Die Angst vorm Zahnarzt – Angstpatienten

Sedlmeier Dental ist spezialisiert auf Angstpatienten

Wer kennt das nicht die Angst vor einem Zahnarzt Besuch. Das ist bei der Zahnklinik kein Problem, denn sie ist darauf spezialisiert jederzeit eine angst- und scherzfreie Behandlung zu ermöglichen. Einfühlsame Zahnärzte arbeiten mit ruhiger Hand und größter Präzision, um eine Behandlung schmerzfrei zu gestalten.

Dr. Diana Sedlmeier zum Thema Angstpatienten:

Mehr zum Thema: https://denta4you.de/angstpatienten

 

Zahnbehandlung in Ungarn günstiger – wie geht das?

Die Preise in Ungarn sind günstiger – bei gleicher Qualität

Da die Zahnklinik ihren Schwerpunkt auf größere Zahnbehandlungen legt, können speziell dafür günstigere Preise als ein deutscher Zahnarzt angeboten werden. Größere Behandlungen wie Implantate und Brücken und das generell niedrigere Preisniveau in Ungarn lassen sich dadurch günstiger kalkulieren und somit bessere Preise zu machen – bei keinerlei Qualitätseinbußen.

Warum ist Zahnbehandlung in Ungarn günstiger erklärt von Dr. Diana Sedlmeier:

 

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GENUSSVOLLES WELLNESS IN HESSEN

Der Adventscountdown läuft. Nur noch wenige Tage bis zum Weihnachtsfest, nur noch wenige Tage, um sich noch um ein passendes Weihnachtsgeschenk für Familie, Freunde, Kollegen, Verwandte und Bekannte zu kümmern. Da möchten wir schnell auch noch ein paar richtig entspannte Ideen liefern, aus unserer hessischen Wellness-Landschaft.

Hessen ist ein echtes Wellness-Bundesland. Ein Blick auf unsere Kategorie „Wellness in Hessen“ zeigt eine vielfältige Wellness-Landschaft.

WELLN(H)ESSEN EINFACH VERSCHENKEN!

Entspannte Thermen, wunderschöne Bäder, luxuriöse Wellnesshotels und famose Erlebnisbäder laden zu erholsamen Momenten ein. Denn gerade nach dem vorweihnachtlichen Streß, sehnen sich viele Menschen – auch in Hessen – nach ein wenig Entspannung.

Warum nicht mal einen Wellness-Urlaub oder auch einen Gutschein für einen Wellnesstag unter den Tannenbaum legen? Wir haben einfach mal nach Inspiration mit Wohlgefühl- und Chillfaktor, in Hessen, geforscht und ein paar sehr entspannte Ideen gefunden.

WELLNESSTAG IN DER THERME

Wer nun denkt, Wellness schlägt ein großes Loch in die Geldbörse, der irrt. Denn die Eintrittspreise für eine Wellness-Auszeit in einer hessischen Therme beginnen bereits ab 5.- Euro pro Person. So kostet eine Tageskarte in der Aeskulap Therme Schlangenbad nur 6.- Euro. Für das Tagesticket in der Kaiser-Friedrich-Therme Wiesbaden zahlt der Gast tatsächlich nur 5.- Euro und für eine Eintrittskarte in der Justus-von-Liebig-Therme Bad Salzhausen muß der Gast rund 9.- Euro investieren. Je nach Budget kann der Gutschein, in den einzelnen Thermen, je nach Angebot, um den Besuch der Saunalandschaft oder auch um wohltuende Massagen und Anwendungen erweitert werden.

-> LUST AUF MEHR WELLNESS-INSPRIATION? Stöbern Sie in unserer Bäder- und Thermenübersicht Hessen.

ENTSPANNTES DAY SPA ERLEBNIS

Wenn der Wellnessgutschein etwas edler ausfallen darf, dann möchten wir ein Day Spa Erlebnis, als Geschenk, ans Herz legen. Einfach mal abtauchen! Wie wäre es mit einem umfassenden Day Spa Tag in der Spa Villa des Rocco Forte Hotels in Frankfurt, der Anmietung einer Private Spa Suite in der Sieben Welten Therme Fulda oder auch ein Gutschein für einen (auf)wärmenden Tag in einer der hessischen Saunalandschaften. Auch hier variieren die Preise, ganz nach Budget. Ab rund 25.- Euro für kleinere Anwendungen bis hin zu 150.- Euro für die Anmietung einer Private Spa Suite inklusive eines Wellness-Treatments.

-> AUF DER SUCHE NACH EINEM WELLNESS-GESCHENK? Hier finden Sie eine Zusammenstellung unserer Wellnessideen und Wellnessoasen in Hessen.

GENUSSVOLLER WELLNESS-KURZURLAUB

Einfach mal raus. Den Alltag hinter sich lassen. Sich einfach mal etwas gönnen. Diese Sehnsucht haben viele Menschen. Daher wird der Gutschein für einen Kurzurlaub, mit Wellnessfaktor, in der Regel mit großer Begeisterung in Empfang genommen. Bei der Suche nach einem passenden Wellnesshotel hat ein Wellnessfan in Hessen übrigens die Qual der Wahl. Denn Hessen hat eine vielfältige Wellnesshotel-Landschaft mit ganz unterschiedlichen Angeboten, für jeden Geschmack. Ob Wellness auf Spuren des Weines im Näglers Fine Lounge Hotel, in der einzigen 5-Sterne-Wellness-Privat-Unterkunft im Forsthaus am Reinhardswald, edel inmitten des Schlosshotel Bad Wilhelmshöheoder in einem der anderen zahlreichen wundervoll-entspannten hessischen Wellnesshotels. Gutscheine für einen Wellness-Kurzurlaub gibt es bereits ab 150.- Euro pro Person – nach oben sind natürlich fast keine Grenzen gesetzt. Ganz nach Geschmack, Budget, Ideen und Wünschen von Schenker und Beschenkten.

-> LUST AUF EINEN WELLNESS-KURZURLAUB IN HESSEN? Lassen Sie sich von den Angeboten unserer hessischen Wellnesshotels inspirieren.

Egal für welches Geschenk Sie sich entscheiden. Wir wünschen allen unseren Lesern ein geruhsames und besinnliches Weihnachtsfest und einen ganz entspannten Rutsch in das neue Jahr.

Beitragsbild: Wellness_Badewanne_Forsthaus_am_Reinhardswald

Die Texte wurden in Zusammenarbeit mit Tanja Klindworth / www.spaness.de  und hessen-tourismus.de erstellt.

Blog von HA HESSEN AGENTUR GMBH

https://www.hessen-tourismus.de/de/wellness/wellness-spa-blog/hessen-wellness-unter-dem-tannenbaum-wellness-geschenke-aus-hessen/

 

 

Wie Psyche und Herz in schwierigen Zeiten zusammenspielen!

Mein Herz + meine Seele

Das Zusammenspiel von Psyche und Herz: Spannende Einblicke in die Psychokardiologie

Einsamkeit, Depressionen oder belastende Arbeitsbedingungen können das Risiko für eine Herzerkrankung ähnlich stark erhöhen wie Rauchen oder ungesunde Ernährung. Umgekehrt kann ein krankes Herz Menschen in seelische Krisen stürzen. Wie sehr sich Herz und Seele gegenseitig beeinflussen, zeigt das Autorentrio Volker Köllner, Eike Langheim und Judit Kleinschmidt in dem Ratgeber „Mein Herz + meine Seele“ Einblicke in die Psychokardiologie

Judith Kleinschmidt: © Prof. Dr. Volker Köllner, TRIAS Verlag

Die Psychokardiologie befasst sich mit dem engen Zusammenspiel zwischen Psyche und Herz. Herzrhythmusstörungen können zum Beispiel bei Betroffenen zu großer Unsicherheit und einer Beeinträchtigung der Lebensqualität führen, auch wenn sie oft gut zu behandeln sind. Umgekehrt können Depressionen, Angsterkrankungen, schlechter Schlaf oder Stress dem Herzen zu schaffen machen. „Wenn wir über Erkrankungen am Herzen sprechen, dann muss gesagt werden, dass wir natürlich Krankheiten diagnostizieren und behandeln müssen. Wir müssen aber auch fragen, warum eine Erkrankung eigentlich entstanden ist und wie eine Behandlung des Menschen in seiner Gesamtheit, also auch mit Blick auf die Psyche, gestaltet werden kann“, so Dr. med. Volker Köllner.

  Eike Langheim: © Reha-Zentrum Seehof, TRIAS Verlag

Ein bekanntes Beispiel für diese starke gegenseitige Beeinflussung von Seele und Herz ist das „Broken-Heart-Syndrome“. Es tritt häufig im Zusammenhang mit einer akuten Erhöhung von Stresshormonen auf, wobei die auftretenden Symptome wie Atemnot und ein starkes Engegefühl im Brustkorb denen eines akuten Herzinfarkts gleichen. Auslöser ist häufig eine schwere emotionale Belastungssituation, wie etwa der Tod eines geliebten Menschen oder die Trennung vom Partner. „Nicht selten kommt es zu einer ausgedehnten Störung der herzspitzennahen Anteile der linken Herzkammer mit akuter Herzschwäche. Diese Veränderungen bilden sich jedoch häufig wieder zurück und es gibt keine Veränderungen an den Herzkranzgefäßen“, erläutert Dr. med. Eike Langheim.

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Er ergänzt: „Die Behandlung der Krankheit selbst ist genauso wichtig wie der Wille des Behandelten zur Stabilisierung der Herzerkrankung und wie die Stabilisierung des psychischen Befindens. In der Psychokardiologie setzen wir daher auf interdisziplinäre Behandlungsverfahren.“ Je nach Situation helfen eine Psychotherapie oder die Anwendung von Entspannungsmethoden, damit es dem Herzen wieder besser geht. Auch die Behandlung durch Medikamente und regelmäßige – individuell auf die Krankheit abgestimmte – sportliche Betätigung helfen Betroffenen, sich wieder besser zu fühlen.

Mein Herz + meine Seele: Das Zusammenspiel von Psyche und Herz: Spannende Einblicke in die Psychokardiologie

Die Autoren:

Die drei Autoren arbeiten gemeinsam im Reha-Zentrum Seehof der Deutschen Rentenversicherung Bund in Teltow an der südlichen Berliner Stadtgrenze. Prof. Dr. med. Volker Köllner ist Leiter der Forschungsgruppe Psychosomatische Rehabilitation an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und seit 2015 Chefarzt der Abteilung Verhaltenstherapie und Psychosomatik. Im Reha-Zentrum ist er als ärztlicher Direktor tätig. Gemeinsam mit Prof. Dr. med. Eike Langheim leitet er dort die Abteilung für Psychokardiologie, in der Menschen mit Herzkrankheiten und seelischen Erkrankungen interdisziplinär behandelt werden. Langheim ist Chefarzt der Abteilung Kardiologie des Reha-Zentrums. Sein Schwerpunkt liegt auf kardiologischer Rehabilitation bei Erkrankungen der Herzkranzgefäße, bei Herzrhythmusstörungen und bei Herzschwäche sowie nach Herztransplantation. Judit Kleinschmidt ist Sport- und Bewegungstherapeutin (DVGS) und hat das Konzept der Bewegungstherapie in diesem Bereich dort mit entwickelt. Sie leitet seit über zehn Jahren ambulante Herzsportgruppen und hat zudem auch Erfahrung mit Gruppen für COPD-Patienten und für Patientinnen mit Brustkrebs.

Das  lesenswerte Buch mit vielen praktischen Hinweisen erschienen im:

TRIAS Verlag, Stuttgart. 2020 und kostet EUR 19,99

Außerdem Wissenswert: Warum „Haben Sie noch Sex oder spielen Sie schon Golf?“ so nicht stimmt

Das Sexualleben ist ein wichtiger Bestandteil unserer Lebensqualität. Eine schwere Herzerkrankung, die bereits bei kleinsten Belastungen zu Symptomen führt, ist zunächst ein Grund, auf sexuelle Aktivität zu verzichten – zumindest bis die Erkrankung stabilisiert ist. Aber wegen einer Herzerkrankung muss man nicht auf Sex verzichten. Natürlich kommt es beim Sex zu einem Anstieg des Blutdrucks und der Herzfrequenz. Es kommt aber auch ebenso schnell wieder zu einer Normalisierung dieser Parameter. Die normale Belastung während des Geschlechtsverkehrs liegt im Bereich von 75 Watt oder drei bis fünf MET (metabolisches Äquivalent; ein MET entspricht etwa 15 Watt auf dem Ergometer). So entspricht das „Liebemachen“ der Belastung bei Gartenarbeit oder beim Golfen beziehungsweise einem schnelleren Spaziergang. Die mit Sexualität verbundene körperliche Belastung wird also häufig überschätzt. Während oder nach dem Sex kommt es nur sehr selten zu Herzinfarkten. Nur etwa ein Prozent der Angina-pectoris-Anfälle treten in Zusammenhang mit Sex auf – die sogenannte „Angina d’amour“.

Text & Cover Trias Verlag

Bild: 123RF

 

Weihnachtsflüge mit Condor

Deutschlands beliebtester Ferienflieger startet wieder mit Weihnachtsflügen. Für Spanien und Ägypten sind Tickets auf www.condor.com, im Reisebüro und telefonisch buchbar. 

„Die Deutschen möchten in den Urlaub, sich während der Reise und am Zielort aber auch in Zeiten von Corona wohl fühlen. Ab in die Sonne mit warmen Temperaturen, tollen Hotels und Traumstränden zum Baden und Entspannen alle Voraussetzungen – und Condor fliegt ihre Gäste seit 65 Jahren zuverlässig und sicher in den Urlaub, auch in besonderen Zeiten wie diesen“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. „Vor Ort werden zudem umfassende Hygienekonzepte in den Hotels und an den Flughäfen umgesetzt.“

Auch an Bord wird eine Vielzahl an Schutzmaßnahmen umgesetzt, das Serviceerlebnis an Bord bleibt für alle Gäste aber unverändert: In der Business Class steht eine vielfältige Menü- und Weinauswahl zur Verfügung, die Premium Economy Class bietet mit zusätzlicher Beinfreiheit besonderen Komfort und in der Economy Class erwartet Gäste ebenfalls der gewohnte Service. Zudem bietet Condor mit dem reduzierten Flex-Tarif für 50 Euro (Hin- und Rückflug) bis zu drei gebührenfreie Umbuchungen pro Flug und ermöglicht so besondere Flexibilität.

© Foto und Text: Condor

Andrea Thoma trifft: Georg Bernardini den Schokoladen-Bibel-Erfinder

Es ist Weihnachtszeit. Grund genug für mich einen der besten Schokoladen-Experten zu treffen – den Schoko-Bibel-Erfinder und immer wieder Talkgast im Fernsehen – Georg Bernardini.

 Andrea Thoma: Woran erkenne ich eine gute Schokolade?

Georg Bernardini: An der Transparenz des Herstellers. Der Rest ist auch eine Geschmacksache. Wie bei guten Weinen oder Champagnersorten. Auf einer Schokoladenpackung mit einem exzellenten Inhalt sind immer alle Inhaltsstoffe auf der Packung aufgelistet. Und das sollte am besten draufstehen: Kakaobohnen, Rohrzucker, Kakaobutter. Mehr nicht. Sobald Aromastoffe mit verarbeitet werden, ist das keine First-Class-Schokolade mehr…Oftmals ist auch teure Schokolade voll mit künstlichen Aromen. Der Kunde muss aufmerksam hinschauen. Wie übrigens bei allem, was wir bei unserer Ernährung und bei Genussprodukten angeboten bekommen.

Ist Schokolade denn für Sie Ernährung oder Genuss?

Inzwischen eigentlich nur noch Genuss. Aber manchmal möchte man auch einen Zucker-Push und dann tut es auch eine einfache, aber gute Schokolade. Aber, exzellente Schokolade ist ein purer Luxus. Deshalb kostet sie auch ihren Preis.

 Sie haben 2950 Schokoladensorten aus der ganzen Welt getestet. Was ist Ihre Lieblingsschokolade?

Das ist eine dunkle Schokolade mit nur zwei Zutaten: Kakaobohnen und Zucker. Sie kommt von Domori aus Italien und heisst „Chuao“. Das ist für mich die beste Schokolade der Welt. Hierfür werden die besten Bohnen ausgewählt, die Ernte läuft optimal und die Technik wird sanft und nachhaltig eingesetzt – das heisst, die Bohne wird nicht zu hoch erhitzt und nicht zu lange gebrannt.

Und was kostet so eine `weltbeste´ Schokolade?

Eine 25-Gramm-Tafel Chuao kostet zwischen 4,20 und 4,50 €. Aber man findet auch sehr gute Schokolade in einer 75- bis 100-Gramm-Tafel zum Preis von 5 bis 6 €.

Sie kommen aus einer Gastronomen-Familie. Ihre Eltern hatten in den frühen 70er Jahren ein italienisches Lokal. Sie schreiben in Ihrem Buch, dass es immer wieder Grafitti-Sprüche an den Außenwänden gab, wie etwa „Vorsicht Knoblauchküche“. – Hat man bei Ihnen am Haus schon „Vorsicht Schokoladentester“ angeschrieben?

Gott sei Dank nicht. Aber natürlich bekam ich Feedback, als ich meine Rangliste der besten Schokoladen veröffentlicht habe. Auch Kritik von einigen Herstellern. Aber das ist mir egal. Ich bin völlig unabhängig als Schokoladentester und sage meine Meinung offen heraus.

 Immerhin haben Sie mit Ihrem 750-Seiten-Buch die „Bibel der Schokoladenkultur“ niedergeschrieben. Es wurde in China bei den Gourmand Awards mit dem Titel „Das beste Schokoladenbuch der Welt“ ausgezeichnet.

Das war natürlich eine Ehre. Aber ich bringe auch sehr viel Wissen mit in diesem Genre. Ich bin gelernter Konditor und Chocolatier. Das heisst, ich habe mich von Grund auf mit Schokolade beschäftigt. Viele Jahre lang habe in der ganzen Welt Kakaobohnen eingekauft und sie im eigenen Unternehmen, das zur Spitze der deutschen Schokoladen-Kultur gehört, verarbeitet.

Und dann haben Sie alles verkauft und sind Schokoladen-Tester geworden…

Das war mein neu gestecktes Ziel als ich meine Geschäftsanteile am Unternehmen verkauft habe. Ich wollte die besten Schokoladen der Welt suchen und finden. So bin ich überall herumgereist – nach Amerika, Afrika und Asien – und habe Schokoladenhersteller besucht, ihre Produkte und Technik angeschaut und viel verkostet. Meistens bin ich mit prall gefüllten Koffern zurückgekommen. – Und ich wollte mit meinem Buch vor allem aufklären. Es gibt so viele Blender bei Schokolade.

Wir sind ja mitten in der Vor-Weihnachtszeit. Auch Schoko-Nikoläuse haben Sie schon getestet….

Das habe ich für den WDR gemacht. Und, glauben Sie mir, da war nicht viel Gutes dabei. Ein Fare-Trade Bio-Nikolaus hat gewonnen. Wie bei den Adventskalendern wird bei den Weihnachtsfiguren oft sehr billige Schokolade verwendet. Man sollte darauf achten, dass der Schoko-Nikolaus nicht voll mit künstlichen Zusatzstoffen- und Aromen ist. Am schlimmsten ist Vanillin. Das ist eigentlich ein Nervengift und gehört nicht in die Schokolade. Aber es wird sehr häufig verwendet.

Aber wie backe ich dann Weihnachtsplätzchen? Vanillekipferln ohne Vanille?

Ich stelle schon seit vielen Jahren meinen Vanillezucker selbst her. Man nimmt eine Vanilleschote, kratzt sie aus und hebt die Vanille unter ein Kilogramm Zucker. Dann legt man noch die Schote mit in den Zucker hinein und läßt das Ganze ein paar Tage durchziehen. Dann hat man einen wunderbaren, echten Vanillezucker.

Warum sagt man eigentlich, dass Schokolade glücklich macht?

Das liegt an den Inhaltsstoffen, wie zum Beispiel dem Botenstoff Serotin. Der kurbelt die Glückshormone im Gehirn an.

Sie haben ja auch sehr kuriose Schokoladensorten getestet. Was war nun die weltweit außergewöhnlichste Schokolade?

Ich habe Schokoladen mit geräuchertem Bacon, mit Weihrauch, mit Milchpulver vom Wasserbüffel und noch mit ein paar anderen schrägen Inhaltsstoffen getestet. Fast ungeniessbar war der Blue Cheese Konfekt. Innovativ dagegen: die Collagen-Schokolade. Das ist eine Milchschokolade mit leichtem Orangengeschmack, die im Mund immer geleeartiger wird und dann wie eine normale Schokolade schmilzt. Verrückt, aber köstlich.

Gibt es denn Trends bei der Schokolade?

Kuriositäten, wie sie nach dem Film „Chocolat“ aufgelebt sind und den Schokoladenmarkt extrem gepusht haben, gibt es nicht mehr viele. Heute können Sie überall Schokolade mit Chili kaufen. Viele Hersteller machen inzwischen Roh-Schokolade. Das ist ganz sicher ein neuer Trend. Dabei wird die Bohne nicht über 47 Grad erhitzt. Das soll den Geschmack verbessern. – Ich bin mir da aber nicht so sicher, ob sich auch alle Roh-Schokoladen-Hersteller an diese Hitzegrenze halten. Es gibt keine Vorgaben. Ein weiterer klar zu erkennender Trend sind kleine Hersteller, die auch direkt verkaufen. Das nennt man „Bean-To-Bar“. Dieser Trend ist heute in Amerika schon ganz deutlich zu erkennen. Wenn man bedenkt, dass man mit rund 1.000 € Technik seine eigene Schokolade herstellen kann, dann ist das auch für junge Konditoren und Chocolatiers ein interessanter Markt.

Sie haben ja viele Jahre täglich Schokolade produziert. Sie waren auch selbst ein „Bean-To-Bar“-Hersteller. Fehlt Ihnen diese handwerkliche Arbeit nicht?

Nein, überhaupt nicht. Heute darf ich, so oft ich möchte, die besten Schokoladen der Welt verkosten. Und ich berate noch ein paar Unternehmen. Für diese Kunden mache ich dann ab und zu – aber nur zum Ausprobieren – auch noch Süßes selbst.

Sie bezeichnen sich ja als Schokoholic. Können Sie denn an einem Schokoladenregal im Supermarkt vorbeigehen?

Ohne Probleme. Ich teste in meinem Buch zwar auch Supermarkt-Schokolade, aber ich selbst kaufe fast nur im Fachhandel und bei den Herstellern ein. Obwohl ich gerade vor Kurzem eine Supermarkt-Schokolade für ein paar Cent getestet habe, die ich als sehr gut einstufen würde. Das war eine Vollmilch-Haselnuss vom Discounter, die hatte 45 Prozent Kakogehalt und 27 Prozent Nussanteil. Sie kommt auch noch aus fairem Handel. Verkosten Sie mal…..

Georg Bernardini stammt aus einer italienischen Gastronomen-Familie. Geboren ist er am 09. September 1967 in Bonn und machte nach seiner Schulzeit zunächst eine Ausbildung zum Konditor. 1987 ging Bernardini nach Frankreich und arbeitete zunächst in Paris als Konditorgeselle und Backstubenleiter. Sechs Monate lang war er in Toulouse Chef-Patissier im Restaurant „Les Jardin de L´Opera“ (Zwei Michelin-Sterne). Im November 1992 gründete Bernardini zusammen mit Oliver Coppeneur die „CC Confiserie Coppeneur et Compagnon“ mit Sitz in Bad Honnef, eine der erfolgreichsten Patisserien und Confiserien Deutschlands. 2010 verkaufte Bernardini alle Anteile am Unternehmen und begann die weltweite Recherche für seine „Schokoladen-Bibel“. Zur Zeit schreibt er am nächsten Schokoladenbuch, führt Schokoladen-Blogs und berät einige Unternehmen.

 

 

Das Schweigen der Leber!

Die Leber hat keine Schmerzsensoren. Deshalb macht sie sich nicht bemerkbar, wenn ihr zu viel zugemutet wird. Lang erträgt sie still falsche Ernährung, Alkohol oder Medikamente. Professor Dr. Ansgar W. Lohse, Leberspezialist und Klinik-Direktor am Universitäts-Klinikum Hamburg Eppendorf (UKE), stellt in dem Buch „Das Schweigen der Leber“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2020) gemeinsam mit dem Journalisten Ulf C. Goettges das faszinierende Organ vor. Unter anderem haben die beiden den Alkoholpegel des berühmten Butlers James aus dem Fernsehklassiker „Dinner for One“ ausgerechnet. Ihr Fazit: Was James konsumiert, entspricht etwa dem Zehnfachen der Tagesration, die Männer ohne medizinische Bedenken zu sich nehmen können

Die meisten Deutschen kennen Butler James und freuen sich auf das alljährliche Wiedersehen am Silvesterabend vor dem Fernseher.

In „Dinner for One“ lädt Miss Sophie anlässlich ihres neunzigsten Geburtstages ihre engsten Freunde ein. Da sie alle aber bereits verstorben sind, kommt ihrem Butler James die Aufgabe zu, deren Rollen zu übernehmen. Wieder und wieder stößt er mit Miss Sophie auf ihren Geburtstag an. „Bekanntermaßen ist der arme James am Ende des Dinners stockbetrunken. Aber wie blau ist er eigentlich wirklich?“, wollten die Autoren von „Das Schweigen der Leber“ wissen und haben nachgerechnet. Wenn man alle Gläser voll Champagner, Weißwein, Sherry und Portwein zusammenzählt, kommt man auf beachtliche Zahlen: Nach dem Dinner mit Miss Sophie hat James 16 Gläser Alkohol und somit 192 Gramm reinen Alkohol intus, wenn man vom normalen 0,1l-Standardglas und einem durchschnittlichen Alkoholgehalt der Getränke von zwölf Volumenprozent ausgeht. Insgesamt sind das rund 3,92 Promille. Das entspräche, so die Autoren, dem Zehnfachen der Tagesration an Alkoholika, die Männer aus Sicht von Medizinern bedenkenlos konsumieren können. „Dass es James in diesem Zustand noch die Treppe hoch schafft und schelmisch augenzwinkernd dem amourösen Dessert des Dinners entgegentorkelt, ist nur der dichterischen Freiheit geschuldet, denn tatsächlich drohen ab diesem Promillewert Lähmungen, Atemstillstand und sogar der Tod“, so Professor Lohse.

Was macht Alkoholkonsum mit der Leber und welche Rolle spielen zu viel Bier, Wein und andere geistige Getränke bei der Gesundheit des Organs?

„Trinken wir Alkohol, werden kleine Anteile davon über Nieren, Lunge und Haut ausgeschieden, aber die restlichen mindestens 90 Prozent sind aus der Perspektive der Leber schlicht Gift“, erklären die Autoren. Das Organ versucht, seiner Bestimmung folgend, das Gift aus dem Körper zu entfernen. „Dabei gerät die Leber in ein tragisches Dilemma: Statt zu entgiften, bleibt ihr nichts anderes übrig, als uns zu vergiften. Denn sie kann nicht anders, als den Alkohol in sehr unappetitliche chemische Substanzen umzuwandeln. Wenn Sie nach einer Partynacht mit Kopfschmerzen und Übelkeit aufwachen, haben Sie es auch diesen Substanzen zu verdanken“, erklären die Autoren.

Zu viel Alkohol kann außerdem zu einer Fettleber führen. „Nicht weil Wein oder Bier Fett enthalten, sondern der Abbauprozess das Fett erzeugt“, erklärt Professor Lohse.

Aber die Autoren haben auch eine gute Nachricht: Die Leber ist das duldsamste Organ unseres Körpers. „Sie hat unglaubliche Regenerationsfähigkeiten: Sie hält härtesten Beanspruchungen stand und heilt oft wieder – sofern man sie danach in Ruhe lässt.“ Wenn man nicht gerade so große Mengen an Alkohol zu sich nimmt wie Butler James, hat dieser normalerweise keinen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit der Leber: „Kleine Mengen Alkohol schaden der Leber überhaupt nicht, auch wenn sie krank ist. Ein absolutes Alkoholverbot gilt nur, wenn der Patient alkoholkrank ist oder an einer alkoholischen Zirrhose leidet“, klären die Autoren auf.

Ein aktueller Buch-Tipp von der Redaktion zum Thema. Das erste Leberbuch nur für Laien.

In Deutschland leben mindestens fünf Millionen Leberpatienten. Und etwa jeder vierte Deutschen hat eine Fettleber, die vor allem durch ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung verursacht wird – meist ohne es zu wissen. Professor Dr. Ansgar W. Lohse, Leberspezialist und Klinikdirektor am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE), und der Journalist Ulf C. Goettges haben es sich zur Aufgabe gemacht über das Thema Lebergesundheit zu informieren. Im Dezember erscheint ihr Buch „Das Schweigen der Leber“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2020). „Trotz der weiten Verbreitung von Lebererkrankungen ist es erstaunlicherweise das erste Leberbuch nur für Laien – also für jeden, der sich fragt, wie dieses zentrale Organ eigentlich genau funktioniert“, so die Autoren.

Eine kranke Leber schweigt (zu) lange. Dabei ist die Leber eines der wichtigsten Organe unseres Körpers, denn ihre Fähigkeiten retten uns jeden Tag das Leben. Sie ist die Schaltzentrale unseres Stoffwechsels und steuert Hormonproduktion, Energiegewinnung und Entgiftung. Doch die Leber schmerzt nicht, wenn ihr zu viel zugemutet wird, beispielsweise durch falsche Ernährung, Alkohol oder Medikamente. Lohse, der mehrere große Verbünde zur Leberforschung leitet, und Goettges möchten Wissen vermitteln, das es uns ermöglicht, die faszinierenden Fähigkeiten der Leber zu verstehen und sie gut zu behandeln: „Denn Wissen ist die beste Medizin.“

Die Leber – ein faszinierendes und lebenswichtiges Organ

Warum waren Asterix und Obelix der Leber-Diagnostik um Jahrzehnte voraus? Aus welchem Grund gehören Gummibären in den Käfig und nicht in die Tüte? Welche Gefahren lauern womöglich in der „Maurermarmelade“ (Thüringer Mett)? Und wie kam es, dass in einem Käsekeller eines der wichtigsten Diagnose-Verfahren in der Leber-Diagnostik erfunden wurde? Diese und ähnliche Fragen beantworten die beiden Referenten. Außerdem erklären sie, warum die Leber eines der wichtigsten Organe unseres Körpers ist, welche häufigen Lebererkrankungen es gibt und wie man die Leber durch bewusstes Essen und Trinken schont. Die Autoren räumen auch mit Mythen auf, die sich zum Thema Lebergesundheit hartnäckig halten. Alkoholpausen tun der Leber beispielsweise nicht in jedem Fall gut und es hilft ihr auch nicht, wenn man Medikamente als Pflaster oder Creme statt als Tabletten anwendet. „Die Evolution hat die Leber nicht mit Schmerzsensoren ausgestattet. Das Schweigen der Leber birgt die große Gefahr, dass man ihr schadet, ohne es zu merken. Das kann sich rächen. Umgekehrt kann es sich sehr lohnen, sie nett und fürsorglich zu behandeln“, ermutigen Lohse und Goettges.

Prof. Dr. Ansgar W. Lohse studierte Medizin und Philosophie in Göttingen, London und Harvard. Dame Sheila Sherlock, die Begründerin des Faches Hepatologie (Leberkunde), führte ihn in London in die fantastischen Welten der Leber ein. Nach Forschungszeit am Weizmann-Institut in Israel und Ausbildung in Mainz ist er heute Klinikdirektor am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Lohse leitet mehrere große Verbünde zur Leberforschung. 2018 berief ihn die Europäische Kommission zum Koordinator des Europäischen Referenznetzwerkes für Lebererkrankungen.

Ulf C. Goettges war Mitglied der Chefredaktionen von Welt am Sonntag, Berliner Zeitung und der Bild-Zeitung. Heute arbeitet er als (Buch-)Autor. Die Begeisterung für das Thema „Leber“ entdeckte er als Patient. Als Professor Lohse und sein Team ihm dabei halfen, seine Lebererkrankung zu überwinden, stellte er so viele Fragen, dass daraus die gemeinsame Idee zu diesem Buch entstand.

Ansgar W. Lohse, Ulf C. Goettges

Das Schweigen der Leber

Die lebenswichtigen Geheimnisse eines stillen Organs

TRIAS Verlag, Stuttgart. 2020
Buch EUR [D] 16,99 EUR

ISBN Buch: 9783432112718

Erscheinungstermin: Ca. 09.12.2020

Text & Bilder: TRIAS Verlag, Stuttgart. 2020

 

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