Dr.Jurkoweit: „Migräneanfälle der Patientin waren weg!“

Menschen aus der Metropolregion Rhein-Main berichten über ihre Erfahrungen mit Metabolic Balance                                            

„Ich war zuerst skeptisch als mein Hausarzt mir `Metabolic Balance´ vorgestellt hat. Aber, ich habe mich darauf eingelassen und innerhalb weniger Wochen war die Migräne weg“, erzählt die Alzenauerin Nicole Christ. Auch Claudia Lisch aus Heusenstamm hat sich nach dem Jahreswechsel mit der Ernährungsumstellung intensiv befasst. „Eigentlich wollte ich nur abnehmen“, erzählt sie. „Aber schon nach 14 Tagen habe ich auch kaum noch Kopfschmerzen“.

 Beide Frauen halten sich an das ganzheitliche Stoffwechselprogramm „Metabolic Balance“, dass vor ihnen schon die Hollywood Stars Jennifer Aniston und Kate Winslet weltweit bekannt gemacht haben. Aber das Ernährungsprogramm findet nicht nur bei Hollywood-Promis enormen Anklang: „Metabolic Balance“ voll im Trend und findet auch hierzu Lande immer mehr Anhänger.

Mehr als 50 Menschen drängeln sich in Vortragsraum des Offenbacher Ketteler-Krankenhauses. Darunter auch viele Familien mit übergewichtigen Kindern. Yvonne Jurkoweit, Fachärztin für Allgemeinmedizin mit einer ganzheitlichen Privatpraxis in Offenbach, erklärt den aufmerksamen Zuhörern, was hinter dem Begriff „Metabolic Balance“ steckt. „Metabolismus heißt Stoffwechsel, und genau diesen wollen wir mit dem Ernährungsprogramm in eine gesunde Balance bringen“, beginnt die Ärztin ihren Vortrag. „Denn mit einem ausbalancierten Stoffwechsel haben Sie viel mehr Energie, Ihr Körper verliert an Gewicht und Krankheiten können ausheilen“.

Was also steckt hinter dem Programm? „Zunächst macht der Arzt oder der Therapeut eine ausführliche Anamnese“, sagt die Ärztin. „Er schaut, welche Krankheiten der Patient hat und welche Medikamente er einnimmt. Dann wird gemessen und gewogen und der individuelle Ernährungstypus anhand einer Blutauswertung bestimmt. Nachdem die Blutwerte analysiert sind, bekommt der Patient das „Herzstück“ des Programms übergeben und ausführlich erklärt: Seinen persönlichen Ernährungsplan“.

Das ist eine dicke Broschüre, die die „4 Essens-Phasen“ ausführlich erläutert. Dabei kann sich jeder aus einer Liste mit Nahrungsmitteln täglich drei Mahlzeiten zusammenstellen. Ganz wichtig: Zwischen den einzelnen Mahlzeiten müssen mindestens fünf Stunden Essens-Pause liegen. „Damit der Blutzuckerspiegel wieder sinken kann“, erklärt Yvonne Yurkoweit dem Offenbacher Interessentenkreis. „Denn das Hormon Insulin, das bei jedem Essen ausgeschüttet wird und den Blutzuckerspiegel hochtreibt, macht Hunger. Essen wir also zwischendurch, bekommen wir immer wieder Lust auf mehr Kalorien. Das ist ein Teufelskreis, vor allem für Übergewichtige oder auch Patienten mit Diabetes“.

Vier Phasen der Essens-Umstellung

 Die „Phase 1“ beginnt mit zwei Entschlackungstagen. „Das ist die härteste Zeit“, sagt auch die Alzenauer Ernährungsberaterin Dagmar Muthorst. „Der Patient muss dabei ein leichtes Abführmittel einnehmen und seine Ernährung auf fettfreie Gemüsesuppen, Reis und/oder Obst beschränken. Danach schließt sich „Phase 2“ an, die so genannte „strenge Phase“: „Das sind mindestens zwei Wochen lang Entschlackungstage, in denen sich der Stoffwechsel umstellt. Dabei wird nach dem individuellen Ernährungsplan gegessen, allerdings komplett ohne Fett. In dieser Zeit purzeln dann die ersten Kilos automatisch“. In der „gelockerten Phase“, der

„Phase 3“, ist auch Fett wieder erlaubt. Aber nur die wirklich guten Fette, wie Butter, Olivenöl oder Rapsöl. Die Nahrungsliste erweitert sich dabei kontinuierlich. „Dann gibt es auch `Schlemmertage´, an denen der Patient mal ausprobieren kann, was ihm bekommt. Er kann essen, worauf er Lust hat“, sagt die Ernährungsberaterin. In der „Phase 4“, der „Erhaltungsphase“, sollte der Stoffwechsel endgültig seine Balance erreicht haben und es kann wieder alles gegessen werden. Natürlich in Maßen und basierend auf dem individuellen Ernährungsplan.

„Ich mache diese Ernährungsumstellung inzwischen einmal im Jahr, immer in der Fastenzeit und als sechswöchige Kur“, sagt Frau Muthorsts Klientin Nicole Christ. „Auch im Laufe des restlichen Jahres achte ich auf `meinen´ Ernährungsplan, und habe es so endlich geschafft auch dauerhaft Migränefrei zu bleiben. Und dass, nachdem ich 20 Jahre lang vier bis fünf schlimme Attacken jeden Monat hatte und häufig Schmerztabletten nehmen musste“, berichtet die Chefin einer Alzenauer Bäckerei weiter. „Inzwischen backen wir sogar `Metabolic Balance´ Brot“.

Bei „Metabolic Balance“ muss man auf die Grundregeln achten: Täglich mindestens zwei Liter stilles Wasser trinken, nur drei Mahlzeiten am Tag essen, dazwischen eine fünfstündige Essens-Pause einlegen, Abendessen nicht nach 21 Uhr, Obst oder Süßigkeiten immer nach – nie vor dem Essen, täglich mindestens ein Apfel und, ganz wichtig ist die Zusammenstellung der Mahlzeiten. Jede Mahlzeit beginnt mit einem Eiweißprodukt, wie Yoghurt, Quark, Fleisch oder Hülsenfrüchte. Das sollte zur Gewohnheit werden, auch und vor allem in der „Erhaltungsphase“.

Essen wie unsere Großeltern

 „Ich habe in sieben Monaten 30 Kilo abgenommen, mein Bluthochdruck und der Cholesterinspiegel haben sich vollkommen normalisiert und der Diabetes ist weg“, erzählt der 40jährige Björn Daniel Pittelkow aus Offenbach, der die Ärztin Jurkoweit und ihr Ernährungsprogramm durch einen Arbeitskollegen kennen gelernt hat. „Noch vor wenigen Monaten musste ich jeden Tag für meine Wehwehchen sechs Tabletten einnehmen, heute brauche ich nur noch eine Tablette am Tag“. Der 42jährige Lebensmittelkontrolleur hat keinen „Heißhunger mehr auf Süßes“ und will sich auch dauerhaft nach der gerade gelernten Ernährungsmethode richten. „Kein Dicker ist gerne dick. Ich habe mich endlich herausgekämpft und dabei nicht nur Gewicht, sondern auch meine Stoffwechsel-Krankheiten verloren“.

Alle Ärzte, Heilpraktiker oder Ernährungsberater, die „Metabolic Balance“ als Programm anbieten, betreuen ihre Patienten/ Klienten in den ersten drei Phasen fast „rund um die Uhr“. „Meine Patienten haben meine Handynummer“, sagt Yvonne Jurkoweit. „Wenn sie gesundheitliche Probleme haben oder auch einen Durchhänger, dann können sie mich jederzeit anrufen und wir suchen gemeinsam nach einer Lösung. Die individuelle Betreuung und die medizinische Beratung geben Vertrauen und Sicherheit“.

Das Stoffwechselprogramm „Metabolic Balance“ wird nicht von den Krankenkassen bezahlt. Die Kosten sind, je nach Betreuer, unterschiedlich. Das Paket kostet zwischen 350 und 500 EUR und beinhaltet die Anamnese inklusive Blutanalyse und die ärztliche Betreuung mit ca. 10 bis 12 Gesprächseinheiten über einige Monate.

Neue Lebenseinstellung

 „Der Trick mit dem Eiweiß“, wie viele Anhänger der neuen Ernährungsmethode ihr tägliches Essens-Programm nennen, ist eine ganzheitliche Lebensumstellung. Dr. Wolf Funfack, der „Gründervater“ von „Metabolic Balance“, erklärt seine Methode mit diesem Satz: „Metabolic Balance ist eine gesunde Lebenseinstellung, zu der besonders auch der bewusste Umgang mit der täglichen Ernährung zählt“. Wer seine Essensgewohnheiten einmal umstellt, der wird auf Dauer dafür sensibilisiert, was dem Körper wirklich guttut. „Genau das haben viele von uns bei dem großen Nahrungsangebot unserer modernen Zeit längst verlernt“, so Dr. Funfack.

Die Grundregeln von Metabolic-Balance:

  • Täglich 3 Mahlzeiten
  • 5 Stunden Essens-Pausen
  • Kein Essen nach 21 Uhr
  • Mindestens 2 Liter stilles Wasser pro Tag
  • Jede Mahlzeit startet mit einem eiweißhaltigen Lebensmittel
  • Nur eine Eiweißart pro Mahlzeit
  • 1 Apfel pro Tag
  • Obst oder Süßes immer nur als Dessert

 

 Weitere Informationen zu „Metabolic Balance“ finden Sie im Internet unter: www.metabolic-balance.de. Eine kompakte Einführung in das Stoffwechselprogramm gibt das Buch „metabolic balance – Für Einsteiger“ von Petra Neumayer und Dr. med. Wolf Funfack, erschienen im Südwest-Verlag.

Text: Redaktion gesund-in-rheinmain

Foto: Medienbüro Andrea Thoma

 

 

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