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Wiesbaden geht am 19. Juni mit Sportevent an den Start:MidsummerRun als 10-tägiger Trainingslauf genehmigt

Wiesbadener Stadtlauf vom 19. bis 28. Juni im Kurpark /

Überzeugendes Sicherheitskonzept / Professionelle Zeitmessung und Startnummern / Spenden an
Sportvereine für erlaufene Kilometer / www.midsummerrun.de
Noch zu Jahresbeginn gab der gemeinnützige Verein Sporthilfe Wiesbaden e.V. für den
diesjährigen von ihnen veranstalteten MidsummerRun die Devise aus: „größer und weiter“.
Durch die Corona-Pandemie kam alles anders und so sah es lange Zeit danach aus, als müsse
der beliebte Wiesbadener Stadtlauf dieses Jahr ebenso ausfallen, wie so viele andere
sportliche und kulturelle Veranstaltungen. Dank der aktuellen Lockerungen und einem
überzeugenden Sicherheits- und Hygienekonzept des Veranstalters gab es nun seitens der
städtischen Behörden grünes Licht für den MidsummerRun 2020 in veränderter Form. Der
Stadtlauf findet nun von Freitag, 19. Juni 2020 bis Sonntag, 28. Juni über die Dauer von 10
Tagen in Form eines Trainingslaufs mit professioneller Zeitmessung und individueller
Läufernummer statt. Aus Sicherheitsgründen läuft jeder für sich allein, mit Abstand und
kontaktlos.


Allen Läufern wird somit die Möglichkeit geboten, im Kurpark auf ausgewiesenen, permanent
beschilderten Strecken zu trainieren und an 10 Tagen täglich von 14 bis 20 Uhr ihre Zeit und
die gelaufenen Kilometer per Chip messen zu lassen. Der Lauf wird über webcam während der
Lauftage gestreamt. Start- und Zielpunkt ist die Konzertmuschel. Die Laufstrecken über 2,5, 5
und 10 Kilometer sowie 21,11 Kilometer (Halbmarathon) sind farblich gekennzeichnet. Pro
gelaufenem Kilometer wird 1 Euro an Wiesbadener Sportvereine gespendet. Ziel ist, dass alle
Läufer insgesamt 30.000 Kilometer erlaufen. „Der MidsummerRun 2020 unterscheidet sich zwar
deutlich von den bisherigen Läufen. Wir möchten aber in diesen schwierigen Zeiten bewusst ein
Zeichen setzen. Das Leben geht weiter. Gerade jetzt sind Achtsamkeit und ein starkes
Gemeinschaftsgefühl mehr denn je gefragt – genau dies drückt die Teilnahme an unserem
Stadtlauf aus“, sagt Andreas Steinbauer, Vorsitzender der Sporthilfe Wiesbaden. Besonders für
Kinder sei es wichtig, dem notgedrungenen Bewegungsmangel etwas entgegenzusetzen.

Schon vor der Coronakrise habe sich mehr als die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen nicht
ausreichend bewegt. Der Wegfall des Sportunterrichts und des Vereinssports habe die Situation
verschärft.
Die Anmeldung erfolgt dieses Jahr nur online. Dort können der individuelle Lauftag und der
Startzeitenblock zur Zeitnahme gewählt werden. Die Läufernummer mit Zeitnahme-Chip wird
per Post zugeschickt. Das offizielle T-Shirt zum MidsummerRun kann optional im Rahmen der
Anmeldung für 10 Euro erworben werden. Die Teilnehmergebühr für Erwachsene beträgt 10
Euro, Schüler und Studierende zahlen 5 Euro. Für Kinder und für Menschen mit Handicap ist
die Teilnahme erneut kostenlos. Ebenfalls kostenlos ist die Teilnahme für Angehörige von
Pflegeberufen. „Die Teilnahme von Kindern sowie die Integration von Menschen mit Handicap
ist uns seit der Premiere des MidsummerRun im Jahr 2018 ein besonderes Anliegen. Das
Pflegepersonal in den Krankenhäusern und Altersheimen leistet in Zeiten der Pandemie
Außerordentliches. Wenn sie Zeit zur Entspannung bei einem Lauf durch den Kurpark finden,
dann ist die Geste ihrer kostenfreien Teilnahme zumindest ein kleiner Ausdruck unseres
Dankes“ erklärt Andreas Steinbauer.
Bürgermeister und Gesundheitsdezernent Dr. Oliver Franz freut sich, dass die Sporthilfe
Wiesbaden ein auch in Zeiten von Corona genehmigungsfähiges Konzept für eine
Laufveranstaltung entwickelt hat. „Der Trainingslauf ist eine hervorragende Möglichkeit für
sportliche Aktivität in einer an Veranstaltungen gegenwärtig armen Zeit. Ich freue mich sehr
über dieses Angebot und darüber, dass Angehörige von Pflegeberufen kostenlos teilnehmen
können“, so der Bürgermeister.
Organisiert wird der Lauf von Kai Walter, der als Geschäftsführer der WEC GmbH auf
Laufevents in ganz Deutschland spezialisiert ist. Ermöglicht wird der MidsummerRun durch das
Engagement der Vereinsmitglieder sowie durch Partner und Sponsoren. Dies sind nach
aktuellem Stand: Radio FFH, VRM Media, ESWE Versorgungs AG, Nassauische Sparkasse,
SV Sparkassenversicherung Oliver Weygandt Generalagentur, Europa Schulen Obermayr,
Quirin Privatbank Wiesbaden, Edeka Nolte, Scherer-Gruppe sowie Knettenbrech Gurdulic. „Ein
besonderer Dank gilt auch der Landeshauptstadt Wiesbaden, die mit allen beteiligten Ämtern
unbürokratisch und schnell diesen Lauf ermöglicht hat“, betont Steinbauer.

Anmeldungen und weitere Informationen unter: www.midsummerrun.de 

 

 

 

 

Hessische Landesregierung stellt 32 Millionen Euro für Menschen mit Behinderungen zur Verfügung

„Arbeit zu haben, ist für Menschen mit Behinderungen eine wichtige Voraussetzung für eine gleichberechtigte Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben. Das gilt auch beim Thema Ausbildung, denn noch bleibt die betriebliche Ausbildung für viele Jugendliche mit Behinderungen ein unerreichbares Ziel“, so der Hessische Minister für Soziales und Integration, Kai Klose, heute in Wiesbaden. Anlässlich der Neuauflage des Hessischen Perspektivprogramms zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen schwerbehinderter Menschen (HePAS) ab 1. Januar 2020, betont Klose, sich weiterhin für ein „echtes Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung“ einzusetzen und Arbeitnehmer wie Arbeitgeber zu unterstützen. Für die Umsetzung der Neuauflage des Hessischen Programms zur Verbesserung der Arbeitsmarktteilhabe schwerbehinderter Menschen (HePAS) stellt die Hessische Landesregierung 32 Millionen Euro aus der Ausgleichsabgabe des Landes zur Verfügung.

Verbesserung der Arbeitsmarktsituation

Das erfolgreiche Arbeitsmarktprogramm hat bislang über 2.500 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse und über 350 Ausbildungsverhältnisse unterstützt und damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Arbeitsmarktsituation schwerbehinderter Menschen geleistet. Auch die Zahl der mit HePAS finanziell unterstützten Praktika hat sich in den letzten zwei Jahren fast verdoppelt und über 40 Prozent dieser Praktika konnten in direkte Anschlussbeschäftigungen oder Ausbildungen einmünden. „Daher werden wir das erfolgreiche Programm gemeinsam mit unseren Partnern, dem Landeswohlfahrtsverband Hessen, der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit sowie dem Hessischen Städtetag und dem Hessischen Landkreistag ab 2020 neu auflegen“, erklärt Klose.

HePAS 2020 will insbesondere die Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderung stärken, denen alternativ nur der Weg in den zweiten Arbeitsmarkt, wie Werkstätten für behinderte Menschen, bleibt. Im Fokus stehen außerdem Schulabgänger mit sonderpädagogischem Förderbedarf. „Die hessischen Ausbildungs- und Arbeitgeber werden auch weiterhin bei der Deckung des Bedarfs an Arbeitskräften unterstützt. Das Arbeitsmarktprogramm bietet daher nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern will durch das ergänzende Angebot einer frühzeitigen und kontinuierlichen Begleitung die Rahmenbedingungen schaffen, die stabile Beschäftigung entstehen lassen können“, erläutert Minister Klose.

Susanne Selbert, Landesdirektorin des Landeswohlfahrtsverbands Hessen: „Das Beschäftigungsprogramm HePAS 2020 wird aus Mitteln der Ausgleichsabgabe finanziert, die wir bei den Arbeitgebern erheben. Dabei ist uns insbesondere der Start junger behinderter Menschen ins Berufsleben wichtig. So freuen wir uns, dass auch dafür die Prämien und damit der Anreiz für ausbildende Arbeitgeber erhöht werden.“

Dr. Frank Martin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Hessen „Vor dem Hintergrund stetig wachsender Fachkräftebedarfe ist Inklusion unerlässlich. Chancen zu schaffen für die Beschäftigung von Menschen mit Handicap bietet Vorteile für beide Seiten: sie sichert soziale und gesellschaftliche Teilhabe für die Beschäftigten und Arbeitgebern die benötigte Fachkraft. Das Programm HePAS unterstützt die Integration schwerbehinderter Menschen in den ersten Arbeitsmarkt weiterhin sehr gezielt und ist somit ein wichtiger Schritt zu gelebter Inklusion auf dem hessischen Arbeitsmarkt“.

Prof. Dr. Jan Hilligardt, Geschäftsführender Direktor des Hessischen Landkreistages für den Hessischen Landkreistag und den Hessischen Städtetag: „Der Hessische Landkreistag und der Hessische Städtetag begrüßen und unterstützen als Kooperationspartner die unabdingbare Aufstockung der Mittel sowie die inhaltliche Weiterentwicklung dieses erfolgreichen Programms. Der gemeinsame Wille zur gesellschaftlichen Inklusion wird mit dem Programm HePAS 2020 mit Leben gefüllt, weil es uns mit diesem Bündnis gelingt, Menschen mit Behinderungen einen Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen“.

Text: girm und Hess. Landesregierung

Foto:123RF

Lieblingsrezepte der Redaktion

Teebaumöl ist ein „Naturwunder“

Rezepte für Gesundheit und Schönheit

Eine Pflanze aus dem fernen Australien, die James Cook, der britische Weltentdecker, Ende des 18. Jahrhunderts nach Europa gebracht hat, hat sich in den letzten Jahren immer mehr zum „Allrounder“ in der Naturheilkunde etabliert: die Teebaumpflanze.

Die getrocknete Teebaumpflanze, aus der das Öl gewonnen wird, riecht sehr streng und schmeckt auch ebenso. Aber sie macht Entzündungen, Viren, Bakterien und Pilzen tatsächlich oftmals ganz schnell den Garaus.

Zahlreiche Labortests haben es nachgewiesen: Das ätherische Öl hemmt Bakterien, vor allem bei Akne. Und es gibt viele Studien, die zeigen, dass Teebaumöl auch bei Viren, wie den Herpes-Simplex-Viren und auch bei Hautpilz, erstaunliche Wirkungen vorweisen kann.

Der Teebaum ist ein Myrtengewächs und stammt ursprünglich von der Ostküste Australiens. Die dortigen Ureinwohner, die Aborigines, nutzten – und nutzen auch heute noch – die  Pflanze für Wunden, Insektenstiche, Hautinfektionen, bei Husten und Erkältungen, vor allem auch bei Zahn- und Zahnfleischproblemen. Und auch bei den Maori aus Neuseeland ist das Teebaumöl seit Jahrhunderten ein Mittel der Naturmedizin und wird für viele Zwecke eingesetzt.

Bis zu sieben Meter kann der Teebaum hoch werden und bleibt das ganze Jahr über grün. Wird er geerntet oder auch bis auf den Stumpf gefällt, wächst er erstaunlich schnell wieder nach. Seine Blätter sehen nadelförmig aus. Darin stecken die wirksamen Inhaltsstoffe, die durch Dampfdestillation gewonnen werden.

Der australische Chemiker Dr. R.A. Penefold konnte 1920 übrigens zum ersten Mal die Wirkung des Teebaumöls klinisch nachweisen.

Aber Achtung bei der Anwendung: Teebaumöl kann allergische Reaktionen und starke Hautreizungen auslösen. Machen Sie, bevor Sie es großflächig auf der Haut verreiben, bitte einen Hauttest an einer kleinen Stelle Ihres Arms. Nehmen Sie dazu verdünntes Teebaumöl und tragen Sie es höchstens in der Größe eines Zweieurostückes auf. Wenn Sie es gut vertragen, können Sie es auch unverdünnt und mehrfach am Tag einsetzen. Bitte Teebaumöl niemals bei Babys und Kleinkindern anwenden.

Unbestritten und in vielen Studien nachgewiesen ist die antiseptische und antimykotische (gegen Pilzbefall) Wirkung des Teebaumöls. Es eignet sich grundsätzlich vor allem auch zum Desinfizieren. Deshalb würde ich Ihnen raten, das Öl immer in Ihrer Hausapotheke zu haben, und auch in Ihrer Reiseapotheke mitzuführen. Vor allem wenn Sie in tropische Länder verreisen, wo hohe Luftfeuchtigkeit vorherrscht. Hierbei holt man sich schnell mal einen Hautpilz.

Teebaumöl ist nachweislich bei allen Hauterkrankungen hilfreich. Dies hat eine Doppelblindstudie bei Aknepatienten eindeutig ergeben. Geben Sie ein bis zwei Tropfen unverdünntes Teebaumöl direkt auf die betroffenen Hautstellen. Machen Sie aber bitte davor den gerade erwähnten Hauttest! Dann erst können Sie die Einreibung zwei- bis dreimal am Tag wiederholen.

Äußerst wirksam, und in wissenschaftlichen Studien mehrfach nachgewiesen, ist Teebaumöl bei Pilzerkrankungen, wie zum Beispiel beim Fuß- oder Nagelpilz. Geben Sie ein bis zwei Tropfen davon auf Ihre Füße beziehungsweise auf Ihre Nägel und wiederholen die Prozedur drei- bis viermal täglich über einen Zeitraum von etwa drei Monaten. Wenn sich die Symptome dann nicht verbessern, gehen Sie bitte zum Hautarzt.

Probieren Sie auch Teebaumöl-Shampoo aus, vor allem wenn Sie zu Schuppen neigen. Es fördert die Durchblutung der Kopfhaut. Kaufen Sie ein fertiges Shampoo mit Teebaumöl, am besten ein Bioprodukt. Sie können es aber auch selbst einfach herstellen. Und so geht´s:

Geben Sie drei bis vier Tropfen Teebaumöl in ein mildes Shampoo (beispielsweise Biobabyshampoo) und schütteln Sie die Mischung, auch vor jeder Anwendung, kräftig durch. Waschen Sie damit zwei- bis dreimal in der Woche Ihre Haare. Etwas Teebaumöl in die Spitzen soll übrigens auch Haarspliss vorbeugen!

Wer zu Herpesbläschen auf den Lippen neigt, kann Teebaumöl mit etwas Wasser verdünnen und das Gemisch mit einem Wattestäbchen auf die betroffene Lippenpartie auftragen. Wiederholen Sie den Vorgang bis zu dreimal täglich. Tragen Sie es allerdings nie unverdünnt auf – das trocknet die Haut der Mundpartie aus.

Zusammen mit Mandel- oder auch mit Kokosöl können Sie Ihre Füße mit Teebaumöl massieren und damit sogar verhärtete Hornhaut aufweichen.

Wofür ist Teebaumöl sonst noch geeignet?

  • Gurgeln Sie bei Erkältungen mit Teebaumöl. Das wirkt desinfizierend. Nehmen Sie ein bis zwei Tropfen reines Teebaumöl auf ein Glas Wasser und spülen Sie damit ein- bis dreimal täglich Mund und Rachen.
  • In Zahnpasta oder Mundwasser eingemischt (bis zu 10 Tropfen) beseitigt Teebaumöl Bakterien und beugt Zahnfleischbluten vor.
  • Geben Sie fünf bis zehn Tropfen Teebaumöl in eine Duftlampe oder in einen Vernebler, auch Diffusor genannt. Letzterer spaltet das Öl in einzelne Moleküle auf. Der damit angereicherte Wasserdampf reinigt die Raumluft und ist gut für Ihre Atemwege.
  • Teebaumöl-Deo sollen die Zersetzung von Schweißbakterien verhindern.
  • Insektenstiche können mit ein bis zwei Tropfen unverdünntem Teebaumöl eingerieben werden.
  • Einige Tropfen im Badewasser entspannen Ihre Muskeln und sind auch gut für die Atemwege. Ebenso im Dampfbad- oder Saunaaufguss.
  • Auch im Haushalt ist Teebaumöl ein praktisches Hilfsmittel. Beim Wäschewaschen kann man 20 Tropfen des Öls in die Waschmaschine geben – damit wird die Wäsche bakterienfrei.
  • Und auch zur Schimmelvorbeugung ist Teebaumöl sehr gut geeignet: Mischen Sie Ihr Putzwasser mit 10 bis 15 Tropfen Öl und behandeln Sie damit schimmelanfällige Räume, wie Badezimmer oder Kellerräume.

Beim Kauf von Teebaumöl achten Sie bitte darauf, dass es sich um reines Teebaumöl und kein Parfumöl handelt und aus den Blättern der Melaleuca Alternifolia Pflanze stammt. Wichtig ist auch eine reine Bioqualität, um ein pestizidfreies Öl zu erhalten.

Teebaumöl wird manchmal auch als „kleinste Apotheke“ der Welt bezeichnet. Wie anfangs ausgeführt, ist es tatsächlich ein medizinischer Allrounder und für viele Notfälle, zum Wunden desinfizieren, für die Haut und auch für Wellness-Anwendungen hervorragend einsetzbar. Eine reine Naturmedizin mit einem sehr gut erforschten Wirkspektrum.

Text: gm Red./Foto:123R

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Sauerkraut selbst machen

Dazu brauchen Sie:

Ein Einmachglas oder ein Gefäß aus glasiertem Steingut, einen Krautstampfer aus Holz oder einen Löffel. Eventuell noch einen Stein zum Beschweren des Sauerkraut-Gefäßes.

1 Kopf Weißkohl, 250 ml Wasser, 1 ¼ TL Meersalz.

Und so geht´s:

Vom Weißkohl die äußeren Blätter abziehen, vierteln und in feine Streifen schneiden. In eine große Schüssel geben und mit dem Salz vermengen.

Dann 20 Minuten ziehen lassen. Danach kräftig mit dem Löffel umrühren oder mit der Hand durchkneten, bis der Kohl zusammenfällt.

Die Kohlstreifen und die Salzlake ins Glas einfüllen und Schicht für Schicht kräftig einstampfen. Das Einmachglas verschließen, den Deckel aber nicht zu fest zudrehen, damit die Gase entweichen können.

Nach drei bis vier Wochen (Raumtemperatur) ist das Sauerkraut fertig.

Übrigens – Sauerkraut aus Dosen und Gläsern ist konserviertes Sauerkraut. Es ist pasteurisiert und damit für unsere Gesundheit wertlos.

Text: ATH Medien

Beitragsbild: Copyright frei

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So schmeckt die Sonne

Von Ananas und Bananen über Kiwis, Litschis und Mangos bis hin zu Papayas und Sternfrüchten – das Angebot in deutschen Supermärkten lässt kaum Wünsche offen. Die Fruchtimporte aus tropischen Ländern versprechen das ganze Jahr über exotischen Genuss. „Die verschiedenen Exoten bieten geschmackliche Abwechslung und liefern zum Beispiel als fruchtige Zwischenmahlzeit zahlreiche Vitamine“, sagt Dr. Annette Neubert, Ernährungswissenschaftlerin.

Wie heimisches Obst schmecken auch exotische Früchte am besten und enthalten am meisten Vitamine, wenn sie reif geerntet werden. „Im reifen Zustand sind sie vor allem reich an Vitamin C und Betacarotin, der Vorstufe des Vitamin A. Exportiert werden die Früchte jedoch häufig unreif, damit sie länger haltbar sind“, erklärt Dr. Annette Neubert. „Die meisten Exoten wie Bananen, Kiwis, Mangos und Papayas reifen auch nach der Ernte noch nach. Ananas, Granatäpfel und Litschis sollten hingegen reif gekauft werden.“ Der Reifegrad kann mithilfe des Geruchs- und Tastsinns festgestellt werden. Verströmen die Früchte einen aromatischen Duft und gibt die Schale auf Druck leicht nach, sind die meisten Sorten reif. Auch an der Färbung lässt sich erkennen, ob das Obst genießbar ist. Allerdings gibt sie nicht immer Auskunft über den Reifegrad der Frucht. So kann eine noch grüne Ananas reif sein, wenn sich die Blätter aus der Mitte leicht auszupfen lassen.

Bananen und Kiwis sind hierzulande wohl die bekanntesten tropischen Früchte. Mit Exotik bringt sie aber kaum noch jemand in Verbindung und sie sind für viele Menschen inzwischen selbstverständlich. Dagegen haben sich beispielsweise Litschi, Mango, Sternfrucht oder Kaki ein exotisches Flair bewahrt und bereichern den heimischen Speiseplan. Ob als einzelne Frucht oder besondere Zutat in Smoothies, Dips, Suppen oder Salaten – die Exoten sind immer ein fruchtiges Highlight. Wichtig ist, dass die Früchte richtig gelagert werden. Ernährungswissenschaftlerin Dr. Annette Neubert empfiehlt: „Da exotische Früchte in der Regel keine Kühlschranktemperaturen vertragen, sind Bananen, Mangos und Papayas nicht im Obst- und Gemüsefach des Kühlschranks, sondern idealerweise an einem kühlen, dunklen Ort aufzubewahren.“

Rezept für Mango-Salsa

  • 1 rote Chilischote
  • 1 große reife Mango
  • ½ Orange
  • 1 Teelöffel Limettensaft
  • 1 Teelöffel Zucker
  • Speisewürze
  • Currypulver
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

  1. Chilischote waschen, Kerne und weiße Innenhäute entfernen und in kleine Würfel schneiden. Mango schälen, das Fruchtfleisch vom harten Kern lösen. Ein Viertel der Mango in kleine Würfel schneiden und beiseite stellen, den Rest in große Stücke schneiden.
  2. Mit dem Stabmixer Fruchtfleisch, Saft der halben Orange, Limettensaft und Zucker pürieren. Mit Speisewürze, Curry und Pfeffer nach Belieben abschmecken. Chilischoten- und Mangowürfel unterrühren.

Text: Nesté Ernährungsstudio

Beitragsbild: Copyright 123RF

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Ayran: Erfrischender Joghurtdrink für starke Zähne

Ayran hat sich mittlerweile einen festen Platz in den Supermarktregalen erobert. Kein Wunder: Denn das Joghurtgetränk schmeckt nicht nur erfrischend lecker, es ist auch sehr gesund. Ayran lässt sich in nur fünf Minuten ganz einfach selbst zubereiten und greift die Zähne nicht an.

Ayran stammt ursprünglich aus Vorderasien, wahrscheinlich aus dem Kaukasus und der Türkei. In Armenien und Russland ist das Joghurtgetränk unter dem Namen „Tan“ bekannt, in Afghanistan und im Iran nennt er sich „Dugh“ und auch in anderen Teilen Asiens wird er seit jeher getrunken. Dort ist vor allem der in Indien und Pakistan beliebte Lassi bekannt, von dem sich auch süße Varianten, beispielsweise mit Mango, großer Beliebtheit erfreuen.

Traditionell besteht Ayran aus drei Hauptzutaten: Joghurt, Wasser und Salz. Je nach Region wird der verwendete Joghurt aus Kuh-, Ziegen- oder Schafmilch zubereitet, und das Getränk mit Gurkensaft, Gewürzen oder Kräutern verfeinert, zum Beispiel mit Minze, Dill, Pfeffer oder Basilikum.

Ayran passt zu deftigen Speisen und kann die Schärfe von Gerichten abmildern. Darüber hinaus ist Ayran sehr gesund. Der Joghurt enthält viele für den Körper wichtige Mineralien wie Natrium, Kalium, Magnesium und Phosphor. Nach dem Sport ist Ayran deshalb ideal, um den Mineralstoffhaushalt wieder auszugleichen und zu einer schnellen Regeneration beizutragen.

 Kalzium gegen Erosionen

 Zahnschmelz besteht überwiegend aus der Kalzium-Phosphatverbindung Hydroxylapatit und weiteren Mineralien wie Magnesium und Natrium. Diese extrem harte Hülle schützt das Zahnbein (Dentin). Das Problem: Der Zahnschmelz wird ständig von Säuren attackiert, die ihn aufweichen und zerstören (Erosion).

„Ähnlich wie bei Süßigkeiten wirkt sich vor allem der über den Tag verteilte Konsum stark säurehaltiger Getränke negativ auf die Zahngesundheit aus“, warnt Professorin Nadine Schlüter, Beirätin der Informationsstelle für Kariesprophylaxe und Leiterin des Bereichs Kariesforschung am Universitätsklinikum Freiburg. „Zitronensäure, die vielen Erfrischungsgetränken wie Eistees und Limonaden zugefügt wird, ist dabei besonders aggressiv. Einige Mineralien können die Säureattacke zumindest abmildern. So enthalten zum Beispiel manche Fruchtsäfte Kalzium, was die Erosivität stark verringert“, erklärt die Expertin.

„Wenn Säfte gesättigt sind mit Kalzium, dann bewirken sie am Zahn im Prinzip gar keine Erosionen mehr. Am besten sind aber natürlich immer noch Wasser und ungesüßte Kräutertees.“ Kalzium kann jedoch nicht nur die Wirkung von Säuren auf den Zahnschmelz abmildern. Der Mineralstoff ist auch wichtig für Knochen, Muskeln und Nervensystem. Für eine ausreichende Kalziumzufuhr empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) 1.000 Milligramm pro Tag für Erwachsene.

Fluoride: Widerstand gegen Säuren

Fluorid kann im Körper in die Knochensubstanz, den Zahnschmelz und das Dentin eingebaut werden. Des Weiteren können Fluoride den Stoffwechsel der Bakterien im Zahnbelag zu einem gewissen Maß hemmen. Damit wird die Produktion von Säuren, die den Zahn angreifen, reduziert. „Sie reparieren zudem beginnende Karies, indem sie selbst in die Zahnhartsubstanz eingebaut werden und dabei helfen, Kalzium wieder in die Zähne einzulagern“, erläutert Professorin Schlüter. Gleichzeitig reduzieren sie ein Herauslösen des Mineralstoffs aus dem Zahnschmelz. So wirken sie einer Entkalkung entgegen und machen den Zahnschmelz widerstandsfähig gegen Säuren.

Rezept: Ayran selbst herstellen – so geht’s!

 Zutaten für 4 Portionen

600 g Joghurt, z. B. türkischer (Fettanteil nach Belieben)

  1. 1 TL fluoridiertes Jodsalz
  2. 1 l kaltes Wasser (mit oder ohne Sprudel)

nach Geschmack ein kleiner Spritzer Zitronensaft, etwas Minze oder Zitronenmelisse

Am besten lässt sich Ayran im Mixer herstellen, so erhält er seine schaumige Konsistenz. Dabei gilt: Je höher der Fettgehalt des Joghurts, desto dicker und cremiger der Drink. Einfach den Joghurt abwiegen und schrittweise Wasser hinzugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wer es spritzig mag, nimmt Sprudelwasser. Ein knapper Teelöffel Salz gibt dem Ayran seinen unverwechselbar frischen Geschmack – für die Gesundheit von Zähnen und Schilddrüse sollte immer fluoridiertes Jodsalz verwendet werden. Mit einem Zweig Minze und einer Zitronenscheibe am Glas ist Ayran zudem ein toller Hingucker auf jedem Grillbuffet. Aber Achtung: Zitronensaft an sich kann zu Zahnerosionen führen. Auch wenn das Kalzium im Ayran die Wirkung der Zitronensäure deutlich reduziert, sollten nicht zu große Mengen zugefügt werden.

Beitragsbild©Isabel Becker/Informationsstelle für Kariesprophylaxe

 

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Dr.Jurkoweit: „Migräneanfälle der Patientin waren weg!“

Menschen aus der Metropolregion Rhein-Main berichten über ihre Erfahrungen mit Metabolic Balance                                            

„Ich war zuerst skeptisch als mein Hausarzt mir `Metabolic Balance´ vorgestellt hat. Aber, ich habe mich darauf eingelassen und innerhalb weniger Wochen war die Migräne weg“, erzählt die Alzenauerin Nicole Christ. Auch Claudia Lisch aus Heusenstamm hat sich nach dem Jahreswechsel mit der Ernährungsumstellung intensiv befasst. „Eigentlich wollte ich nur abnehmen“, erzählt sie. „Aber schon nach 14 Tagen habe ich auch kaum noch Kopfschmerzen“.

 Beide Frauen halten sich an das ganzheitliche Stoffwechselprogramm „Metabolic Balance“, dass vor ihnen schon die Hollywood Stars Jennifer Aniston und Kate Winslet weltweit bekannt gemacht haben. Aber das Ernährungsprogramm findet nicht nur bei Hollywood-Promis enormen Anklang: „Metabolic Balance“ voll im Trend und findet auch hierzu Lande immer mehr Anhänger.

Mehr als 50 Menschen drängeln sich in Vortragsraum des Offenbacher Ketteler-Krankenhauses. Darunter auch viele Familien mit übergewichtigen Kindern. Yvonne Jurkoweit, Fachärztin für Allgemeinmedizin mit einer ganzheitlichen Privatpraxis in Offenbach, erklärt den aufmerksamen Zuhörern, was hinter dem Begriff „Metabolic Balance“ steckt. „Metabolismus heißt Stoffwechsel, und genau diesen wollen wir mit dem Ernährungsprogramm in eine gesunde Balance bringen“, beginnt die Ärztin ihren Vortrag. „Denn mit einem ausbalancierten Stoffwechsel haben Sie viel mehr Energie, Ihr Körper verliert an Gewicht und Krankheiten können ausheilen“.

Was also steckt hinter dem Programm? „Zunächst macht der Arzt oder der Therapeut eine ausführliche Anamnese“, sagt die Ärztin. „Er schaut, welche Krankheiten der Patient hat und welche Medikamente er einnimmt. Dann wird gemessen und gewogen und der individuelle Ernährungstypus anhand einer Blutauswertung bestimmt. Nachdem die Blutwerte analysiert sind, bekommt der Patient das „Herzstück“ des Programms übergeben und ausführlich erklärt: Seinen persönlichen Ernährungsplan“.

Das ist eine dicke Broschüre, die die „4 Essens-Phasen“ ausführlich erläutert. Dabei kann sich jeder aus einer Liste mit Nahrungsmitteln täglich drei Mahlzeiten zusammenstellen. Ganz wichtig: Zwischen den einzelnen Mahlzeiten müssen mindestens fünf Stunden Essens-Pause liegen. „Damit der Blutzuckerspiegel wieder sinken kann“, erklärt Yvonne Yurkoweit dem Offenbacher Interessentenkreis. „Denn das Hormon Insulin, das bei jedem Essen ausgeschüttet wird und den Blutzuckerspiegel hochtreibt, macht Hunger. Essen wir also zwischendurch, bekommen wir immer wieder Lust auf mehr Kalorien. Das ist ein Teufelskreis, vor allem für Übergewichtige oder auch Patienten mit Diabetes“.

Vier Phasen der Essens-Umstellung

 Die „Phase 1“ beginnt mit zwei Entschlackungstagen. „Das ist die härteste Zeit“, sagt auch die Alzenauer Ernährungsberaterin Dagmar Muthorst. „Der Patient muss dabei ein leichtes Abführmittel einnehmen und seine Ernährung auf fettfreie Gemüsesuppen, Reis und/oder Obst beschränken. Danach schließt sich „Phase 2“ an, die so genannte „strenge Phase“: „Das sind mindestens zwei Wochen lang Entschlackungstage, in denen sich der Stoffwechsel umstellt. Dabei wird nach dem individuellen Ernährungsplan gegessen, allerdings komplett ohne Fett. In dieser Zeit purzeln dann die ersten Kilos automatisch“. In der „gelockerten Phase“, der

„Phase 3“, ist auch Fett wieder erlaubt. Aber nur die wirklich guten Fette, wie Butter, Olivenöl oder Rapsöl. Die Nahrungsliste erweitert sich dabei kontinuierlich. „Dann gibt es auch `Schlemmertage´, an denen der Patient mal ausprobieren kann, was ihm bekommt. Er kann essen, worauf er Lust hat“, sagt die Ernährungsberaterin. In der „Phase 4“, der „Erhaltungsphase“, sollte der Stoffwechsel endgültig seine Balance erreicht haben und es kann wieder alles gegessen werden. Natürlich in Maßen und basierend auf dem individuellen Ernährungsplan.

„Ich mache diese Ernährungsumstellung inzwischen einmal im Jahr, immer in der Fastenzeit und als sechswöchige Kur“, sagt Frau Muthorsts Klientin Nicole Christ. „Auch im Laufe des restlichen Jahres achte ich auf `meinen´ Ernährungsplan, und habe es so endlich geschafft auch dauerhaft Migränefrei zu bleiben. Und dass, nachdem ich 20 Jahre lang vier bis fünf schlimme Attacken jeden Monat hatte und häufig Schmerztabletten nehmen musste“, berichtet die Chefin einer Alzenauer Bäckerei weiter. „Inzwischen backen wir sogar `Metabolic Balance´ Brot“.

Bei „Metabolic Balance“ muss man auf die Grundregeln achten: Täglich mindestens zwei Liter stilles Wasser trinken, nur drei Mahlzeiten am Tag essen, dazwischen eine fünfstündige Essens-Pause einlegen, Abendessen nicht nach 21 Uhr, Obst oder Süßigkeiten immer nach – nie vor dem Essen, täglich mindestens ein Apfel und, ganz wichtig ist die Zusammenstellung der Mahlzeiten. Jede Mahlzeit beginnt mit einem Eiweißprodukt, wie Yoghurt, Quark, Fleisch oder Hülsenfrüchte. Das sollte zur Gewohnheit werden, auch und vor allem in der „Erhaltungsphase“.

Essen wie unsere Großeltern

 „Ich habe in sieben Monaten 30 Kilo abgenommen, mein Bluthochdruck und der Cholesterinspiegel haben sich vollkommen normalisiert und der Diabetes ist weg“, erzählt der 40jährige Björn Daniel Pittelkow aus Offenbach, der die Ärztin Jurkoweit und ihr Ernährungsprogramm durch einen Arbeitskollegen kennen gelernt hat. „Noch vor wenigen Monaten musste ich jeden Tag für meine Wehwehchen sechs Tabletten einnehmen, heute brauche ich nur noch eine Tablette am Tag“. Der 42jährige Lebensmittelkontrolleur hat keinen „Heißhunger mehr auf Süßes“ und will sich auch dauerhaft nach der gerade gelernten Ernährungsmethode richten. „Kein Dicker ist gerne dick. Ich habe mich endlich herausgekämpft und dabei nicht nur Gewicht, sondern auch meine Stoffwechsel-Krankheiten verloren“.

Alle Ärzte, Heilpraktiker oder Ernährungsberater, die „Metabolic Balance“ als Programm anbieten, betreuen ihre Patienten/ Klienten in den ersten drei Phasen fast „rund um die Uhr“. „Meine Patienten haben meine Handynummer“, sagt Yvonne Jurkoweit. „Wenn sie gesundheitliche Probleme haben oder auch einen Durchhänger, dann können sie mich jederzeit anrufen und wir suchen gemeinsam nach einer Lösung. Die individuelle Betreuung und die medizinische Beratung geben Vertrauen und Sicherheit“.

Das Stoffwechselprogramm „Metabolic Balance“ wird nicht von den Krankenkassen bezahlt. Die Kosten sind, je nach Betreuer, unterschiedlich. Das Paket kostet zwischen 350 und 500 EUR und beinhaltet die Anamnese inklusive Blutanalyse und die ärztliche Betreuung mit ca. 10 bis 12 Gesprächseinheiten über einige Monate.

Neue Lebenseinstellung

 „Der Trick mit dem Eiweiß“, wie viele Anhänger der neuen Ernährungsmethode ihr tägliches Essens-Programm nennen, ist eine ganzheitliche Lebensumstellung. Dr. Wolf Funfack, der „Gründervater“ von „Metabolic Balance“, erklärt seine Methode mit diesem Satz: „Metabolic Balance ist eine gesunde Lebenseinstellung, zu der besonders auch der bewusste Umgang mit der täglichen Ernährung zählt“. Wer seine Essensgewohnheiten einmal umstellt, der wird auf Dauer dafür sensibilisiert, was dem Körper wirklich guttut. „Genau das haben viele von uns bei dem großen Nahrungsangebot unserer modernen Zeit längst verlernt“, so Dr. Funfack.

Die Grundregeln von Metabolic-Balance:

  • Täglich 3 Mahlzeiten
  • 5 Stunden Essens-Pausen
  • Kein Essen nach 21 Uhr
  • Mindestens 2 Liter stilles Wasser pro Tag
  • Jede Mahlzeit startet mit einem eiweißhaltigen Lebensmittel
  • Nur eine Eiweißart pro Mahlzeit
  • 1 Apfel pro Tag
  • Obst oder Süßes immer nur als Dessert

 

 Weitere Informationen zu „Metabolic Balance“ finden Sie im Internet unter: www.metabolic-balance.de. Eine kompakte Einführung in das Stoffwechselprogramm gibt das Buch „metabolic balance – Für Einsteiger“ von Petra Neumayer und Dr. med. Wolf Funfack, erschienen im Südwest-Verlag.

Text: Redaktion gesund-in-rheinmain

Foto: Medienbüro Andrea Thoma

 

 

Gesunde Ernährung: Unverschämt einfach

 

Die Ureinwohner Boliviens haben die gesündesten Herzen aller bisher untersuchten Populationen. Das ist das Ergebnis einer vielbeachteten Studie, die in der renommierten Fachzeitschrift The Lancet erschien.

(dgk) Warum ist diese Studie so aufsehenerregend?

Zum einen sicherlich wegen des enormenAufwands und der daraus resultierenden Aussagekraft
der Studie: 85 Eingeborenen-Dörfer imAmazonasgebiet wurden von den Forschern besucht.
Die Wissenschaftler erstellten 705 Herz-Computertomographien um das Herz-Kreislaufrisiko
abschätzen zu können, sie bestimmtenPuls, Blutdruck, Cholesterin- und Blutzuckerspiegel
und Entzündungsmarker.

Das Ergebnis ist frappierend, es zeigt Schwarz auf Weiß: Ein 80-jähriger Tsimané
am Amazonas hat in etwa das gleiche Gefäßalter wie ein Mitte-50-jähriger USAmerikaner!
So weit so gut. Weniger spektakulär sind die Gründe für die beneidenswerte Gesundheit
der Ureinwohner. Sie beruht, so die Forscher, auf ihrem Lebensstil: Angehörige
der Tsimané nehmen viele natürliche, ballaststoffreiche Kohlenhydrate aus
Früchten und Gemüse zu sich, wenig ungesättigte Fettsäuren und keinen raffinierten
Zucker, dafür aber auch Wild und Fisch. Sie bewegen sich den Tag hindurch und sie
rauchen nicht.

Das alles ist nichts Neues. Dass Rauchen und körperliche Passivität unserer Gesundheit
schadet, ist (fast) allen bekannt, wie wichtig eine gesunde Ernährung ist,
ebenfalls. Umso erstaunlicher scheint es manchmal, mit wieviel Aufwand immer feinere
Details untersucht, und mit welcher Raffinesse immer wieder neue Trends, z.B.
im Hinblick auf die Ernährung, etabliert werden. Die Tsimané wissen von all dem
nichts und leben dennoch gesund.
Weniger ist mehr
Interessant sind auch die Kosten und Mühen, die Menschen in unserer Gesellschaft
aufbringen, um sich gesund zu erhalten. Ist das wirklich nötig? Die Wahrheit ist einfach,
heißt es oftmals. Im Fall der Ernährung trifft das zu. Drei Beispiele sollen das
verdeutlichen.

Muße statt Mühe: Wer sich ständig fragt, ob er über seine Nahrung alle benötigten
Vitamine erhält, wer ständig neue Informationen dazu sammelt, immer neuen Ernährungstrends
hinterher hechtet, Kalorien zählt usw., der hat viel Mühe. Die Grundregeln
sind ganz einfach, sie haben sich seit Jahren kaum verändert: Der Speisezettel
sollte viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukte enthalten, Milchprodukte und Fisch
sollten nicht fehlen, und Fleisch nur in Maßen genossen werden. Salz, Zucker und
Fette, vor allem aus gesättigten Fettsäuren, sollten sparsam verwendet werden – so
einfach ist es. Wer seine Kapazitäten dazu nutzt, die Speisen in Ruhe zuzubereiten
und mit Genuss zu essen, der tut auch noch Gutes für seine seelische Verfassung.

Natürlich statt stark verarbeitet: industriell verarbeitete Lebensmittel enthalten tendenziell
mehr Fett, mehr Zucker, mehr Salz, mehr unerwünschte produktionsbedingte
Inhaltsstoffe, wie beispielsweise Acrylamid, und weniger Ballaststoffe. Wer Haferflocken
statt „Frühstückscerealien“ verspeist, Pellkartoffeln mit Kräuterquark statt eines
Fertiggerichts, weil es mal schnell gehen muss, der ernährt sich gesünder.
Günstig statt teuer: Smoothies, exotische Beeren, Treibhaus-Erdbeeren im Winter –
das alles ist meist überflüssig. Normales Obst und Gemüse reichen aus, um alle benötigten
pflanzlichen Nährstoffe zu erhalten. Teure Spezialprodukte ohne Laktose
oder Gluten brauchen die meisten Konsumenten nicht, wie Studien zeigen, es sei
denn, sie haben erwiesenermaßen eine Unverträglichkeit. Auch probiotische Getränke
mit zweifelhafter Wirkung und hohem Preis sind völlig überflüssig für Menschen,
die ihre Darmflora mit Ballaststoffen aus Gemüse, Obst und Vollkornprodukten verwöhnen.
Zeit, aus Wissen Taten werden zu lassen

Wir haben das Wissen, das wir brauchen, und wir haben, geschichtlich gesehen, die
einmalige Gelegenheit, uns das ganz Jahr hindurch mit gesunden Lebensmitteln zu
versorgen. Unverschämt einfach haben wir es eigentlich. Warum fällt es dann so
schwer? Stress wird nicht selten eine Rolle spielen, berufliche Auslastung, und die
ständige Verfügbarkeit von Leckereien, deren Verlockung wir uns nicht entziehen
können. Die Erforschung weiterer Details zu Lebensstilfaktoren, wie beispielsweise
der Ernährung, ist weniger wichtig, als die Bemühung, Menschen dabei zu unterstützen,
bereits bekannte gesundheitsfördernde Maßnahmen in die Tat umzusetzen.

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Sauer macht lustig! Probieren Sie doch mal

Sauerkraut ist eines der ältesten Gemüse dieser Welt. Ein vergorenes Nahrungsmittel, welches auch immer mehr in der modernen Gourmetküche Einzug hält. Es ist ganz einfach herzustellen, schmeckt lecker und hat enorm große Heilkraft.

Fermentation ist das Werk von Bakterien, Hefen und Schimmelpilzen. Das Wort leitet sich vom Lateinischen Fermentum ab – was so viel heißt wie Gärung. Die Mikroorganismen, die sich naturgemäß in und auch auf dem Gemüse befinden, vergären den pflanzeneigenen Zucker zu Säure.

Dieser Gärungsprozess ist eine uralte Konservierungsmethode. So wurde Obst und Gemüse für die Winterzeit früher – noch zu Großmutters Zeiten – haltbar gemacht, als man nämlich noch keine Kühl- und Gefrierschränke kannte.

Mineralienhaltiger Genuss

Fermentiertes ist grundsätzlich reich an Mineralien, Ballaststoffen und Vitaminen. Dazu kommt die Milchsäure, ein Labsal für unseren Darm, denn sie ist in der Lage, Keime abzutöten (es werden sogenannte Bacteriocine gebildet, eine Art Abwehrtruppe gegen Keime), sie sorgt für einen günstigen pH-Wert im Darm und bringt die Darmflora insgesamt ins Gleichgewicht.

Sauerkraut ist zudem kalorienarm und fettlos und voll lebenswichtiger Mikroorganismen. Diese gehören zu unserem Immunsystem und schützen uns vor Krankheiten. Roh genossen kann Sauerkraut als optimales probiotisches Nahrungsmittel angesehen werden.

Außerdem enthält Sauerkraut Vitamin C, Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium und Kalium, Spurenelemente wie Jod, Eisen und Zink sowie die Vitamine B6 und K. Und auch Vitamin B 12.

Deshalb empfehle ich Sauerkraut auch meinen Patienten, die Vegetarier oder Veganer sind, denn diesen fehlt Vitamin B 12 ganz häufig. Das Vitamin wird ausschließlich von Mikroorganismen produziert und kommt daher in einer rein pflanzlichen Ernährung nicht vor.

Auch die Universität Gießen hat zum Thema Sauerkraut geforscht. Es wirke vorbeugend gegen Dickdarmkrebs, so die Wissenschaftler, weil es durch die Effekte auf die Enzymaktivitäten der Darmbakterien positive Voraussetzungen für krebsregulierende Faktoren schaffe. Das funktioniert allerdings nur bei regelmäßigem Sauerkrautgenuss von 200 bis 300 Gramm pro Tag.

Text © ATH Medien

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Sportland Hessen steht für mehr Bewegung….

Bewegung hilft der Gesundheit

Vier von fünf Jugendlichen weltweit bewegen sich zu wenig. Zu diesem Ergebnis kommt die Weltgesundheitsorganisation WHO in einem Bericht, in dem sie erstmals den Bewegungsmangel von Jugendlichen zwischen 11 und 17 Jahren weltweit untersucht hat.

Eine besorgniserregende Zahl, meint der Hessische Minister für Soziales und Integration, Kai Klose: „Bewegung ist ein wesentlicher Aspekt, um die eigene Gesundheit zu fördern und vielen chronischen Krankheiten vorzubeugen. Deshalb haben wir das Landesprogramm ‚Sportland Hessen bewegt‘ unter Federführung des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport geschaffen: Wir wollen die Bewegungsförderung in Hessen über alle Lebensphasen hinweg vorantreiben!“

„Gesundheitsförderung und Prävention sind Querschnittsaufgaben, die wir gemeinsam mit der Zivilgesellschaft anpacken.“ Durch die Vernetzung bestehender und den Aufbau neuer Strukturen wird die Bewegung im Alltag, vor Ort und in den Lebenswelten besonders in den Blick genommen. Als Kinder- und Jugendminister ist mir besonders wichtig, damit bei Kindern und Jugendlichen zu beginnen, denn wer sich jung gerne bewegt, setzt das meist auch im Erwachsenenalter fort.“

Bild: 123RF

Talk Startbild Dr. Drews

…mit Dr. Uwe Drews „Ganzheitliche Zahnmedizin“ in Rodgau

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