GesundinRheinMain präsentiert: Dr. Jürgen Freiherr von Rosen aus der hessischen Rhön,Gersfeld

 „Ich bin seit über 40 Jahren nicht mehr krank gewesen”

„Wenn man mit über 80 Jahren noch in der Lage ist, einen Marathon zu laufen, dann hat man vermutlich das meiste in seinem Leben richtig gemacht“, resümiert der Gersfelder Arzt Dr. Jürgen Freiherr von Rosen.

Wir sitzen im gemütlichen Aufenthaltsraum der Schlosspark-Klinik hoch über Gersfeld in der Rhön. Dr. von Rosen hat diese Klinik 1981 gegründet und leitet sie inzwischen gemeinsam mit seinem Sohn, Dr. Martin von Rosen, als Senior-Direktor.

„Ich achte darauf, sowohl bei meiner Arbeit in der Praxis und als auch mit meiner Familie, ein ruhiges, ausgeglichenes Leben zu führen. Natürlich gibt es auch bei uns mal Stress, aber dann sorge ich schnell wieder für einen Ausgleich“, erzählt der quirlige Arzt, der auch noch in der Hausarztpraxis und im Biologischen Krebszentrum seines Sohnes, aktiv ist.

Der Tag des „Landarztes“ (wie sich Dr. von Rosen gerne nennt) beginnt am frühen Morgen häufig mit einer Jogging-Runde im Schlosspark oder rund um Gersfeld. Hitze, Schnee oder Regen stören ihn nicht. „Als ich für deb letzten Marathon trainiert habe, bin ich oft schon um vier Uhr morgens aufgestanden und habe die Joggingschuhe angezogen.“

Im Winter wechselt der Arzt seine Joggingschuhe regelmäßig gegen die Langlaufski aus. „Auch dann laufe ich oft morgens allein durch den Schnee. Meiner Familie sind meine Märsche zu anstrengend“, lacht der Doc. Nach seiner sportlichen Runde bürstet er seinen Körper mit einer starken Trockenbürste ab, anschließend wird kalt geduscht und, „wenn nicht schon die ersten Patienten warten“, mit seiner Frau Marianne gefrühstückt.

Das „Deutsche Ärzteblatt“ ist „schuld“, dass der Mediziner (studiert hat er in Münster, Lausanne und Berlin) zur Naturheilkunde wechselte und eine Klinik mit ganzheitlicher Ausrichtung in Gersfeld eröffnete. „Ich habe in den 70er Jahren einen Naturheilkunde-Artikel über die Behandlung von chronischen Schmerzen gelesen. Das war mein persönliches Aha-Erlebnis. Seit dieser Zeit habe ich intensiv die Naturheilkunde studiert und sie mehr und mehr in meine tägliche Arbeit integriert“.

So bieten die von Rosens heute in der Gersfelder Schlosspark-Klinik ein vielfältiges Spektrum an Diagnose-Möglichkeiten an: Muskeltest, Irisdiagnostik, Bioresonanztherapie oder der Säure-Basentest, ergänzen die klassischen Diagnoseverfahren der Schulmedizin.

Auch das Therapieangebot ist für einen gelernten Schulmediziner außergewöhnlich: Sauerstofftherapie, Wassertreten nach Kneipp, Dauerbrausen, Fußreflexmassagen, Bachblüten-Tropfen, Colon-Hydrotherapie, Akupunktur oder Mayr-Kuren. „Mein ärztliches Credo und das Hauptziel für den Patienten ist die Entschlackung des Körpers“, sagt der Arzt. „Ganz gleich, ob jemand mit einer Allergie, Kopfschmerzen oder einem Tumor kommt. Ohne eine Entgiftung gibt es keine Heilung.“

Daran hält sich der Mediziner seit vielen Jahrzehnten auch selbst. Er ist zu „fast 100 Prozent Vegetarier“, manchmal isst er auch einen gegrillten Fisch oder auch mal etwas Wurst, die Lebensmittel für zuhause und auch für die Klinik-Küche bezieht er und das Team von den umliegenden Rhön-Bauerhöfen („da weiß ich noch wie dort angebaut wird“), gekaut wird jeder Bissen „mindestens 30 mal wegen der Verdauung“, täglich gibt es mindestens zwei Liter „gefiltertes und energetisiertes“ Wasser und, neben Sport („Schwitzen ist die beste Entgiftung“) und autogenem Training, ist die Siesta nach dem Mittagessen ein wichtiger Baustein seines Tagesablaufes.

Zum Thema „Schlafen“ ist ihm vor allem ein guter Schlafplatz wichtig. „Ich habe mein Bett zuhause von einem Baubiologen austesten lassen“, erklärt er. „Ein guter Schlafplatz ist lebenswichtig“. So berichtet Dr. von Rosen, dass mehr als 90 Prozent der Krebspatienten, die zu ihm kommen, auf einer Wasserader geschlafen haben. „Das teste ich beim Erstgespräch immer sehr schnell mit meinen Muskeltests aus. Ich empfehle dann zusätzlich einen Baubiologen, der sich die Wohnung oder das Haus anschaut. Die Ergebnisse sind eindeutig und wirklich fatal: Der Schlafplatz eines Schwerkranken ist fast immer gestört.“

Sein privates Haus, nur wenige Gehminuten von der Schlosspark-Klinik entfernt, ist schon lange „entstört“. „Das ist die Basis für ein gutes und gesundes Leben“, sagt der Arzt. „Ansonsten trinke ich abends gerne ein gutes Glas Rotwein, lese auch gerne mal historische und politische Literatur, genieße meine große Familie, singe viel und laut und esse gut und einfach.“

Dr. med. Jürgen Freiherr von Rosen aus der hessischen Rhön spricht oft von „Visionen“. Privat und auch als Mediziner. Die meisten seiner Visionen hat er inzwischen wahr gemacht. Was bleibt? „Vielleicht probiere ich noch mal einen Super-Marathon. Wer weiß.“

Text: Redaktion girm

Fotos: Schlosspark-Klinik Dr. von Rosen

 

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