THERMEN-HOPPING IST ENTSPANNUNG IN HISTORISCHEM AMBIENTE

Trotz Sommer sehnen sich viele Menschen nach einer kleinen Auszeit und ganzheitlichem Wohlbefinden in warmen Gefilden. Machen Sie doch einmal „Thermen-Hopping“ in Hessen!

14 Thermalbäder mit Heilwasser laden in Hessen zum Entspannen ein – einige davon mit bewegter Vergangenheit und in historischem Ambiente. So zum Beispiel das Jugendstilbad Darmstadt, das 1909 unter Großherzog Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt als Volksbad eröffnet wurde. Seiner Zeit entsprechend war es einst in zwei Teile aufgeteilt: Im nördlichen Trakt befand sich das Herrenbad, im südlichen Trakt das Damenbad.

Trotz historischem Ambiente verbirgt sich heute eine moderne Bade- und Saunalandschaft hinter den Mauern. Zusätzlich finden Wellnessfans einen SPA-Bereich, die Möglichkeit für wohltuende Massagen und Anwendungen und obendrauf noch ein sehr abwechslungsreiches Kursangebot. Weiche und warme Farben geben dem Bad mit seiner Bade- und Saunawelt eine unverwechselbare Wohlfühlatmosphäre. Das Jugendstil-Highlight ist das ehemalige Herrenbad mit restaurierter Jünglingsfigur, einem Brunnen und den historischen Umkleidekabinen auf dem Balkon der Schwimmhalle. 2008 wurde das Bad von der European Waterpark Association mit dem Sonderpreis für „Wiederbelebung historischer Badekultur“ ausgezeichnet. Internet: www.jugendstilbad.de

In der Kaiser-Friedrich-Therme mitten in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden finden Badefreunde und Erholungssuchende Badeluxus auf höchstem Niveau. Vorbild für das 1913 eröffnete Bad waren antike Thermen: Als Hommage an das römische Schwitzbad, auf dessen Fundament es errichtet wurde, präsentiert sich die Anlage im Stil einer antiken Therme mit säulenverzierten Räumen und aufwändigen Ornamenten. Die originale Ausgestaltung im Dekor des Jugendstils ist in verschiedenen Räumlichkeiten noch heute erhalten, ebenso das denkmalgeschützte Irisch-Römische-Bad. Tepidarium, Sudatorium, das historische Schwimmbad, wertvolle Keramiken und Fresken und das Russische Dampfbad spiegeln ebenfalls den Jugendstil wider.

Das Wasser der Therme stammt aus der Adlerquelle, die bereits vor 2.000 Jahren von den Römern entdeckt und genutzt wurde. Dank dieses wertvollen Naturelements wurde Wiesbaden zur weit bekannten Weltkurstadt. Selbst Goethe berichtete in Briefen an seine Frau, wie sehr die Bäder zu seinem Wohlbefinden beitrugen. Internet: www.wiesbaden.de

Das 1890 erbaute Kaiser-Wilhelms-Bad im denkmalgeschützten Kurpark von Bad Homburg hieß einst Fürstenbad. Keine Geringeren als der König von Großbritannien Eduard VII., Otto von Bismarck und König Chulalongkorn von Siam, dem heutigen Thailand, weilten in dem hessischen Heilbad zur Therapie. Wo früher die Adligen Erholung fanden, können heute Erholungssuchende in den Genuss großer Badetraditionen kommen.

Hinter den historischen Mauern verbirgt sich das Kur-Royal Day Spa – eine Wellnessoase im mediterranen Ambiente mit Dampf- und Dunstbädern. Der Wellnessgast hat die Möglichkeit, Massagen und Packungen zu genießen, doch auch Gesundheitsvorsorge, traditionelle und fernöstliche Anwendungen und medizinische Behandlungen werden angeboten. Internet: www.kur-royal.de.

Text: Red. und www.hessen-tourismus.de

Foto: Fohud Vollmer

 

GesundinRheinMain zu Besuch: Stefan Barthmann, Achtsamkeitstrainer, Hainburg

Achtsamkeitstraining und Touch Life – Stefan Barthmann im Interview

Stressreduktion durch Achtsamkeit. Der amerikanische Molekularbiologe Jon Kabat-Zinn von der University of Massachusetts entwickelte dieses Programm vor fast 40 Jahren. Das Achtsamkeitstraining verbindet verschiedene Techniken des Yoga, der Meditation und ganz allgemein der Körperwahrnehmung. Einigen Studien zufolge lindert das konsequente Achtsamkeitstraining Schmerzen und Angst. Im April 2015 ergab eine große Studie im renommierten englischen Medizinmagazin „Lancet“, dass eine verwandte achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie (MBCT) ähnlich gut vor Rückfällen nach einer Depression schützt, wie es Medikamente tun.

Vereinfacht gesagt, zielt Achtsamkeit darauf ab, mehr im Hier und Jetzt zu leben. Es geht darum, dem Moment mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Dazu ist es wichtig, den „inneren Autopiloten“ mal zu stoppen und einfach gedanklich abzuschalten. Ein regelmäßiges Training kann im Alltag in vielen Situationen helfen, auch um in stressigen Situationen souveräner zu reagieren.

Ein Gespräch mit dem Hainburger Achtsamkeits-Trainer Stefan Barthmann:

Herr Barthmann, kann ich Achtsamkeit trainieren?

Stefan Barthmann: Ja. Einerseits durch regelmäßige Geh- oder Sitzmeditationen, Yoga oder Bodyscann. Auch durch Achtsamkeit im Alltag, zum Beispiel beim Essen durch bewusstes Kauen, beim Spüren des Wassers auf der Haut beim Duschen, wenn Sie sich im Sitzen auf Ihre Atmung konzentrieren oder beim Gehen bewusst Ihre Schritte beachten. Sie werden merken, dass Ihr Geist beginnt abzuschweifen und seine „Geschichten“ erzählt. Wenn Sie die abschweifenden Gedanken erkennen, haben Sie Ihren Beobachter kennengelernt. Dieser neutrale Beobachter hat nur eine Aufgabe: zu erkennen und zu benennen. Die Glücksformel lautet: erkannt – benannt – gebannt.

 Was passiert beim Achtsamkeitstraining?

Mit Achtsamkeit trainieren wir unseren so genannten „inneren Beobachter“. Wir übernehmen Verantwortung für unsere Gefühle und Gedanken. Wir sind ihnen nicht mehr hilflos ausgeliefert und müssen nicht jedem Reiz folgen. Wir lernen den Handlungsspielraum zwischen Reiz und Reaktion kennen. Wir haben immer die Wahl. Das faszinierende finde ich dabei, dass Verantwortung Spaß machen kann!

Ist mangelnde Entspannungsfähigkeit ein Problem unserer Zeit?

 Ja, wir sind viel zu oft und zu lange angespannt. Das bedeutet auch steigender Blutdruck und steigende Herzfrequenz. Der Stress muss aber auch wieder nachlassen, wenn die Anspannung vorbei ist. Und genau das geschieht bei vielen Menschen nicht mehr automatisch. Sie bleiben in dieser angespannten Situation und kommen damit in eine chronische Stress-Situation. Das ist auf die Dauer für Körper, Psyche und soziale Beziehungen extrem schädlich.

Bei welchen Krankheiten kann Achtsamkeitstraining schulmedizinische- oder naturheilkundliche Behandlungen unterstützen?

 Studien haben gezeigt, dass durch ein gezieltes und regelmäßiges Training Schlafstörungen, Schmerzen und Bluthochdruck sich verbessern. Sogar Krebs- und Schlaganfallpatienten können davon profitieren.

Wie sieht ein Achtsamkeitstraining bei Ihnen in der Praxis aus?

 Ich würde sagen: sehr genussvoll. Mit Hilfe der Kunst der achtsamen Berührung – der TouchLife Massage – führe ich meine Klienten Stück für Stück raus aus dem Denken, zurück zu Ihren Körper. In das Spüren im Hier und Jetzt. Der bewusst erfahrbare Atem schenkt dabei neue Energie. Im Vorgespräch stimme ich jede Massage individuell auf die aktuelle Situation meiner Klienten ab. Und damit meine Klienten einen entspannten und achtsamen Behandler vorfinden, meditiere ich selbst vor jeder Massage, um auch selbst innerlich in einer ruhigen Balance zu sein.

Ist ein gesunder Nachtschlaf oder auch eine Siesta am Mittag nicht genau so entspannend als jede geführte Entspannungstechnik?

Die entspannende Wirkung von Schlaf ist nachgewiesen und fast durch nichts zu ersetzen. Allerdings haben Menschen, die chronisch gestresst sind, ganz häufig auch Schlafprobleme. Auch bei vielen psychischen Erkrankungen ist der Schlaf oft massiv gestört. Dann sind Techniken zum runterkommen in jedem Fall sinnvoll.

Wie schaffe ich es, Achtsamkeit in den Alltag zu integrieren?

 In meinen so genannten Impulsvorträgen erkläre ich genau, wie man das im Alltag umsetzen kann. Diese Vorträge geben erste Denkanstöße und dabei zeige ich auch Übungsbeispiele. Mit meinem achtteiligen Achtsamkeitskurs führe ich tiefer in das Thema ein. Mit angeleiteten CD´ s, zum Beispiel Body Scan, Yoga oder Sitzmeditation kann dann erfolgreich alleine geübt werden. Die Lektüre von ausgewählter Literatur erleichtert das selbstständige Üben. Zwei Tipps aus eigener Erfahrung: Lassen Sie sich von einem erfahrenen Trainer anleiten und üben sie lieber öfters und kürzer als länger und seltener.

Warum finden Sie Achtsamkeit so wichtig?

 Wir haben kaum noch Nischen zum Ausruhen. Steigendes Arbeitstempo, ständige Erreichbarkeit, zunehmender Leistungs- und Erwartungsdruck sowie die steigende Sorge um unseren Arbeitsplatz halten uns ständig auf Trapp. Wir sind häufig gestresst, spüren uns kaum noch und verlieren oft die Freude an den kleinen Dingen des Lebens.

Wie können diese Schwierigkeiten überwunden werden?

 Sehr hilfreich ist es, wenn ich auf die kleinen Freuden des Alltags achte, auch auf das Gute im vermeintlich Schlechten. Feste Pausen und Eins nach dem Anderen tun, geduldig mit mir sein. Auf meine Talente zu achten und an ihnen dran bleiben. Auch Chancen nutzen und neue Erfahrungen sammeln. Aus dem, was ich geschafft habe, gewinne ich Selbstvertrauen und Sicherheit. Loslassen ist das Schlüsselwort.

 Was fasziniert Sie selbst am Thema Achtsamkeit?

Dass es mit Achtsamkeit möglich ist, bewusst den gegenwärtigen Moment zu spüren. Wir leben meist im „Autopilot-Modus“ und machen uns zusätzlich Gedanken über Vergangenes oder Vorstellungen über Zukünftiges. Nur selten sind wir bewusst bei dem, was gerade ist. Häufig lassen wir das Erlebte verdecken von unseren rastlosen Gedanken, negativen Erfahrungen, Bewertungen, Ängsten, Zweifeln und Fantasien. Dabei verlieren wir die Freude am gerade Erlebten.

Welchen Weg sind Sie bisher gegangen? Das heißt: Was hat Sie zum Thema Achtsamkeit gebracht?

Ich bin als Seminarleiter für Prozessmanagement, aktiver Vater, Betreuer für Großtante und ehrenamtlich Engagierter mittendrin in der Sandwich-Generation. Ich weiß um die belastende Zeit in dieser Lebensphase und musste vor fast 20 Jahren durch eigene Krankheit lernen, achtsamer zu werden. Jetzt passe ich gut auf mich und andere auf. In diesem Prozess kam ich mit Achtsamkeitstraining und TouchLife in Berührung. Auch haben mir wertvolle Menschen geholfen, achtsamer zu werden. Diese Erfahrungen möchte ich aus Dankbarkeit weitergeben.

 Was tun Sie in Ihrem Alltag, um achtsam zu bleiben?

Üben, üben, üben…Zwei- bis dreimal die Woche sitze ich Wohnzimmer auf meinem „Bänkchen“ und nehme mir eine halbe Stunde Zeit, um bewusst zu meditieren. Einmal die Woche gehe ich zum Yoga. Seit fünf Jahren fahre ich immer im Oktober für eine Woche zum „Achtsamkeits-Intensiv-Training“ an den Edersee zu meinen Lehrern. Zudem unterstützt mich die Achtsamkeits-App auf meinem Smart-Phone. Letztlich werden durch das regelmäßige Üben immer mehr Momente zu One(Ein-)-Moment-Meditationen. Zugegeben: Auch ich bin nur ein Mensch und nicht immer achtsam, aber, durch das regelmäßige Training bin ich doch immer öfter achtsam. Und das ist im Alltag wichtig!

 Vielen Dank für dieses Gespräch.

https://www.stefan-barthmann.de/

Messevideo Stefan Barthmann, Raum für Berührung, Hainburg

Fotos © Stefan Barthmann, ©Text: ath

 

Prof. Albrecht Hempel: Wie beeinflussen Gefühle unsere Gesundheit?

Wie beeinflussen Gefühle unsere Gesundheit? Ein renommierter Schulmediziner stellt Emotionen in den Mittelpunkt seiner Diagnose und Therapie. Mit vielen verblüffenden Praxisbeispielen und Tipps, wie gute Gefühle zu einem gesunden und erfüllten Leben verhelfen.

Prof. Albrecht Hempel

Gesundheit ist (auch) Gefühlssache.

Wie ich als Herzmediziner die Heilkraft der Emotionen entdeckte

224 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-89883-949-5

€ 22,99 (D) / € 23,70 (A)

ZS Verlag

Beeinflussen Gefühle wie Wut, Empörung, aber auch Hoffnung, Freude und Liebe unsere Gesundheit?

Gefühle haben in der klassischen Schulmedizin keinen guten Ruf: Man kann sich nicht auf sie verlassen, sie sind zu wenig konkret und jeder fühlt anders. Deswegen scheint es sachdienlich, sich an Messwerte und naturwissenschaftlich verifizierbare Erkenntnisse zu halten. Doch Prof. Hempel ist in seinem Praxisalltag zu völlig anderen Ergebnissen gekommen. Aus seiner Sicht wird die Bedeutung unserer Gefühle dafür, ob wir gesund oder krank sind, unterschätzt.

Der Schlüssel zur Selbstheilung ist der positive Umgang mit seinen Gefühlen.

Der Kardiologe und ganzheitliche Mediziner zeigt, was Gefühle sind, woran wir sie erkennen, warum und wie sie entstehen und wann und in welchem Maße wir auf sie hören können. Unsere Gefühle funktionieren nach bestimmten Prinzipien und sind daher steuerbar. Deshalb – und das ist die gute Nachricht – können wir selbst sehr viel dafür tun, aus einer passiven „Opferrolle“ in ein kraftvolles, gesundes und glückliches Leben hineinzuwachsen. Gerade schwierige Gefühle wie Angst, Trauer oder Wut spielen in diesem Prozess eine wichtige Rolle. Wir sollten sie nicht verdrängen, sondern können lernen, sie zu verstehen und ins Positive umzuwandeln. Wir können unsere Gefühle so „erziehen“, dass aus unangenehmen und krank machenden Gefühlen heilende Gefühle entstehen.

Für Betroffene von psychosomatischen Beschwerden und alle, die die Dimension von Gefühlen im Zusammenhang mit Gesundheit und Krankheit verstehen wollen.

Bild Portrait Prof. Albrecht Hempel Copyright privat

HR-Sendung „Die Ratgeber“ im November 2019

HR-Sendung „Die Ratgeber“ ist ein multithematisches Ratgeber-Magazin rund um die Themen Verbraucher, Gesundheit, Ernährung, Reise, Haus und Garten und mit Ausflugs- und Freizeit-Tipps.

Aktuelle Sendetermine: folgen

„Die Ratgeber“ fragt nach, welche Produkte und Dienstleistungen etwas taugen, wie der Verbraucher Geld spart und zu seinem Recht kommt. Außerdem gibt es jede Menge Tipps, die den Alltag einfacher machen. Im wöchentlichen Wechsel moderieren Anne Brüning und Daniel Johé die werktägliche Live-Sendung.

Moderation: Anne Brüning

© HR/Katrin Denkewitz – honorarfrei,

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SWR – Ratgeber Sendung „rundum gesund“ im November 2019

SWR „rundum gesund – Hoffnung bei Demenz und Parkinson“, 4. November 2019, 20:15 Uhr, 45 Minuten

Moderation: Dennis Wilms / neue Folge des SWR Gesundheitsmagazins

Morbus Parkinson gehört weltweit zu den häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen. Wie lässt sich das unheilbare Leiden gut behandeln und was können Betroffene selbst tun? „rundum gesund – Hoffnung bei Demenz und Parkinson“ liefert Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Ursachen und Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen. Zu sehen am Montag, 4. November um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen.

Themenschwerpunkt: Demenz und Parkinson

Welche Möglichkeiten der Früherkennung gibt es für Parkinson und was kann man tun? Weil es Zusammenhänge zwischen Alterungsprozessen und dem Verlust von Nervenzellen und Zellfunktionen gibt, gelten neurodegenerative Erkrankungen als wichtige medizinische Herausforderung der älter werdenden Gesellschaft. Gast der Sendung ist der Neurologe Prof. Jan Kassubek vom Universitätsklinikum Ulm. An Annie, der virtuellen Patientin im Studio, erklärt er, was bei Parkinson im Gehirn passiert und wie sich die Erkrankung auf die Koordinationsfähigkeit der Betroffenen auswirken kann. Im Gespräch mit Dennis Wilms klärt er außerdem darüber auf, welche Hinweise eine REM-Schlafstörung auf eine spätere Parkinsonerkrankung geben kann und wie Hirnschrittmacher Betroffenen im Alltag helfen.

Ungewöhnliches Wohnkonzept und Hirnnahrung

Ein ungewöhnliches Wohnkonzept im pfälzischen Prüm ermöglicht Demenzkranken, gemeinsam in einer WG zu leben. Dort bekommen sie regelmäßig Besuch von einer Schulklasse. Die Sendung zeigt, wie Jung und Alt dabei voneinander profitieren. Sportwissenschaftlerin Jasmin Brandt steht den Zuschauerinnen und Zuschauern mit wertvollen Übungen zur Verbesserung der motorischen Fähigkeiten und der Koordination zur Seite. Außerdem stellt sie vor, welche Nahrungsmittel helfen können, das Gehirn in Schwung zu halten.

SWR Magazin für ganzheitliche Gesundheit

Ernährung, körperliche Fitness und psychische Stabilität; traditionelle Hausmittel und High-Tech-Medizin – es gibt viele Faktoren, die Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden haben. Sie alle sind Thema beim SWR Gesundheitsmagazin „rundum gesund“. In jeder 45-minütigen Folge entlockt Moderator Dennis Wilms Expertinnen und Experten praktische Tipps und spricht mit ihnen über Ursachen von Beschwerden und deren Behandlungsmöglichkeiten. Faszinierende Einblicke in den menschlichen Körper ermöglicht dabei die virtuelle 3D-Patientin Annie, die mit Augmented-Reality-Technik ins Bild geholt wird. Kleinste anatomische Details werden auf diese Weise im Studio zum Teil mehrere Meter groß. Annie macht komplexe Abläufe und Zusammenhänge leicht verständlich sichtbar. Gemeinsam mit Sportwissenschaftlerin und Food-Coach Jasmin Brandt zeigt Dennis Wilms außerdem in jeder Ausgabe von „rundum gesund“, wie sich Bewegung und gesunde Ernährung unkompliziert in den Alltag integrieren lassen.

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Text:SWR

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NDR Sendung, „Die Ernährungs-Docs“ im November 2019

NDR, Die Ernährungs-Docs

Folge 1: Prädiabetes, Fettstoffwechselstörungen, Sodbrennen

Sonntag, 03. November 2019, 13:30 bis 14:15 Uhr

Essen als Medizin: In diesem bisher einzigartigen Fernsehformat wird Menschen geholfen, die an ihren massiven Gesundheitsproblemen fast verzweifeln. Die „Docs“ Anne Fleck, Matthias Riedl und Jörn Klasen, alle erfahrene Mediziner, wollen allein mit gezielten Ernährungsstrategien Symptome deutlich verbessern und Krankheiten sogar heilen. Ob Diabetes, Migräne oder Rheuma: An Bord einer „Hausboot-Praxis“ mitten in der Stadt zeigt dieses Coachingformat, wie mit speziellem Essen schon innerhalb weniger Monate oft mehr erreicht werden kann als mit Tabletten.

In dieser Folge „Die Ernährungs-Docs“ kommt eine junge Frau an Bord: Seit zwei Jahren leidet Jessica S. an Prädiabetes. Fall 2: Norbert C. fühlt sich eigentlich gesund, doch auch er leidet an einer heimtückischen Krankheit: Seine Blutfettwerte sind zu hoch. Fall 3: Seit Jahren quält Petra F. besonders starkes Sodbrennen. Nichts hat bisher geholfen. Bei einer Magenspiegelung entdecken die Ärzte ein Barrett-Syndrom. Können die Docs helfen?

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Text: NDR

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AXA Präventionsreport 2019: Hälfte der Deutschen fühlt sich nur mittelmäßig gesund

AXA Präventionsreport 2019: Fit sein, gesund werden, leistungsfähig bleiben – aber wie? Hälfte der Deutschen fühlt sich nur mittelmäßig gesund

• Fast zwei Drittel fehlt die Motivation, mehr für die eigene Gesundheit zu tun
• Wer Kinder hat, ist häufig nicht aktiv genug
• Frauen zeigen mehr Durchhaltevermögen
• Intensivere Begleitung durch Krankenversicherungen gefordert
• Staat soll Prävention durch steuerliche Förderung unterstützen

Sich fit zu halten, gesund zu ernähren und im stressigen Alltag zwischen Job und Privatleben ausreichend zu entspannen – das sind Ziele, die sich viele Deutsche vor allem zu Beginn des Jahres vornehmen. All diese guten Vorsätze wirken sich auch positiv auf die gesundheitliche Prävention aus. Aber natürlich nur, wenn man auch über eine längere Zeit durchhält.

Wie schätzen die Deutschen ihren Gesundheitszustand im Allgemeinen ein?

Was tun sie, um gesund zu bleiben oder gesünder zu werden? Und vor allem: Wie steht es um das Durchhaltevermögen, wenn es um Gesundheitsprävention geht? Der aktuelle AXA Präventionsreport 2019, eine groß anlegte Umfrage von AXA in Zusammenarbeit mit dem Institut forsa,
spiegelt die Einschätzungen und Erwartungen der Bundesbürger.

Nur wenige Jahre ist es her, dass die Deutschen in Umfragen ein überwiegend positives Bild von ihrer eigenen Gesundheit zeichneten. 1 Im aktuellen AXA Präventionsreport hingegen bezeichnet fast die Hälfte aller Befragten, nämlich 48 Prozent, ihren aktuellen Gesundheitszustand als eher mittelmäßig oder schlechter.2 Vor allem Befragte aus Bremen und Berlin schätzen ihren Gesundheitszustand als mittelmäßig ein.
Gleichzeitig zeigt sich aber auch Einsicht und der Wunsch nach Verbesserung:

Immerhin 53 Prozent derjenigen, die ihren Gesundheitszustand als eher mittelmäßig einschätzen, sind der Meinung, dass sie mehr für ihre Gesundheit tun müssten. Doch selbst die Befragten, die den Gesundheitszustand mit „gut“ bewerten, wollen mehr tun: 42 Prozent sind der Meinung, dass sie mehr für ihre Gesundheit tun müssten.

Guter Vorsatz ja! Durchhaltevermögen nein? Hätte, könnte, würde, sollte – dass Gesundheitsprävention wichtig ist und sich positiv auf die Lebensqualität auswirkt ist unumstritten, und eigentlich kann man immer mehr für sich und seine Gesundheit tun. Dieser Meinung sind 58 Prozent der
Befragten: Sie geben zu, mehr für ihre Gesundheit tun zu müssen. Dies zeigt sich erstaunlicherweise besonders in der verhältnismäßig jungen Gruppe der 30-44-Jährigen: 68 Prozent sind der Meinung, mehr für Ihre Gesundheit tun zu müssen. Gleicher Meinung sind viele der Eltern: 69 Prozent der Personen mit Kindern im Haushalt meinen, sie würden zu wenig für ihre Gesundheit tun, bei Personen ohne Kinder im Haushalt
sind es nur noch 55 Prozent.

Immerhin zwei Drittel der Befragten haben laut eigenen Angaben den guten Vorsatz auch in die Tat umgesetzt – dann aber nur kurz durchgehalten. Ein ernüchterndes Ergebnis vor dem Hintergrund, dass Gesundheitsprävention nur auf langfristige Sicht wirksam ist. Doch woran hapert es? Die Mehrheit der Deutschen (63 Prozent) verliert leider zu schnell die Motivation. Dies betrifft insbesondere unter 30-Jährige (76 Prozent) und ausgerechnet diejenigen, die meinen mehr für ihre Gesundheit tun zu müssen (79 Prozent). Die Ergebnisse zeigen, dass Männer häufiger die Motivation verlieren (69 Prozent) als Frauen (59 Prozent).

Macht uns Technik gesünder?
Nur wenige Befragte nutzen aktuell oder haben schon einmal technische Angebote, z. B. Apps für das Smartphone, genutzt, um ihr Gesundheitsverhalten zu beobachten. Am häufigsten werden aktuell Fitnessbzw. Sport-Apps sowie ein Fitness-Armband bzw. Fitness-Tracker (jeweils 17 Prozent) genutzt. Eine Schlaf-App bzw. einen Schlaf-Tracker nutzen derzeit 9 Prozent, Ernährungs-Apps 7 Prozent.

Text ©: Petersen&Partner Health Agentur

Bild©123RF Mark Bowden

Hessen hält als Sportland eine Spitzenposition inne

Der Sport ist ein elementarer Bestandteil der aktiven Bürgergesellschaft in Hessen. Über zwei Millionen Menschen betreiben in den gut 7.600 hessischen Vereinen Sport. Hiervon sind ca. 800.000 Kinder und Jugendliche im Alter bis 27 Jahre. Das entspricht rund 40 Prozent aller Vereinsmitglieder. Aber auch die über 60-Jährigen sind aktiv: 15 Prozent von ihnen treiben Sport in den Vereinen. Der Anteil wächst weiter.

Das zeigt: Sport geht einen Großteil der Bevölkerung in Hessen an.

Sport ist eine der wichtigsten und erfolgreichsten gesellschaftlichen Organisationen. Es ist deshalb eine unverzichtbare Aufgabe für die Landesregierung, den Sport in all seinen Facetten zu stärken und zu fördern.

Die Hessische Landesregierung verfolgt einen auf dem Prinzip der Subsidiarität beruhenden sportpolitischen Ansatz. Das bedeutet, dass all diejenigen Aufgaben, die von der nächst niedrigeren Ebene, also lokal und regional, erledigt werden können, dort auch erfüllt werden sollten. Die Landesregierung hilft den Rahmen zu setzen, damit die Bevölkerung in der Breite Sport treiben kann sowie Leistungs- und Spitzensport systematisch entwickelt werden können. In diesem Sinne betreibt die Landesregierung Sportpolitik als Politik für den Sport und füllt die große Bandbreite sportpolitischer Wirklichkeit mit Leben.

Von Kindesbeinen an bis ins hohe Alter begleitet uns der Sport, er durchzieht alle Lebensbereiche und alle Kulturen. In jedem Alter vermittelt der Sport ein lebenstaugliches Wertegerüst und eine positive Kraft, die weit über das eigentliche Sporttreiben hinausgeht. Sport ist zudem das ideale Mittel zur Integration von Jung und Alt, Deutschen und Ausländern, für Behinderte und Nichtbehinderte und zwischen Frauen und Männern. Nirgendwo in der Gesellschaft ist es so selbstverständlich, sich gemeinsam zu betätigen. Das belegt eindrucksvoll die Bedeutung des Sports.

In den Jahren 2019-2023 sollen über das neu aufgelegte Schwimmbad-Investitions- und Modernisierungsprogramms („SWIM“) erforderliche Investitionen in hessischen Frei- und Hallenbädern erneut mit 50 Millionen € Landesmitteln gefördert werden. Fünf Jahre lang stehen jeweils 10 Millionen Euro zur Förderung von Investitionsvorhaben zur Verfügung, die insbesondere die Betriebskosten und den Energieverbrauch senken. Das Landesprogramm zielt darauf ab, dass moderne und zukunftsfähige Schwimmbäder in Hessen zur Verfügung stehen und somit umfangreiche Möglichkeiten bestehen, die Schwimmfähigkeit generell zu erlernen und den Schwimmsport in Hessen weiterzuentwickeln. Die Förderung des Behindertensports und der Inklusion im Sport ist ein großes Anliegen der Hessischen Landesregierung. So unterstützt sie u.a. die Arbeit des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes mit einer institutionellen Förderung von jährlich 340.000 €.

Text: Hessische Landesregierung/Redaktion girm

Logo: Hessische Landesregierung

MDR Vorschau „Hauptsache gesund“, im November 2019

MDR, Hauptsache Gesund, Sendung am 7. November 2019, 21 Uhr

Die Themen:

Impfung fürs Herz / Schmerzpunkt Steißbein / Nudeln aus Hülsenfrüchten

MDR, Hauptsache Gesund, Sendung am 14. November 2019, 21 Uhr

Die Themen:

Muskelkrämpfe / Kraut & Rüben / Öle gegen Schnarchen

MDR, Hauptsache Gesund, Sendung am 21. November 2019, 21 Uhr

Die Themen:

Schilddrüse aus dem Lot / Quälender Juckreiz / Unruhe im Darm

 Text:MDR

Beitragsbild:123rf

 

Mehr Laienaufklärung zur Reanimation auch in Hessen gefordert

Anlässlich der „Woche der Wiederbelebung“ hat der „German Resuscitation Council“ (GRC) eine bundesweite Aufklärungskampagne zur Laienreanimation gestartet. Die Organisation wird von vielen Partnern unterstützt wie dem ADAC und der Pépinière-Stiftung sowie Städten, Gemeinden und Landkreisen einschließlich ihrer Verkehrsunternehmen. Vorreiter ist der Kölner Prof. Bernd Böttiger mit dem wir über Reanimation erst kürzlich exklusiv gesprochen haben. Klicken Sie dieses Interview in unserer Serie „Andrea Thoma trifft…Prof. Bernd Böttiger“ jetzt an!

Die wichtigsten Schritten im Notfall heißen: „Prüfen, Rufen, Drücken“. Dazu dienen Plakate und Infoscreens an öffentlichen Plätzen sowie in Bussen und Bahnen, teilt der GRC mit. Die Kampagne geht bis zum 16. Oktober, dem weltweiten Tag der Wiederbelebung („World Restart a Heart Day“).

Um die Reanimation ist es in Deutschland nicht gut bestellt, betont der GRC. Nach Angaben der Organisation erleiden deutschlandweit jährlich über 50.000 Menschen außerhalb eines Krankenhauses einen plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand – und nur jeder zehnte Betroffene überlebt. Der Grund: Bereits nach drei bis fünf Minuten kommt es aufgrund von Sauerstoffmangel zu Hirnschäden. Rettungsdienste benötigten aber durchschnittlich acht bis zehn Minuten zum Patienten.

Diese Zeit könnte durch Herzdruckmassage eines Laien oder eines Ersthelfers überbrückt werden. Nach GRC-Angaben helfen aber nur 39 Prozent der Deutschen aktiv. In anderen europäischen Ländern liege die Quote bei bis zu 80 Prozent.

Zur Verbesserung der Situation hat der GRC einen vierstündigen „Modularen Lehrerausbildungskurs zum Wiederbelebungsunterricht in Schulen“ entwickelt (Notfall + Rettungsmedizin 2019; 22: 334). Für den Unterricht stellt der GRC zudem Lehrmaterialien und Hintergrundinformationen zur Reanimation zur Verfügung.

Foto: Prof. Bernd Böttiger und Flyer: © Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin Universitätsklinik Köln

Text: GM Redaktion und GRC