Ganzheitkosmetik „Anti-Stress-Programmen“ für Körper und Seele

Fitness für Körper, Seele und Geist

Zurzeit gibt es eine breite Palette von so genannten „Anti-Stress-Programmen“ für den Körper und die Seele. Angefangen vom Fitness-Kult über Vitalitäts-Trainingsprogramme, Private Coaching bis hin zu Psycho-Seminaren – alles Schlagworte für ein schöneres und gesünderes Leben. Aber, wahre Schönheit kommt von innen. Diese uralte Weisheit macht sich nun schon seit einigen Jahren auch die Ganzheitskosmetik immer mehr zu Nutzen. Ganzheit steht dabei für Schönheitspflege und Entspannung des ganzen Menschen, die eben auch seine Seele und seinen Geist ansprechen muss.

Da gibt es einige Vorreiter, wie Gertraud Gruber, die am bayerischen Tegernsee schon seit Jahrzehnten Prominente und weniger prominente Menschen mit ihrer Bio-Kosmetik aus reinen Naturprodukten überzeugt. Auch ihre mehrfach ausgezeichnete Kollegin Annemarie Börlind gehört zu den Begründern dieser neuen Bewegung für Ganzheitskosmetik.

Bei diesen ganzheitlichen Programmen für die Schönheit wird immer auch auf die innere Entspannung des Menschen geschaut. Abbau von Stress durch Körperpackungen, Massagen mit ätherischen Ölen, Meditation – all das steht heute auf den Seminar-Programmen, wenn es um Wellness geht. Denn, Stress ist der Schönheitskiller Nr. 1! Er macht die Gesichtszüge härter, lässt die Falten hervortreten. Die meisten Menschen sind fast ständig angespannt. Auch der Feierabend dient nicht wirklich einer bewussten Entspannung von Körper, Seele und Geist. Dann beginnt oft der „Freizeit-Stress“. Es entstehen Körper-Blockaden, vielen sitzen ungeweinte Tränen auf dem Brustkorb und geben ein Gefühl der Enge, bei anderen klemmt die „Angst im Nacken“ fest.

Was tun? Die östlichen Gesundheitslehren, die immer schon ein ganzheitliches Bild vom Menschen hatten, haben u.a. mit ihrer 5-Elemente-Medizin eine gute Basis für die innere und äußere Entspannung gelegt. Mit den sogenannten Meridiandehnungen, bezogen auf die einzelnen Elemente, balancieren sie ihren Körper perfekt aus. Denn, nur in der Balance zwischen Innen und Außen, zwischen Ruhe und Aktivität findet der Einzelne „seine Mitte“. Nur aus der Mitte heraus beginnt er bewusster zu leben.

Unser „gesund-in-rheinmain“ – Meridian-Dehnungstipp:

 Sie sitzen auf dem Boden, strecken beide Beine gerade nach vorne und berühren (soweit möglich) die Zehen mit den Händen. Am Punkt der größtmöglichen Streckung halten sie inne, entspannen sich und atmen zweimal ruhig durch. So fühlen Sie, wie das Qui (die Körperenergie) entlang des Rückens und an den Beinen fließt. – Das ist der Nieren-Blasen-Meridian, dem man vor allem im Winter Entspannung zukommen lassen sollte.

 Zu den besten Entspannungsmethoden gehören unter anderem: Akupressur (Shiatsu), Atemtherapie, Aromatherapie, Ayurveda, Autogenes Training, Meditatives Tanzen, Rolfing, Thai Chi, Polarity oder Yoga.

Text: Red. girm

Bild: 123Rf.com

Die Ursachen von Stress und Überlastung erkennen und zu neuer Leichtigkeit finden

Die Last des Alltags abwerfen: Glaubenssätze und Wertvorstellungen als unsichtbare Ursachen von Stress

Der Kalender ist voll mit Terminen, der Job fordert viel, die Steuererklärung wartet auf die Abgabe und der Haushalt macht sich auch nicht von allein: Das tägliche Hamsterrad mit seinen Deadlines und To-Do-Listen ist nur der offensichtliche Teil dessen, was uns stresst. Die wahren Ursachen von Überlastung sind oft unsichtbar: alte Glaubenssätze, übernommene Wertvorstellungen, verdrängte Traurigkeit oder unausgesprochene Erwartungen. Die australische Bestseller-Autorin Dr. Libby zeigt in ihrem neuen Buch „Die Last des Alltags abwerfen“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2020) wie Überlastung auf den Körper wirkt und bietet Lösungen, wie wir uns von eingefahrenen Denkmustern lösen und zu einem entspannten Alltag zurückfinden.

„Wir haben eine Menge um die Ohren, aber das ist nicht die wahre Ursache für Stress. Er entsteht durch den Wert, den wir diesen Dingen zuschreiben“, erklärt Dr. Libby. Wie wir die Verpflichtungen beurteilen, hängt mit der „unsichtbaren Last“ zusammen, wie es Libby nennt. Sie vergleicht sie mit einem schweren Rucksack voller Steine: „Die Steine stehen nicht für das, was uns widerfahren ist. Es handelt sich vielmehr um die Gedanken, Überzeugungen und Bedeutungen, die wir aus unseren Erfahrungen abgeleitet haben. All dies stopfen wir in unseren Rucksack, und das belastet uns körperlich und emotional.“ Zu dieser Bürde gehören beispielsweise Glaubenssätze, wie wir zu sein haben, um geliebt zu werden, zum Beispiel erfolgreich, witzig oder nett. Andere Steine weisen darauf hin, wie das Leben unserer Meinung nach verlaufen müsste oder hätte verlaufen sollen. „Um herauszufinden, worauf unser Stress tatsächlich beruht, sollten wir uns weniger der Frage widmen, was uns stresst, sondern ansehen, wie wir denken“, erklärt Libby.

Die Autorin: Dr. Libby Weaver zählt in Australien zu den erfolgreichsten Autorinnen im Ernährungssegment. Die studierte Ernährungswissenschaftlerin und Biochemikerin berät seit über 20 Jahren Frauen, die sich in ihrem Körper wohler fühlen wollen. Mehr erfahren sie auf ihrer englischsprachigen Website https://www.drlibby.com/.

Die Biochemikerin weiß, welchen negativen Einfluss Stresshormone auf den Körper, die Organe, die Verdauung, das Nervensystem und den Hormonhaushalt haben. Es ist deshalb wichtig, sich der unsichtbaren Last bewusst zu werden: „Erst, wenn wir diese Gedanken und Überzeugungen erkennen, kann unsere Biochemie umschwenken. Wir reagieren anders auf Stress, werden gesünder und können ganz anders leben,“ erklärt Libby. In ihrem Buch gibt sie Lesern deshalb Anregungen, den eigenen Denkmustern auf die Spur zu kommen. „Es ist wichtig, sich vorbehaltlos angenommen zu fühlen“, so Libby. Wenn wir kompromisslos liebevoll und geduldig mit uns selbst und anderen umgehen, nähmen wir Stressfaktoren anders wahr. Darüber hinaus bietet Libby Strategien, mit denen zum Beispiel Verdauungssystem, Nebennieren oder Schilddrüse, die unter dem Dauerstress leiden, entlastet werden können. Meditieren, weniger Koffein, langsame Atmung und naturnahe Lebensmittel helfen beispielsweise, die Ausschüttung von Stresshormonen zu reduzieren. „Was uns im Alltag begegnet, haben wir nur bedingt in der Hand. Mit der nötigen Achtsamkeit und Übung können wir jedoch unseren Reaktionen auf die Schliche kommen. Diesen Faden sollten wir festhalten, um den Stress ein für alle Mal zu entwirren“, rät sie.

Wissenswertes: Opfer oder Everybody’s Darling?

„Es gibt spezielle emotionale Muster, die Menschen von wichtigen Veränderungen abhalten, durch die es ihnen besser gehen würde“, so Libby. Das erste nennt sie „Ich Arme“. Typische Reaktionsmuster sind Selbstmitleid und das Gefühl, dass andere einem etwas schuldig sind. Man lehnt die Verantwortung für das eigene Handeln ab, bemitleidet sich selbst und möchte, dass auch die anderen einen bemitleiden und entlasten. Das zweite Muster sind die „Everybody’s Darlings“, die ständig auf der Suche nach Bestätigung sind. Viele ihrer Verhaltensweisen zielen darauf ab, niemals „abgelehnt“ zu werden. Sie schleppen eine enorme unsichtbare Last mit sich herum, die nicht nur darauf beruht, wie sie ihrer Meinung nach für andere erscheinen müssen, sondern auch auf den unzähligen Aufgaben, die sie übernehmen, um diesen Anschein aufrechtzuerhalten. „Wenn wir ganz ehrlich zu uns sind, ist es bequemer, sich einzureden, dass ‚die Dinge, die Leute, die Aufgaben‘ uns überfordern, als sich einzugestehen, dass die eigenen Gedanken dafür verantwortlich sind. Wer akzeptiert schon gern, dass wir uns selbst so viel Leid zufügen?“, erklärt Libby. „Doch sobald wir die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass wir selbst der Auslöser unserer Stressreaktion sein könnten, lässt sich die Dauerüberforderung ganz anders angehen.“

Mehr zum Verlag in unserer Rubrik „Buchtipp“

Ökofashion mit Problemen

Rund 54 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher wollen mehr für nachhaltige Produkte ausgeben, auch für Kleidung. Treibhausgase, Pestizide, hoher Wasserverbrauch und intransparente Arbeitsbedingungen machen die Modebranche zu großen Umweltsünderinnen und -sündern.

Wie nachhaltig Ökolinien großer Modeunternehmen sein können, darüber informieren die Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien unter www.nachhaltiger-warenkorb.de.  

Seit einigen Jahren ist das Thema Nachhaltigkeit auch im Mainstream angekommen. Es gibt zumindest Versuche, irgendwie fair, irgendwie bio und irgendwie nachhaltig zu wirken. Es wird mit Bio-Baumwolle geworben oder mit ganzen Reihen von nachhaltig produzierten Kleidungsstücken. Dennoch: Treibhausgase, Pestizide, hoher Wasserverbrauch und intransparente Arbeitsbedingungen machen die Unternehmen der Modebranche neben der Lebensmittelindustrie zu den größten Umweltsünderinnen und -sündern.  Konsumentinnen und Konsumenten werden durch die häufig wechselnden Kollektionen auf die Idee gebracht, dass Kleidungsstücke Wegwerfartikel sind. Das Problem der Branche ist nicht nur die Herstellung ökologisch fragwürdiger Kleidungsstücke, das Problem ist auch die kurze Lebenszeit der Stücke. So kommt es vor, dass Unternehmen die unverkaufte Ware einfach verbrennen oder Konsumentinnen und Konsumenten sie nach wenigen Malen des Tragens wegwerfen.

Schlagworte wie ‚nachhaltig‘ erfreuen sich auch in der Modebranche großer Beliebtheit.

Die Versprechen klingen gut: Kleidung recyclen, Bio-Baumwolle nutzen, in soziale Projekte investieren und Arbeitsbedingungen verbessern. Die Standards bleiben aber vage. Kontrollmechanismen gibt es wenige, häufig nur hauseigene. Auf anerkannte Siegel und Zertifizierungen wie GOTS und OEKO Tex Made in Green wird in vielen Fällen verzichtet. Bei Bio-Baumwolle ist der tatsächliche Anteil immer noch gering. Weltweit liegt ihr Herstellungsanteil nur bei knapp einem Prozent.

Auch das Thema Recycling wird gern aufgegriffen.

In vielen Filialen der Modehäuser stehen Boxen, in die alte Kleidung geworfen werden kann. Allerdings ist das Recycling von Mischgeweben aufwändig und schwierig, weshalb es diese Kleidungsstücke meist nicht zurück in den Kreislauf schaffen, sondern aussortiert werden. Heutzutage sind die meisten Kleidungsstücke aus Mischgewebe.

Oftmals nehmen Verbraucherin und Verbraucher automatisch an, dass als ökologisch gekennzeichnete Produkte auch faire Arbeitsbedingungen bedeuten. Die meisten Arbeiterinnen und Arbeiter in den Fabriken verdienen jedoch noch immer keinen existenzsichernden Lohn.

Schon vor den Nachhaltigkeitsbestrebungen war es für Verbraucherinnen und Verbraucher nicht einfach herauszufinden, woher ein Kleidungsstück stammte und unter welchen Bedingungen es hergestellt wurde. Konsumentinnen und Konsumenten, die ganz sicher gehen möchten, sollten deshalb besser auf Siegel wie z. B. den Grünen Knopf, GOTS, Fair Wear Foundation, OEKO Tex Made in Green oder Fairtrade Textile Production achten.

Das einfachste und günstigste Mittel, gekaufte Kleidung wertzuschätzen, ist es, sie möglichst lange zu tragen. So zollt man dem langen Herstellungsprozess des Kleidungsstücks seinen Wert. Macht man doch mal einen Fehlkauf oder passt die Kleidung nicht mehr richtig, kann man ihr auch ein zweites Leben schenken z. B. über einen Kleidertausch oder einen Secondhand-Laden.

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Nachhaltig konsumieren ist heute schon möglich: Wie es geht, zeigt „Der Nachhaltige Warenkorb“ der RENN. Der Einkaufsführer weist auf nachhaltige Konsum-Alternativen hin und gibt mit Faustregeln Orientierung für konkrete Konsumentscheidungen zu Lebensmitteln, Reisen und Mobilität, Wohnen und Bauen, Haushalt und Elektronik, Mode und Kosmetik.

Die Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) wurden 2016 auf Initiative des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) ins Leben gerufen. Ein neues Netzwerk von insgesamt 20 – vornehmlich zivilgesellschaftlichen – Akteuren aus allen 16 Bundesländern, gegliedert in vier Netzstellen. Ihr Ziel: Die Umsetzung der Agenda 2030 in Deutschland vorantreiben. Vom Bund finanziert, von den Ländern benannt und bei der Projektdurchführung unabhängig, können die RENN dabei über die politischen Ebenen hinweg Akteure miteinander vernetzen, wie dies in einem föderal organisierten Staat sonst kaum möglich ist. Das Projekt wird von der Bundesregierung zunächst für fünf Jahre gefördert. Für die Gesamtkoordination ist eine Leitstelle in der Geschäftsstelle des RNE eingerichtet.

RENN.süd ist die Regionale Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien für Süddeutschland. Sie trägt das Thema „Nachhaltig leben“ durch die Unterstützung zivilgesellschaftlicher Akteure und Aktivitäten in die Breite. Themenschwerpunkt von RENN.süd ist „Nachhaltiger Konsum“.

Text: Nachaltiger Warenkorb

Bilder: RNE_Modekauf_Beratung_1_RNE_Christof Rieken_web

 

Dr. Michael Groß – Olympiasieger und erfolgreicher Unternehmer als Autor

Dr. Michael Groß

„Das Beste liegt vor uns“ – Wie wir neue Energie für unser Leben gewinnen.

Michael Groß, Olympiasieger und erfolgreicher Unternehmer, und seine Ehefrau Ilona, erfahrene Coachin, zeigen, wie wir in der zweiten Lebenshälfte neue Energien sammeln. Wir stehen mitten im Leben – und sind im besten Alter. Doch die Welt dreht sich rasant, gerade im digitalen Zeitalter halten Beruf und Alltag ständig neue Herausforderungen bereit. Daneben haben wir unverhoffte Krisen zu bewältigen. Um den allgegenwärtigen Wandel zu meistern und beherzt den Neustart zu wagen – in der Arbeit und Freizeit, in gesundheitlicher Hinsicht und in der Liebe. Ihr Buch eröffnet neue Perspektiven, die nicht nur die Generation 50plus inspirieren.

Mehr über Dr. Michael Groß als Autor,Unternehmer,Redner und Trainer: https://www.michael-gross.net/de/autor/

  Eine Leseprobe die Lust auf Mehr macht: https://www.m-vg.de/mediafiles/Leseprobe/9783742313768.pdf

 

Michael Groß, Jahrgang 1964, ist mehrfacher Olympiasieger und Weltmeister im Schwimmen. Parallel zum Leistungssport absolvierte er ein Studium der Geisteswissenschaften, das er mit Promotion abschloss. Heute ist er gefragter Coach und Buchautor (michael-gross.net/), Inhaber der Beratungsfirma Groß & Cie. und unterrichtet er an der Universität Frankfurt am Main zum Thema »Digital Leadership«.

Ilona Groß, Jahrgang 1962, studierte Betriebswirtschaftslehre und war anschließend über ein Jahrzehnt als Abteilungsleiterin und Prokuristin für Touristikkonzerne tätig. Heute ist sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Michael Groß im Managementtraining und Business Coaching aktiv und arbeitet nebenberuflich als Fitnesstrainerin (happybody.fitness). Sie ist Mutter zweier Kinder und lebt in der Nähe von Frankfurt.

 

Barriere freies Reisen in Hessen

Barrierefreien Tourismusangeboten gehört die Zukunft: In den letzten Jahren ist die Nachfrage kontinuierlich gestiegen und durch den demografischen Wandel wird diesem Marktsegment ein großes Zukunftspotenzial bescheinigt. Mit dem aktuellen Projekt „Reisen für Alle“ können Menschen mit Handicap, Senioren und Familien mit kleinen Kindern bei ihrer Reisevorbereitung deutschlandweit auf einheitlich geprüfte Informationen zugreifen. Aber auch ohne formale Zertifizierung reagieren die Anbieter auf die Entwicklung und es gibt bereits eine ganze Reihe von touristischen Angeboten für behinderte beziehungsweise mobilitätseingeschränkte Menschen.

Hier einige interessante Angebote in Zusammenarbeit mit Hessen Tourismus:

„Essen und Trinken“

https://www.hessen-tourismus.de/de/das-ist-hessen/barrierefreies-hessen/essen-trinken/

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„Übernachtung“

https://www.hessen-tourismus.de/de/das-ist-hessen/barrierefreies-hessen/uebernachtung/

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„Freizeit“

https://www.hessen-tourismus.de/de/das-ist-hessen/barrierefreies-hessen/freizeit/

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„Service“

https://www.hessen-tourismus.de/de/das-ist-hessen/barrierefreies-hessen/service/

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ALLE MIT DEM SYSTEM „REISEN FÜR ALLE“ ZERTIFIZIERTEN BETRIEBE UND ANBIETER ERFÜLLEN FOLGENDE KRITERIEN:

  • Die Daten und Angaben zur Barrierefreiheit wurden von externen, speziell geschulten Erhebern vor Ort erhoben und geprüft. Es handelt sich um keine Selbsteinschätzung des Betriebes.
  • Die Daten zur Barrierefreiheit liegen im Detail vor und können von den Gästen eingesehen werden.
  • Mindestens ein Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterin des Betriebes hat an einer Schulung zum Thema „Barrierefreiheit als Komfort- und Qualitätsmerkmal“ teilgenommen.
  • Die Erläuterung der Piktogramme und die Qualitätskriterien für die jeweilige Kennzeichnung finden Sie unter www.reisen-für-alle.de

Kooperationspartner von Hessen Tourismus

Text & Bilder: Hessen Tourismus „CMS“ & Reisen für alle

Wellness in Hessen: Entspannte Auszeit vor der Haustür

WELLNESS-INSPIRATION AUS DER MITTE VON DEUTSCHLAND

Hessen überrascht durch Gegensätze und diese ziehen an. Unweit pulsierender Städte kann man in unserer Natur entschleunigen und aus dem Alltag aussteigen. Unsere Wellnessoasen laden zu Entspannung ein, unsere ursprünglichen Wälder zum entspannten Unterwegssein. Beides bietet eine perfekte Kombination zum urbanen Leben in unseren Städten. Unser kultureller Reichtum und unsere Traditionen spiegeln sich jedoch in beiden Welten wieder. Kreativität und Regionalität finden vor allem Ausdruck in unseren vielfältigen Genuss-Angeboten ob für den Gaumen oder auch für den Körper, den Geist und die Seele. Eine ehrliche Herzlichkeit begegnet Ihnen auf jeder Reise durch die Mitte von Deutschland. Kommen Sie mit, lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie Hessen und Ihre ganz persönliche Auszeit vom Alltag…

WELLNESSURLAUB IN HESSEN: ENTSPANNTE AUSZEIT VOR DER HAUSTÜR

In diesem Jahr ist alles anders. Lang geplante Urlaube müssen plötzlich an den Nagel gehängt und Urlaubsideen zum Teil komplett neu überdacht werden. Einige Menschen verzichten in diesem Jahr sogar ganz auf ihren Urlaub. Während viele Familien zwar reisen möchten, doch ihre Auszeit dann doch lieber im eigenen Land verbringen und auf die alljährliche Reise ins Ausland verzichten.Doch gerade darin steckt auch eine große Chance. Nämlich die Möglichkeit, Reiseziele vor der eigenen Haustür komplett neu zu entdecken.

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WELLNESS IM RHEINGAU: WANDERN, WEIN & WOHLGEFÜHL

Der Rheingau erstreckt sich von Wiesbaden, über Rüdesheim und Eltville bis nach Lorch.

Liebevoll wird der Rheingau dabei auch als das „kleine Burgund“ bezeichnet. Nicht ohne Grund, denn das milde Klima im Rheingau sorgt für üppig bewachsene Weinberge und viel Lebensfreude.Wandern ist ebenso ein Genuss in dieser Region, wie Wein trinken, Wellness erleben oder vielleicht auch, einfach alles gemeinsam zu kombinieren. Denn im Rheingau warten einige Wellnesshotels, die nicht nur eine umfangreiche Weinkarte, sondern auch Vino-Wellness-Specials im Spa-Menü, anbieten.

WELLNESSHOTEL-TIPPS IM RHEINGAU

Lust den Rheingau, mit seinen Weingütern, Straußenwirtschaften, Weinbergen, idyllischen Wäldern und Wanderwegen zu entdecken?

Direkt am Rhein gelegen, im kleinen Ort Oestrich-Winkel im Herzen des Rheingau befindet sich das Nägler’s Fine Lounge Hotel. Der Wein zeigt sich hier nicht nur rund ums Hotel als Rebe oder in flüssiger Form im Glas. Selbst bei der Zimmergestaltung ist der „gute Tropfen“ dominant und auch bei vielen Wellnessanwendungen spielt der Wein eine entspannte Rolle.

Wer allerdings die Kühle der Wälder bevorzugt, der wählt als Ausgangspunkt für Entdeckertouren, durch die Region, das Waldhotel Rheingau in Geisenheim-Marienthal. Der Wein spielt natürlich auch in diesem Hotel eine große Rolle. Wein und Wald ergeben schlußendlich einfach eine perfekte Kombination.

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WELLNESS IM SPESSART: MYSTISCHEN GEHEIMNISSEN AUF DER SPUR

Besonders geheimnisvoll geht es im Spessart zu. Immerhin gilt der Spessart als Heimat der Gebrüder Grimm.

Mittelalterliche Orte und Premium-Wanderwege treffen auf idyllische Badeseen, märchenhafte Wälder und entspannte Wellnessangebote wie Kneippanlagen, ein Gradierwerk oder auch besonders passend zum Spessart „Waldtherapie“.

Schlösser, Burgen und Kirchen wollen entdeckt werden. Zum Ausgleich lohnt es sich, in einem der absolut wunderbaren Wellnesshotels einzuchecken. Denn auch der Spessart, weiß durchaus, wie richtig entspannt wird.

WELLNESSHOTEL-TIPPS IM SPESSART

Lust auf Spessart-Wellness? Lust auf Wald, Wein und Wasser? Denn genau das ist die perfekte Wellness-Kombination im Spessart.
Eines der entspanntesten Wellnesshotels, samt Therme, in Hessen ist sicherlich das Hotel an der Therme Bad Orb mit angeschlossener Toskana-Therme. Wohlgefühl erleben, das gelingt dort im natürlichsten Heilmittel der Welt – dem wohlig warmen Solewasser.
Tatsächlich gibt es im Spessart eher wenige Hotels mit eigenem Wellnessbereich oder einem direkten Zugang zu einer Therme. Doch finden sich rund um die Spessart Therme in Bad Soden-Salmünster ein paar herzliche Gastgeber, die wir Ihnen natürlich gern ans Herz legen.
Etwas ganz besonderes im Spessart ist sicherlich auch die Möglichkeit eine Ayurveda-Auszeit einzulegen. Angeboten werden professionelle Ayurveda-Retreats von Sathya Ayurveda in Bad Orb oder Ayurveda Rosenberg in Birstein.

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WELLNESS IM TAUNUS: ZAHLREICHE HÖHEPUNKTE WARTEN

Bei so viel entspannten Hotspots, verfügt der Taunus natürlich auch über einige Wellnesshotels, die entdeckt werden wollen. Schlussendlich hat der Urlauber wirklich die Qual der Wahl.
Im Dolce Hotel, in der Gesundheits- und Kurstadt Bad Nauheim, gehören Wellness und Genuss unbedingt zusammen. Sprudelhof, Trinkkurhalle und Gradierbauten sind nur einige Stationen, die in Bad Nauheim angesteuert werden können. Schon Elvis Presley wohnte im idyllischen Kurort. Der Kurpark in Bad Nauheim hat ihm wohl besonders gut gefallen. Ob er bereits so etwas wie Wellness in Bad Nauheim genossen hat, wissen wir natürlich nicht.
Auch das Maritim Hotel Bad Homburg liegt mitten im Kurpark. Besagter Kurpark ist übrigens der größte Kurpark in Europa. Bis zur historischen Altstadt Bad Homburgs sind es nur wenige Schritte. Kur und Gesundheit spielen natürlich auch in Bad Homburg, als traditionelles Heilbad, eine große Rolle. In Bad Homburg wird auch gern von Heilquellen und Champagnerluft gesprochen. Damit ist aber tatsächlich nicht der Duft des Prickelgetränks gemeint, sondern eher die Fallwinde aus dem Taunus.

Abschließend möchten wir natürlich auch unbedingt noch das Schlosshotel Kronberg vorstellen. Denn es handelt sich um ein echtes 5-Sterne-Grand-Hotel. Es liegt im Taunus, oberhalb des pittoresken Städtchens Kronberg, inmitten eines eindrucksvollen Parks. Der zauberhafte Bau gleicht fast einem Märchenschloss, welches zu Genuss, Wellness und sicherlich auch traumhaften Momenten einlädt.

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BEREIT FÜR EINEN WELLNESS-URLAUB IN HESSEN?

Wir hoffen, wir konnten Lust machen auf Entspannung und Erholung in den hessischen Regionen. Hessen ist ein so vielfältiges Bundesland, mit ganz unterschiedlichen Gastgebern und herzlichen Bewohnern. In Hessen wissen wir, wie Wellness richtig umgesetzt wird, damit der Gast sich auch wirklich von Kopf bis Fuß entspannen und wohlfühlen kann.

Mehr Informationen auf: https://www.hessen-tourismus.de/de/wellness/wellness-spa-blog/

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Die Texte wurden in Zusammenarbeit mit Tanja Klindworth / www.spaness.de  und hessen-tourismus.de erstellt.

Bilder: © HA Hessen Tourismus / Blåfield       

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Best Ager Reisetrend: Generation 55plus nutzt Urlaub für Gesundheit, Fitness und Schönheit

„Best Ager Wellness“ heißt der Urlaubstrend bei der Generation 55plus. Nicht umsonst ist das Reiseangebot mit Fokus auf „Healthy Aging“, „Transformation und „Verjüngung“ in den letzten Jahren stark gewachsen und zieht immer mehr das Interesse einer dynamischen Best Ager-Bewegung auf sich.
Fit Reisen-Geschäftsführerin Claudia Wagner erklärt: „Männer und Frauen ab Mitte 50 stehen heute fest im Leben, fühlen sich jung und vital. Sie nutzen ihren Urlaub aktiv, um erste Anzeichen des Älterwerdens präventiv anzugehen, um lange körperlich und geistlich fit zu bleiben. Zusammen mit unseren Hotelpartnern entwickeln wir passende Behandlungstherapien – diese reichen von Ayurveda und Yoga, über spezielle Massagen und Gesichtsbehandlungen bis hin zu Thalasso.“

„Ayurvedische Verjüngungskur“

Hierbei kommen ganzheitliche Pulver-, Pasten- und Seidenhandschuhmassagen zum Einsatz, die den Stoffwechsel anregen und eine Gewebestraffung erreichen. Entgiftungsprozesse im Körper kommen in Gang und typische Problemzonen wie Po, Bauch, Oberschenkel und Unterarme werden behandelt. Um die körperliche und geistige Fitness zu steigern dienen Yoga-Einheiten, die die Beweglichkeit, Balancefähigkeit, Muskelstärkung und Stressbewältigung fördern.

Lichttherapie gegen Altersflecken und Haarausfall

Ein junges Erscheinungsbild muss keine Frage des Alters sein – wer unliebsame Alterserscheinungen wie Pigmentstörungen, Haarausfall, Cellulite oder Besenreiser entgegenwirken möchte, der begibt sich zur „Lichttherapie“.

Neben einer Hautanalyse und Hautwerte-Messung gibt es Behandlungen von Gesicht und Dekolleté mit individuell abgestimmten Wirkstoffen, Bemer Magnetfeldtherapien zur Aktivierung der Durchblutung und eine Lichttherapie mit CF Biolight. Unterschiedliche Lichtquellen ermöglichen eine schnelle und schmerzfreie Behandlung, um Zellen zu erneuern und die Kollagen- sowie Elastin-Produktion anzuregen.

„Healthy Aging“

Unter dem Motto „Healthy Aging“ erhalten Gäste u.a. eine Ernährungsberatung, Gewebe-, Wasser-, Fett- und Muskelanalyse, Massagen und Peelings, Atem- und Rückenübungen, Nordic-Walking, Wasseraerobic und Eintritt in den Meerwasserinnen- und Außenpool.

Kaolin-Hauttherapie

Kaolin ist eine Art weiße Tonerde mit Detox- und kosmetischer Wirkung, die als lokales Naturheilmittel täglich produziert wird. Zusammen mit Kolloidsilber und Hanföl verhilft diese Ganzkörperpackung zur Verbesserung des Herz-, Lymph- und Kreislaufsystems, sowie gegen Rheuma und Arthrose. Äußerliche Alterserscheinungen, Akne und weitere Hautproblemen werden ebenso behandelt, da die Haut gereinigt und die Elastizität verbessert wird.

Schönheit vor Alter

Das Programm „Schönheit“ soll die körperliche und geistliche Haltung verbessern. Auf dem täglichen Therapieplan stehen unter anderem eine Eingangs- und Abschlussuntersuchung, Schönheitsberatung, individuelle Phytotherapien, energetische Gesichtsbehandlungen sowie Aculifting, revitalisierende Anti-Aging Massagen und verschiedenen Aktivitäten wie Qi Gong, Meridian Stretching oder Tai Chi.

© Textauszug: fitreisen.de

Foto: © fitreisen.de

 

Tina Turner: Der Glücksratgeber des Weltstars für schwierige Situationen im Leben

Hier spricht Tina Turner über ihr neues Buch: Trailer zu „Happiness“

 

Mehr zu Ihrer Biografie und Ihrem neuen Buch in unserem „Buch Tipp“

Text,Bilder;Video: Verlagsgruppe Droemer Knaur

Fotograf / Quelle  Peter Lindbergh

Tina Turners spirituelle Autobiografie: Der Glücksratgeber des Weltstars für schwierige Situationen im Leben

 Tina Turner gehört mit über 200 Millionen verkauften Tonträgern zu den weltweit erfolgreichsten Sängerinnen.

Doch ihr Leben kannte nicht nur die Höhen und Erfolge, sondern auch viele Krisen und dunkle Stunden. In ihrer spirituellen Autobiografie berichtet Tina Turner nun erstmals, was ihr geholfen hat, diese Schicksalsschläge und Herausforderungen zu meistern und in innere Stärke zu verwandeln. Was viele über den Weltstar nicht wissen; Tina Turner ist seit über 40 Jahren praktizierende Buddhistin. In „Happiness“ spricht sie über ihre spirituellen Erfahrungen und Erkenntnisse, beschreibt ihre Meditations-Praxis, die tiefe Kraft des Chanten und die darin verborgenen wertvollen Geheimnisse für Erfolg und Zufriedenheit. So teilt sie erstmals diese unbekannte und sehr persönliche Seite ihrer spirituellen Lebens-Lektionen mit einer breiten Öffentlichkeit.

Es ist Tina Turner dabei ein großes Anliegen, anderen damit gerade auch in schwierigen Lebenssituationen Hilfestellungen zu geben. Sie zeigt, dass dauerhaftes Glück auch nach schwierigen Startbedingungen und durch alle Tiefen des Lebens hindurch möglich ist. „Happiness“ ist ihre persönliche Anleitung dazu und die Essenz der inneren Wahrheiten und Weisheiten, die Tina Turner auf ihrem eigenen oft beschwerlichen Lebensweg gelernt hat. So lautet die Botschaft dieser spirituellen Autobiografie: „Auch in den dunkelsten Zeiten hast du es in der Hand, dein Leben in eine gute Richtung zu verändern.“

Die praktische Umsetzung buddhistischer Weisheit im Alltag und die tiefen persönlichen Erkenntnisse des Weltstars werden ergänzt durch private, bisher unveröffentlichte Fotos.

Hier spricht Tina Turner über ihr neues Buch: Trailer zu „Happiness“

“Von der Kindheit bis heute enthülle ich meine Verwandlung und mein tiefstes Erwachen, die größten Lehren meines Lebens, die geliebten alten buddhistischen Weisheiten und die verborgenen Facetten, die unseren Geist bestimmen”. Tina Turner

Tina Turner wurde 1939 als Anna Mae Bullock in Nutbush in Tennesee geboren. Mit über 200 Mio. verkauften Tonträgern und zwölf Grammys gehört sie weltweit zu den erfolgreichsten Sängerinnen. Seit 1994 wohnt sie mit ihrem Ehemann, dem Kölner Musikproduzenten Erwin Bach, in Küsnacht am Zürichsee. 2013 nahm sie die Schweizer Staatsbürgerschaft an. 2018 erhielt sie den Grammy Lifetime Achievement Award. Weniger bekannt ist, dass Tina Turner seit über vierzig Jahren praktizierende Buddhistin ist.

Ab sofort bei Knaur Balance und als Hörbuch bei Argon

Text,Bilder;Video: Verlagsgruppe Droemer Knaur

Fotograf / Quelle  Peter Lindbergh

Viele Menschen mit Diabetes erhalten nun früher als geplant eine Corona-Impfung

DDG und diabetesDE begrüßen die Änderung der Coronavirus-Impfverordnung!

Eine Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) aus dem Dezember 2020 regelt, wer in Deutschland wann ein Anrecht auf eine Corona-Impfung hat. Aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse soll nun die Priorisierung verändert werden und Menschen mit Diabetes (unabhängig vom jeweiligen Typ) oder bestimmten anderen Vorerkrankungen sollen früher als bislang vorgesehen gegen Corona geimpft werden können. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe begrüßen diese Änderung, da Menschen mit der chronischen Stoffwechselerkrankung bei einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 häufiger als Stoffwechselgesunde einen schwereren Verlauf der Erkrankung COVID-19 erleiden.

Aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse sollen die Priorisierungsgruppen der Corona-Impf-Strategie abgeändert werden. Wie das BMG informiert, betreffen die Änderungen vor allem Menschen unter 65 Jahren sowie schwer oder chronisch Erkrankte. Damit können sich nun Menschen mit einem Diabetes mellitus und einem HbA1c-Wert ≥58 mmol/mol bzw. ≥7,5 Prozent früher als bislang vorgesehen für eine Corona-Impfung anmelden.

„Wie die vergangenen Monate gezeigt haben, erleiden ältere sowie chronisch kranke Menschen bei COVID-19 häufiger als Stoffwechselgesunde einen schwereren Verlauf“, erklärt DDG Mediensprecher Professor Dr. med. Baptist Gallwitz aus Tübingen die Begründung der Änderungen in der Priorisierung. Der Experte berichtet, dass der DDG aktuelle Daten aus anderen europäischen Ländern vorliegen, die den Verdacht auf ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder fatalen COVID-19-Verlauf bei verschiedenen Erkrankungen bestätigen. Darunter fallen Adipositas, Diabetes mellitus, Hypertonie, chronischen Organ-, Gefäß-, Autoimmun- oder neurologischen Erkrankungen. Die DDG hat daher im Dezember eine Stellungnahme zu Impfungen bei COVID-19 und Diabetes veröffentlicht.

„Deshalb kann eine frühere Corona-Impfung Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2 mit einem Langzeitblutzuckert ≥ 7,5 Prozent besseren Schutz vor weiteren ernsthaften Komplikationen bieten“, bestätigt auch Dr. med. Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und niedergelassener Diabetologe die Beschlüsse des BMG. Das betreffe insbesondere jene mit instabiler Stoffwechsellage. Vor diesem Hintergrund ist die geplante Änderung der Impfverordnung zur Corona-Impfung eine sehr positive Entwicklung, deren Umsetzung DDG und diabetesDE befürworten.

Stellungnahme der DDG zur Änderung der COVID-19 Impfverordnung (Jan 2021): https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/politik/stellungnahmen/stellungnahme-der-ddg-zur-aenderung-der-covid-19-impfverordnung

Text:Deutsche Diabetes Gesellschaft

Bild: DDG/Dirk Deckbar