Ganzheitkosmetik „Anti-Stress-Programmen“ für Körper und Seele

Fitness für Körper, Seele und Geist

Zurzeit gibt es eine breite Palette von so genannten „Anti-Stress-Programmen“ für den Körper und die Seele. Angefangen vom Fitness-Kult über Vitalitäts-Trainingsprogramme, Private Coaching bis hin zu Psycho-Seminaren – alles Schlagworte für ein schöneres und gesünderes Leben. Aber, wahre Schönheit kommt von innen. Diese uralte Weisheit macht sich nun schon seit einigen Jahren auch die Ganzheitskosmetik immer mehr zu Nutzen. Ganzheit steht dabei für Schönheitspflege und Entspannung des ganzen Menschen, die eben auch seine Seele und seinen Geist ansprechen muss.

Da gibt es einige Vorreiter, wie Gertraud Gruber, die am bayerischen Tegernsee schon seit Jahrzehnten Prominente und weniger prominente Menschen mit ihrer Bio-Kosmetik aus reinen Naturprodukten überzeugt. Auch ihre mehrfach ausgezeichnete Kollegin Annemarie Börlind gehört zu den Begründern dieser neuen Bewegung für Ganzheitskosmetik.

Bei diesen ganzheitlichen Programmen für die Schönheit wird immer auch auf die innere Entspannung des Menschen geschaut. Abbau von Stress durch Körperpackungen, Massagen mit ätherischen Ölen, Meditation – all das steht heute auf den Seminar-Programmen, wenn es um Wellness geht. Denn, Stress ist der Schönheitskiller Nr. 1! Er macht die Gesichtszüge härter, lässt die Falten hervortreten. Die meisten Menschen sind fast ständig angespannt. Auch der Feierabend dient nicht wirklich einer bewussten Entspannung von Körper, Seele und Geist. Dann beginnt oft der „Freizeit-Stress“. Es entstehen Körper-Blockaden, vielen sitzen ungeweinte Tränen auf dem Brustkorb und geben ein Gefühl der Enge, bei anderen klemmt die „Angst im Nacken“ fest.

Was tun? Die östlichen Gesundheitslehren, die immer schon ein ganzheitliches Bild vom Menschen hatten, haben u.a. mit ihrer 5-Elemente-Medizin eine gute Basis für die innere und äußere Entspannung gelegt. Mit den sogenannten Meridiandehnungen, bezogen auf die einzelnen Elemente, balancieren sie ihren Körper perfekt aus. Denn, nur in der Balance zwischen Innen und Außen, zwischen Ruhe und Aktivität findet der Einzelne „seine Mitte“. Nur aus der Mitte heraus beginnt er bewusster zu leben.

Unser „gesund-in-rheinmain“ – Meridian-Dehnungstipp:

 Sie sitzen auf dem Boden, strecken beide Beine gerade nach vorne und berühren (soweit möglich) die Zehen mit den Händen. Am Punkt der größtmöglichen Streckung halten sie inne, entspannen sich und atmen zweimal ruhig durch. So fühlen Sie, wie das Qui (die Körperenergie) entlang des Rückens und an den Beinen fließt. – Das ist der Nieren-Blasen-Meridian, dem man vor allem im Winter Entspannung zukommen lassen sollte.

 Zu den besten Entspannungsmethoden gehören unter anderem: Akupressur (Shiatsu), Atemtherapie, Aromatherapie, Ayurveda, Autogenes Training, Meditatives Tanzen, Rolfing, Thai Chi, Polarity oder Yoga.

Text: Red. girm

Bild: 123Rf.com

Die Ursachen von Stress und Überlastung erkennen und zu neuer Leichtigkeit finden

Die Last des Alltags abwerfen: Glaubenssätze und Wertvorstellungen als unsichtbare Ursachen von Stress

Der Kalender ist voll mit Terminen, der Job fordert viel, die Steuererklärung wartet auf die Abgabe und der Haushalt macht sich auch nicht von allein: Das tägliche Hamsterrad mit seinen Deadlines und To-Do-Listen ist nur der offensichtliche Teil dessen, was uns stresst. Die wahren Ursachen von Überlastung sind oft unsichtbar: alte Glaubenssätze, übernommene Wertvorstellungen, verdrängte Traurigkeit oder unausgesprochene Erwartungen. Die australische Bestseller-Autorin Dr. Libby zeigt in ihrem neuen Buch „Die Last des Alltags abwerfen“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2020) wie Überlastung auf den Körper wirkt und bietet Lösungen, wie wir uns von eingefahrenen Denkmustern lösen und zu einem entspannten Alltag zurückfinden.

„Wir haben eine Menge um die Ohren, aber das ist nicht die wahre Ursache für Stress. Er entsteht durch den Wert, den wir diesen Dingen zuschreiben“, erklärt Dr. Libby. Wie wir die Verpflichtungen beurteilen, hängt mit der „unsichtbaren Last“ zusammen, wie es Libby nennt. Sie vergleicht sie mit einem schweren Rucksack voller Steine: „Die Steine stehen nicht für das, was uns widerfahren ist. Es handelt sich vielmehr um die Gedanken, Überzeugungen und Bedeutungen, die wir aus unseren Erfahrungen abgeleitet haben. All dies stopfen wir in unseren Rucksack, und das belastet uns körperlich und emotional.“ Zu dieser Bürde gehören beispielsweise Glaubenssätze, wie wir zu sein haben, um geliebt zu werden, zum Beispiel erfolgreich, witzig oder nett. Andere Steine weisen darauf hin, wie das Leben unserer Meinung nach verlaufen müsste oder hätte verlaufen sollen. „Um herauszufinden, worauf unser Stress tatsächlich beruht, sollten wir uns weniger der Frage widmen, was uns stresst, sondern ansehen, wie wir denken“, erklärt Libby.

Die Autorin: Dr. Libby Weaver zählt in Australien zu den erfolgreichsten Autorinnen im Ernährungssegment. Die studierte Ernährungswissenschaftlerin und Biochemikerin berät seit über 20 Jahren Frauen, die sich in ihrem Körper wohler fühlen wollen. Mehr erfahren sie auf ihrer englischsprachigen Website https://www.drlibby.com/.

Die Biochemikerin weiß, welchen negativen Einfluss Stresshormone auf den Körper, die Organe, die Verdauung, das Nervensystem und den Hormonhaushalt haben. Es ist deshalb wichtig, sich der unsichtbaren Last bewusst zu werden: „Erst, wenn wir diese Gedanken und Überzeugungen erkennen, kann unsere Biochemie umschwenken. Wir reagieren anders auf Stress, werden gesünder und können ganz anders leben,“ erklärt Libby. In ihrem Buch gibt sie Lesern deshalb Anregungen, den eigenen Denkmustern auf die Spur zu kommen. „Es ist wichtig, sich vorbehaltlos angenommen zu fühlen“, so Libby. Wenn wir kompromisslos liebevoll und geduldig mit uns selbst und anderen umgehen, nähmen wir Stressfaktoren anders wahr. Darüber hinaus bietet Libby Strategien, mit denen zum Beispiel Verdauungssystem, Nebennieren oder Schilddrüse, die unter dem Dauerstress leiden, entlastet werden können. Meditieren, weniger Koffein, langsame Atmung und naturnahe Lebensmittel helfen beispielsweise, die Ausschüttung von Stresshormonen zu reduzieren. „Was uns im Alltag begegnet, haben wir nur bedingt in der Hand. Mit der nötigen Achtsamkeit und Übung können wir jedoch unseren Reaktionen auf die Schliche kommen. Diesen Faden sollten wir festhalten, um den Stress ein für alle Mal zu entwirren“, rät sie.

Wissenswertes: Opfer oder Everybody’s Darling?

„Es gibt spezielle emotionale Muster, die Menschen von wichtigen Veränderungen abhalten, durch die es ihnen besser gehen würde“, so Libby. Das erste nennt sie „Ich Arme“. Typische Reaktionsmuster sind Selbstmitleid und das Gefühl, dass andere einem etwas schuldig sind. Man lehnt die Verantwortung für das eigene Handeln ab, bemitleidet sich selbst und möchte, dass auch die anderen einen bemitleiden und entlasten. Das zweite Muster sind die „Everybody’s Darlings“, die ständig auf der Suche nach Bestätigung sind. Viele ihrer Verhaltensweisen zielen darauf ab, niemals „abgelehnt“ zu werden. Sie schleppen eine enorme unsichtbare Last mit sich herum, die nicht nur darauf beruht, wie sie ihrer Meinung nach für andere erscheinen müssen, sondern auch auf den unzähligen Aufgaben, die sie übernehmen, um diesen Anschein aufrechtzuerhalten. „Wenn wir ganz ehrlich zu uns sind, ist es bequemer, sich einzureden, dass ‚die Dinge, die Leute, die Aufgaben‘ uns überfordern, als sich einzugestehen, dass die eigenen Gedanken dafür verantwortlich sind. Wer akzeptiert schon gern, dass wir uns selbst so viel Leid zufügen?“, erklärt Libby. „Doch sobald wir die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass wir selbst der Auslöser unserer Stressreaktion sein könnten, lässt sich die Dauerüberforderung ganz anders angehen.“

Mehr zum Verlag in unserer Rubrik „Buchtipp“

Viele Menschen mit Diabetes erhalten nun früher als geplant eine Corona-Impfung

DDG und diabetesDE begrüßen die Änderung der Coronavirus-Impfverordnung!

Eine Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) aus dem Dezember 2020 regelt, wer in Deutschland wann ein Anrecht auf eine Corona-Impfung hat. Aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse soll nun die Priorisierung verändert werden und Menschen mit Diabetes (unabhängig vom jeweiligen Typ) oder bestimmten anderen Vorerkrankungen sollen früher als bislang vorgesehen gegen Corona geimpft werden können. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe begrüßen diese Änderung, da Menschen mit der chronischen Stoffwechselerkrankung bei einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 häufiger als Stoffwechselgesunde einen schwereren Verlauf der Erkrankung COVID-19 erleiden.

Aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse sollen die Priorisierungsgruppen der Corona-Impf-Strategie abgeändert werden. Wie das BMG informiert, betreffen die Änderungen vor allem Menschen unter 65 Jahren sowie schwer oder chronisch Erkrankte. Damit können sich nun Menschen mit einem Diabetes mellitus und einem HbA1c-Wert ≥58 mmol/mol bzw. ≥7,5 Prozent früher als bislang vorgesehen für eine Corona-Impfung anmelden.

„Wie die vergangenen Monate gezeigt haben, erleiden ältere sowie chronisch kranke Menschen bei COVID-19 häufiger als Stoffwechselgesunde einen schwereren Verlauf“, erklärt DDG Mediensprecher Professor Dr. med. Baptist Gallwitz aus Tübingen die Begründung der Änderungen in der Priorisierung. Der Experte berichtet, dass der DDG aktuelle Daten aus anderen europäischen Ländern vorliegen, die den Verdacht auf ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder fatalen COVID-19-Verlauf bei verschiedenen Erkrankungen bestätigen. Darunter fallen Adipositas, Diabetes mellitus, Hypertonie, chronischen Organ-, Gefäß-, Autoimmun- oder neurologischen Erkrankungen. Die DDG hat daher im Dezember eine Stellungnahme zu Impfungen bei COVID-19 und Diabetes veröffentlicht.

„Deshalb kann eine frühere Corona-Impfung Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2 mit einem Langzeitblutzuckert ≥ 7,5 Prozent besseren Schutz vor weiteren ernsthaften Komplikationen bieten“, bestätigt auch Dr. med. Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und niedergelassener Diabetologe die Beschlüsse des BMG. Das betreffe insbesondere jene mit instabiler Stoffwechsellage. Vor diesem Hintergrund ist die geplante Änderung der Impfverordnung zur Corona-Impfung eine sehr positive Entwicklung, deren Umsetzung DDG und diabetesDE befürworten.

Stellungnahme der DDG zur Änderung der COVID-19 Impfverordnung (Jan 2021): https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/politik/stellungnahmen/stellungnahme-der-ddg-zur-aenderung-der-covid-19-impfverordnung

Text:Deutsche Diabetes Gesellschaft

Bild: DDG/Dirk Deckbar

GesundinRheinMain zu Besuch: Ärztin Dr. Fela-Maria Winkler, Frankfurt

Die helfende Kraft der Engel – Die Frankfurter Ärztin Dr. Fela-Maria Winkler arbeitet mit Handauflegen

Eine große Altbauvilla aus dem späten 19. Jahrhundert im Frankfurter Stadtteil Eschersheim. Gediegene Räume mit Stuckdecken, in denen kleine und große Engelsfiguren nebeneinander aufgereiht sind, die wenigen schöne Antiquitäten erzählen die Geschichte des Hauses und seiner Bewohner und der Duft von frisch gebrühtem Rooibusch-Tee wabert dem Besucher schon im kleinen Entrée entgegen. Mittendrin – die Schulmedizinerin und Heilerin Dr. Fela-Maria Winkler, die der HR-Redakteur und Buchautor Joachim Faulstich in seinem Buch und der ARD-Dokumentation „Das heilende Bewusstsein“ über Nacht Deutschlandweit bekannt gemacht hat. Gesund-in-RheinMain hat die Ärztin besucht.

Dr. Fela-Maria Winkler strahlt die Ruhe eines ZEN-Meisters aus. Seit einigen Jahren praktiziert die gelernte Schulmedizinerin, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilkunde ausschließlich als Heilerin. Sie hat ihre große Innenstadt-Praxis verkauft und das „Haus für moderne Heilungswege“ eröffnet. Hier empfängt sie ihre Patienten, die aus ganz Deutschland angereist kommen, wie im heimischen Wohnzimmer. Im Gespräch ist sie sofort völlig zugewandt. Es herrscht eine Atmosphäre der völligen Entspannung, ein fast meditativer Zustand.

Girm: Was hat sie auf den alten Weg des Heilens mit Handauflegen gebracht? Und, was macht Heilung überhaupt möglich?

Dr. Winkler: „Ich war vor einigen Jahren sehr krank und kam nicht mehr so richtig auf die Beine. Die Schulmedizin konnte mir nicht helfen und so reiste ich durch die ganze Welt, um Heilung zu finden. In Indien, auf Hawaii und bei einem philippinischen Geistheiler fand ich das, wonach ich gesucht hatte: Heilung und einen spirituellen Zugang zu meinen körperlichen Problemen. Als ich wieder nach Hause kam war klar, dass ich neue Wege für meine Arbeit als Ärztin finden musste.

Die Erkrankung als Auslöser eines grundlegenden Wandels? Das ist ein tradiertes Bild vom Heiler oder Schamanen, gerade in der östlichen Medizin. Ist dieser grundlegende Wandel, die In-Frage-Stellung des gesamten Lebens nötig, um wieder gesund zu werden?

Ja, das glaube ich schon. Man muss etwas ändern, wenn sich die Krankheit verändern soll. Nur mit Medikamenten allein kann das bei einer schweren oder chronischen Krankheit nicht gelingen. Es ist der Weg nach Innen, nicht der Intellekt, der die Heilung ermöglicht. Ich hatte viele spirituelle Erlebnisse und Begegnungen mit begnadeten Heilern. Alle sind diesen Weg gegangen. Meine innere Wandlung habe ich bei meinen vielen Erlebnissen mit diesen Heilern vollzogen. Meine äußere Wandlung war die Gründung des „Hauses für moderne Heilungswege“ hier mitten in Frankfurt.

Wie muss man sich Ihren therapeutischen Ansatz vorstellen?    

Ich mache genau wie jeder Arzt oder Therapeut, eine ausführliche Anamnese, nehme mir Zeit, die Geschichte meiner Patienten zu erfragen. Dann pendele ich die körperliche und seelische Konstitution aus. Dabei sehe ich sehr genau, wo die Schwachpunkte im Körper liegen. Ich erkenne auch unerkannte Impfschäden, Vor-Infektionen, Elektrosmog- oder Giftstoffbelastungen. Auch viele ungelöste seelische Konflikte erfühle ich schon bei diesem ersten Gespräch.

Was meinen Sie mit erfühlen?

Ich nehme eine unsichtbare Kraft war, manchmal nur als Gefühl, manchmal aber auch bildhaft. Es sind Begegnungen mit helfenden Energien, die ich auch als Engelswesen im Raum erkenne. Die Naturwissenschaft kann nicht viel über solche Wesen oder Kräfte sagen, im Gegenteil, sie lehnt sie ab, denn diese Kräfte sind nicht messbar. Es sind Energien aus dem Kosmos, die wir alle anzapfen können. Nach der eigenen Einstellung kann man diese Energien als Liebe oder Heilkraft bezeichnen. In jedem Fall nutze ich sie, um Menschen zu helfen.

Wie sieht eine solche Therapie-Sitzung aus?

Oft spreche ich ein kurzes Gebet mit dem Patienten. Dann erfühle ich mit meinen Händen seine Aura. Dabei stelle ich nicht nur körperliche Defekte fest, sondern spüre auch seelische Blockaden. Dann lege ich die Hände auf und überlasse der kosmischen Energie die heilende Arbeit. Das Auflegen der Hände ist die nach Außen sichtbare Form der Therapie. Das eigentliche Heilen geschieht innen, in der Seele des Patienten.

Ich bin der Kanal, der die kosmische Energie anzapft und an den Patienten weiterleitet. Oft setze ich auch die Rückführungstherapie, eine spirituelle Psychotherapie, ein. Dabei komme ich mit den Patienten oft verblüffend schnell an die Ursache eines heutigen Problems heran. Hierbei wird die Heilenergie nicht wie beim Handauflegen in ein gestörtes Organsystem geleitet, sondern auf eine bestimmte Lebenssituation gelenkt, die meist in der Vergangenheit liegt, und die der Heilung bedarf.

Wie vereinbaren sich Ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse als Ärztin mit diesem spirituellen, religiösen Weg?

Ich habe vor allem bei meiner eigenen Krankheit die Grenzen der Schulmedizin gesehen. Bei schweren Erkrankungen wie Krebs oder Aids oder auch bei chronischen Krankheiten ist die Schulmedizin nur ein Teil der Therapie-Säule. Ideal wäre es, wenn sich Schulmedizin, Geistiges Heilen und auch andere ganzheitliche Heilverfahren ergänzen würden. Gerade da, wo die Wissenschaft und die Apparate-Medizin einfach nicht mehr weiterkommen. Es gibt inzwischen in Deutschland ja schon ein paar lobenswerte Beispiele, ganzheitliche Heilverfahren und Schulmedizin zu verbinden, wie dies etwa Prof. Dobos in seiner Klinik in Essen eingeführt hat. Aber, noch ist das die Ausnahme.

 Was macht eine Ärztin und Heilerin, damit sie gesund bleibt?

Natürlich habe ich auch Ärzte, Therapeuten und Heiler, denen ich mich anvertraue, wenn es mir mal nicht so gut geht. Aber, zunächst sorge ich für mich selbst. Ich mache täglich meine meditativen Phantasiereisen. Dabei stelle ich mir vor, wie Heilwasser meine Zellen reinigt und sie stärkt. Dabei lasse ich alles los, was mir nicht guttut. Zweimal im Jahr mache ich zur Stärkung meines Immunsystems eine Sauerstofftherapie, trinke täglich viel gefiltertes, stilles Wasser und achte auf die Entgiftung und das Gleichgewicht meines Säure-Basen-Haushaltes. Das ist neben meiner inneren Reinigungsarbeit das Wichtigste, um langfristig gesund zu bleiben.

 Text: ATH

Foto: ATH Medien                                                                                                            

Weitere Informationen auch zu Seminaren und Workshops:

 Haus für moderne Heilungswege

Neumannstrasse 49

60433 Frankfurt

Tel. 069/510978

www.geistige-heilung-ffm.de

 „Das heilende Bewusstsein“

Autor: Joachim Faulstich

MensSana Verlag

ISBN 978 – 3 – 426 – 87330 – 4

 

 

Ältere Schmerz-Patienten leben oft isoliert

Gesund alt werden – diesen Wunsch haben die meisten Menschen. Da im Alter jedoch oft auch unterschiedliche Krankheiten kommen können, leiden besonders ältere Menschen häufig an Schmerzen. Etwa 60 bis 80 Prozent dieser Menschen haben chronische Schmerzen. Verursacht werden sie meist durch eine Erkrankung des Bewegungsapparates wie Rückenleiden, Arthrose, Arthritis oder Osteoporose. Aber auch Krebserkrankungen sind oft mit starken Schmerzen verbunden.

Insgesamt leiden in Deutschland 15 Millionen Menschen an chronischen Schmerzen, die monate- oder jahrelang immer wieder auftreten oder ständig vorhanden sind. An Krebs erkranken jährlich mehr als 430.000 Menschen. Etwa ein Drittel aller Krebspatienten hat bereits in einem frühen Stadium der Erkrankung Schmerzen. Was tun?

Die Schulmedizin setzt bei Schmerzen vor allem auf Schmerzmedikamente und Spritzen, leichte Bewegungstherapien und Massagen. „Damit gewinnen die Patienten häufig wieder ein Stück mehr Lebensqualität“, erläutert auch eine neue Broschüre der „Aktion Schmerz 60plus“. „Viele Menschen haben Angst, ihrem Schmerz hilflos ausgeliefert zu sein. Sie werden durch den Schmerz auch zunehmend inaktiver und damit isolierter“, sagt Dr. Uwe Junker, Beiratsmitglied der „Aktion Schmerz 60plus“ und Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie. “Die moderne medikamentöse Schmerztherapie kann sogar stärkste Schmerzen lindern, wenn auch oft nicht völlige Schmerzfreiheit erreichen.“

„Schmerzen beeinflussen die Lebensqualität eines Patienten und oft auch die seiner Angehörigen ganz enorm“, sagt die Alzenauer Altenpflegerin Heike Lotz. Gerade chronische Schmerzen sind meist täglich vorhanden und damit sind sie nicht nur ein körperliches sondern auch ein psychisches Problem.“ Heike Lotz weiß, dass diese Patienten vor allem menschlichen Zuspruch brauchen. „Gespräche sind mehr als eine Ablenkung vom Schmerz. Gespräche helfen loszulassen, sich auszusprechen, über den Schmerz zu sprechen und damit wird der Schmerz oft für eine gewisse Zeit vergessen und manchmal sogar dauerhaft gelindert“. Als Kranken- und Altenpflegerin hat Heike Lotz nur ein keines „Zeitfenster“ zur Betreuung ihrer Patienten. „Aber bei einigen alten oder kranken Menschen, gerade mit starken Schmerzen, nehme ich mir einfach ein bisschen mehr Zeit. Neben dem Gespräch bewirkt oft auch eine Berührung, eine Massage der Hände oder der Füße, ein kleines Wunder.“

Davon weiß auch die Aschaffenburger Heilpraktikerin und Therapeutin für Chinesische Medizin Claudia Christ zu berichten. „Alte Menschen, die mit Schmerzen oder körperlichen Einschränkungen in meine Praxis kommen, wollen vor allem ernst genommen werden. Sie suchen einen Ansprechpartner, der ihnen zuhört. Und sie wollen oft nur berührt werden. Gespräche und Berührungen kommen in der Betreuung von älteren Menschen, nicht nur im Heim sondern auch in der häuslichen Umgebung, oft zu kurz“. In der Therapie setzt die Heilpraktikerin bei Schmerzpatienten vor allem auf leichte Massagen, Akupunktur, Chinesische Kräutermedizin und homöopathische Mittel.

Es gibt also verschiedene Wege, um ältere Schmerzpatienten wieder fitter zu machen und damit ihr Wohlgefühl zu stärken.

Text: Red./ATH, Foto©Barmer