CORONA-LOCKERUNGEN:Kultusminister Lorz – Schulen kehren im neuen Schuljahr zur 5-Tage-Woche zurück

Kultusminister Lorz: „Die Ergebnisse der Konzeptgruppe zum Schuljahresbeginn sind eine wertvolle Planungsgrundlage für den Schuljahresstart.“

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Schulleiterinnen und Schulleiter aller Schulformen haben in den vergangenen Wochen gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kultusministeriums, der Staatlichen Schulämter, Vertretern des Landeselternbeirats, der Landesschülervertretung, des Hauptpersonalrats der Lehrerinnen und Lehrer und der Lehrkräfteakademie in der „Konzeptgruppe Schuljahresbeginn 2020/2021“ Leitlinien erarbeitet. Heute hat Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz die Ergebnisse der Konzeptgruppe in Wiesbaden offiziell vorgestellt und dabei erklärt:

„Jeder Tag, an dem unsere Schülerinnen und Schüler in die Schule gehen können, ist ein guter Tag. Aufgrund der positiven Rückmeldungen seit der Aufhebung des Abstandsgebots an unseren Grundschulen und weil sich das Infektionsgeschehen in Hessen nochmals deutlich verlangsamt hat, werden wir, gestützt auf medizinische Empfehlungen und die Arbeit der Konzeptgruppe, nach den Sommerferien auch in den übrigen Schulformen zu einem Präsenzunterricht an fünf Tagen in der Woche zurückkehren. Wir gehen diesen Schritt aus Überzeugung – wohlwissend, dass es ein Nullrisiko nicht geben kann und dass im Bedarfsfall lokal oder auch flächendeckend erneut Einschränkungen erforderlich werden können.“

Testmöglichkeiten für Lehrkräfte und weitere Schutzausrüstung

Die Aufhebung des Abstandsgebots im Unterricht mache es möglich, zu einem geregelten Klassen- und Kurssystem ohne Begrenzung der Gruppengröße zurückzukehren, so Lorz weiter. „Die gängigen Hygieneregeln, also insbesondere die Vermeidung körperlicher Kontakte und, wo immer möglich, die Wahrung eines angemessenen Abstands, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung außerhalb der Unterrichtsräume, die Desinfektion von Oberflächen und das regelmäßige Händewaschen, bestehen selbstverständlich fort.“ Ergänzend zu der bereits zur Verfügung gestellten Schutzausrüstung (vier Lieferungen mit insgesamt 2 Millionen Mund-Nasen-Schutzmasken, 26.000 Litern Desinfektionsmittel, 50.000 FFP2-Masken, 70.000 Schutzhandschuhen, 20.000 Vlieskitteln und 6.000 Gesichtsschutzschilden) erhalten Schulen rechtzeitig vor Schuljahresbeginn erneut eine große Lieferung. „Außerdem geben wir jeder Lehrkraft die Möglichkeit, sich bei Bedarf kostenfrei testen zu lassen.“ Wie einige andere Länder auch wolle Hessen die Wiederaufnahme des Regelbetriebs wissenschaftlich begleiten, ergänzte der Minister.

Digitale Endgeräte für Schülerinnen und Schüler im Distanzunterricht

Eine Aufhebung der Präsenzpflicht sei nur noch individuell mit ärztlichem Attest möglich. Diese Regelung gelte für Lehrkräfte, sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Schülerinnen und Schüler, bei denen die Gefahr eines schweren Krankheitsverlaufs bestehe oder die mit Personen mit einer solchen Gefährdung in einem Hausstand lebten. „Schülerinnen und Schüler, die nicht am Unterricht in der Schule teilnehmen können, werden digital ins Klassenzimmer zugeschaltet und erhalten dazu bei Bedarf leihweise ein mobiles Endgerät.“ Darüber hinaus baue Hessen die digitale Lehr- und Lernplattform, das „Schulportal Hessen“, bis zum Beginn des neuen Schuljahrs weiter aus, so Lorz. Hiermit komme man einer zentralen Anregung der Konzeptgruppe für das digitale Lernen nach. Außerdem sei Schulen vorübergehend die Nutzung aller gegenwärtig erhältlicher Videokonferenzsysteme gestattet.

Freiwillige Ferienprogramme schon jetzt stark nachgefragt

Der Austausch mit den Praktikerinnen und Praktikern in der Konzeptgruppe habe noch einmal bestätigt, dass nichts den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler nachhaltiger beeinflusse als der persönliche Kontakt zu ihrer Lehrkraft, so der Minister. „Deshalb wollen wir die Zeit bis zum Beginn des neuen Schuljahrs nutzen, um all jene Schülerinnen und Schüler, die schon vor den Schulschließungen Nachholbedarf hatten oder währenddessen entwickelt haben, in einem unserer schulischen Ferienlernangebote fit zu machen für die nächste Jahrgangsstufe.“ Die Resonanz auf die Angebote sei schon jetzt sehr groß, so Lorz abschließend.

Interessierte Eltern bzw. Schülerinnen und Schüler, interessiertes Personal sowie interessierte Schulen können sich für die „Ferienakademie 2020“ noch bis zum 5. Juli 2020 anmelden.

Lorz: „Mit unserer schrittweisen Lockerung kehren wir immer mehr zu dem Unterricht zurück, wie wir ihn vor der Krise kannten.“

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Seit vergangener Woche gehen alle Grundschülerinnen und Grundschüler in Hessen, wenn auch noch nicht an jedem Wochentag, wieder zur Schule. Heute hat sich Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz persönlich ein Bild von der Wiederaufnahme des Schulbetriebs gemacht und sich dazu mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Elternvertretern der Wiesbadener Robert-Schumann-Schule über ihre Erfahrungen der vergangenen Tage und Wochen ausgetauscht. „Es tut gut, nach Monaten endlich wieder eine Schule von innen zu sehen, auch wenn der derzeitige Schulalltag noch kaum mit dem vor den Schulschließungen vergleichbar ist“, so Lorz. „Und doch ist es wichtig, Kinder in gesicherte Strukturen zurückzuführen und die Kontinuität im Lernprozess möglichst aufrechtzuerhalten. Der heutige Besuch zeigt mir, dass es unseren Schulen immer besser gelingt, den Schulalltag unter diesen besonderen Herausforderungen zu organisieren.“

Rückkehr zum Präsenzunterricht

Die zurückliegende Zeit sei vor allem für die Jüngsten und ihre Eltern herausfordernd gewesen, und die Rückkehr zum Präsenzunterricht an ein oder zwei Tagen habe nicht für alle Familien die erhoffte Entlastung gebracht, so Lorz weiter. Im Gespräch mit den Elternvertretern der Schule versicherte er deshalb, dass man es den Grundschulen ermöglichen wolle, in den letzten zwei Wochen vor den Ferien zum kompletten Präsenzunterricht zurückzukehren. „Die positiven Rückmeldungen aus unseren Schulen haben uns dazu bewogen, weitere Lockerungsschritte für junge Familien in ganz Hessen in Angriff zu nehmen. Ab dem 22. Juni – und damit noch vor den Sommerferien – können Grundschülerinnen und Grundschüler wieder an fünf Tagen in der Woche in die Schule gehen.“ Am Vormittag hatte Minister Lorz bereits alle Grundschulen in einem Schreiben über das weitere Vorgehen informiert, bevor Ministerpräsident Bouffier den Öffnungsschritt als weiteren Teil der Lockerungsstrategie der Landesregierung in einer Pressekonferenz bekanntgab.

„Wir würden diesen Schritt nicht machen, wenn wir den mittlerweile vorliegenden wissenschaftlichen Studien und der Einschätzung der Gesundheitsexperten keinen Glauben schenken würden“, ergänzte der Minister. Sie zeigten nicht nur, dass die Zahl der Neuinfektionen rapide gesunken sei und immer mehr Infizierte als geheilt gälten, sondern vor allem, dass sich Kinder deutlich seltener mit dem Virus infizierten als Erwachsene. Gleichzeitig könne es ein Nullrisiko nicht geben, machte Lorz deutlich. „Deshalb stellen wir es den Eltern in den verbleibenden zwei Wochen vor den Ferien frei, ob ihr Kind am Präsenzunterricht teilnimmt oder von zu Hause aus lernen wird.“

„Jede Krise birgt auch eine Chance.“

Schulleiterin Katharina Hattig-Böhm zeigte sich erfreut über den weiteren Lockerungsschritt und erklärte: „Jede Krise birgt auch eine Chance. Wir haben auf der einen Seite erkannt, dass das virtuelle Lernen gerade an Grundschulen noch in den Kinderschuhen steckt. Auf der anderen Seite ist uns noch einmal eindringlich bewusstgeworden, dass der Präsenzunterricht und der persönliche Kontakt gerade in den Grundschulen im Hinblick auf Lernerfolg und die Motivation der Kinder alternativlos sind. Guter Unterricht kann nur in der Schule stattfinden! Deshalb freuen wir uns über die weitere Öffnung der Grundschulen sehr.“

Vollständigen Rückkehr in den Unterricht

Mit der vollständigen Rückkehr in den Unterricht seien in jedem Fall zahlreiche organisatorische und auch personelle Herausforderungen verbunden, ergänzte der Minister. „Die Kinder werden in ihrer Klasse den Abstand von 1,5 Metern nicht einhalten können. Deshalb ist es entscheidend, die Gruppen nicht zu durchmischen und sie möglichst dauerhaft von derselben Lehrkraft im selben Raum unterrichten zu lassen.“ Das diene dem Selbstschutz der Kinder und dem der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Schulen. „Auch wenn noch viel Arbeit vor uns liegt, tragen wir mit diesem weiteren Lockerungsschritt dazu bei, dass Eltern mit jungen Kindern Familie und Beruf wieder besser vereinbaren können“, hielt der Minister abschließend fest.

 

 

10.06.2020Pressestelle: Hessisches Kultusministerium

Projekt Nachhaltigkeit 2020: Herausragendes und wirksames Engagement – Die Preisträger Hessen

Berlin, 23. Juni 2020 – Um herausragend und wirksames Engagement für eine Nachhaltige Entwicklung zu unterstützen, verleihen die vier Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) in Kooperation mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) jedes Jahr die Auszeichnung „Projekt Nachhaltigkeit“. Eine Expertenjury hat jetzt entschieden, wer die diesjährigen 40 Preisträger*innen sind.

Preisträger Hessen:

Biodiversitätskriterien in den Standards und Labels der Lebensmittelbranche, Frankfurt (Hessen)

„Biodiversität in den Standards und Labels der Lebensmittelbranche“ ist eine EU-weite Initiative von Global Nature Fund, Agentur AUF!, Bodensee-Stiftung, Fundación Global Nature (Spanien), Solagro und agence good (Frankreich) und Instituto Superior Técnico (Portugal).  www.agentur-auf.de

Mit Holzveredelungsprodukten Biodiversität stärken, Ober-Ramstadt (Hessen)

Aufbau einer regionalen, nachhaltigen Lieferkette mit Leindotter-Erbsen Mischfruchtanbau mit dem Ziel Holzveredelungsprodukte auf Basis nachwachsender Rohstoff herzustellen. Der Anbau stärkt u.a. die Biodiversität, unterstützt bedrohte Insekten und senkt den Pestizideinsatz. www.daw.de

ONE TEAM- Soziale Sportprojekte für Kinder und Jugendliche weltweit, Frankfurt (Hessen)

ONE TEAM fördert nachhaltig soziale Sportprojekte weltweit als Bindeglied zwischen Organisationen im Ausland und Unternehmen, Vereinen und Ehrenamtlichen in Deutschland. www.oneteam.social

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Trotz einer Corona-bedingt verkürzten Bewerbungsphase wurden hierbei 372 Projekte eingereicht. Die Jury hat nun die besten zehn aus jeder RENN-Region ausgewählt. Die Gewinnerprojekte erhalten neben einer Förderung den Zugang zum bundesweiten RENN-Netzwerk und somit die Chance, neue Impulse zu erhalten und ihre Projekte sichtbarer zu machen.

Der Wettbewerb „Projekt Nachhaltigkeit“ fördert seit vielen Jahren Unternehmen, Initiativen und Projekte, die sich mit den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen befassen. Mehr als die Hälfte der Initiativen bewarb sich mit einem Fokus auf die Schwerpunktthemen „Nachhaltiger Konsum“ und „Kreative Kooperationen“. Weitere Schwerpunktthemen waren in diesem Jahr „Klimapositives Wirtschaften“ und „Nachhaltige Arbeitswelten“. Von lokalen Bürgerinitiativen über bundesweite Bildungsprojekte bis hin zu internationalen Entwicklungsprojekten – das Spektrum an Teilnehmenden zeigt, wie vielseitig die unterschiedlichen Themenbereiche im „Projekt Nachhaltigkeit“ verankert sind. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in der Entscheidung der Jury wider, die neben den vier RENN-Konsortialführer*innen aus namhaften Expert*innen der Nachhaltigkeitsszene besteht.

„Die Gewinnerprojekte von Projekt Nachhaltigkeit bilden seit vielen Jahren das Fundament von Engagement vor Ort für eine enkeltaugliche Zukunft. Dass dieses Engagement unter den derzeit schwierigen Bedingungen trotzdem nicht nachlässt, ist bemerkenswert und setzt ein wichtiges Zeichen für unseren gemeinsamen Weg aus der Krise. Die diesjährigen Gewinner zeichnen sich daher ganz besonders als Vorbilder und Gestalter für ein nachhaltiges Morgen aus“, erklärte Markus Lewe, Jurymitglied, Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung und Oberbürgermeister der Stadt Münster.

Trotz der vielfältigen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie haben sich, analog zu den Vorjahren, erneut herausragende Projekte quer durch alle Bundesländer und Regionen beworben. Mit 50 eingereichten Projekten ist Nordrhein-Westfalen auch in diesem Jahr wieder der Vorreiter unter den Bundesländern. Die Preisträger*innen profitieren von der Arbeit des RENN-Netzwerks, indem sie neue Kontakte knüpfen, Impulse bekommen und ihre Ideen über die zahlreichen Partnerinitiativen verbreiten. Die 40 Gewinnerprojekte werden jeweils mit 1.000 EUR bedacht, um ihre Arbeit weiter voranzutreiben.

Die Liste der Gewinner finden Sie untenstehend sowie detailliert auf der Website von Projekt Nachhaltigkeit: www.projektnachhaltigkeit.renn-netzwerk.de.

Die Preisträger*innen von Projekt Nachhaltigkeit 2020 sind:

RENN.nord
weserholz, Käpt’n Kurt e.V., Bremen
CREACTIV für Klimagerechtigkeit, Büro für Kultur- und Medienprojekte gGmbH, Hamburg
Grünes Kino, Grünes Kino, Hamburg
TUTAKA | Plattform für nachhaltiges Gastgebertum, TUTAKA GmbH, Hamburg
Plastikfreie Stadt, Plastikfreie Stadt, Mecklenburg-Vorpommern
Kita 2030 Nachhaltigkeiter-leben – Zukunft gestalten, Naturschule in natura Maika Hoffmann & Dr. Anja Kofahl PartG, Mecklenburg-Vorpommern
Lust auf Zukunft!, Netzwerk öko, fair & mehr Region Hildesheim, Niedersachsen
Nachhaltige Resonanzräume in der Lebensmittelindustrie, Leuphana Universität Lüneburg – Arbeitseinheit Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Niedersachsen
Media4Teens – digitale Bildung mit Nachhaltigkeitsthemen, sii-kids & -talents e.V., Schleswig-Holstein
Nachhaltig erzählen, Büchereizentrale Schleswig-Holstein, Schleswig-Holstein

RENN.mitte
QLab – innovativ experimentell nachhaltig, BAUFACHFRAU Berlin e.V, Berlin
tip me – das globale Trinkgeld, tip me Global UG, Berlin
SIRPLUS rettet Lebensmittel vor der Tonne, SIRPLUS, Berlin
Stromspar-Check Aktiv, Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen (eaD) e.V., Berlin
Gemeinde N, Kommunale Ökumene Treptow Köpenick, Brandenburg
1-for-1 Project, the nu company GmbH, Sachsen
Raumpionierstation Oberlausitz, Raumpionierstation Oberlausitz, Sachsen
FutureCityProjects: Software für nachhaltige, bürgergetragene Stadtentwicklung, FutureCityProjects GbR, Sachsen
Lebensmittelretterladen Crummes Eck, Crummes Eck gUG, Sachsen-Anhalt
Erfurter Europäische Mobilitätswoche 2020, Erfurter Vereine u. Initiativen in Kooperation mit dem Umweltamt der Stadt Erfurt, Thüringen

RENN.west
Biodiversitätskriterien in den Standards und Labels der Lebensmittelbranche, LIFE Food & Biodiversity, Agentur auf! und Partner, Hessen
ONE TEAM – Soziale Sportprojekte für Kinder und Jugendliche weltweit, ONE TEAM gemeinnützige UG, Hessen
Mit Holzveredelungsprodukten Biodiversität stärken, Leindotter-Projekt, DAW SE, Hessen
Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel, Wissenschaftsladen (WILA) Bonn e.V. und Verbundpartner, Nordrhein-Westfalen
Grüner Strom Label e.V., Grüner Strom Label e.V., Nordrhein-Westfalen
Umwelt- und Ressourcenschutz im Leitungsbau: Substitution von Natursand durch die Aufbereitung von Bodenaushub zu einem qualitätsgeprüften Recyclingbaustoff, Gesellschaft zur Weiterverwendung von Mineralstoffen mbH (GWM), Nordrhein-Westfalen
Entwicklung eines Franchise Systems zur Multiplikation des Kleidersharing Models der Kleiderei, Kleiderei, Nordrhein-Westfalen
Mit Psychologie den Klimaschutz stärken – wir bringen umweltpsychologisches Wissen in die Praxis!, Wandelwerk e.V., Nordrhein-Westfalen
inSPEYERed Forum, inSPEYERed e.V., Rheinland-Pfalz
BOOKS FOR FUTURE: Die Zukunft gestalten – nachhaltig!, Stadtbibliothek Homburg, Saarland

RENN.süd
Holzbau gegen die Erderwärmung, Holzbau Bruno Kaiser GmbH, Baden-Württemberg
Kampagne „Naturnah Gärtnern – für Mensch, Tier & Klima“, Institut für Technologiefolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) – Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Baden-Württemberg
Klimapartnerschaft zwischen dem Landkreis Karlsruhe und der Stadt Brusque (Brasilien), Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg
Einsatz eines FSC-zertifizierten Forstbetriebes für Bildung und Traditionserhalt der lokalen Gemeinschaft im Kongo, FSC Deutschland, Baden-Württemberg
Umweltbildung: ganz einfach interkulturell (ub:ikul), forum für internationale entwicklung + planung (finep), Baden-Württemberg
Potentialentfaltung in Schulen – ROCK YOUR LIFE! EAS!Y & SPARK, ROCK YOUR LIFE!, Bayern
Verantwortungsvoll Wirtschaften, Berchtesgadener Land Wirtschaftsservice GmbH, Bayern
Lebensraum aktiv gestalten, Netzwerk UNSER LAND, Bayern
A.ckerwert – Nachhaltiges Verpachten für Mensch und Natur, Start up, Bayern
Lifeguide – nachhaltig leben in und um Augsburg, Lifeguide Region Augsburg e.V., Bayern

Projekt Nachhaltigkeit – ein Qualitätssiegel
Die Auszeichnung „Projekt Nachhaltigkeit“ ist ein etabliertes Qualitätssiegel mit bundesweiter
Bekanntheit. Sie bietet den Preisträgern viele Vorteile: Zugang zu einem attraktiven, regionalen und bundesweiten Netzwerk, verstärkte öffentliche Aufmerksamkeit sowie die Chance, den öffentlichen Diskurs zu prägen und weitere Unterstützung zu gewinnen.
Folgen Sie „Projekt Nachhaltigkeit“ auf Facebook, Instagram und Twitter.

Regionale Preisverleihungen und Auszeichnung der Transformationsprojekte
Die Preisverleihungen finden immer regional in den RENN Gebieten statt. Aus gegebenem Anlass können wir noch keine Auskunft über den Zeitpunkt geben. Vier Projekte (ein Projekt pro RENN), die besonders viel bewegen und einen transformativen Charakter aufweisen, werden zudem als Transformationsprojekt auf Bundesebene ausgezeichnet.

RENN – stark in der Region
Vier Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) mit insgesamt 20 Partnerorganisationen vernetzen Akteure und Initiativen für eine nachhaltige Entwicklung, laden ein zum Erfahrungsaustausch und geben Impulse für einen gesellschaftlichen Wandel. So machen die RENN das komplexe Konzept der Nachhaltigkeit über Regionen und Ländergrenzen hinweg erlebbar. „Nachhaltiger Konsum im Blick“, „Klimapositives Wirtschaften“, „Nachhaltige Arbeitswelten“ sowie „Kreative Kooperationen“ sind die Schwerpunktthemen im Jahr 2020. Die RENN sind ein Projekt des Rates für Nachhaltige Entwicklung und werden vom Bund bis 2022 gefördert.

 

HR-Sendung „Die Ratgeber“

HR-Sendung „Die Ratgeber“ ist ein multithematisches Ratgeber-Magazin rund um die Themen Verbraucher, Gesundheit, Ernährung, Reise, Haus und Garten und mit Ausflugs- und Freizeit-Tipps.

Weitere Infos unter HR Fernsehen: Die Ratgeber Sendungen 

Sendung vom 12.06.2020: Chronische Fatigue-Syndrom

Kaum einer kennt es, das „Chronische Fatigue-Syndrom“ (CFS), obwohl weltweit etwa 17 Millionen Menschen darunter leiden. Eine bleierne Müdigkeit lastet auf den erkrankten Patient*innen und macht ihnen im Extremfall ein normales Leben unmöglich.

Sendung anschauen unter: HR Fernsehen „Die Ratgeber Video“

„Die Ratgeber“ fragt nach, welche Produkte und Dienstleistungen etwas taugen, wie der Verbraucher Geld spart und zu seinem Recht kommt. Außerdem gibt es jede Menge Tipps, die den Alltag einfacher machen. Im wöchentlichen Wechsel moderieren Anne Brüning und Daniel Johé die werktägliche Live-Sendung.

HESSISCHER RUNDFUNK.

DIE RATGEBER: Anne Brüning und Daniel Johé führen im wöchentlichen Wechsel durch das Ratgebermagazin „Die Ratgeber“, von Montag bis Freitag um 18:45 Uhr im hr-fernsehen.

Anne Brüning und Daniel Johé.

© HR/Ben Knabe, honorarfrei – Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter HR-Sendung bei Nennung „Bild: HR/Ben Knabe“ (S2). HR/Pressestelle, Tel: 069/155-4954, Fax: -3005

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Nachhaltigkeitsrat fordert Wasserstoff als zweite Säule einer erfolgreichen Energiewende

Berlin, 19. Juni 2020 – „Wasserstoff muss in Ergänzung der erneuerbaren Energien zur zentralen zweiten Säule der Energiewende werden und ist für die Erreichung der Klima- und Nachhaltigkeitsziele unumgänglich“, sagte Ratsvorsitzender Werner Schnappauf anlässlich der heutigen Veröffentlichung einer Stellungnahme des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) zur Nationalen Wasserstoffstrategie der Bundesregierung. Kanzleramtschef Helge Braun hatte den Rat Anfang des Jahres um Empfehlungen zu drängenden energiewirtschaftlichen und klimapolitischen Fragen gebeten.

Der Nachhaltigkeitsrat begrüßt die Nationale Wasserstoffstrategie grundsätzlich, drängt aber darauf, dass diese schneller und ambitionierter umgesetzt werde: „Wir müssen jetzt groß denken und schnell handeln. Der Rat setzt sich entschlossen für eine grüne, global ausgerichtete Wasserstoffwirtschaft mit klar definierten Nachhaltigkeitsstandards ein. Deshalb empfiehlt der Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung, um einen zügigen Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft zu schaffen, einen Wasserstoffpakt mit den vorrangig beteiligten und betroffenen Industrien in wechselseitiger Verantwortung und Verpflichtung zu schließen“, so Schnappauf. Wichtig sei, dass eine Dialogkultur gepflegt werde, in der Umwelt-, Verbraucherschutz- und Industrieverbände sowie Verbände der Entwicklungszusammenarbeit eng einbezogen würden. Nach Beratung im Wasserstoffrat solle dann zwischen Politik und beteiligter Industrie kooperativ, abgestimmt und verlässlich ein gemeinsamer Fahrplan vereinbart werden.

Wasserstoff bietet ein großes Dekarbonisierungspotenzial für die Industrie, den Schwerlast- und den Flugverkehr. Auch in der Energiewirtschaft ist Wasserstoff unter Nutzung vorhandener und dem Ausbau neuer Infrastrukturen zwingend notwendig. In den nächsten zwei bis drei Jahrzehnten müssen erneuerbare Energien in noch nie dagewesenem Maße ausgebaut werden. Denn nur mit Hilfe der erneuerbaren Energien kann eine grüne Wasserstoffwirtschaft aufgebaut werden. Außerdem wird Energie aus erneuerbaren Quellen mit Wasserstoff endlich speicherfähig“, erklärte Gunda Röstel, Ratsmitglied und Geschäftsführerin der Stadtentwässerung Dresden GmbH.

Der Rat gibt in seiner Stellungnahme dabei acht wesentliche Empfehlungen an die Bundesregierung:

1. Übergangszeiten inhaltlich definieren und „Lock-in“-Effekte vermeiden
2. Den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen
3. Grünen Wasserstoff mittel- bis langfristig marktfähig machen
4. Chancen von Wasserstoff effizient nutzen, industriellen Hochlauf zügig sichern
5. Forschung und Entwicklung von Wasserstofftechnologien fördern
6. Nachhaltigkeitsstandards für die Markteinführung von Wasserstoff zeitnah definieren
7. Investitionsfördernde Maßnahmen umfänglich und zügig umsetzen
8. Strategische Partnerschaften in Europa und international aufbauen und stärken

Der Veröffentlichung waren intensive Diskussionen im Rat vorangegangen, die mit Blick auf Entwicklungen zum Thema Wasserstoff fortgeführt und von weiteren Aktivitäten des Rates begleitet werden sollen. Erst kürzlich waren zudem mehrere Mitglieder des Nachhaltigkeitsrats in den neu begründeten Wasserstoffrat der Bundesregierung berufen worden. Dies zeige die Verbindung beider Themen und betone, wie wichtig eine grüne Wasserstoffwirtschaft für die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele ist. Die gesamte Stellungnahme finden Sie hier.

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Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie: Nachhaltigkeitsrat legt erste Empfehlungen zur Weiterentwicklung 2020 vor

Berlin, 20. Mai 2020 – Unter dem Titel „Jahrzehnt der Nachhaltigkeit ambitioniert eröffnen!“ liefert der Rat für Nachhaltige Entwicklung erste Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie 2020. Diese berücksichtigen bereits „Corona-bedingte Änderungen der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ausgangsbedingungen“, heißt es in der heute erschienenen Stellungnahme

„Auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene muss umgehend schneller und entschlossener gehandelt werden, um das von den Vereinten Nationen ausgerufene ‚Jahrzehnt des Handelns‘ [Anm.: Decade of Action] auch zu einem solchen zu machen. Dafür muss Nachhaltigkeit zum Kern des Regierungshandelns werden, und es braucht Beiträge von allen gesellschaftlichen Akteuren. Die Corona-Pandemie hat uns unsere Schwächen und Stärken vor Augen geführt und es gilt: Nur nachhaltige Maßnahmen, mit denen wir auch unsere globale Verantwortung wahrnehmen, werden uns auf einem guten Weg aus der Krise führen“, so Prof. Dr. Imme Scholz, stellvertretende Ratsvorsitzende und stellvertretende Direktorin am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).

Die umfangreichen Empfehlungen an die Bundesregierung untergliedern sich in drei wesentliche Teile:

1. Entschlossenes politisches Handeln für eine wirksame Nachhaltigkeitsstrategie
2. Mehr gesellschaftliche Akteure für ein Nachhaltigkeitsengagement gewinnen
3. EU-Ratspräsidentschaft nutzen und globale Verantwortung übernehmen

Erst am Montag hat der Nachhaltigkeitsrat das Papier Raus aus der Krise im Zeichen der Nachhaltigkeit“ veröffentlicht, in dem er acht konkrete Schritte für einen Weg aus der Corona-Krise aufzeigt. Im Herbst will der Rat dann detailliertere Empfehlungen für eine konsequente Weichenstellung für nachhaltige Entwicklung und den Wiederaufbau vorlegen.

„Die einfachste Gesund-Küche aller Zeiten“ – schnell und lecker kochen mit Anne Iburg

Arbeit, Kinder, Haushalt – nicht jede und jeder hat da noch Zeit für gemütliche Einkäufe auf dem Wochenmarkt. Manchmal muss es eben schnell gehen. Ökotrophologin Anne Iburg zeigt in ihrem neuen TRIAS Ratgeber „Die einfachste Gesund-Küche aller Zeiten“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2020), dass man auch schnell und ohne viel Aufwand lecker kochen kann.

Anne Iburg zeigt, welche Lebensmittel die Basis für eine gesunde Küche sind. Dabei ist ihr wichtig: Sie sollen überall zu kaufen und gut aufzubewahren sein – in Dosen, getrocknet oder tiefgefroren. Dazu gehören gesunde Fette wie beispielsweise aus Nüssen und Ballaststoffe. Letztere sind vor allem in Vollkorngetreide zu finden. „Vollkorn hat einen hohen Anteil an Mineralstoffen, B-Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen. Die Ballaststoffe, auch Pflanzenfasern genannt, werden von Menschen nicht oder nur teilweise verdaut. Sie regen somit die Darmtätigkeit an und fördern dadurch die Verdauung. Beschwerden wie Verstopfung, Hämorrhoiden und Divertikulose kann so vorgebeugt werden“, fasst Anne Iburg zusammen. Jedes Rezept besteht aus drei bis sechs Zutaten und ist in wenigen Minuten fertig. Alle 50 Rezepte sind einfach und zeigen die Zubereitungsschritte übersichtlich auf einen Blick. So wird es leicht, den Körper mit allen wichtigen Vitalstoffen zu versorgen und Erkrankungen ganz nebenbei vorzubeugen.

Die Autorin:

Anne Iburg kocht schon seit ihrer Kindheit leidenschaftlich gerne. Mit der Ausbildung zur Diätassistentin und einem anschließenden Studium der Ökotrophologie machte sie das Thema Ernährung auch zu ihrem Beruf. Als Ökotrophologin liegt ihr Augenmerk dabei insbesondere auf den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft. Anne Iburg lebt und arbeitet als Food-Journalistin und Ernährungsberaterin in Kaiserslautern.

Copyright an: ©Anne Iburg, TRIAS Verlag.

Neuer staatlicher Leitfaden zur Ernährungstherapie

Der neue Leitfaden zur Ernährungstherapie in Klinik und Praxis (LEKuP) soll Orientierung geben. Denn, wir alle wissen, eine ausgewogene Ernährung ist entscheidend für die Prävention des metabolischen Syndroms mit Adipositas, Typ-2-Diabetes, Hypertonie und Fettstoffwechselstörungen. Darüber hinaus gehört die gesunde Kost für Betroffene zu den  Basismaßnahmen der Therapie. „Viele Diäten sind bei Diabetes mellitus schon einmal favorisiert und wieder verworfen worden. Beinahe entmutigend ist hier die Lektüre der wissenschaftlichen Literatur, da sich Forscher untereinander ständig widersprechen oder sie auch ideologisch vorbelastet sind“, kritisiert zum Beispiel der Diabetologe Professor Hellmut Mehnert aus München.

Für mehr Orientierung haben jetzt verschiedene Fachgesellschaften wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) auf Grundlage evidenzbasierter Leitlinien einen Leitfaden für die praktische Ernährungstherapie in Klinik und Praxis (LEKuP) verfasst (Ernährungsmedizin 2019; 44: 384).

Ernährung ist häufig ein äußerst wichtiger Baustein der Therapie: Nach Studiendaten hat „die gezielte Ernährungsintervention im medizinischen Alltag bei vielen Erkrankungen eine vergleichbare Bedeutung wie die Verordnung krankheitsspezifischer Medikamente“, betont DGEM-Präsident Privatdozent Dr. Frank Jochum vom Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau in einer Mitteilung der Organisation.

Eine erfolgreiche Behandlung muss nach Ansicht der Experten auf wissenschaftlich gesicherten Ernährungsempfehlungen beruhen.

Im neuen Leitfaden wird auch die vollwertige Ernährung nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) definiert. Zudem werden als Grundkostformen die mediterrane Diät oder die vegetarische Kost (ovo-lacto-vegetarisch) empfohlen.

Privatdozent Dr. Frank Jochum, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) hat von einer veganen Ernährung, insbesondere bei Heranwachsenden sowie bei Schwangeren und Stillenden, abgeraten. Notwendig sei dabei in jedem Fall eine Supplementation von Vitamin B12.

Im Leitfaden werden auch Krankheitsbilder dargestellt. So gibt es  Handlungsempfehlungen, zum Beispiel bei Nierenkrankheiten, bei Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei entzündlich-rheumatischen, orthopädischen oder bei neurologischen Diagnosen.

Der neue Leitfaden ersetzt das sogenannte Rationalisierungsschema von 2004, so die Fachgesellschaften. Beteiligt an der grundlegenden Neufassung waren die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und die Deutsche Akademie für Ernährungsmedizin (DAEM), in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM), dem Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner (BDEM), der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG), dem Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband (VDD) und dem Berufsverband Oecotrophologie (VDOE).

Text: Red. gm, Foto: 123RF

SWR – Gesundheit Sendung „Rundum-gesund“ Mediathek

Rundum gesund Sendungen in der  „Mediathek“

SWR Fernsehen

Gesund leben heißt auch: Bescheid wissen. Das SWR Gesundheitsmagazin spricht alles an: vom Herzinfarkt bis zur Depression, von der Zahnhygiene bis zur Medikamentenabhängigkeit.

SWR Fernsehen

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Video: SWR Fernsehen

Text:SWR

Beitragsbild Copyright 123RF

 

THERMEN-HOPPING hoffentlich bald wieder möglich? ENTSPANNUNG IN HISTORISCHEM AMBIENTE

Trotz Sommer und der Corona Situation sehnen sich viele Menschen nach einer kleinen Auszeit und ganzheitlichem Wohlbefinden in warmen Gefilden.

Gesund in Rhein Main steht mit dem Verband der Hessischen Kur-und Heilbäder mit den Thermen in engem Kontakt und hält Sie dazu auf dem laufenden!

14 Thermalbäder mit Heilwasser laden in Hessen zum Entspannen ein – einige davon mit bewegter Vergangenheit und in historischem Ambiente. So zum Beispiel das Jugendstilbad Darmstadt, das 1909 unter Großherzog Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt als Volksbad eröffnet wurde. Seiner Zeit entsprechend war es einst in zwei Teile aufgeteilt: Im nördlichen Trakt befand sich das Herrenbad, im südlichen Trakt das Damenbad.

Trotz historischem Ambiente verbirgt sich heute eine moderne Bade- und Saunalandschaft hinter den Mauern. Zusätzlich finden Wellnessfans einen SPA-Bereich, die Möglichkeit für wohltuende Massagen und Anwendungen und obendrauf noch ein sehr abwechslungsreiches Kursangebot. Weiche und warme Farben geben dem Bad mit seiner Bade- und Saunawelt eine unverwechselbare Wohlfühlatmosphäre. Das Jugendstil-Highlight ist das ehemalige Herrenbad mit restaurierter Jünglingsfigur, einem Brunnen und den historischen Umkleidekabinen auf dem Balkon der Schwimmhalle. 2008 wurde das Bad von der European Waterpark Association mit dem Sonderpreis für „Wiederbelebung historischer Badekultur“ ausgezeichnet. Internet: www.jugendstilbad.de

In der Kaiser-Friedrich-Therme mitten in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden finden Badefreunde und Erholungssuchende Badeluxus auf höchstem Niveau. Vorbild für das 1913 eröffnete Bad waren antike Thermen: Als Hommage an das römische Schwitzbad, auf dessen Fundament es errichtet wurde, präsentiert sich die Anlage im Stil einer antiken Therme mit säulenverzierten Räumen und aufwändigen Ornamenten. Die originale Ausgestaltung im Dekor des Jugendstils ist in verschiedenen Räumlichkeiten noch heute erhalten, ebenso das denkmalgeschützte Irisch-Römische-Bad. Tepidarium, Sudatorium, das historische Schwimmbad, wertvolle Keramiken und Fresken und das Russische Dampfbad spiegeln ebenfalls den Jugendstil wider.

Das Wasser der Therme stammt aus der Adlerquelle, die bereits vor 2.000 Jahren von den Römern entdeckt und genutzt wurde. Dank dieses wertvollen Naturelements wurde Wiesbaden zur weit bekannten Weltkurstadt. Selbst Goethe berichtete in Briefen an seine Frau, wie sehr die Bäder zu seinem Wohlbefinden beitrugen. Internet: www.wiesbaden.de

Das 1890 erbaute Kaiser-Wilhelms-Bad im denkmalgeschützten Kurpark von Bad Homburg hieß einst Fürstenbad. Keine Geringeren als der König von Großbritannien Eduard VII., Otto von Bismarck und König Chulalongkorn von Siam, dem heutigen Thailand, weilten in dem hessischen Heilbad zur Therapie. Wo früher die Adligen Erholung fanden, können heute Erholungssuchende in den Genuss großer Badetraditionen kommen.

Hinter den historischen Mauern verbirgt sich das Kur-Royal Day Spa – eine Wellnessoase im mediterranen Ambiente mit Dampf- und Dunstbädern. Der Wellnessgast hat die Möglichkeit, Massagen und Packungen zu genießen, doch auch Gesundheitsvorsorge, traditionelle und fernöstliche Anwendungen und medizinische Behandlungen werden angeboten. Internet: www.kur-royal.de.

Text: Red. und www.hessen-tourismus.de

Foto: Fohud Vollmer

 

Älter werden wir später! Aylin Urbersbach-Jeder will möglichst lange jung sein. Warum?

Aylin Urbersbach

Mein Anti-Aging-Programm für ein gesundes, glückliches Leben

Jeder will möglichst lange jung sein. Warum?

Darum geht es gar nicht! Wir wollen lebenslang attraktiv sein. Jung auszusehen oder jünger zu wirken führt nicht automatisch zu mehr Attraktivität. Die Definition von „jung“ impliziert Frische, Vitalität und Gesundheit. Wie wir alle wissen, stimmen diese Aspekte nicht unbedingt mit den realen Lebensjahren überein. Fassaden bröckeln. Das Fundament ist ausschlaggebend – ob es lange stabil und schön bleibt. Das ist mir sehr wichtig. Mir geht es darum, die Stufe auf der Evolutionsleiter höher zu steigen und nicht nur älter zu werden, sondern frisch und dynamisch älter zu werden.

Zweifellos ermöglicht heute die Medizin in den westlichen Industrienationen ein höheres Lebensalter aufgrund medizinischer Fortschritte und eines hohen Lebensstandards. Aber wir selbst sind maßgeblich verantwortlich für die Qualität unserer Lebensjahre. Es gibt keine Pille, die dafür sorgt, dass wir fit und gesund bleiben, Jede einzelne Gemüseportion, jedes Obststück, jede Bewegung und jede Ressource, der wir uns bedienen, trägt dazu bei, unseren Körper und unseren Geist fit zu halten. Wer körperlich gesund, mental fit und psychisch gelassen ist, strahlt auch im höherem Alter Schönheit und Attraktivität aus. Und die ist meines Erachtens jeder Schönheit eines unterernährten und gestressten 20-jährigen Modells überlegen :-).

Welche Rolle spielt die Schönheit beim Älterwerden?

Natürlich sind ein hübsches Gesicht und ein durchtrainierter Körper sehr ansehnlich. Schönheit ist aber mehr. Schönheit ist das Produkt aus körperlicher Gesundheit, mentaler Gelassenheit und glücklicher Gegenwärtigkeit. Bestimmt haben Sie schon mal eine Person wahrgenommen, der aus einer Menschenmenge herausstrahlt. Und Sie denken „Wow, was ein schöner Mensch?!“ Bei näherer Betrachtung sehen Sie vielleicht Falten im Gesicht, vielleicht sind die Haare schon etwas lichter, vielleicht zeigt sich das eine oder andere Fettpolster und doch bleiben Sie dabei, dass dieser Mensch schön ist und eine charismatische Schönheit ausstrahlt. Entweder hat dieser Mensch mein Buch gelesen ;-) oder mindestens intuitiv praktiziert, was ich darin empfehle.

Ist es in Ordnung, sein Aussehen zu optimieren?

Wir leben in einem goldenen Zeitalter, in dem uns viele Möglichkeiten zur Verfügung stehen, unser Leben zu optimieren. Ich bin kein Freund davon, streng und dogmatisch von konservativen oder operativen Behandlungen abzuraten. Wer sein Aussehen mittels Schönheitschirurgie optimieren möchte, sollte aber unbedingt auf höchste Qualitätsstandards setzen. Eine krankheitsbedingte Operation ist oft nicht zu vermeiden, eine ästhetisch begründete OP aber schon. Daher sollte sie nur unter besten Bedingungen erfolgen. Und, was noch viel wichtiger ist: Eine Schönheits-OP soll nicht dazu dienen, psychische Konflikte zu überdecken.

Ich erinnere mich an Patientin Ende Dreißig. „Ich habe schon alles machen lassen. Sehen Sie noch etwas, was ich noch optimieren könnte?“, fragte sie mich verzweifelt. Tatsächlich hatte sie bereits Botox- und Filler-Behandlungen, Mesotherapie, Brustaufbau, Fettabsaugung und Beinmodellierung machen lassen. Nach näherer Befragung stellte sich heraus, dass ihr Lebensgefährte vier Jahre jünger war und sie sich „nicht genug“ für ihn fühlte. Ich lehnte die Behandlung ab und habe die Patientin danach leider nicht wiedergesehen. Diese Patientin verdeutlicht, dass Schönheitsoperationen nicht dazu dienen dürfen, psychische Konflikte zu behandeln. Und auch kein Vorzeigebeispiel für wirkliche Schönheit sind. Die Patientin war fachlich perfekt behandelt, hatte aber keine Ausstrahlung.

Wie werden wir wirklich im Alter zufrieden?

Entscheidend ist die innere Einstellung. Ob wir uns grundsätzlich annehmen und mit uns selbst einverstanden sind. Wenn ja, sind wir zufrieden. Es geht nicht darum, höher, schneller und besser zu werden, sondern anzukommen im Hier und Jetzt und die ‚Lebens-Diamanten‘ zu nutzen, die man bereits bei sich trägt. Diamanten wie Erfahrungen, Lebensweisheit oder Humor, mit denen man Hürden und Krisen meistern und gestärkt sagen kann „Hier bin ich!“

Gibt es eine Methode, um Alterskrisen gut zu begegnen?

Es mag sich zwar einfach anhören, dennoch möchte ich Sie einladen, es auszuprobieren: mit heiterer Gelassenheit! Um Gelassenheit zu erreichen, ist Akzeptanz ist das Schlüsselwort. Oft stressen wir uns durch Dinge, die wir nicht ändern können. Wie schon der römische Kaiser und Philosoph Marc Aurel wusste: „„Es ist dumm, sich über die Welt zu ärgern. Es kümmert sie nicht.“

Wir können unsere Lebensuhr nicht anhalten und haben auf viele Ereignisse keinen Einfluss. Aber auf unsere Wahrnehmung! Sie entscheidet, wie wir Lebensereignisse emotional bewerten. Ob wir gestresst reagieren oder gelassen. Ob wir das Lebens als Kampf oder als Herausforderungen begreifen. Ob wir lieber stehen bleiben oder Lust haben, uns weiterzuentwickeln. Lebenslang im Lernmodus zu bleiben, versetzt uns in einen höheren Zustand. Negative Gedanken und Gefühle sind hingegen rückwärtsgerichtet. Jeder kann aktiv entscheiden, ob er gehetzt, unzufrieden und unglücklich oder neugierig, offen und gelassen bleiben.

Gibt es neuen Erkenntnisse rund um die Gesundheit im Alter?

Zwei Dinge faszinieren mich besonders. Als bahnbrechend empfinde ich die Forschungen über die Telomere. Telomere sind Schutzklappen auf den Chromosomen. Gut gepflegt, halten sie uns länger gesund und jung und behüten uns vor Krankheiten. Die Forschung konnte beweisen, dass die Länge der Telomere unser biologisches Alter bestimmt. Ich glaube, dass hierzu in Zukunft noch eine ganze Menge neuer Erkenntnisse kommen wird, die unserem Wohlbefinden dienen werden.

Zum anderen bin ich fasziniert davon, wie Jahrhunderte altes Wissen in Bezug auf Ernährung, auf die Früchte der Natur – und damit meine ich Gemüse, Obst, Kräuter, Pflanzen – durch die Fortschritte der Medizin keinesfalls in den Hintergrund getreten sind. Im Gegenteil: je mehr wir sie verstehen, desto mehr erkennen wir ihren Wert. Es kann so einfach sein, gesund und schön älter zu werden. Ein einfaches Beispiel dafür ist das Lebenselixier Wasser. Viele trinken zu wenig und behandeln dann ihre trockene fahle Haut mit teuren feuchtigkeitshaltigen Cremes und laufen aufgrund unzureichender Flüssigkeitszufuhr sogar Gefahr, an einer Niereninsuffizienz zu erkranken. Natürlich ist Wassertrinken kein Allheilmittel. Aber es gehört zur Basis unserer Gesundheit!

Genauso verhält es sich mit der Ernährung. Wir müssen nicht auf Berge klettern, um gutes Gemüse, Obst oder Kräuter zu pflücken. Sie sind auch nicht unerschwinglich teuer. Dennoch erlebe ich häufig, dass lieber Nahrungsergänzungsmittel „eingeworfen“ werden, statt sich gesund und abwechslungsreich zu ernähren. Das aber macht einen großen Unterschied. Bestimmte pflanzliche Lebensmittel enthalten sekundäre Pflanzenstoffe, die einerseits sehr gesund, andererseits aber auch giftig sind. Für Pflanzen haben sie eine höchst wichtige Funktion: Sie schützen sie vor Angriffen von allen Seiten, zum Beispiel vor Schädlingen, UV-Strahlung, Bakterien, Pilzen oder Parasiten, die die Pflanzen befallen würden, wenn sie sich nicht dagegen wehren könnten. Um genau dies zu schaffen, verfügen die Pflanzen über Sirtuine in großen Mengen. Wenn Pflanzen gestresst sind, produzieren sie mehr davon. Diese Enzyme wirken der Zellalterung entgegen und kurbeln die Verbrennung an. Die Erkenntnisse über diese sekundären Pflanzenstoffe sind vergleichsweise neu; ihre Erforschung ist noch nicht vollständig abgeschlossen

Neu ist aber auch, dass heute eine Generation in die „besten Jahre“ kommt, die noch lange lebenslustig bleibt. Die auch in der zweiten Lebenshälfte viel vorhat. Nicht mehr der Schrecken des Alters, sondern die neuen Chancen stehen im Mittelpunkt. Nie konnten die Menschen so viel angenehme Lebensjahre verbringen, die sie jenseits der Rushhour des Lebens selbstbestimmt, frei und mit Elan genießen dürfen. 20 Jahre „geschenkt“ – das ist neu und war noch vor wenigen Jahrzehnten undenkbar. Die Existenzgrundlagen sind gesichert und reichlich Lebenserfahrung gespeichert. Träume von Familie, Beruf und finanzieller Sicherheit sind erfüllt – und jetzt bleibt immer noch Zeit zum Leben.

Gibt es ein besonderes Schönheitsrezept für uns alle?

Ja, habe ich! Seien Sie gut zu sich! Pflegen Sie sich, Ihren Körper und Ihren Geist. Beide sind ein ganz besonderes Geschenk. Wir können unglaublich viel ertragen und aushalten. Aber wenn wir nicht erkennen, dass unserer Körper und Geist nicht selbstverständlich sind und dass wir lebenslang liebevolle Pflege brauchen, werden wir auf Dauer krank … mit allen Konsequenzen.

Deswegen mein Appell: Pflegen Sie Ihren Körper mit ausreichend viel Wasser, abwechslungsreich mit natürlichen Lebensmitteln, deren Inhaltsliste so kurz wie möglich ist, mit Bewegung und Sport. Pflegen Sie Ihren Geist. Lassen Sie sich nicht mitreißen von der Hektik unseres Zeitgeistes, sondern bleiben einfach mal stehen und genießen, was Sie alles geschafft haben, atmen durch und nehmen sich wahr. Last, but not least: seien Sie dankbar. Und dann schauen Sie mal in den Spiegel und sehen, welche Schönheit Sie da anstrahlt.

Wie steht es mit Ihnen? Was ist Ihnen wichtig

Zwei Dinge sind mir sehr wichtig. Zum einen bin auch ich kein Held und schaffe auch nicht immer zu beherzigen, was ich denke, ausspreche und empfehle. Ich möchte unbedingt so gut, intensiv und vor allem so lange wie möglich weiterleben. Und noch wichtiger ist mir, dass ich all mein Wissen und meine Erkenntnisse meinen Töchtern weitergeben kann, damit auch sie ein glückliches und schönes Leben führen dürfen.

Aylin Urmersbach, Jahrgang 1971, ist Fachärztin für Allgemein-medizin und Chirurgie mit den Zusatzqualifikationen Ernährungs-medizin, Sportmedizin, Chiro-therapie und Notfallmedizin. Sie betreibt seit 2016 das Institut für Ästhetik und Life Coaching in Wesseling bei Köln. Zusätzlich arbeitet sie beim WDR als Expertin und Moderatorin für die TV-Sendung Servicezeit Gesundheit und tritt regelmäßig als Gast bei Doc Esser auf. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in Wesseling.

Titelbild: © privat

Ganzheitkosmetik „Anti-Stress-Programmen“ für Körper und Seele

– Fitness für Körper, Seele und Geist –

Zurzeit gibt es eine breite Palette von so genannten „Anti-Stress-Programmen“ für den Körper und die Seele. Angefangen vom Fitness-Kult über Vitalitäts-Trainingsprogramme, Private Coaching bis hin zu Psycho-Seminaren – alles Schlagworte für ein schöneres und gesünderes Leben. Aber, wahre Schönheit kommt von innen. Diese uralte Weisheit macht sich nun schon seit einigen Jahren auch die Ganzheitskosmetik immer mehr zu Nutzen. Ganzheit steht dabei für Schönheitspflege und Entspannung des ganzen Menschen, die eben auch seine Seele und seinen Geist ansprechen muss.

Da gibt es einige Vorreiter, wie Gertraud Gruber, die am bayerischen Tegernsee schon seit Jahrzehnten Prominente und weniger prominente Menschen mit ihrer Bio-Kosmetik aus reinen Naturprodukten überzeugt. Auch ihre mehrfach ausgezeichnete Kollegin Annemarie Börlind gehört zu den Begründern dieser neuen Bewegung für Ganzheitskosmetik.

Bei diesen ganzheitlichen Programmen für die Schönheit wird immer auch auf die innere Entspannung des Menschen geschaut. Abbau von Stress durch Körperpackungen, Massagen mit ätherischen Ölen, Meditation – all das steht heute auf den Seminar-Programmen, wenn es um Wellness geht. Denn, Stress ist der Schönheitskiller Nr. 1! Er macht die Gesichtszüge härter, lässt die Falten hervortreten. Die meisten Menschen sind fast ständig angespannt. Auch der Feierabend dient nicht wirklich einer bewussten Entspannung von Körper, Seele und Geist. Dann beginnt oft der „Freizeit-Stress“. Es entstehen Körper-Blockaden, vielen sitzen ungeweinte Tränen auf dem Brustkorb und geben ein Gefühl der Enge, bei anderen klemmt die „Angst im Nacken“ fest.

Was tun? Die östlichen Gesundheitslehren, die immer schon ein ganzheitliches Bild vom Menschen hatten, haben u.a. mit ihrer 5-Elemente-Medizin eine gute Basis für die innere und äußere Entspannung gelegt. Mit den sogenannten Meridiandehnungen, bezogen auf die einzelnen Elemente, balancieren sie ihren Körper perfekt aus. Denn, nur in der Balance zwischen Innen und Außen, zwischen Ruhe und Aktivität findet der Einzelne „seine Mitte“. Nur aus der Mitte heraus beginnt er bewusster zu leben.

Unser „gesund-in-rheinmain“ – Meridian-Dehnungstipp:

 Sie sitzen auf dem Boden, strecken beide Beine gerade nach vorne und berühren (soweit möglich) die Zehen mit den Händen. Am Punkt der größtmöglichen Streckung halten sie inne, entspannen sich und atmen zweimal ruhig durch. So fühlen Sie, wie das Qui (die Körperenergie) entlang des Rückens und an den Beinen fließt. – Das ist der Nieren-Blasen-Meridian, dem man vor allem im Winter Entspannung zukommen lassen sollte.

 Zu den besten Entspannungsmethoden gehören unter anderem: Akupressur (Shiatsu), Atemtherapie, Aromatherapie, Ayurveda, Autogenes Training, Meditatives Tanzen, Rolfing, Thai Chi, Polarity oder Yoga.

Text: Red. girm

Bild: 123Rf.com