Masern als „Reisesouvenir“: Zentrum für Reisemedizin rät aktuell vor Auslandsreisen Impflücken zu schließen

Maserninfektionen sind weltweit auf dem Vormarsch. Besonders betroffen sind zur Zeit einige afrikanische Länder wie die Demokratische Republik Kongo und Nigeria, aber auch beliebte Fernreiseziele wie Thailand oder Neuseeland. Auch in Europa ist die Verbreitung der Masern zum Teil besorgniserregend: So ist beispielsweise in der Ukraine die Zahl der Maserninfektionen seit Ende Dezember letzten Jahres auf etwa 58.800 gestiegen, 20 Menschen sind verstorben. Vermeintlich harmlose Kinderkrankheiten betreffen oft auch Erwachsene. Gerade bei den nach 1970 Geborenen gibt es Lücken beim Masernimpfschutz. Experten vom CRM Centrum für Reisemedizin raten dringend, Reisen – ob beruflich oder privat – als Anlass zu nehmen, den Masernimpfstatus prüfen zu lassen und Impflücken zu schließen.

 Masern sind hochansteckend – und zwar schon drei bis fünf Tage bevor ein Erkrankter Symptome der Infektion zeigt. Typisch für Masern ist ein Ausschlag mit roten Flecken, auch makulopapulöses Exanthem genannt. „Eine Maserninfektion kann sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen einen schweren Verlauf nehmen. Komplikationen wie Mittelohr-, Lungen- oder Gehirnentzündung können auftreten“, betont Professor Dr. med. Tomas Jelinek, wissenschaftlicher Leiter des CRM Centrum für Reisemedizin. 

 Deshalb ist es wichtig, dass Sie bei Ihrem Hausarzt regelmäßig Ihren Impfstatus überprüfen lassen – gerade vor einer Auslandsreise.

 Text: Red gm/ CRM,

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Die wunderbare Kraft der adaptogenen Pflanzen: Petra Hirscher, Richard Kirchmair

„Die Natur schenkt uns Pflanzen mit dem Potenzial, uns unbeschadet durch Stresssituationen zu führen“, erklären die Autoren die harmonisierende Wirkung adaptogener Pflanzen auf den Menschen. Adaptogen bedeutet die Fähigkeit der Pflanze, sich an Gegebenheiten anzupassen. „Die Wirkstoffe dieser Pflanzen können auch unsere Anpassungsfähigkeit verbessern und so die Reaktion auf verschiedene Stressoren normalisieren“, beschreibt das Autorenduo.

Bekannte Adaptogene sind beispielsweise Ginseng, Taigawurzel und Rosenwurz. Sie helfen nicht nur bei Stress, sondern wirken auch bei Müdigkeit oder gegen innere Unruhe. Die Autoren bieten einen Überblick über die wichtigsten adaptogenen Pflanzen, liefern Tipps für den Anbau zu Hause und erklären, wie sie der Gesundheit helfen.

TRIAS Verlag, Stuttgart

 

 

 

HR-Sendung „Die Ratgeber“ Sendetermin 2020

HR-Sendung „Die Ratgeber“ ist ein multithematisches Ratgeber-Magazin rund um die Themen Verbraucher, Gesundheit, Ernährung, Reise, Haus und Garten und mit Ausflugs- und Freizeit-Tipps.

service: gesundheit

Jede Sendung stellt ein bestimmtes Thema vor. Inkl. Buchtipps, Kontaktadressen oder weiterführende Links. Manchmal können sich die Zuschauerinnen und Zuschauer an einem ExpertInnen-Chat beteiligen.

Sendetermin: Donnerstag um 18:50 Uhr

„Die Ratgeber“ fragt nach, welche Produkte und Dienstleistungen etwas taugen, wie der Verbraucher Geld spart und zu seinem Recht kommt. Außerdem gibt es jede Menge Tipps, die den Alltag einfacher machen. Im wöchentlichen Wechsel moderieren Anne Brüning und Daniel Johé die werktägliche Live-Sendung.

Moderation: Anne Brüning

© HR/Katrin Denkewitz – honorarfrei,

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Lieblingsrezepte der Redaktion

Teebaumöl ist ein „Naturwunder“

Rezepte für Gesundheit und Schönheit

Eine Pflanze aus dem fernen Australien, die James Cook, der britische Weltentdecker, Ende des 18. Jahrhunderts nach Europa gebracht hat, hat sich in den letzten Jahren immer mehr zum „Allrounder“ in der Naturheilkunde etabliert: die Teebaumpflanze.

Die getrocknete Teebaumpflanze, aus der das Öl gewonnen wird, riecht sehr streng und schmeckt auch ebenso. Aber sie macht Entzündungen, Viren, Bakterien und Pilzen tatsächlich oftmals ganz schnell den Garaus.

Zahlreiche Labortests haben es nachgewiesen: Das ätherische Öl hemmt Bakterien, vor allem bei Akne. Und es gibt viele Studien, die zeigen, dass Teebaumöl auch bei Viren, wie den Herpes-Simplex-Viren und auch bei Hautpilz, erstaunliche Wirkungen vorweisen kann.

Der Teebaum ist ein Myrtengewächs und stammt ursprünglich von der Ostküste Australiens. Die dortigen Ureinwohner, die Aborigines, nutzten – und nutzen auch heute noch – die  Pflanze für Wunden, Insektenstiche, Hautinfektionen, bei Husten und Erkältungen, vor allem auch bei Zahn- und Zahnfleischproblemen. Und auch bei den Maori aus Neuseeland ist das Teebaumöl seit Jahrhunderten ein Mittel der Naturmedizin und wird für viele Zwecke eingesetzt.

Bis zu sieben Meter kann der Teebaum hoch werden und bleibt das ganze Jahr über grün. Wird er geerntet oder auch bis auf den Stumpf gefällt, wächst er erstaunlich schnell wieder nach. Seine Blätter sehen nadelförmig aus. Darin stecken die wirksamen Inhaltsstoffe, die durch Dampfdestillation gewonnen werden.

Der australische Chemiker Dr. R.A. Penefold konnte 1920 übrigens zum ersten Mal die Wirkung des Teebaumöls klinisch nachweisen.

Aber Achtung bei der Anwendung: Teebaumöl kann allergische Reaktionen und starke Hautreizungen auslösen. Machen Sie, bevor Sie es großflächig auf der Haut verreiben, bitte einen Hauttest an einer kleinen Stelle Ihres Arms. Nehmen Sie dazu verdünntes Teebaumöl und tragen Sie es höchstens in der Größe eines Zweieurostückes auf. Wenn Sie es gut vertragen, können Sie es auch unverdünnt und mehrfach am Tag einsetzen. Bitte Teebaumöl niemals bei Babys und Kleinkindern anwenden.

Unbestritten und in vielen Studien nachgewiesen ist die antiseptische und antimykotische (gegen Pilzbefall) Wirkung des Teebaumöls. Es eignet sich grundsätzlich vor allem auch zum Desinfizieren. Deshalb würde ich Ihnen raten, das Öl immer in Ihrer Hausapotheke zu haben, und auch in Ihrer Reiseapotheke mitzuführen. Vor allem wenn Sie in tropische Länder verreisen, wo hohe Luftfeuchtigkeit vorherrscht. Hierbei holt man sich schnell mal einen Hautpilz.

Teebaumöl ist nachweislich bei allen Hauterkrankungen hilfreich. Dies hat eine Doppelblindstudie bei Aknepatienten eindeutig ergeben. Geben Sie ein bis zwei Tropfen unverdünntes Teebaumöl direkt auf die betroffenen Hautstellen. Machen Sie aber bitte davor den gerade erwähnten Hauttest! Dann erst können Sie die Einreibung zwei- bis dreimal am Tag wiederholen.

Äußerst wirksam, und in wissenschaftlichen Studien mehrfach nachgewiesen, ist Teebaumöl bei Pilzerkrankungen, wie zum Beispiel beim Fuß- oder Nagelpilz. Geben Sie ein bis zwei Tropfen davon auf Ihre Füße beziehungsweise auf Ihre Nägel und wiederholen die Prozedur drei- bis viermal täglich über einen Zeitraum von etwa drei Monaten. Wenn sich die Symptome dann nicht verbessern, gehen Sie bitte zum Hautarzt.

Probieren Sie auch Teebaumöl-Shampoo aus, vor allem wenn Sie zu Schuppen neigen. Es fördert die Durchblutung der Kopfhaut. Kaufen Sie ein fertiges Shampoo mit Teebaumöl, am besten ein Bioprodukt. Sie können es aber auch selbst einfach herstellen. Und so geht´s:

Geben Sie drei bis vier Tropfen Teebaumöl in ein mildes Shampoo (beispielsweise Biobabyshampoo) und schütteln Sie die Mischung, auch vor jeder Anwendung, kräftig durch. Waschen Sie damit zwei- bis dreimal in der Woche Ihre Haare. Etwas Teebaumöl in die Spitzen soll übrigens auch Haarspliss vorbeugen!

Wer zu Herpesbläschen auf den Lippen neigt, kann Teebaumöl mit etwas Wasser verdünnen und das Gemisch mit einem Wattestäbchen auf die betroffene Lippenpartie auftragen. Wiederholen Sie den Vorgang bis zu dreimal täglich. Tragen Sie es allerdings nie unverdünnt auf – das trocknet die Haut der Mundpartie aus.

Zusammen mit Mandel- oder auch mit Kokosöl können Sie Ihre Füße mit Teebaumöl massieren und damit sogar verhärtete Hornhaut aufweichen.

Wofür ist Teebaumöl sonst noch geeignet?

  • Gurgeln Sie bei Erkältungen mit Teebaumöl. Das wirkt desinfizierend. Nehmen Sie ein bis zwei Tropfen reines Teebaumöl auf ein Glas Wasser und spülen Sie damit ein- bis dreimal täglich Mund und Rachen.
  • In Zahnpasta oder Mundwasser eingemischt (bis zu 10 Tropfen) beseitigt Teebaumöl Bakterien und beugt Zahnfleischbluten vor.
  • Geben Sie fünf bis zehn Tropfen Teebaumöl in eine Duftlampe oder in einen Vernebler, auch Diffusor genannt. Letzterer spaltet das Öl in einzelne Moleküle auf. Der damit angereicherte Wasserdampf reinigt die Raumluft und ist gut für Ihre Atemwege.
  • Teebaumöl-Deo sollen die Zersetzung von Schweißbakterien verhindern.
  • Insektenstiche können mit ein bis zwei Tropfen unverdünntem Teebaumöl eingerieben werden.
  • Einige Tropfen im Badewasser entspannen Ihre Muskeln und sind auch gut für die Atemwege. Ebenso im Dampfbad- oder Saunaaufguss.
  • Auch im Haushalt ist Teebaumöl ein praktisches Hilfsmittel. Beim Wäschewaschen kann man 20 Tropfen des Öls in die Waschmaschine geben – damit wird die Wäsche bakterienfrei.
  • Und auch zur Schimmelvorbeugung ist Teebaumöl sehr gut geeignet: Mischen Sie Ihr Putzwasser mit 10 bis 15 Tropfen Öl und behandeln Sie damit schimmelanfällige Räume, wie Badezimmer oder Kellerräume.

Beim Kauf von Teebaumöl achten Sie bitte darauf, dass es sich um reines Teebaumöl und kein Parfumöl handelt und aus den Blättern der Melaleuca Alternifolia Pflanze stammt. Wichtig ist auch eine reine Bioqualität, um ein pestizidfreies Öl zu erhalten.

Teebaumöl wird manchmal auch als „kleinste Apotheke“ der Welt bezeichnet. Wie anfangs ausgeführt, ist es tatsächlich ein medizinischer Allrounder und für viele Notfälle, zum Wunden desinfizieren, für die Haut und auch für Wellness-Anwendungen hervorragend einsetzbar. Eine reine Naturmedizin mit einem sehr gut erforschten Wirkspektrum.

Text: gm Red./Foto:123RF

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Salbeitee: Alleskönner im Herbst!

Jetzt kommt die Erkältungszeit! Deshalb haben wir für Sie dieses Mal ein ganz einfaches aber erprobtes „Lieblingsrezept“ ausgewählt, dass zur Zeit in unserer Redaktion täglich mindestens einmal zum Einsatz kommt: Salbeitee. Nichts hilft besser gegen einen trockenen, kratzenden Hals. Probieren Sie es selbst aus!

Unser Lieblings-Rezept der Redaktion für Salbeitee:

1 Teelöffel feingeschnittene Salbeiblätter (frisch oder getrocknet) mit 150 Milliliter heissem Wasser aufgießen. Maximal 3 Minuten ziehen lassen und dann abseien. Wer´s süß mag, der kann mit ein wenig Honig noch mehr Aroma in den Tee bringen.

Wenn Sie den Tee als Gurgellösung verwenden wollen, können Sie ihn bis zu 8 Minuten ziehen lassen.

Foto: 1,2,3 rfm

Text: GM Redaktion

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Sauerkraut selbst machen

Dazu brauchen Sie:

Ein Einmachglas oder ein Gefäß aus glasiertem Steingut, einen Krautstampfer aus Holz oder einen Löffel. Eventuell noch einen Stein zum Beschweren des Sauerkraut-Gefäßes.

1 Kopf Weißkohl, 250 ml Wasser, 1 ¼ TL Meersalz.

Und so geht´s:

Vom Weißkohl die äußeren Blätter abziehen, vierteln und in feine Streifen schneiden. In eine große Schüssel geben und mit dem Salz vermengen.

Dann 20 Minuten ziehen lassen. Danach kräftig mit dem Löffel umrühren oder mit der Hand durchkneten, bis der Kohl zusammenfällt.

Die Kohlstreifen und die Salzlake ins Glas einfüllen und Schicht für Schicht kräftig einstampfen. Das Einmachglas verschließen, den Deckel aber nicht zu fest zudrehen, damit die Gase entweichen können.

Nach drei bis vier Wochen (Raumtemperatur) ist das Sauerkraut fertig.

Übrigens – Sauerkraut aus Dosen und Gläsern ist konserviertes Sauerkraut. Es ist pasteurisiert und damit für unsere Gesundheit wertlos.

Text: ATH Medien

Beitragsbild: Copyright frei

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So schmeckt die Sonne

Von Ananas und Bananen über Kiwis, Litschis und Mangos bis hin zu Papayas und Sternfrüchten – das Angebot in deutschen Supermärkten lässt kaum Wünsche offen. Die Fruchtimporte aus tropischen Ländern versprechen das ganze Jahr über exotischen Genuss. „Die verschiedenen Exoten bieten geschmackliche Abwechslung und liefern zum Beispiel als fruchtige Zwischenmahlzeit zahlreiche Vitamine“, sagt Dr. Annette Neubert, Ernährungswissenschaftlerin.

Wie heimisches Obst schmecken auch exotische Früchte am besten und enthalten am meisten Vitamine, wenn sie reif geerntet werden. „Im reifen Zustand sind sie vor allem reich an Vitamin C und Betacarotin, der Vorstufe des Vitamin A. Exportiert werden die Früchte jedoch häufig unreif, damit sie länger haltbar sind“, erklärt Dr. Annette Neubert. „Die meisten Exoten wie Bananen, Kiwis, Mangos und Papayas reifen auch nach der Ernte noch nach. Ananas, Granatäpfel und Litschis sollten hingegen reif gekauft werden.“ Der Reifegrad kann mithilfe des Geruchs- und Tastsinns festgestellt werden. Verströmen die Früchte einen aromatischen Duft und gibt die Schale auf Druck leicht nach, sind die meisten Sorten reif. Auch an der Färbung lässt sich erkennen, ob das Obst genießbar ist. Allerdings gibt sie nicht immer Auskunft über den Reifegrad der Frucht. So kann eine noch grüne Ananas reif sein, wenn sich die Blätter aus der Mitte leicht auszupfen lassen.

Bananen und Kiwis sind hierzulande wohl die bekanntesten tropischen Früchte. Mit Exotik bringt sie aber kaum noch jemand in Verbindung und sie sind für viele Menschen inzwischen selbstverständlich. Dagegen haben sich beispielsweise Litschi, Mango, Sternfrucht oder Kaki ein exotisches Flair bewahrt und bereichern den heimischen Speiseplan. Ob als einzelne Frucht oder besondere Zutat in Smoothies, Dips, Suppen oder Salaten – die Exoten sind immer ein fruchtiges Highlight. Wichtig ist, dass die Früchte richtig gelagert werden. Ernährungswissenschaftlerin Dr. Annette Neubert empfiehlt: „Da exotische Früchte in der Regel keine Kühlschranktemperaturen vertragen, sind Bananen, Mangos und Papayas nicht im Obst- und Gemüsefach des Kühlschranks, sondern idealerweise an einem kühlen, dunklen Ort aufzubewahren.“

Rezept für Mango-Salsa

  • 1 rote Chilischote
  • 1 große reife Mango
  • ½ Orange
  • 1 Teelöffel Limettensaft
  • 1 Teelöffel Zucker
  • Speisewürze
  • Currypulver
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

  1. Chilischote waschen, Kerne und weiße Innenhäute entfernen und in kleine Würfel schneiden. Mango schälen, das Fruchtfleisch vom harten Kern lösen. Ein Viertel der Mango in kleine Würfel schneiden und beiseite stellen, den Rest in große Stücke schneiden.
  2. Mit dem Stabmixer Fruchtfleisch, Saft der halben Orange, Limettensaft und Zucker pürieren. Mit Speisewürze, Curry und Pfeffer nach Belieben abschmecken. Chilischoten- und Mangowürfel unterrühren.

Text: Nesté Ernährungsstudio

Beitragsbild: Copyright 123RF

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Ayran: Erfrischender Joghurtdrink für starke Zähne

Ayran hat sich mittlerweile einen festen Platz in den Supermarktregalen erobert. Kein Wunder: Denn das Joghurtgetränk schmeckt nicht nur erfrischend lecker, es ist auch sehr gesund. Ayran lässt sich in nur fünf Minuten ganz einfach selbst zubereiten und greift die Zähne nicht an.

Ayran stammt ursprünglich aus Vorderasien, wahrscheinlich aus dem Kaukasus und der Türkei. In Armenien und Russland ist das Joghurtgetränk unter dem Namen „Tan“ bekannt, in Afghanistan und im Iran nennt er sich „Dugh“ und auch in anderen Teilen Asiens wird er seit jeher getrunken. Dort ist vor allem der in Indien und Pakistan beliebte Lassi bekannt, von dem sich auch süße Varianten, beispielsweise mit Mango, großer Beliebtheit erfreuen.

Traditionell besteht Ayran aus drei Hauptzutaten: Joghurt, Wasser und Salz. Je nach Region wird der verwendete Joghurt aus Kuh-, Ziegen- oder Schafmilch zubereitet, und das Getränk mit Gurkensaft, Gewürzen oder Kräutern verfeinert, zum Beispiel mit Minze, Dill, Pfeffer oder Basilikum.

Ayran passt zu deftigen Speisen und kann die Schärfe von Gerichten abmildern. Darüber hinaus ist Ayran sehr gesund. Der Joghurt enthält viele für den Körper wichtige Mineralien wie Natrium, Kalium, Magnesium und Phosphor. Nach dem Sport ist Ayran deshalb ideal, um den Mineralstoffhaushalt wieder auszugleichen und zu einer schnellen Regeneration beizutragen.

 Kalzium gegen Erosionen

 Zahnschmelz besteht überwiegend aus der Kalzium-Phosphatverbindung Hydroxylapatit und weiteren Mineralien wie Magnesium und Natrium. Diese extrem harte Hülle schützt das Zahnbein (Dentin). Das Problem: Der Zahnschmelz wird ständig von Säuren attackiert, die ihn aufweichen und zerstören (Erosion).

„Ähnlich wie bei Süßigkeiten wirkt sich vor allem der über den Tag verteilte Konsum stark säurehaltiger Getränke negativ auf die Zahngesundheit aus“, warnt Professorin Nadine Schlüter, Beirätin der Informationsstelle für Kariesprophylaxe und Leiterin des Bereichs Kariesforschung am Universitätsklinikum Freiburg. „Zitronensäure, die vielen Erfrischungsgetränken wie Eistees und Limonaden zugefügt wird, ist dabei besonders aggressiv. Einige Mineralien können die Säureattacke zumindest abmildern. So enthalten zum Beispiel manche Fruchtsäfte Kalzium, was die Erosivität stark verringert“, erklärt die Expertin.

„Wenn Säfte gesättigt sind mit Kalzium, dann bewirken sie am Zahn im Prinzip gar keine Erosionen mehr. Am besten sind aber natürlich immer noch Wasser und ungesüßte Kräutertees.“ Kalzium kann jedoch nicht nur die Wirkung von Säuren auf den Zahnschmelz abmildern. Der Mineralstoff ist auch wichtig für Knochen, Muskeln und Nervensystem. Für eine ausreichende Kalziumzufuhr empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) 1.000 Milligramm pro Tag für Erwachsene.

Fluoride: Widerstand gegen Säuren

Fluorid kann im Körper in die Knochensubstanz, den Zahnschmelz und das Dentin eingebaut werden. Des Weiteren können Fluoride den Stoffwechsel der Bakterien im Zahnbelag zu einem gewissen Maß hemmen. Damit wird die Produktion von Säuren, die den Zahn angreifen, reduziert. „Sie reparieren zudem beginnende Karies, indem sie selbst in die Zahnhartsubstanz eingebaut werden und dabei helfen, Kalzium wieder in die Zähne einzulagern“, erläutert Professorin Schlüter. Gleichzeitig reduzieren sie ein Herauslösen des Mineralstoffs aus dem Zahnschmelz. So wirken sie einer Entkalkung entgegen und machen den Zahnschmelz widerstandsfähig gegen Säuren.

Rezept: Ayran selbst herstellen – so geht’s!

 Zutaten für 4 Portionen

600 g Joghurt, z. B. türkischer (Fettanteil nach Belieben)

  1. 1 TL fluoridiertes Jodsalz
  2. 1 l kaltes Wasser (mit oder ohne Sprudel)

nach Geschmack ein kleiner Spritzer Zitronensaft, etwas Minze oder Zitronenmelisse

Am besten lässt sich Ayran im Mixer herstellen, so erhält er seine schaumige Konsistenz. Dabei gilt: Je höher der Fettgehalt des Joghurts, desto dicker und cremiger der Drink. Einfach den Joghurt abwiegen und schrittweise Wasser hinzugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wer es spritzig mag, nimmt Sprudelwasser. Ein knapper Teelöffel Salz gibt dem Ayran seinen unverwechselbar frischen Geschmack – für die Gesundheit von Zähnen und Schilddrüse sollte immer fluoridiertes Jodsalz verwendet werden. Mit einem Zweig Minze und einer Zitronenscheibe am Glas ist Ayran zudem ein toller Hingucker auf jedem Grillbuffet. Aber Achtung: Zitronensaft an sich kann zu Zahnerosionen führen. Auch wenn das Kalzium im Ayran die Wirkung der Zitronensäure deutlich reduziert, sollten nicht zu große Mengen zugefügt werden.

Beitragsbild©Isabel Becker/Informationsstelle für Kariesprophylaxe

 

BR-Sendung „Gesundheit“ Sendetermin 2020

Gesundheit!

Die Sendung präsentiert Reportagen. Auch Rezepte werden präsentiert.

Sender: Bayerischer Rundfunk (BR), Dienstag um 19:00 Uhr

NDR Sendungen, „Die Ernährungs-Docs“ und „Visite“ Sendetermine 2020

Ernährungs-Docs

Für die Sendung haben die Mediziner eine Praxis auf einem Hausboot in Hamburg-Hammerbrook eröffnet, und dort verordnen sie Patientinnen und Patienten einen Speiseplan statt Medikamenten. Die Krankheiten der Betroffenen sind überwiegend weit verbreitet, so dass sich viele Zuschauerinnen und Zuschauer damit identifizieren können.

Sender: Norddeutscher Rundfunk (NDR), Aktuell nur in der Mediathek , ansonsten dienstags 21:00 Uhr

Visite

Das Gesundheitsmagazin stellt jede Woche ein Krankheitsbild vor. Manchmal können die Zuschauer über das Internet mit Expertinnen und Experten chatten und Fragen stellen.

Sender: Norddeutscher Rundfunk (NDR),Dienstag um 20:15 Uhr

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Text: NDR

Beitragsbild:123rf

 

MDR Vorschau „Hauptsache gesund“, Sendetermin 2020

Hauptsache Gesund

Hier kommen immer mehrere Ärzte zu Wort und beantworten Zuschauerfragen zu einem bestimmten Thema. Moderator Carsten Lekutat ist Allgemeinmediziner und Arzt für Naturheilverfahren.

Sender: Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), Donnerstag um 21:00 Uhr

Text:MDR

Beitragsbild:123rf

 

 

rbb – Ratgeber Sendung „Praxis“ Sendetermin 2020

rbb Praxis

Die Sendung behandelt Gesundheitsthemen und Heilungschancen durch neue Therapien, Volkskrankheiten oder Gesundheitsvorsorge.

Sender: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Mittwoch um 20:15

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Text:rbb

Beitragsbild Copyright 123RF

 

Termine in Hanau

Eltern-Baby-Treff in der Innenstadt

25.01.2019 und immer am Freitag

Wochentag: Freitags

Uhrzeit: 10:00 – 11:30 kostenlos

Die Eltern-Baby-Treffen in Hanau sind ein Angebot der FRÜHEN HILFEN und sind in erster Linie für Familien mit Kindern bis zu zwei Jahren konzipiert. Hier wird den Familien schon vor der Anbindung an eine Kindertagesbetreuungseinrichtung ein geeigneter Rahmen geboten, um soziale Kontakte zu anderen Familien aufzubauen und sich in gemütlicher Atmosphäre über Entwicklungsschritte und Erziehungsfragen auszutauschen. Darüber hinaus informiert das Fachpersonal vor Ort frühzeitig über Unterstützungsmöglichkeiten, Hilfsangebote und Hilfesysteme für Familien in Hanau. Es werden am Bedarf der Familien orientierte Informationsveranstaltungen durchgeführt- hier stehen neben Erziehung und Entwicklung meist Themen wie Sprachförderung, Ernährung und Gesundheit, sowie Freizeit und Sportangebote im Mittelpunkt.

Marienkirche
Marienkirchgasse 4
63450 Hanau
06181 – 252032

Kontakt:

Familien- und Jugendberatung (FJB)
Sandeldamm 21
63450 Hanau
fjb@hanau.de
06181 / 1875-30

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Klinikum Hanau informiert:

Erste-Hilfe-Kurs für das Säuglingsalter im Klinikum

In unserer Elternschule am Eltern-Kind-Zentrum bieten wir für werdende Eltern oder Eltern mit Kindern im Säuglingsalter einen Erste-Hilfe-Kurs für das Säuglingsalter an.
An diesem Abend lernen die Teilnehmer die ersten notwendigen Maßnahmen bei Unfällen. Anhand von Modellpuppen wird die stabile Seitenlage des Säuglings erklärt und geübt. Außerdem wird das allgemeine Vorgehen bei Unfällen gezeigt und erläutert wie ein Notruf abgesetzt wird. Auch die bei Kindern häufig auftretenden Verbrennungen und thermische Erkrankungen, z.B. der Sonnenstich, sind Inhalt des Kurses. Am Ende des Kurses erhalten die Teilnehmer ein übersichtliches Nachschlagebuch über die Inhalte.

Die Teilnehmer können an diesem Abend auch spezielle Wünsche äußern und Fragen klären.
Anmeldung und weitere Informationen:
Sekretariat Elternschule
Mo.-Fr.: 09:00-11:30 Uhr
Tel.: (06181) 296-2561

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Blasenschwäche Telefonberatung

Ein Thema, das viele betrifft – worüber aber kaum jemand spricht.
In Deutschland leiden ca. 5 Millionen Frauen an Inkontinenz. Der Satz „Ich habe ein Problem, ich verliere Urin“ ist für viele mit Angst und Scham verbunden. Viele betroffene Frauen trauen sich nicht über ihr Problem zu sprechen, nehmen ihren Alltag quälend wahr – bis hin zur absoluten Isolation.
Kennen Sie das Gefühl:
„Bloß nicht zu viel trinken, sonst muss ich zu oft auf die Toilette!“
oder „Bloß jetzt nicht lachen, husten, niesen – sonst …?

Wir können Ihnen helfen! Im Klinikum Hanau bieten wir Ihnen die neuesten diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten.
Unser hochqualifiziertes Team begleitet Sie durch die gesamte Behandlung und steht Ihnen vertrauensvoll zur Seite.

Wir bieten an:
Beratungstelefon
Mittwochs von 08:00 bis 09:00 Uhr
Tel.: (06181) 296-3060
Ihre Ansprechpartnerin: Urotherapeutin Sandra Döhring

Beitragsbild: Copyright Stadt Hanau. Presse

Termine in Wiesbaden

Verständliche Medizin – Termine 2020

Das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Wiesbaden veranstaltet gemeinsam mit dem Praxisverbund Wiesbaden – einem Verbund niedergelassener Ärzte und Psychotherapeuten – im Rathaus die Reihe „Verständliche Medizin – Gesundheitsthema des Monats“.

Das Ziel ist es, die Bevölkerung über wichtige Gesundheitsthemen zu informieren und zu einem gesundheitsbewussten Handeln anzuregen. Experten aus der Umgebung, beispielsweise Ärzte der Kliniken oder aus ansässigen Arztpraxen, Beratungseinrichtungen und Selbsthilfegruppen informieren und geben Anregungen für einen gesünderen Lebensstil, Behandlungen und Therapien.

 Acht Veranstaltungen 2020

Die Veranstaltung findet etwa acht Mal pro Jahr statt, immer mittwochs von 17.30 bis 19.30 Uhr im Stadtverordnetensitzungssaal des Wiesbadener Rathauses. Details zu den jeweiligen Veranstaltungen sind immer etwa einen Monat im Vorfeld auf dieser Seite und im Veranstaltungskalender zu finden.

DatumUhrzeitThema
19.02.17.30 – 19.30Nieren und Blasengesundheit
18.03.17.30 – 19.30Lipödem & Adipositaschirurgie
25.04.10.00 – 16.0014. Patiententag
28. und 29.08.17.30 – 19.30Hessische Gesundheitstage
23.09.12.00 – 18.00Psychosomatik
21.10.17.30 – 19.30Rheuma
18.11.17.30 – 19.30Pankreaskarzinom
09.12.17.30 – 19.30Kieferfehlstellung und Implantologie

Bei Rückfragen kann man gerne die Kommunale Gesundheitsförderung im Gesundheitsamt unter Telefon 0611 / 31-3777 /-2074 oder per E-Mail an gesundheitsfoerderungwiesbadende kontaktieren.