen vermeidbar sind, kommt gezielter Vorsorge besondere Bedeutung zu. Dabei spielt auch die Arbeitswelt eine wichtige Rolle: Krebserkrankungen sind heute die Hauptursache tödlich verlaufender Berufskrankheiten in Deutschland.

Um gezielter auf die Gefahren aufmerksam zu machen, denen Beschäftigte bei Tätigkeiten mit krebserregenden Stoffen an ihren Arbeitsplätzen ausgesetzt sind, hat das Hessische Ministerium für Soziales und Integration im Rahmen eines fachpolitischen Schwerpunkts die Präventionskampagne „Kampf dem Krebs am Arbeitsplatz“ ins Leben gerufen. In enger Zusammenarbeit mit der Deutschen sowie der Hessischen Krebsgesellschaft klärt sie über Präventionsmöglichkeiten und die Notwendigkeit von Vorsorgeuntersuchungen auf – und informiert gleichzeitig über Unterstützung im Leben mit und nach einer Krebserkrankung.

Der Abschlussbericht „Kampf dem Krebs am Arbeitsplatz“ kann ab sofort im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration bestellt und online unter https://hessenlink.de/HMSI70 abgerufen werden.

Des Weiteren hat das Hessische Krebsregister den Hessischen Krebsbericht 2020 veröffentlicht: https://hessenlink.de/HMSI71.

Krebserkrankungen sind nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Dennoch können im Bericht Erfolge im Kampf gegen den Krebs dokumentiert werden. Anhand von Krebsregisterdaten zeigt sich seit 2008 ein tendenzieller Rückgang der Krebserkrankungen. Neben Gesundheitsminister Kai Klose erinnert auch der Vorsitzende der Hessischen Krebsgesellschaft, Prof. Dr. Christian Jackisch, die hessischen Bürgerinnen und Bürger daran, wie wichtig es ist, auch in der aktuellen Situation Vorsorge- und Krebsfrüherkennungsuntersuchungen wahrzunehmen:

„Der Weltkrebstag 2021 sollte uns alle ermahnen, dass die COVID-19 Pandemie als ungebetener Gast in unserem Leben vieles verändert, aber auf keinen Fall dazu führen darf, das Erreichte zu vernachlässigen. Der aktuelle Krebsbericht des Landes Hessen für 2020 zeigt eindrücklich, welche Erfolge wir in der Krebsbehandlung, gerade in Hessen, erreichen konnten.“

Neben dem Hinweis auf die auch in der Corona-Pandemie stark nachgefragten Beratungsangebote der psychosozialen Krebsberatungsstellen in Hessen ist es Prof. Dr. Jackisch zudem wichtig, auch auf die neuen Projekte der „Du bist kostbar“-Kampagne hinzuweisen, einer gemeinsam finanzierten Initiative des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration in Kooperation mit der Hessischen Krebsgesellschaft e. V. sowie der Stiftung „Leben mit Krebs“. Die Kampagne konnte seit 2012 stetig ausgebaut werden und informiert dieses Jahr unter anderem über gesunde Ernährung. Mehr Informationen dazu finden Sie unter: www.hessische-krebsgesellschaft.de/.

Weitere Unterstützung für Betroffene bieten die Online-Formate der Stiftung „Leben mit Krebs“. „Maßnahmen wie körperliche Bewegung und Sport erscheinen in Präsenzveranstaltungen nicht organisierbar, sind jedoch gerade in der Zeit der Kontaktverbote und reduzierter Kommunikationsmöglichkeiten von besonderer Bedeutung – nicht nur physisch, sondern vor allem auch psychisch“, erklärt Prof. Dr. med. Elke Jäger, Vorstandsmitglied der Stiftung „Leben mit Krebs“ und Chefärztin für Onkologie und Hämatologie am Krankenhaus Nordwest in Frankfurt. „Viele der geförderten Programme der Stiftung haben daher Formate entwickelt, die Trainingsmöglichkeiten für Patient*innen anbieten und eine Rückkopplung mit den Trainern*innen erlauben“, fügt Prof. Dr. Jäger hinzu. Darüber hinaus hat die Stiftung die Internet-basierte Benefizaktion „Beweg Dich gegen Krebs“ zur Förderung von Bewegungs- und Sportangeboten ins Leben gerufen, die alle Interessierten über eine App zu Sport und Spenden motivieren soll (mehr Infos unter https://beweg-dich-gegen-krebs.de).

Pressemitteilungen:

Bild & Text:Hessischen Ministerium für Soziales

 

 

Zahnbehandlung im Ausland – Zahnersatz bis zu 70% günstiger

Sollten Sie nach einer günstigen Zahnbehandlung suchen, so ist eine Behandlung im Ausland eine mögliche Alternative. Die Sedlmeier Dental Klinik in Ungarn bietet bei höchstem Qualitätsstandart z.B. Zahnersatz bis zu 70% günstiger an als in Deutschland. Dabei können Sie mit einer Kostenübernahme durch deutsche Krankenkassen rechnen.

Mit einem ersten Zahncheck und Kennenlern-Paket kann man sich ein Bild von der Zahnklinik in Budapest machen und sich ein persönliches Angebot erstellen lassen. Für nur 199 EUR.

Dr. Diana Sedlmeier stellt Ihre Klinik vor:

Warum ihr Darm Kartoffelsalat liebt!

Die genussvolle Ernährung bei Reizdarm

Immer wieder Bauchkrämpfe, Durchfall oder Verstopfung – das sogenannte Reizdarmsyndrom gehört zu den häufigsten Erkrankungsbildern in der Gastroenterologie. In ihrem TRIAS Ratgeber „Warum ihr Darm Kartoffelsalat liebt“ geben die Autorinnen Kamp, Störzer und Groenevald viele praktische Ratschläge und Ernährungstipps, um Auslöser von Reizdarm-Beschwerden zu erkennen und zu lindern.

Warum freut sich ein gereizter Darm über Kartoffelsalat? Beim Abkühlen gekochter Kartoffeln bildet sich sogenannte vernetzte Stärke, die die ideale Nahrung für die „guten“ Darmbakterien bildet. Diese tragen dazu bei, Ruhe in den Bauch bringen. Auch die Zusammensetzung der Nahrung und das richtige Verhältnis von Proteinen, Fetten, Kohlenhydraten und Ballaststoffen in einer Mahlzeit sind wichtig. Neben ausführlichem Hintergrundwissen zum Mikrobiom des Darms stellen die Autorinnen 80 Rezepte vor, die dem Darm dabei helfen, gesund zu bleiben und ohne Schmerzen und mit geregelter Verdauung zuverlässig seine Arbeit zu verrichten.

Anne Kamp, Lisa-Marie Störzer, Maike Groenevald

Warum ihr Darm Kartoffelsalat liebt

Die genussvolle Ernährung bei Reizdarm

Mit 80 Rezepten

TRIAS Verlag, Stuttgart. 2021
Buch EUR [D] 16,99 EUR [A] 17,50

EPUB EUR [D] 11,99 EUR [A] 11,99

ISBN Buch: 9783432113142

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Leberfasten nach Dr. Worm

Inzwischen sind rund 25 Prozent der Weltbevölkerung von einer nicht-alkoholischen Fettleber betroffen. Ursache sind neben Überernährung auch zu wenig Bewegung und Alkoholkonsum. Doch dagegen kann man etwas tun, etwa indem man Alkohol nur in Maßen konsumiert. Die empfohlene Obergrenze liegt deutlich niedriger, als manchem bewusst ist: Frauen sollten beispielsweise nicht mehr als 0,2 Liter Wein, Männer nicht mehr als 0,3 Liter Wein pro Tag trinken.

Zudem sollte man regelmäßig Zeit für Bewegung einplanen und sich dafür quasi „mit sich selbst verabreden“ – hier hilft es, sich dafür einen festen Termin in den Kalender einzutragen, den man dann verbindlich einhält. Wer konsequent an seinen neuen Gewohnheiten festhalten und sich weiter motivieren möchte, kann sich hin und wieder ganz kalorienfrei belohnen, etwa mit einem Friseurbesuch, einem neuen Parfum oder schicken Laufschuhen, empfehlen die Autoren Nicolai Worm und Melanie Kiefer.

Nicolai Worm, Melanie Kiefer

Die 50 besten Fettleber-Killer

Leberfasten nach Dr. Worm

TRIAS Verlag, Stuttgart. 2021
Buch EUR [D] 17,99 EUR [A] 18,50

EPUB EUR [D] 8,49 EUR [A] 8,49

ISBN Buch: 9783432113340

ISBN EPUB: 9783432113357

Nachhaltigkeitsstrategie generalüberholt

Nachhaltigkeitsrat begrüßt neuen Fokus auf die großen Transformationsthemen

Berlin, 10. März 2021  In einer ersten Stellungnahme begrüßt der Nachhaltigkeitsrat die grundlegende Generalüberholung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. „Wichtig ist vor allem, dass die Bundesregierung erstmals sogenannte Transformationsbereiche ausgewiesen hat“, so Dr. Werner Schnappauf, Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE). Um diese Bereiche wirksam zu machen für ein gemeinsames Vorgehen reiche es nicht aus nachzusteuern, sondern es müsse konsequent umgesteuert werden. „Klimaneutralität rückt damit ins Zentrum der Nachhaltigkeitspolitik, aber auch beispielsweise Flächenverbrauch und Breitbandausbau bekommen einen hohen Stellenwert.“ Schnappauf forderte die Regierung auf, künftig das Leitprinzip der Nachhaltigkeit mutig, entschlossen und konsequent über die Ressortgrenzen hinweg auch tatsächlich umzusetzen.

Der Nachhaltigkeitsrat hatte in mehreren Stellungnahmen umfangreiche Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie vorgelegt, damit diese als echter Fahrplan für die Zukunft fungieren kann.

„Wichtige neue Impulse, die der Nachhaltigkeitsrat empfohlen hatte, haben einen Weg in die neue Strategie gefunden. Dazu gehören neben der stärkeren strategischen Verankerung der großen Transformationsherausforderungen auch die Zuspitzung und Ergänzung wichtiger Ziele und Indikatoren. Ich begrüße vor allem, dass die Stärkung der Globalen Gesundheitsarchitektur Eingang in das Zielsystem der Strategie gefunden hat. Damit wird die internationale Rolle Deutschlands in der globalen Pandemieprävention und -reaktion deutlich gemacht“, so Prof. Dr. Imme Scholz, stellvertretende Ratsvorsitzende sowie stellvertretende Direktorin am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE). Auch die erstmalige Veröffentlichung einer Kurzfassung der Strategie von knapp 30 Seiten sei eine sinnvolle Neuerung, die den Dialog über die Strategie erleichtern werde, so Scholz.
Die Weiterentwicklung der Strategie finden Sie hier (Langfassung) und hier (Kurzfassung), die dazugehörige Pressemitteilung der Bundesregierung hier.
Der RNE organisiert morgen ab 13:00 ein gemeinsames virtuelles Pressebriefing mit dem deutschen Sustainable Development Solutions Network (SDSN Germany), dem Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU), der Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 (wpn 2030), dem wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) und dem journalistischen Netzwerk Weitblick e.V. Sie können sich noch kurzfristig anmelden via registration@sdsngermany.de und erhalten hier weitere Informationen.

Pressemeldung

Bild & Text: Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE)

Land Hessen beschafft neun Millionen „Selbsttests“

…für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erzieher

Das Land Hessen hat neun Millionen sogenannte „Selbsttests“, also Antigen-Schnelltests zur Anwendung durch Laien, bestellt. „Die Selbsttests sind – neben den Schnelltests durch professionelle Anwender – ein weiteres Mittel, um flexibel und schnell testen zu können. Nach Lieferung werden wir die Selbsttests, wie im Beschluss der Kanzlerin und der Ministerpräsidentinnen und –präsidenten der Länder festgehalten, für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erzieher bereitstellen“, erläutert Gesundheitsminister Kai Klose. Die Mittel dafür stammen aus dem Sondervermögen, dafür wurden vergangene Woche 50 Millionen Euro bereitgestellt.

„Zusätzlich beteiligen wir uns am Angebot der neu gegründeten ‚Task Force Testlogistik‘ des Bundes vom gestrigen Tag“, sagt Klose. Der Bund hatte in diesem Rahmen insgesamt 10,5 Millionen Selbsttests angeboten, aus dem alle Länder nach Einwohnerzahl einkaufen können. „Diese zusätzliche Stückzahl ermöglicht uns noch mehr Flexibilität“, so der Minister.

Pressemitteilungen:

Bild & Text:Hessischen Ministerium für Soziales

Bild:123Rf

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CO2-Fußabruck verringern – Mehr Bewegung zu Fuß oder mit dem Fahrrad

Jeder und jede Einzelne kann etwas tun: Der Nachhaltige Warenkorb zeigt, wie man durch kleine Veränderungen im Alltag den individuellen CO2-Fußabruck verringern kann – und sich selbst etwas Gutes tut.

Gesünder essen – weniger CO2 durch weniger Fleisch

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt einen Fleischkonsum von 15,6 kg für Frauen
und 31,2 kg für Männer im Jahr – das entspricht 300 bis 600 Gramm in der Woche. Der heutige
Verzehr beträgt in etwa das Doppelte, fast 28% der Bevölkerung essen täglich Fleisch. Das ist nicht
nur ungesund, sondern bedeutet auch einen viel zu hohen CO2-Ausstoß durch Massentierhaltung.
So sind 14,5 Prozent aller weltweiten Treibhausgasemissionen auf die Haltung und Verarbeitung
von Tieren zurückzuführen. Außerdem trägt der Fleischkonsum aufgrund des hohen Bedarfs an
Soja als Futtermittel (vor allem für Geflügel, Schwein und Rind) insbesondere in Südamerika zur
Rodung von Urwäldern und der Zerstörung von Ökosystemen bei, was ebenfalls zum vermehrten
Ausstoß von Treibhausgasen führt.

Weniger shoppen – Kleidung gebraucht kaufen, CO2 einsparen

Pro Person werden in Deutschland jährlich im Schnitt 26 kg Textilien gekauft, davon zwischen 12
und 15 kg Kleidung. Das bedeutet während der Produktion eine enorme Menge an CO2-Ausstoß. So
werden beispielsweise bei der Herstellung eines weißen Damen-T-Shirts circa 10,75 kg CO2
freigesetzt. Wer weniger (neue) Kleidung kauft, spart Geld und gleichzeitig CO2.
Nutzen Sie einfach Flohmärkte oder Secondhandläden oder tauschen Sie im Bekanntenkreis.

Mehr Bewegung – zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sein, statt mit dem Auto zu fahren, spart

Die vom Autoverkehr verursachte Umweltbelastung ist in den letzten Jahren gewachsen. Als
Gründe für den Anstieg um 6,4 Prozent im Vergleich zum Jahr 2010 nennt das Statistische
Bundesamt mehr Autos, eine größere Gesamtlaufleistung und stärkere Motoren. Das Auto ist in
Deutschland der drittgrößte Verursacher von Treibhausgasemissionen, denn Autoverkehr
verursacht rund 18 Prozent all unseres CO2-Ausstoßes. Zu Fuß gehen oder das Fahrrad sind im
Stadtverkehr die besten Alternativen, da hierbei kein weiterer CO2-Ausstoß stattfindet.

In der Praxis bedeutet das beispielsweise, dass eine Berufspendlerin oder Berufspendler, die oder
der werktags je 5 km mit dem Rad zur Arbeit hin und zurück fährt, im Jahr rund 350 kg CO2-
Emissionen einsparen kann, dazu Geld spart und etwas für die eigene Gesundheit tut.

Geld sparen – Lebensmittelverschwendung reduzieren, heißt CO2 -Emissionen reduzieren

In Deutschland landen pro Person jährlich bis zu 55 kg Lebensmittel in der Tonne. Ernährung ist
neben Wohnen und Mobilität der Bereich, der sich am stärksten auf unsere Klimabilanz auswirkt.
Durch Produktion, Transport und Lagerung verursacht unser Ernährungsstil jährlich im
Durchschnitt 1,75 Tonnen CO2 pro Kopf. Ein bewusster Einkauf, der am besten auf regionale und
saisonale Produkte setzt, und ein geordneter Kühlschrank helfen, weniger Lebensmittel
wegzuwerfen. Fast 22 Mio Tonnen CO2 könnten durch vermeidbare Lebensmittelverluste eingespart werden,
mehr als doppelt so viel, wenn man die dadurch reduzierte Flächennutzung mit einbezieht.

Geld sinnvoller nutzen – der Wechsel zu einer nachhaltigen Bank ist eine Investition in den Klimaschutz

Nach eigenen Schätzungen muss die Europäische Union zur Umsetzung der Klima- und
Energieziele jährlich 180 Milliarden Euro an Kapital mobilisieren. Ohne nachhaltig ausgerichtete
öffentliche und private Investitionen wird diese gewaltige Aufgabe nicht zu stemmen sein. Wer sich
vornimmt, im neuen Jahr die eigenen Finanzen neu zu ordnen, kann die Chance direkt nutzen, um
zu einer nachhaltigen Bank zu wechseln und über diese das eigene Geld in Projekte zu investieren,
die positiv auf die Klima- und Energieziele einzahlen.

Ökologisch orientierte Finanzanlagen sind wichtiger denn je, um den Klimaschutz zu unterstützen.
Besonders deutlich wird dies, wenn man sich den Klimafußabdruck herkömmlicher
Investmentfonds im Vergleich zu nachhaltigen Fonds anschaut: herkömmliche Fonds produzieren
im Schnitt 904 Kg CO2 je 1000 Euro nachhaltig orientierte Fonds hingegen nur 163 Kg CO2. je 1000
Euro.

Der Nachhaltige Warenkorb

Nachhaltig konsumieren ist heute schon möglich: Wie es geht, zeigt der Nachhaltige Warenkorb des Rates
für Nachhaltige Entwicklung. Der Einkaufsführer weist auf nachhaltige Konsumalternativen hin und gibt
mit Faustregeln Orientierung für konkrete Konsumentscheidungen zu Lebensmitteln, Reisen und
Mobilität, Wohnen und Bauen, Haushalt und Elektronik, Mode und Kosmetik. Zudem bietet er
Bewertungen von Siegeln und Produktkennzeichnungen. Der Nachhaltige Warenkorb wird jährlich unter
wissenschaftlicher Begleitung aktualisiert. Er ist als Broschüre erhältlich und im Internet.
www.nachhaltiger-warenkorb.de

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Fettleber-Risiko-Check für Männer!

Gehören Sie auch zur Risikogruppe? Zum persönlichen Fettleber-Risiko-Check.

www.fettlebercoach.de bietet Informationen und einen speziellen Selbsttest für Männer an, um das persönliche Risiko zu ermitteln. Ohne das Erkennen eines Risikos und das entsprechende weitere Handeln kann eine Fettleber schwerwiegende Folgen haben – unentdeckt und unbehandelt kann eine Fettleber zu einer Leberzirrhose, also zu einer vollständigen Zerstörung der Leber, führen.

Im Anschluss an die Risikoermittlung ergeben sich viele Fragen: Leide ich tatsächlich unter einer Fettleber? Was bedeutet es, an einer Fettleber erkrankt zu sein? Was kann ich tun, um mich selbst zu heilen? Gibt es eine spezielle Ernährungsweise, die hilft? Entscheidend ist: Sobald ein erhöhtes Risiko angezeigt ist, sollte man sich an seinen Hausarzt wenden. Mithilfe eines Ultraschalls kann dieser schnell erkennen, ob die Leber vergrößert ist und unter Umständen einen Facharzt hinzuziehen. Spätestens wenn die Diagnose steht, ist Handeln angesagt. Jeder Betroffene kann durch die Veränderung seines Lebensstils seinen Gesundheitszustand verbessern. Und das lohnt sich: Denn bei passender Ernährung und ausreichender Bewegung kann sich eine Fettleber in wenigen Monaten im besten Fall vollständig zurückbilden.

Wissen zum Krankheitsbild der Fettleber, Tipps rund um Ernährung und Bewegung sowie passende Rezepte erhalten Interessierte und Betroffene bei www.fettlebercoach.de. Im Movember gibt es zudem viele Informationen, die speziell die Männergesundheit in den Fokus nehmen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich auf der zugehörigen Facebookseite mit Gleichgesinnten auszutauschen. Movember bei www.fettlebercoach.de (https://www.fettlebercoach.de/movember/)

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Quellen: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/09/PD20_377_12621.html

Beitragsbild: 123RF

WALDBADEN IN HESSEN: FASZINATION. WALD. ACHTSAMKEIT.

SHINRIN YOKU – WALDBADEN IN HESSEN: FASZINATION. WALD. ACHTSAMKEIT.

Obwohl wir in Deutschland sehr intensiv mit dem Wald verbunden sind und er die Menschen daher, fast magisch, immer wieder in seinen Bann zieht, stammt der Trend zum Waldbaden aus Japan. Damit ist nicht etwa gemeint, in einem Waldsee baden zu gehen. Obwohl, wenn ein See in der Nähe ist, darf so ein Waldbade-Erlebnis durch einen mutigen Sprung in das kühle Nass natürlich abgerundet werden.

WAS IST WALDBADEN?

Stephan Pruschitz Sehnsucht Wald

Alles rund um das Thema in Hessen im Wellnes-Spa-Blog:

https://www.hessen-tourismus.de/de/wellness/wellness-spa-blog/shinrin-yoku-waldbaden-in-hessen-faszination-wald-achtsamkeit/

Beitrags Bild:Spessart Tourismus Claus Tewes

Die Texte wurden in Zusammenarbeit mit Tanja Klindworth / www.spaness.de  und hessen-tourismus.de erstellt.

Blog von HA HESSEN AGENTUR GMBH

https://www.hessen-tourismus.de/de/wellness/wellness-spa-blog/wellnhessen-stayhome/

 

Gesundheitskurse der AOK Hessen

So passt Gesundheit perfekt in mein Leben: Die AOK-Gesundheitskurse in Ihrer Nähe. Hier jetzt anmelden!

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BetterDoc misst Qualität in der Medizin und bringt Patienten zum richtigen Arzt.

Der Service unterstützt Versicherte bei der Suche nach einem Spezialisten für eine Zweitmeinung, Behandlung oder Operation. Dabei geht es insbesondere um schwerwiegende und komplexe Krankheiten.

Versicherte der AOK Hessen können sich an BetterDoc wenden, um innerhalb von 48 Stunden einen geeigneten
Spezialisten für eine Zweitmeinung, Behandlung oder Operation zu finden. Jeder Patient wird bei BetterDoc durch einen
festen Ansprechpartner betreut. Die Informationen zu geeigneten Spezialisten werden dem Patienten schriftlich
zugestellt und im Anschluss durch seinen persönlichen Betreuer telefonisch erläutert. Auf Wunsch übernimmt BetterDoc
auch die Terminvereinbarung. Allein in der Probephase der Kooperation (Mai bis Oktober 2016) wurden über 150 Fälle
bearbeitet. Das Ergebnis: Ein Drittel aller Diagnosen wird korrigiert, zwei Drittel der Therapiepläne werden angepasst.
So wurden beispielsweise 62 Prozent aller geplanten Operationen ? in erster Linie wegen Knie- und Hüftarthrose oder
Rückenleiden ? vermieden, weil sie tatsächlich unnötig gewesen wären.

Die Weiterempfehlungsrate für den Service von BetterDoc seitens der AOK-Versicherten lag in diesem Zeitraum bei 95
Prozent. „Für den medizinischen Laien ist es nahezu unmöglich, eine vorgeschlagene Operation oder Therapie
medizinisch zu beurteilen, zumal sich diese Menschen gerade in einer belastenden Lebenssituation befinden. Durch
unsere Kooperation mit BetterDoc bieten wir hier eine schnelle und unkomplizierte Hilfe für unsere Versicherten,? meint
Dr. med. Roland Strasheim, verantwortlich für stationäre Versorgung bei der AOK Hessen. Dabei setzt BetterDoc
diagnosespezifisch auf die Auswertung verschiedener Qualitätskriterien, um für die Erkrankungen und die individuelle
Situation der Patienten geeignete Spezialisten zu identifizieren.

Das können beispielsweise Fallzahlen, Zertifizierungen oder Routine-datenanalysen sein. ?Wir prüfen auch, ob sich ein
Arzt regelmäßig bei Fachkongressen, Arbeitsgruppen, Qualitätszirkeln und Fortbildungen engagiert. Darüber hinaus
betreuen wir jeden Patienten auch nach Therapiebeginn zwei Jahre lang weiter und messen den Behandlungserfolg
direkt am Patienten?, erklärt Dr. med. Donata von Dellingshausen, medizinische Direktorin bei BetterDoc. Einzigartig am
BetterDoc-Service ist die ehrenamtliche Unterstützung durch über 2.500 hochspezialisierte Ärzte aus 32 Fachgebieten
mit über 400 Spezialisierungen, die dem Expertenbeirat von BetterDoc angehören.

Diese Ärzte unterstützen bei Fällen seltener und komplexer Erkrankungen, indem sie ? in einem onlinebasierten
Verfahren ? die Frage beantworten, wo sie sich oder einen Angehörigen in dieser Situation behandeln lassen würden.
So hat das Unternehmen die Möglichkeit, über alle Indikationen hinweg das kollektive Wissen führender Experten an die
Patienten weiterzugeben. ?Wir sind sicher, mit diesem Serviceangebot für unsere Versicherten einen bedeutenden
Beitrag für eine hochwertige und qualitätsgesicherte Medizin zu leisten?, betont Dr. Roland Strasheim. BetterDoc
spendet für jeden Fall, an dem sich der Expertenbeirat beratend beteiligt, 100 Euro an ?Ärzte ohne Grenzen? bzw. zwei
weitere gemeinnützige Projekte.

Text:AOK

Bild©123RF

Entsteht das Glück im Darm? „Schmetterlinge im Bauch“

Wie die Verdauung unsere Gefühle beeinflusst!

„Schmetterlinge im Bauch“ vor Aufregung oder die „Galle kommt einem hoch“ vor Wut – das sind nicht nur schnell dahingesagte Redewendungen, sondern vor allem auch eins: Ausdruck dafür, dass unsere Emotionen nicht nur Kopfsache sind, sondern immer auch körperliche Vorgänge und Empfindungen. Gibt es da also eine Connection zwischen Darm und Hirn? Hält das Hirn den Darm auf Trab – oder umgekehrt? Und wie funktioniert die Kommunikation?

Beeinflusst die Verdauung unsere Gefühle?

„Aus dem Bauch heraus Entscheidungen treffen“ oder „auf das Bauchgefühl hören“ – dass dies mehr sind als Redewendungen, bestätigen Wissenschaftler mit der Erforschung der sogenannten Darm-Hirn-Achse. Über sie sind Darm und Gehirn verbunden und kommunizieren miteinander. Ein wesentlicher Kommunikationskanal ist dabei der Vagusnerv, der Darm und Gehirn quasi in einer Art „Standleitung“ verbindet. Der Darm ist dabei der Gesprächigere der beiden – etwa 80 Prozent der Nervenfasern übertragen Informationen von dort aus an das Gehirn, umgekehrt verlaufen nur etwa 20 Prozent der Nervenfasern aus Richtung des Gehirns zu den Organen. Der Vagusnerv koordiniert dabei nicht nur unbewusst ablaufende, vegetative Prozesse wie die Verdauung im Darm, die Herzfrequenz, Blutdruck oder Atmung, sondern beeinflusst auch unsere Stimmlage und sogar unseren Gesichtsausdruck.[1],[2] Er hilft, zu zeigen, wie es uns wirklich geht, und, dem Bauchgefühl eine Mimik zu geben. Die Verbindung des Gesichtsnervs mit dem Vagus ist es auch, die dazu führt, dass Gefühle wie Ekel, Wut oder Überraschung mit einer besonderen Darmaktivität gepaart sind.2 Und jetzt wird’s richtig spannend: Der Vagusnerv steht nicht nur in Verbindung mit dem sogenannten „Darmhirn“, dem enterischen Nervensystem, das den gesamten Verdauungstrakt durchzieht, sondern erhält über dieses komplexe Geflecht aus Nervenzellen Informationen zum Darminhalt.

Der heiße Draht der Gefühle: Darm an Hirn!

Ist der Darm zufrieden, zeigt er das auch: Die Aktivität des Vagusnervs ist dann erhöht. Und das kann wiederum unsere Psyche beruhigen.[1] Mit der Entspannung des Darms geht demnach auch eine Entspannung unserer Psyche einher.2 Prof. Dr. med. Gregor Hasler, Professor für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Freiburg (Schweiz) und Chefarzt des Freiburger Netzwerks für Psychische Gesundheit erklärt hierzu: „Neben dem Vagusnerv stehen dem Darm Dutzende von Hormonen zur Verfügung, um Körper und Hirn über seine Darmwelt zu informieren.“ Schließlich befinden sich rund 80 Prozent des Immunsystems dort. Und: Auch das Glück entsteht im Darm. Der allergrößte Teil des Botenstoffs Serotonin, unserem Glückshormon, wird nämlich im Darm produziert.[2] Auch Dopamin und der Neurotransmitter Gaba werden im Darm gebildet. Sie alle beeinflussen unsere Stimmung.[3] Doch leider gilt das auch umgekehrt: Ein verstopfter Darm, zum Beispiel aufgrund einer durch Stress reduzierten Vagusaktivität, kann dazu führen, dass wir uns unwohl fühlen und das Interesse an sozialer Interaktion und Kommunikation verlieren2 – die Lebensqualität leidet.[4] Eine Studie konnte sogar Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen psychischen Erkrankungen, wie Depressionen oder Ängsten, und Verstopfung aufzeigen.[5]

Darmdemenz: Wenn der Darm träge wird

Die Darm-Hirn-Kommunikation ist aber keine Einbahnstraße. Auch das Hirn hat viele Möglichkeiten, den Darm zu steuern. Mithilfe des Sympathikus, dem Stress-Nerv, hat es zum Beispiel direkt die Möglichkeit, dem Darm Ressourcen zu entziehen und ihn auf Sparflamme einzustellen. Dauerstress kann deshalb schnell zu Verdauungsproblemen führen.1,2 Darüber hinaus kann auch der normale Alterungsprozess in Form einer

„Darmdemenz“ Einfluss auf die Beweglichkeit unseres Verdauungsorgans nehmen. Prof. Gregor Hasler erklärt: „Hirn- und Darm-Nervenzellen sehen nicht nur sehr ähnlich aus, sie haben auch viele gemeinsame Eigenschaften. Dazu gehört, dass sich Nervenzellen kaum neu bilden. Das heißt, ist eine Darm-Nervenzelle erschöpft und stirbt ab, wird sie nicht ersetzt. Dies kann dazu führen, dass das Darmhirn ‚dement‘ wird. Dies tritt vor allem im Alter auf, Darmbewegungen sind nur noch mit Einbußen möglich. Es kommt zu Verstopfung.“

 Hilfe naht: Was tun im Fall der Fälle, wenn der Darm träge ist?

Doch was hilft, wenn der Darm träge wird und wir unter Verstopfung leiden? Experten raten, bei Bedarf rechtzeitig gut verträgliche und zuverlässig wirkende Medikamente einzusetzen.[1],[2] Hierzu gehören die Wirkstoffe Bisacodyl, Natriumpicosulfat und Magrocol, alle zu finden in der Produktpalette von Dulcolax®. Die Dulcolax®-Wirkstoffe Bisacodyl und Natriumpicosulfat können die Lebensqualität verbessern, sodass man wieder unbeschwert am Leben teilnehmen kann.9 Dulcolax® Dragées und NP Tropfen wirken planbar über Nacht und befreien am nächsten Morgen – zu einer Zeit, in der der Stuhlgang am leichtesten fällt. Dulcolax® NP Perlen sind diskret in der Einnahme und können je nach Beschwerdegrad sowie individuellem Bedarf gemäß den Empfehlungen* ganz einfach dosiert werden. Die Erleichterung setzt dann normalerweise nach 10 bis 12 Stunden ein. Wenn es schnell gehen soll, sind Dulcolax® Zäpfchen eine gute Wahl, sie wirken bereits nach etwa 15 bis 30 Minuten.

Darm-Fact: Unser Vagusnerv weiß nicht nur, was die Darmschleimhaut und das Darmhirn tun, sondern hat auch direkten Zugang zum Darminhalt und kann den Darminhalt „erspüren“.

Text&ild: PR Dulcolax